Am Samstag, den 16. September, geht es beim 13. ASVÖ King of the Lake wieder um die perfekte Aeroposition und schnelle Beine. Die 47,2 Kilometer lange Fahrt rund um den Attersee lockt Einzelstarter und schnelle Teams. Am 16. September um 13:00 Uhr wird in Kammer/Schörfling der Startschuss zur 13. Ausgabe abgefeuert. Für 1.400 Radsportler und Radsportlerinnen aus 23 Nationen wird es erneut heißen: Auf zur ultimativen Zeitfahrstrecke rund um den Attersee. Ideale Bedingungen verspricht wie immer die komplette Sperrung der Straße rund um den Salzkammergutsee. Die Sperrung erstreckt sich von 12:15 Uhr bis 18:45 Uhr. Unter der Absicherung von 150 Sicherheitskräften, darunter Feuerwehrleute, Dutzende von Polizisten, Rotkreuz-Mitarbeiter und Notärzte, verwandelt sich die Uferstraße des Attersees in eine Zeitfahr-Panoramastraße.
Das Zeitfahren rund um den Attersee, das größte seiner Art in Europa, kann auch von Zuschauern und Fans hautnah miterlebt werden. Vier spezielle Fanzonen entlang des Attersees bieten die Möglichkeit, die Fahrer anzufeuern und sie auf ihrem Weg zum Ziel anzuspornen.
Für alle die nicht vor Ort mit dabei sein können - das gesamte Rennen wird wieder via Livestream presented by Specialized übertragen. Der Live-Stream des King of the Lake 2023 ist am 16. September ab 12:50 Uhr auf Sendung:
Auf dem Programm steht um 13 Uhr zunächst das 10er Mannschaftszeitfahren. Insgesamt werden 23 Teams in dieser Kategorie starten, darunter auch das Siegerteam der beiden Vorjahre, das Team Magnesium Pur. Gewertet werden die besten sieben Teammitglieder, d.h. sieben Fahrer müssen auch das Ziel in Kammer/Schörfling erreichen. Direkt im Anschluss werden dann 105 gemeldete Mannschaften, den Sieg im 4er-Mannschaftszeitfahren powered by Autohaus Eder & Volkswagen ausfahren.
Höhepunkt des Renntages ist der Kampf um die Krone des King of the Lake powered by Specialized. Der Vorjahres-„King“ und Lokalmatador, Alexander Lemp, wird eine Titelverteidigung anpeilen. Doch er hat einige starke Mitkonkurrenten, wie etwa Local Hero Wolfgang Götschhofer oder den amtierenden italienischen Amateurweltmeister Tommaso Donei, die sich für die „Thronablöse“ anstellen. Vielleicht kann auch der mehrfache Race-Across-America-Gewinner Christoph Strasser, der 2021 Platz Zwei belegt hatte, ein Wörtchen um den Sieg mitreden. „Seit meiner ersten Teilnahme am King (2016) ist das Zeitfahren rund um den Attersee für mich ein Fixpunkt in meinem Saisonkalender, und nicht nur das, es ist auch ein Saisonhöhepunkt. Auch wenn ich Spezialist für Ultralangstrecken bin, finde ich die Challenge sich mit den besten Zeitfahrern auf einer langen, komplett gesperrten und wunderschönen Strecke zu messen, einfach genial. Nachdem ich Ende Juli, Anfang August das 3700 Kilometer lange Transcontinental Race gefahren bin, war ich einige Wochen müde und konnte erst Ende August mit zeitfahrspezifischem Training beginnen. Ich hoffe das reicht für eine schnelle Zeit! Ich nehme mir wieder die 1-Stunden-Marke vor und freue mich schon jetzt auf den Startschuss“, freut sich Strasser auf seine erneute Teilnahme am ASVÖ King of the Lake.
Auch bei den Frauen deutet alles auf einen harten Kampf um den begehrten Titel der Queen of the Lake powered by Lenzing AG hin. Hier gilt es den Streckenrekord der zweifachen Queen Gabriela Thanner aus dem Jahr 2021 zu schlagen. Und die Konkurrenz ist stark: Adelheid Schütz, schnellste beim Zeitfahren der UCI-Gran-Fondo-Weltmeisterschaft 2022, kehrt zurück an den Attersee. Die Deutsche fünffache „Queen of the Lake“ wird alles daransetzen, sich die Krone nach vier Jahren zurückzuholen und sich ein sechstes Mal „krönen“ zu lassen. Zudem ist mit der Vorjahres-Zweiten Anna Kofler zu rechnen, wenn es um den Titel geht. Auch die Para-Weltmeisterin Kerstin Brachtendorf wird sich erneut der Herausforderung „King of the Lake“ am Attersee stellen.
Zeitfahren bei den Profis: Innenansicht aus dem Teamwagen bei den European Championships

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