Neue Strecke für Granfondo La Fausto Coppi 2025

Kristian Bauer

 · 11.02.2025

Radmarathon Cuneo
Foto: Granfondo La Fausto Coppi
Der internationale Granfondo La Fausto Coppi in Cuneo präsentiert für 2025 eine neue lange Strecke. Mit der Rückkehr zum Colle di Sampeyre umfasst der Granfondo 172 Kilometer und 4330 Höhenmeter. Die Anmeldung ist derzeit ab 55 Euro möglich.

Der italienische Granfondo La Fausto Coppi in Cuneo kündigt für seine 36. Ausgabe eine Neuerung an: Die Hauptstrecke des Events kehrt zum legendären Colle di Sampeyre zurück und bietet den Teilnehmern damit eine noch spektakulärere Route durch die westlichen italienischen Alpen. Die Strecke führt über 172 Kilometer bei einem beachtlichen Höhenunterschied von 4330 Metern. Der Veranstalter rechnet laut einer Pressemitteilung mit rund 2.500 Radfahrerinnen und Radfahrern.

Streckendetails Granfondo La Fausto Coppi

Die neue Granfondo-Strecke trennt sich bereits 1,5 Kilometer nach dem Start in Cuneo von der Mediofondo-Route. Nach dem Passieren des Soleri-Viadukts biegen die Teilnehmer rechts Richtung Busca ab. Die ersten 20 Kilometer verlaufen flach, bevor die Radfahrer auf die Colletta di Rossana treffen, die ins Varaita-Tal führt. Hier beginnt der erste große Anstieg zum Colle di Sampeyre, der sich über 16 Kilometer erstreckt. Der Colle di Sampeyre verbindet das Varaita-Tal mit dem Maira-Tal und weist Steigungen zwischen 7 und 9 Prozent auf, mit Spitzenwerten von bis zu 13 Prozent.

Nach der Bezwingung des Colle di Sampeyre folgt eine 17,7 Kilometer lange, technisch anspruchsvolle Abfahrt ins Maira-Tal. Von dort aus geht es weiter zum nächsten Highlight der Strecke, dem Colle d'Esischie. Dieser Anstieg erstreckt sich über 21 Kilometer und führt die Fahrer auf eine Höhe von 2370 Metern. Im Anschluss wartet mit den letzten 1,5 Kilometern des Colle Fauniera die finale Herausforderung auf die Teilnehmer, bevor sie den höchsten Punkt der Strecke auf 2481 Metern erreichen.

Mediofondo La Fausto Coppi

Neben der langen Strecke bietet der Veranstalter zwei weitere Optionen für Teilnehmer an. Der Mediofondo bleibt mit 111 Kilometern und 2550 Höhenmetern unverändert und stellt eine Alternative für Radfahrer dar, die eine kürzere, aber immer noch anspruchsvolle Route bevorzugen. Die Mediofondo-Strecke startet ebenfalls in Cuneo auf der Piazza Galimberti und führt über Caraglio in Richtung Valle Grana. Nach 20 Kilometern beginnt der Hauptanstieg zum Colle Fauniera, der sich über 22 Kilometer erstreckt. Nach einer langen Abfahrt nach Demonte im Valle Stura folgt der zweite und letzte Anstieg zur Madonna del Colletto auf 1304 Meter Höhe.

Fauniera Classic

Wer nur einen schönen Tag auf dem Rennrad ohne Wertungsliste verbringen will, kann die dritte Oprion wählen. Die Fauniera Classic (101 km und 2187 Höhenmeter) ist ohne Wertung, aber mit Zeitmessung und abschließender Auflistung in alphabetischer Reihenfolge. Teilnehmer der Fauniera Classic fahren nach der Abfahrt im Arma-Tal nach Demonte auf der so genannten „Militärstrecke“ auf der orographisch rechten Seite des Flusses Stura nach Borgo San Dalmazzo. Hier treffen die Fahrer wieder auf die Mediofondo-Route und erreichen das Ziel auf der Piazza Galimberti in Cuneo.

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Wichtig für die Teilnahme an einem Radmarathon in Italien: Wer keine Rennlizenz besitzt, muss für die Teilnahme am Granfondo und Mediofondo eine ärztliche Bestätigung mitbringen, dass er gesund ist und an einem Radrennen teilnehmen darf. Auf der Homepage der Veranstaltung gibt es ein Formular zum Download.

Kristian Bauer

Kristian Bauer

Redakteur

Kristian Bauer ist gebürtiger Münchner und liebt Ausdauersport – besonders wenn es in die Berge geht. Er ist ein Fan der Tour de France und bevorzugt solide Rennradtechnik. Er führt für TOUR Interviews, berichtet von Events im Hobbyradsport und schreibt Artikel über die Fahrradbranche sowie Trends im Rennradsport.

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