HelmeFahrradhelme

Unbekannt

 · 15.08.2003

Fahrradhelme

Wer Köpfchen hat, radelt mit Helm. Doch unter welcher Schale bleibt das Köpfchen kühl? Und wie viel Geld muss man investieren? Die Antworten gibt dieser Test mit 14 Fahrradhelmen in der Preisklasse 65 bis 80 Euro. (TOUR 8/2003)

Stell dir vor, du wirst 20 und keiner merkt’s. So geschehen in diesem Jahr beim Helmhersteller Bell: 1983 stellte die US-Firma den „V1-Pro“ vor, den ersten ernst zu nehmenden Schutzhelm für Rennradfahrer. Mit Hartkunststoffschale, schlichtem Styropor-Innenleben und einfachen Riemen wog der Urtyp damals als leicht empfundene 450 Gramm. Tragekomfort und Belüftung waren – gemessen an aktuellen Modellen – vorsintflutlich. Dennoch: Als Wegbereiter hat der V1-Pro einen wichtigen Platz in der Ahnenreihe des Radhelms.

Heute, 20 Jahre später, gehört ein Helm zu den unverzichtbaren Accessoires sportlicher Radfahrer. Nicht nur aus Sicherheitsgründen – auch unter modischen Gesichtspunkten spielen die schützenden Kopfbedeckungen eine immer wichtigere Rolle. Wer heute noch oben ohne fährt, wirkt fast so exotisch wie die ersten Helmträger in den 80er Jahren. Kein Wunder, denn den Helm-Gegnern sind längst die Argumente ausgegangen. Aus den plumpen Eierschalen von einst wurden mit den Jahren federleichte, gut belüftete High-Tech-Skulpturen.

Alle Helme in diesem Test
Alpina Thunder, Bell Alchera, Briko Tornado, Cratoni Zethos, Etto Spider, Giro Corius, Lazer Bullet, Limar F105, MET Tephro, Remline Sierra Nevada, Rudy Project Furya, Specialized Chamonix, Trek Superfly, Uvex Supersonic

(Text: Manuel Jekel)

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