Das Jedermann-Rennen in den Crete Senesi schloss ein Wochenende ab, an dem zuvor die Profis um Tadej Pogacar und Elise Chabbey auf den weißen Schotterstraßen der Toskana fuhren. An der Fortezza Medicea in Siena gingen die Amateure auf die Strecke. Auch die ehemaligen Profis Paolo Bettini, Maurizio Fondriest, Moreno Moser und Vincenzo Nibali waren als Zuschauer vor Ort.
Die längere Route führte über 137,7 Kilometer mit 2000 Höhenmetern durch 10 Schotterabschnitte. Die kürzere Variante umfasste 87 Kilometer mit 1350 Höhenmetern und 6 Schotterabschnitten. Beide Strecken starteten an der Fortezza Medicea und endeten auf der Piazza del Campo in Siena. Die Teilnehmer fuhren durch die charakteristische Hügellandschaft der Crete Senesi, die auch bei den Profis für ihre anspruchsvollen weißen Schotterwege bekannt ist.
Italien stellte mit 65 Prozent den größten Anteil der Starter. Belgien, Frankreich, die Niederlande, Deutschland und Großbritannien folgten als am stärksten vertretene Nationen. Luca Onofrio, Head of Mass Events bei RCS Sports & Events, betonte die Verbindung zwischen Profirennen und Jedermann-Event. Die Amateure erlebten wenige Stunden nach den Profis die gleiche Atmosphäre auf den Schotterstraßen. Der Radmarathon wächst nach seinen Angaben Jahr für Jahr und hat sich als internationaler Anziehungspunkt für Hobbyfahrer etabliert.
Nach nur 3:46 Stunden stand im Hobbyrennen der Sieger über die 138 Kilometer des Gran Fondo fest. In der Ergebnisliste findet sich auch der Name des Ex-Profis Taylor Phinney, der auf Rang 46 der langen Distanz landete. Die Rangliste verrät auch, dass viele Teilnehmer sieben bis acht Stunden für die schwere Strecke brauchten und der letzte Teilnehmer kam nach über 15 Stunden ins Ziel.

Redakteur