EinzeltestHelm IONOS und Brille HAVIK von Giro

Unbekannt

 · 30.04.2008

Einzeltest: Helm IONOS und Brille HAVIK von Giro

Die herausragende Eigenschaft des Ionos ist die Belüftung, passend zum Helm gibt's auch gleich die Brille dazu.

Erstmals vorgestellt wurde Giros neuer Top-Helm “Ionos” im Sommer 2006. Seit wenigen Wochen ist das gute Stück endlich im Handel – für stolze 225 Euro. Seine herausragende Eigenschaft ist die Belüftung, die laut Giro noch einmal 15 Prozent besser sein soll als beim Vorgänger “Atmos”. Dafür wurden in die Ionos-Schale 21 Luftöffnungen integriert, die dem Schädel mächtig kühlenden Wind zuführen. Damit die filigrane Konstruktion ihre Schutzaufgabe erfüllt, wird sie durch ein innen liegendes Gerippe aus Verbundmaterial stabilisiert. Daneben überzeugt der in drei Größen lieferbare Helm mit narrensicherem Anpassungssystem und gutem Sitz auch bei unterschiedlichen Kopfformen – Vorteile, die unserer Ansicht nach aufwiegen, dass er mit 290 Gramm in Größe M nicht zu den Leichtesten gehört.

Um einen weiteren Kaufanreiz zu schaffen, kam man bei Giro auf die Idee, passend zum Ionos eine hochwertige Brille zu entwickeln. Pluspunkte der “Havik” sind das geringe Gewicht von 28 Gramm, eine verzerrungsfreie Polycarbonat-Scheibe von Carl Zeiss sowie prima Schutz vor Zugluft. Damit ist die 160 Euro teure Havik ohne Frage eine gute Radbrille; dass sie allerdings auffallend besser mit der Helmform harmoniert als Brillen anderer Hersteller, will nicht ganz einleuchten. Sechs Tönungen und eine Klarscheibe stehen zur Wahl, den Rahmen gibt’s in vier Farben.

Bezug/Info: Grofa, Telefon 06434/2008200; www.grofa.com

PLUS:

Helm: Sitz und Belüftung sehr gut
Brille: hochwertige Optik, guter Schutz vor Zugluft

MINUS:

Helm: teuer, relativ schwer

Brille: teuer

Foto: Daniel Simon