Der 48. Giro delle Dolomiti findet vom 21. bis 25. Juli 2025 statt und führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über fünf Etappen durch die Dolomiten. Bereits rund 250 Radsportlerinnen und Radsportler haben sich für das Event angemeldet. Die Rundfahrt für Hobbyradsportler startet am Montag, 21. Juli in Bozen und führt zunächst zum Wallfahrtsort Maria Weißenstein. Am zweiten Tag wartet mit der Sellaronda das erste große Highlight auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die 107 Kilometer lange Königsetappe mit 3100 Höhenmetern führt von Waidbruck aus gegen den Uhrzeigersinn um den Sellastock. Die dritte Etappe bringt die Teilnehmer von Bozen über den Mendel- und Gampenpass. Am vierten Tag steht mit dem Stilfserjoch das zweite Highlight auf dem Programm. Die letzte Etappe führt am Freitag, 25. Juli von Bozen auf die Seiser Alm.
Für die 48. Ausgabe des Giro delle Dolomiti gibt es einige Änderungen. So wurde die Streckenführung der letzten Etappe angepasst. Statt des Tschögglbergs führt die Schlussetappe nun auf die Seiser Alm, die als größte Hochalm Europas gilt. Zudem wurde die Mannschaftswertung neu gestaltet. Teams können in Vierergruppen antreten, wobei es separate Wertungen für Männer-, Frauen- und Mixed-Teams gibt. Die Gesamtwertung basiert wie bei den Einzelwertungen auf den zeitgestoppten Abschnitten jeder Etappe.
Die Anmeldung läuft bereits. Aktuell beträgt die Teilnahmegebühr 600 Euro für die gesamte Rundfahrt. Ab dem 22. April steigt der Preis um 50 Euro auf 650 Euro. Im Startpaket enthalten sind neben der Teilnahme an allen fünf Etappen auch Verpflegung, verschiedene Dienstleistungen wie Mechanikerservice und Besenwagen sowie das offizielle Trikot der Veranstaltung. Für einzelne Etappen fallen 130 Euro an. Interessierte können sich über die offizielle Webseite www.girodolomiti.com für den Giro delle Dolomiti anmelden.
Das logistische Zentrum des 48. Giro delle Dolomiti befindet sich wie in den Vorjahren in der Messe Bozen. Von hier aus starten die Etappen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer quer durch Südtirol führen - vom Unterland bis in den Obervinschgau. Die Veranstalter betonen die internationale Ausrichtung des Events. Laut Ravanelli kommen die angemeldeten Radsportlerinnen und Radsportler aus verschiedenen Ländern, was zu einem "Gewirr aus vielen unterschiedlichen Sprachen" führen werde.
Die Besonderheit des Etappenrennens für Hobbyradsportler ist die Zeitnahme: neutralisiert wird bis zum Anstieg gefahren. Nur an den ausgewiesenen “Crono”-Stücken wird auch die Zeit genommen. Diese im Streckenplan und vor Ort gekennzeichneten Abschnitte sind verkehrsfrei. Nach der Etappe wird ohne Zeitdruck zurück zum Startort Bozen gefahren.