Systempflege

SchraubertippsSystempflege

Unbekannt

 7/12/2005, Lesezeit: 1 Minute

Aerodynamische Systemlaufräder sehen schon im Stand schnell aus – aber sie brauchen ein wenig Zuwendung, damit sie ähnlich problemlos wie Standardlaufräder funktionieren. Hier steht, wie’s geht:

Aerodynamische Systemlaufräder sehen schon im Stand schnell aus – aber sie brauchen ein wenig Zuwendung, damit sie ähnlich problemlos wie Standardlaufräder funktionieren. Hier steht, wie’s geht:

Schwierigkeitsgrad: für jedermann machbar

Sie benötigen dafür:

  • Werkzeug: Ventilwerkzeug, eventuell ein kleiner Gabelschlüssel, Isolierband, Steckschlüssel, Zentrierklobe

Tipps und Tricks rund ums Systemlaufrad

TIPP 1: Die rasant wachsende Vielfalt von Systemlaufrädern macht es Fachhändlern schwer, alle Speichentypen als Ersatzteile vorrätig zu halten.  Bestellen Sie beim Kauf neuer Laufräder deshalb gleich eine Anzahl  passender Ersatzspeichen mit.  

TIPP 2: Denken Sie an die Reserveschläuche im Satteltäschchen! Mit zu kurzem  Ventil kann Ihre Ausfahrt nach einer Panne zu Ende sein. Schläuche für  Drahtreifen gibt's mit bis zu 60 Millimeter langem Schaft, für Schlauchreifen mit 35 Millimetern. Adapter bzw. Werkzeug nicht vergessen!

11. Bei vielen Systemlaufrädern müssen zum Zentrieren die Reifen abgenommen werden, weil die Nippel in der Felge liegen und nur mit einem Steckschlüssel zu erreichen sind. Zentriert wird konventionell; Sie sollten die Speichen aber mit einem geschlitzten Block gegen Verdrehen sichern, damit sie auch nach dem Zentrieren strömungsgünstig ausgerichtet bleiben.
11. Bei vielen Systemlaufrädern müssen zum Zentrieren die Reifen abgenommen werden, weil die Nippel in der Felge liegen und nur mit einem Steckschlüssel zu erreichen sind. Zentriert wird konventionell; Sie sollten die Speichen aber mit einem geschlitzten Block gegen Verdrehen sichern, damit sie auch nach dem Zentrieren strömungsgünstig ausgerichtet bleiben.
1. Sowohl Reifen- und Schlauchhersteller als auch die Anbieter von Felgen und Laufrädern arbeiten mit Adaptern, um das Problem zu kurzer Ventile bei Hochprofilfelgen zu lösen. Von den vielen Möglichkeiten ist eigentlich nur die einschraubbare Ventilschaftverlängerung (die beiden Modelle rechts) zu empfehlen. So bleibt das Ventil dicht und einfach zu bedienen.
1. Sowohl Reifen- und Schlauchhersteller als auch die Anbieter von Felgen und Laufrädern arbeiten mit Adaptern, um das Problem zu kurzer Ventile bei Hochprofilfelgen zu lösen. Von den vielen Möglichkeiten ist eigentlich nur die einschraubbare Ventilschaftverlängerung (die beiden Modelle rechts) zu empfehlen. So bleibt das Ventil dicht und einfach zu bedienen.
2. Bevor der Adapter montiert werden kann, muss man das Ventil mit einem kleinen Gabelschlüssel oder notfalls einer Zange lösen und heraus drehen. Hersteller wie Continental und Campagnolo liefern dafür ein praktisches Kunststoffwerkzeug, das Ventil und Ventilschaft schont und vor zu hohen Anzugsdrehmomenten bewahrt.
2. Bevor der Adapter montiert werden kann, muss man das Ventil mit einem kleinen Gabelschlüssel oder notfalls einer Zange lösen und heraus drehen. Hersteller wie Continental und Campagnolo liefern dafür ein praktisches Kunststoffwerkzeug, das Ventil und Ventilschaft schont und vor zu hohen Anzugsdrehmomenten bewahrt.
3. Benetzen Sie den Gummi- Dichtring der Verlängerung mit etwas Spucke, bevor Sie diese in den Schaft des Schlauches/ Schlauchreifens eindrehen, damit die Dichtung in den richtigen Sitz rutscht. Schrauben Sie auf die gleiche Weise das Ventil in die Verlängerung. Ziehen Sie beide Teile mit dem Ventilwerkzeug fest.
3. Benetzen Sie den Gummi- Dichtring der Verlängerung mit etwas Spucke, bevor Sie diese in den Schaft des Schlauches/ Schlauchreifens eindrehen, damit die Dichtung in den richtigen Sitz rutscht. Schrauben Sie auf die gleiche Weise das Ventil in die Verlängerung. Ziehen Sie beide Teile mit dem Ventilwerkzeug fest.
4. Gegen Klappern: Schieben Sie das Ventil in das Ventilloch der Felge und markieren Sie den Austritt des Ventils aus dem Felgenprofil. Demontieren Sie Schlauch oder Reifen wieder und kleben Sie je nach Lochdurchmesser zwei bis drei Lagen Isolier- oder Gewebeband um den Ventilschaft, bündig unterhalb der Markierung.
4. Gegen Klappern: Schieben Sie das Ventil in das Ventilloch der Felge und markieren Sie den Austritt des Ventils aus dem Felgenprofil. Demontieren Sie Schlauch oder Reifen wieder und kleben Sie je nach Lochdurchmesser zwei bis drei Lagen Isolier- oder Gewebeband um den Ventilschaft, bündig unterhalb der Markierung.
5. Bei montiertem Reifen stört manchmal eine Unwucht den ruhigen Lauf des Rades. Hängen Sie das Laufrad in den Zentrierständer und lassen Sie es auspendeln. Markieren Sie die Felge an der tiefsten Stelle. Lassen Sie das Laufrad mehrfach auspendeln, bis Sie die schwerste (tiefste) Stelle zuverlässig ermittelt haben. Mit einem kleinen Gewicht auf der gegenüberliegenden Seite des Laufrades kann man das Rad „auswuchten“ und den Rundlauf bei hohen Geschwindigkeiten sicherstellen.
5. Bei montiertem Reifen stört manchmal eine Unwucht den ruhigen Lauf des Rades. Hängen Sie das Laufrad in den Zentrierständer und lassen Sie es auspendeln. Markieren Sie die Felge an der tiefsten Stelle. Lassen Sie das Laufrad mehrfach auspendeln, bis Sie die schwerste (tiefste) Stelle zuverlässig ermittelt haben. Mit einem kleinen Gewicht auf der gegenüberliegenden Seite des Laufrades kann man das Rad „auswuchten“ und den Rundlauf bei hohen Geschwindigkeiten sicherstellen.
6. Am besten eignet sich für diesen Gewichtsausgleich der meist ohnehin zu montierende Tachomagnet. Nicht jedem Radcomputer liegt allerdings ein Magnet bei, der sich auf Anhieb im Systemlaufrad befestigen lässt. Modelle zum Schrauben oder Aufschieben sind Standard (von links nach rechts und oben nach unten): VDO, Sigma, Ciclosport, Polar, Shimano). In der Regel sind die Magnete untereinander tauschbar, jeder Tacho funktioniert mit jedem Magnet.
6. Am besten eignet sich für diesen Gewichtsausgleich der meist ohnehin zu montierende Tachomagnet. Nicht jedem Radcomputer liegt allerdings ein Magnet bei, der sich auf Anhieb im Systemlaufrad befestigen lässt. Modelle zum Schrauben oder Aufschieben sind Standard (von links nach rechts und oben nach unten): VDO, Sigma, Ciclosport, Polar, Shimano). In der Regel sind die Magnete untereinander tauschbar, jeder Tacho funktioniert mit jedem Magnet.
7. Für Messerspeichen bis etwa 3,5 mm Breite eignet sich der Ciclosport Magnet, wenn er etwas (max. 4 mm) aufgebohrt wird. Spannen Sie den Magnet in den Schraubstock einer Ständerbohrmaschine. Führen Sie den Bohrer mit hoher Drehzahl, aber langsam und vorsichtig an den Schlitz heran, damit der Bohrer nicht splittert. Entgraten Sie die Bohrung, bevor Sie den Magnet von der Schmalseite der Speiche aufschieben, in Position drehen und befestigen.
7. Für Messerspeichen bis etwa 3,5 mm Breite eignet sich der Ciclosport Magnet, wenn er etwas (max. 4 mm) aufgebohrt wird. Spannen Sie den Magnet in den Schraubstock einer Ständerbohrmaschine. Führen Sie den Bohrer mit hoher Drehzahl, aber langsam und vorsichtig an den Schlitz heran, damit der Bohrer nicht splittert. Entgraten Sie die Bohrung, bevor Sie den Magnet von der Schmalseite der Speiche aufschieben, in Position drehen und befestigen.
8. Die Montage des Mavic-Magneten ist einfach, gelingt allerdings vorzugsweise nur an sehr flächigen Speichen. Auf sehr dünnen Leichtspeichen, etwa von Sapim oder DT, findet der Magnet dagegen keinen Halt.
8. Die Montage des Mavic-Magneten ist einfach, gelingt allerdings vorzugsweise nur an sehr flächigen Speichen. Auf sehr dünnen Leichtspeichen, etwa von Sapim oder DT, findet der Magnet dagegen keinen Halt.
9. Der aktuelle Speichenmagnet von Tune ist für leichte Laufräder ein konsequentes Zubehörteil. Probieren Sie aber aus, ob er stark genug ist für den Impulsgeber an der Gabel, bevor Sie ihn mit Zweikomponenten-Klebstoff an die saubere und fettfreie Speiche kleben. Die Kerbe dient zur Montage an runden Speichen.
9. Der aktuelle Speichenmagnet von Tune ist für leichte Laufräder ein konsequentes Zubehörteil. Probieren Sie aber aus, ob er stark genug ist für den Impulsgeber an der Gabel, bevor Sie ihn mit Zweikomponenten-Klebstoff an die saubere und fettfreie Speiche kleben. Die Kerbe dient zur Montage an runden Speichen.
10. Laufen Hochprofilfelgen voll Wasser, ist der Gewichtsvorteil schnell dahin. Die meisten Alufelgen besitzen Ablaufbohrungen, Carbonfelgen noch nicht. Fragen Sie den Hersteller, ob und wo Sie eine Bohrung setzen dürfen. Besteht die Felge aus mehreren Kammern, hilft das nicht – dann müssen Sie Reifen, Schlauch und Felgenband (oder Schlauchreifen) abziehen.
10. Laufen Hochprofilfelgen voll Wasser, ist der Gewichtsvorteil schnell dahin. Die meisten Alufelgen besitzen Ablaufbohrungen, Carbonfelgen noch nicht. Fragen Sie den Hersteller, ob und wo Sie eine Bohrung setzen dürfen. Besteht die Felge aus mehreren Kammern, hilft das nicht – dann müssen Sie Reifen, Schlauch und Felgenband (oder Schlauchreifen) abziehen.
11. Bei vielen Systemlaufrädern müssen zum Zentrieren die Reifen abgenommen werden, weil die Nippel in der Felge liegen und nur mit einem Steckschlüssel zu erreichen sind. Zentriert wird konventionell; Sie sollten die Speichen aber mit einem geschlitzten Block gegen Verdrehen sichern, damit sie auch nach dem Zentrieren strömungsgünstig ausgerichtet bleiben.
11. Bei vielen Systemlaufrädern müssen zum Zentrieren die Reifen abgenommen werden, weil die Nippel in der Felge liegen und nur mit einem Steckschlüssel zu erreichen sind. Zentriert wird konventionell; Sie sollten die Speichen aber mit einem geschlitzten Block gegen Verdrehen sichern, damit sie auch nach dem Zentrieren strömungsgünstig ausgerichtet bleiben.
1. Sowohl Reifen- und Schlauchhersteller als auch die Anbieter von Felgen und Laufrädern arbeiten mit Adaptern, um das Problem zu kurzer Ventile bei Hochprofilfelgen zu lösen. Von den vielen Möglichkeiten ist eigentlich nur die einschraubbare Ventilschaftverlängerung (die beiden Modelle rechts) zu empfehlen. So bleibt das Ventil dicht und einfach zu bedienen.
1. Sowohl Reifen- und Schlauchhersteller als auch die Anbieter von Felgen und Laufrädern arbeiten mit Adaptern, um das Problem zu kurzer Ventile bei Hochprofilfelgen zu lösen. Von den vielen Möglichkeiten ist eigentlich nur die einschraubbare Ventilschaftverlängerung (die beiden Modelle rechts) zu empfehlen. So bleibt das Ventil dicht und einfach zu bedienen.
1. Sowohl Reifen- und Schlauchhersteller als auch die Anbieter von Felgen und Laufrädern arbeiten mit Adaptern, um das Problem zu kurzer Ventile bei Hochprofilfelgen zu lösen. Von den vielen Möglichkeiten ist eigentlich nur die einschraubbare Ventilschaftverlängerung (die beiden Modelle rechts) zu empfehlen. So bleibt das Ventil dicht und einfach zu bedienen.
2. Bevor der Adapter montiert werden kann, muss man das Ventil mit einem kleinen Gabelschlüssel oder notfalls einer Zange lösen und heraus drehen. Hersteller wie Continental und Campagnolo liefern dafür ein praktisches Kunststoffwerkzeug, das Ventil und Ventilschaft schont und vor zu hohen Anzugsdrehmomenten bewahrt.
3. Benetzen Sie den Gummi- Dichtring der Verlängerung mit etwas Spucke, bevor Sie diese in den Schaft des Schlauches/ Schlauchreifens eindrehen, damit die Dichtung in den richtigen Sitz rutscht. Schrauben Sie auf die gleiche Weise das Ventil in die Verlängerung. Ziehen Sie beide Teile mit dem Ventilwerkzeug fest.
4. Gegen Klappern: Schieben Sie das Ventil in das Ventilloch der Felge und markieren Sie den Austritt des Ventils aus dem Felgenprofil. Demontieren Sie Schlauch oder Reifen wieder und kleben Sie je nach Lochdurchmesser zwei bis drei Lagen Isolier- oder Gewebeband um den Ventilschaft, bündig unterhalb der Markierung.
5. Bei montiertem Reifen stört manchmal eine Unwucht den ruhigen Lauf des Rades. Hängen Sie das Laufrad in den Zentrierständer und lassen Sie es auspendeln. Markieren Sie die Felge an der tiefsten Stelle. Lassen Sie das Laufrad mehrfach auspendeln, bis Sie die schwerste (tiefste) Stelle zuverlässig ermittelt haben. Mit einem kleinen Gewicht auf der gegenüberliegenden Seite des Laufrades kann man das Rad „auswuchten“ und den Rundlauf bei hohen Geschwindigkeiten sicherstellen.
6. Am besten eignet sich für diesen Gewichtsausgleich der meist ohnehin zu montierende Tachomagnet. Nicht jedem Radcomputer liegt allerdings ein Magnet bei, der sich auf Anhieb im Systemlaufrad befestigen lässt. Modelle zum Schrauben oder Aufschieben sind Standard (von links nach rechts und oben nach unten): VDO, Sigma, Ciclosport, Polar, Shimano). In der Regel sind die Magnete untereinander tauschbar, jeder Tacho funktioniert mit jedem Magnet.
7. Für Messerspeichen bis etwa 3,5 mm Breite eignet sich der Ciclosport Magnet, wenn er etwas (max. 4 mm) aufgebohrt wird. Spannen Sie den Magnet in den Schraubstock einer Ständerbohrmaschine. Führen Sie den Bohrer mit hoher Drehzahl, aber langsam und vorsichtig an den Schlitz heran, damit der Bohrer nicht splittert. Entgraten Sie die Bohrung, bevor Sie den Magnet von der Schmalseite der Speiche aufschieben, in Position drehen und befestigen.
8. Die Montage des Mavic-Magneten ist einfach, gelingt allerdings vorzugsweise nur an sehr flächigen Speichen. Auf sehr dünnen Leichtspeichen, etwa von Sapim oder DT, findet der Magnet dagegen keinen Halt.
9. Der aktuelle Speichenmagnet von Tune ist für leichte Laufräder ein konsequentes Zubehörteil. Probieren Sie aber aus, ob er stark genug ist für den Impulsgeber an der Gabel, bevor Sie ihn mit Zweikomponenten-Klebstoff an die saubere und fettfreie Speiche kleben. Die Kerbe dient zur Montage an runden Speichen.
10. Laufen Hochprofilfelgen voll Wasser, ist der Gewichtsvorteil schnell dahin. Die meisten Alufelgen besitzen Ablaufbohrungen, Carbonfelgen noch nicht. Fragen Sie den Hersteller, ob und wo Sie eine Bohrung setzen dürfen. Besteht die Felge aus mehreren Kammern, hilft das nicht – dann müssen Sie Reifen, Schlauch und Felgenband (oder Schlauchreifen) abziehen.
11. Bei vielen Systemlaufrädern müssen zum Zentrieren die Reifen abgenommen werden, weil die Nippel in der Felge liegen und nur mit einem Steckschlüssel zu erreichen sind. Zentriert wird konventionell; Sie sollten die Speichen aber mit einem geschlitzten Block gegen Verdrehen sichern, damit sie auch nach dem Zentrieren strömungsgünstig ausgerichtet bleiben.

Texte: Dirk Zedler, Fotos: Daniel Simon