Langstreckenradfahrt für guten ZweckOrbit360 RideFAR

Sandra Schuberth

 · 03.03.2022

Langstreckenradfahrt für guten Zweck: Orbit360 RideFAR

Weit radeln und damit Gutes tun – das ist das Motto der Orbit360-Spendenaktion Ride For A Reason mit dem Hashtag #rideFAR. Raphael Albrecht, der Kopf hinter Orbit360, schickt das gemeinnützige Event 2022 in die zweite Runde.

Über Orbit360

Dem ein oder anderen Radsportler ist Orbit360 vielleicht ein Begriff. Andere haben noch nie davon gehört. Es handelt sich um eine Gravel-Abenteuer-Serie, die 2020 durch die pandemiebedingten Absage vieler Events entstanden ist. Neben dieser Langdistanz-Gravel-Serie wurde 2021 erstmals die Spendenaktion Ride For A ReasonRide For A Reason durchgeführt, die Langstreckenradeln mit einem guten Zweck verbindet. Nun geht dieses gemeinnützige Event in die zweite Runde.

Das gemeinnützige Radevent Ride For A Reason #rideFAR

Weltweit können Radfahrer vom 5. März bis zum 3. April an der #rideFAR-Herausforderung teilnehmen. Die Routenplanung ist jeder Person selbst überlassen. Festgelegt ist nur, dass es eine Runde sein muss: Start und Ziel sind der gleiche Ort. Im vergangenen Jahr musste man sich zwischen den zwei Streckenlängen 180 Kilometer und 360 Kilometer entscheiden. Neu in 2022 ist die Sprintdisziplin von 90 Kilometern. Gefahren werden kann die RideFAR-Challenge entweder solo oder im Peloton-Modus. Die individuell festlegbaren Teilnahmebeträge werden von Orbit360 zu 100 Prozent an fünf gemeinnützige Organisationen gespendet. Deshalb ruft Raphael Albrecht dazu auf, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Lasst uns gemeinsam einen kleinen Teil zu einer besseren Welt beitragen. Eine schnelle Route? Eine abenteuerliche Route? MTB? Gravel? Rennrad? Fixie? Eine Route mit persönlicher Geschichte? Die Entscheidung liegt bei dir!
Foto: Charlotte Gamus

Ride For A Reason: 5 Gründe, bei #rideFAR mitzumachen

Ob als Transportmittel, als sportliches Gerät oder Lifestyle-Symbol, was vielen normal erscheint, ist bei Weitem nicht für alle Menschen eine Selbstverständlichkeit. Und weil Fahrradfahren nicht für alle Menschen selbstverständlich ist, werden mit #rideFAR vier Fahrrad-Organisationen unterstützt. Zusätzlich hat sich Orbit360 aufgrund des Krieges in der Ukraine kurzfristig dazu entschlossen, auch hier zu helfen.

Menschen unterstützen, die aus finanziellen, sozialen, gesundheitlichen oder politischen Gründen auf Hilfe angewiesen sind, dem hat sich der Faradgang e.V. verschrieben. Es werden Räder eingesammelt, mit und für Gäste repariert und schließlich weitergegeben.

Der Bikeygees e.V. bietet (geflüchteten) Frauen und Mädchen Radfahrunterricht an. Neben pratischem Radfahrtraining gibt es Verkehrsunterricht und es werden Grundlagen zur Fahrradreparatur vermittelt - alles mehrsprachig.

Ähnlich arbeiten Velafrika und World Bicycle Relief auf unserem Nachbarkontinent Afrika. Velafrika setzt auf Recycling-Räder, World Bicycle Relief auf stabile und langlebige Buffalo-Bikes. Beide Ansätze schaffen Arbeitsplätze und erleichtern unter anderem den Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung.

Der Ukraine Crisis Relief Fund sammelt Spenden, um damit humanitäre Hilfe in den betroffenen Gemeinden in der Ukraine und den umliegenden Regionen zu leisten.

Auch Sponsoren von Orbit360 beteiligen sich an der Aktion. So spenden Votec, Komoot und Enjoyyourbike zusätzlich jeweils zehn Prozent aller Spendenbeiträge der Teilnehmer.

Teilnehmer fahren eine selbst geplante Runde von 90, 180 oder 360 Kilometer Länge – solo oder im Peloton. Ob man mit dem Rennrad, Gravelbike oder MTB fährt, ist egal.Foto: Carlos Meyer
Teilnehmer fahren eine selbst geplante Runde von 90, 180 oder 360 Kilometer Länge – solo oder im Peloton. Ob man mit dem Rennrad, Gravelbike oder MTB fährt, ist egal.

TOUR hat im vergangenen Jahr das VRC vom Orbit360-Supporter Votec vorgestellt: Neuheit Votec VRC