Großes Sichtfeld, starkes ZubehörpaketDie Endura Singletrack Frameless im Test

Matthias Borchers

 · 22.05.2026

Radbrille Endura Singletrack Frameless
Foto: Endura

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​Die Singletrack Frameless von Endura verspricht maximale Sicht ohne störende Rahmen. Mit wasserabweisenden, antibeschlag-imprägnierten Gläsern, Wechselscheiben und umfangreichem Zubehör positioniert sich die schottische Marke im günstigen Segment. Für 80 Euro gibt's viel Ausstattung – aber passt sie auch jedem?

​Der schottische Outdoor-Spezialist Endura setzt bei der Singletrack Frameless auf ein klares Konzept: maximale Sicht durch rahmenlose Konstruktion. Die einteilige zylindrische Polycarbonat-Scheibe bietet einen weiten Blickwinkel ohne störende Rahmenelemente im Sichtfeld. Der leichte TR90-Kunststoff sorgt für geringes Gewicht bei gleichzeitig robuster Konstruktion. Technisch wartet die Brille mit mehreren Features auf: superhydrophobe Frontbeschichtung für wasserabweisendes Verhalten, beschlagfreie Rückseitenbeschichtung für klare Sicht auch bei Anstiegen und UV-Schutz nach EN ISO 12312-1:2013.

Inklusive Ersatzglas

Die verspiegelten Revo®-Hauptgläser mit Flash-Spiegelbeschichtung werden durch klare Wechselgläser für schlechtes Wetter ergänzt. Individuell angepasste Bügel mit spritzgegossenen Gummispitzen sollen sicheren Halt garantieren. Besonders umfangreich fällt der Lieferumfang aus: geformtes EVA-Hartschalenetui, Schutzhülle für die Gläser und geprägter Mikrofaser-Tragbeutel gehören zum Paket. Mit 80 Euro siedelt sich die Singletrack im attraktiven Einstiegsbereich an.

Alle Infos zur Endura Singletrack Frameless

  • Gewicht: 35 Gramm
  • Visiergröße: 6,5 x 16 Zentimeter
  • Gläser: Einteilige Polycarbonat-Scheibe, zylindrisches Profil
  • Beschichtung: Superhydrophob (Front), antibeschlag-imprägniert (Rückseite)
  • Features: Wechselgläser, UV-Schutz (EN ISO 12312-1:2013), TR90-Rahmen
  • Lieferumfang: Hartschalenetui, Softbox, klare Ersatzscheibe, Schutzhülle, Mikrofaser-Tragbeutel
  • Preis: 80 Euro >> hier erhältlich

Das ist unser Fazit zur Endura Singletrack Frameless

​Die Endura Singletrack Frameless bringt 35 Gramm auf die Waage und positioniert sich mit 80 Euro im günstigen Preissegment – ein attraktiver Einstiegspunkt für preisbewusste Radsportler. Ihr Visier misst 6,5 x 16 Zentimeter und liegt eng am Gesicht bis weit in den Augenwinkel hinein. Selbst der seitliche Rahmen verschwindet aus dem Blickfeld – ein großer Pluspunkt für uneingeschränkte Sicht auf Trail und Straße. Top: Im Lieferumfang sind eine stabile Softbox und eine klare Ersatzscheibe enthalten, sodass die Brille für unterschiedliche Lichtverhältnisse gerüstet ist. Besonders gefallen hat uns die flexible Passform der Brille. Das Nasenpad lässt sich flexibel anpassen, die gummierten Bügel garantieren guten Halt auf allen Kopfgrößen von normal bis groß. Bei kleinen und schmalen Köpfen empfehlen wir jedoch unbedingt eine Anprobe vor dem Kauf. Grund ist nicht nur die Passform, sondern auch die verhältnismäßig hohe Scheibe, die mit ihrer Unterkante je nach Helmmodell kollidieren könnte – ein Problem, das bei tiefgezogenen Helmen oder niedriger Stirn auftreten kann. Wer diese Punkte beachtet und die Brille idealerweise vorher testet, erhält mit der Endura eine preiswerte Brille mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und durchdachtem, umfangreichem Lieferumfang. Die Kombination aus rahmenlosen Design, Wechselgläsern und solidem Zubehör macht sie zur cleveren Wahl für Einsteiger und preisbewusste Vielfahrer.

Plus: Umfangreicher Lieferumfang inklusive Ersatzscheibe, flexible Passform, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

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Minus: Mögliche Kollisionsgefahr mit Helm bei kleinen Köpfen


Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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