In den letzten beiden Tagen absolvierten die Organisatoren des Ötztaler Radmarathons die komplette Strecke mit ihren Rädern. Das OK-Team überzeugte sich selbst von der anspruchsvollen Route, die am 1. September 2024 wieder über 4000 Männer und Frauen in Angriff nehmen werden, darunter auch bekannte Skirennläufer. “Einige von uns haben die Route über das Kühtai, den Brenner- und Jaufenpass sowie das Timmelsjoch zum ersten Mal mit dem Rad absolviert. Da bekommt man ganz neue Blickwinkel und man merkt, was wir aus organisatorischer Sicht vielleicht noch besser machen können. Wir haben in den zwei Tagen viel über die Themen Sicherheit und Labestationen diskutiert und wollen den Radmarathon jedes Jahr weiter verbessern”, sagt OK-Chef Dominic Kuen.
Eine dieser Verbesserungen betrifft laut der Pressemitteilung den digitalen Wandel. So wurde die ÖRM App im letzten Jahr eingeführt und in diesem Jahr weiter optimiert. Neu ist der “Ötztaler Radmarathon Podcast– Ride hard & dream on”. Um das Startpaket zu Fuß oder per Rad abholen zu können gibt es eine kostenlose und bewachte Bike-Garage, zudem gibt es vor dem Start einen Shuttle-Service.
Der Ötztaler Radmarathon mit Start und Ziel in Sölden boomt laut der Pressemitteilung. Im Januar 2024 wurden knapp 22.000 Anmeldungen verzeichnet. Die Startplätze, die mittels Losverfahren vergeben wurden, sind auf 4.000 Teilnehmer begrenzt. Auch die Skirennläufer Thomas Dreßen, Manfred Mölgg und Werner Heel wollen den Ötztaler Radmarathon bezwingen.
Der Streckenverlauf der führt mit Start und Ziel in Sölden über 5500 Höhenmeter durch teils hochalpine (bis zu 2474 m) Lagen in Tirol (Österreich) und Südtirol (Italien). Vom Startort Sölden geht es bergab bis Oetz (800m) und dann hinauf aufs Kühtai (2020m). Nach der extrem schnellen Abfahrt nach Kematen geht es Richtung Innsbruck (600m) und weiter zum Brennerpass (1377m). Die Abfahrt nach Sterzing (960m) bietet Erholung, bevor es auf den Jaufenpass (2090m) geht. Nach der Abfahrt nach St. Leonhard im Passeiertal (700m) folgt mit dem Timmelsjoch (2474m) die letzte große Hürde vor dem Ziel in Sölden (1377m).

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