Schraubertipps

Sitzposition optimal einstellen

Unbekannt

 · 10.05.2007

Sitzposition optimal einstellenFoto: Daniel Simon

Möglichst bequem sitzen und effizient treten können – das ist das Ergebnis einer optimalen Sitzposition auf dem Rennrad. Lenker, Sattel und Pedalsystem sind die drei Punkte, die Sie verändern können. Wir zeigen Ihnen, wie.

Möglichst bequem sitzen und effizient treten können – das ist das Ergebnis einer optimalen Sitzposition auf dem Rennrad. Lenker, Sattel und Pedalsystem sind die drei Punkte, die Sie verändern können. Wir zeigen Ihnen, wie.

Schwierigkeitsgrad: für begabte Hobby-Mechaniker

Sie benötigen dafür:

  • Werkzeug: Innensechskante, Drehmomentschlüssel und Bits, Wasserwaage
  • Hilfsstoffe: Carbon-Montagepaste

TIPP 1:
Beachten Sie die Markierung für die maximale Auszugshöhe der Sattelstütze: Sie darf nicht zu sehen sein, muss also unbedingt im Inneren des Sitzrohres bleiben.

TIPP 2:
Reichen die Verstellmöglichkeiten am Lenker nicht aus, können Sie die meisten Vorbauten umdrehen. So genannte Flip-Flop-Vorbauten bieten dadurch zwei unterschiedliche Lenkerhöhen.

TIPP 3:
Vorbauten gibt es in verschiedenen Winkelstellungen. Je größer der Winkel, umso größer auch die Differenz, wenn man den Vorbau umdreht.

TIPP 4:
Kontrollieren Sie die Schrauben nach 200 bis 400 Kilometern Fahrt und danach alle 2.000 Kilometer.

6. Fixieren Sie die Platte auf dem Schuh, indem Sie die Schrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen. Bei vielen Pedalsystemen gelingt dies auch bei eingerastetem Schuh.
6. Fixieren Sie die Platte auf dem Schuh, indem Sie die Schrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen. Bei vielen Pedalsystemen gelingt dies auch bei eingerastetem Schuh.
1. Stellen Sie die Vorspannung im Pedal ganz leicht ein. Bei fast allen Pedalen finden Sie hierzu kleine Innensechskant-Schrauben und Pfeile mit Plus- und Minus-Kennzeichnung oder kleine Fenster mit Zeigern. Wenn später alles passt, können Sie den Rastmechanismus wieder härter einstellen.
1. Stellen Sie die Vorspannung im Pedal ganz leicht ein. Bei fast allen Pedalen finden Sie hierzu kleine Innensechskant-Schrauben und Pfeile mit Plus- und Minus-Kennzeichnung oder kleine Fenster mit Zeigern. Wenn später alles passt, können Sie den Rastmechanismus wieder härter einstellen.
 2. Schuhplatten können durch die Langlöcher in den Befestigungsstücken auf den Fuß ausgerichtet werden. Lösen Sie die Schrauben der Platten um zwei bis drei Umdrehungen. Der Verstellbereich zwischen ganz vorn und weit innen und ganz hinten und weit außen beträgt jeweils einige Millimeter.
2. Schuhplatten können durch die Langlöcher in den Befestigungsstücken auf den Fuß ausgerichtet werden. Lösen Sie die Schrauben der Platten um zwei bis drei Umdrehungen. Der Verstellbereich zwischen ganz vorn und weit innen und ganz hinten und weit außen beträgt jeweils einige Millimeter.
3. Beachten Sie vorhandene Markierungen auf den Sohlen, um beide Schuhe möglichst gleich auszurichten. Richten Sie die Platten so aus, dass die Stellung des Schuhs zum Pedal der natürlichen Haltung Ihrer Füße beim Stehen entspricht.
3. Beachten Sie vorhandene Markierungen auf den Sohlen, um beide Schuhe möglichst gleich auszurichten. Richten Sie die Platten so aus, dass die Stellung des Schuhs zum Pedal der natürlichen Haltung Ihrer Füße beim Stehen entspricht.
4. In der Regel zeigen die Fersen etwas nach innen, die Platte sitzt leicht schräg zum Verlauf des Schuhes. Wenn Sie ein Lineal an die hintere Kante der Platten anlegen, verdeutlicht dies den Winkel zwischen Platte und Schuh. Drehen Sie die Schrauben leicht fest.
4. In der Regel zeigen die Fersen etwas nach innen, die Platte sitzt leicht schräg zum Verlauf des Schuhes. Wenn Sie ein Lineal an die hintere Kante der Platten anlegen, verdeutlicht dies den Winkel zwischen Platte und Schuh. Drehen Sie die Schrauben leicht fest.
5. Drücken Sie den Schuh ins Pedal und stellen Sie sicher, dass weder Ferse noch Knöchel mit der Kurbel kollidieren. Beachten Sie dabei, dass das Pedalsystem möglicherweise seitliche Bewegungsfreiheit zulässt.
5. Drücken Sie den Schuh ins Pedal und stellen Sie sicher, dass weder Ferse noch Knöchel mit der Kurbel kollidieren. Beachten Sie dabei, dass das Pedalsystem möglicherweise seitliche Bewegungsfreiheit zulässt.
6. Fixieren Sie die Platte auf dem Schuh, indem Sie die Schrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen. Bei vielen Pedalsystemen gelingt dies auch bei eingerastetem Schuh.
6. Fixieren Sie die Platte auf dem Schuh, indem Sie die Schrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen. Bei vielen Pedalsystemen gelingt dies auch bei eingerastetem Schuh.
1. Stellen Sie die Vorspannung im Pedal ganz leicht ein. Bei fast allen Pedalen finden Sie hierzu kleine Innensechskant-Schrauben und Pfeile mit Plus- und Minus-Kennzeichnung oder kleine Fenster mit Zeigern. Wenn später alles passt, können Sie den Rastmechanismus wieder härter einstellen.
1. Stellen Sie die Vorspannung im Pedal ganz leicht ein. Bei fast allen Pedalen finden Sie hierzu kleine Innensechskant-Schrauben und Pfeile mit Plus- und Minus-Kennzeichnung oder kleine Fenster mit Zeigern. Wenn später alles passt, können Sie den Rastmechanismus wieder härter einstellen.
1. Stellen Sie die Vorspannung im Pedal ganz leicht ein. Bei fast allen Pedalen finden Sie hierzu kleine Innensechskant-Schrauben und Pfeile mit Plus- und Minus-Kennzeichnung oder kleine Fenster mit Zeigern. Wenn später alles passt, können Sie den Rastmechanismus wieder härter einstellen.
 2. Schuhplatten können durch die Langlöcher in den Befestigungsstücken auf den Fuß ausgerichtet werden. Lösen Sie die Schrauben der Platten um zwei bis drei Umdrehungen. Der Verstellbereich zwischen ganz vorn und weit innen und ganz hinten und weit außen beträgt jeweils einige Millimeter.
3. Beachten Sie vorhandene Markierungen auf den Sohlen, um beide Schuhe möglichst gleich auszurichten. Richten Sie die Platten so aus, dass die Stellung des Schuhs zum Pedal der natürlichen Haltung Ihrer Füße beim Stehen entspricht.
4. In der Regel zeigen die Fersen etwas nach innen, die Platte sitzt leicht schräg zum Verlauf des Schuhes. Wenn Sie ein Lineal an die hintere Kante der Platten anlegen, verdeutlicht dies den Winkel zwischen Platte und Schuh. Drehen Sie die Schrauben leicht fest.
5. Drücken Sie den Schuh ins Pedal und stellen Sie sicher, dass weder Ferse noch Knöchel mit der Kurbel kollidieren. Beachten Sie dabei, dass das Pedalsystem möglicherweise seitliche Bewegungsfreiheit zulässt.
6. Fixieren Sie die Platte auf dem Schuh, indem Sie die Schrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen. Bei vielen Pedalsystemen gelingt dies auch bei eingerastetem Schuh.

PEDALE UND SCHUHPLATTEN EINSTELLEN


SATTELPOSITION JUSTIEREN

11. Stimmt das Lagerspiel, richten Sie den Vorbau gerade aus und ziehen die Klemmschrauben gleichmäßig an. Verwenden Sie einen Drehmomentschlüssel und halten Sie sich an die vorgegebenen Werte. Kontrollieren Sie zum Schluss den verdrehsicheren Sitz, indem Sie das Vorderrad zwischen die Knie klemmen und versuchen, den Lenker seitlich zu drehen.
11. Stimmt das Lagerspiel, richten Sie den Vorbau gerade aus und ziehen die Klemmschrauben gleichmäßig an. Verwenden Sie einen Drehmomentschlüssel und halten Sie sich an die vorgegebenen Werte. Kontrollieren Sie zum Schluss den verdrehsicheren Sitz, indem Sie das Vorderrad zwischen die Knie klemmen und versuchen, den Lenker seitlich zu drehen.
1. Lösen Sie die Schrauben vorne am Vorbaudeckel zwei bis drei Umdrehungen. Der Lenker muss sich jetzt ohne Widerstand verdrehen lassen. Richten Sie den Lenker so aus, dass die Lenkerenden parallel zum Boden oder leicht nach unten zeigen. Die Oberkanten der Bremsgriffe sollten waagerecht ausgerichtet sein und keinesfalls nach unten zeigen.
1. Lösen Sie die Schrauben vorne am Vorbaudeckel zwei bis drei Umdrehungen. Der Lenker muss sich jetzt ohne Widerstand verdrehen lassen. Richten Sie den Lenker so aus, dass die Lenkerenden parallel zum Boden oder leicht nach unten zeigen. Die Oberkanten der Bremsgriffe sollten waagerecht ausgerichtet sein und keinesfalls nach unten zeigen.
2. Ist der Lenker ausgerichtet, kontrollieren Sie, ob er noch in der Mitte des Deckels liegt. Erkennbar ist dies an punkt- oder linienförmigen Markierungen auf dem Lenker, die beiderseits des Vorbaus zu sehen sein müssen.
2. Ist der Lenker ausgerichtet, kontrollieren Sie, ob er noch in der Mitte des Deckels liegt. Erkennbar ist dies an punkt- oder linienförmigen Markierungen auf dem Lenker, die beiderseits des Vorbaus zu sehen sein müssen.
3. Drehen Sie die Schrauben des Deckels oben und unten gleichmäßig an, so dass die Spalte oben und unten gleich groß sind und in sich parallel verlaufen. Drehen Sie dann die Schrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment an. Gibt der Hersteller eine Spanne an, beginnen Sie mit dem niedrigeren Wert. Hat der Vorbau vier Schrauben: über Kreuz anziehen.
3. Drehen Sie die Schrauben des Deckels oben und unten gleichmäßig an, so dass die Spalte oben und unten gleich groß sind und in sich parallel verlaufen. Drehen Sie dann die Schrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment an. Gibt der Hersteller eine Spanne an, beginnen Sie mit dem niedrigeren Wert. Hat der Vorbau vier Schrauben: über Kreuz anziehen.
4. Klemmen Sie das Vorderrad zwischen Ihre Knie. Versuchen Sie mit kräftigem Druck, den Lenker nach unten zu drehen. Gelingt dies, müssen Sie den Lenker neu ausrichten und die Schrauben mit dem höheren angegebenen Wert festdrehen. Reicht das auch noch nicht, entfetten Sie Lenker und Vorbau und bringen Sie Carbon-Montagepaste auf die Klemmbereiche.
4. Klemmen Sie das Vorderrad zwischen Ihre Knie. Versuchen Sie mit kräftigem Druck, den Lenker nach unten zu drehen. Gelingt dies, müssen Sie den Lenker neu ausrichten und die Schrauben mit dem höheren angegebenen Wert festdrehen. Reicht das auch noch nicht, entfetten Sie Lenker und Vorbau und bringen Sie Carbon-Montagepaste auf die Klemmbereiche.
5. Beim gewindelosen Gabelschaft kann man die Lenkerhöhe nur mit Zwischenringen zwischen oberem Lager und Vorbau verstellen. Lösen Sie die Klemmschrauben seitlich am Vorbau, bis der sich leicht gegenüber der Gabel verdrehen lässt. Meist genügen zwei bis drei Umdrehungen, keinesfalls müssen diese Schrauben ganz herausgedreht werden.
5. Beim gewindelosen Gabelschaft kann man die Lenkerhöhe nur mit Zwischenringen zwischen oberem Lager und Vorbau verstellen. Lösen Sie die Klemmschrauben seitlich am Vorbau, bis der sich leicht gegenüber der Gabel verdrehen lässt. Meist genügen zwei bis drei Umdrehungen, keinesfalls müssen diese Schrauben ganz herausgedreht werden.
6. Drehen Sie die oben liegende Schraube ganz heraus und entfernen Sie sie mit dem Deckel. Beachten Sie, dass die Gabel jetzt, nachdem Sie die Schraube gelöst haben, nicht mehr fest ist. Wenn das Rad im Montageständer hängt, kann die Gabel unvermittelt aus dem Rahmen gleiten.
6. Drehen Sie die oben liegende Schraube ganz heraus und entfernen Sie sie mit dem Deckel. Beachten Sie, dass die Gabel jetzt, nachdem Sie die Schraube gelöst haben, nicht mehr fest ist. Wenn das Rad im Montageständer hängt, kann die Gabel unvermittelt aus dem Rahmen gleiten.
7. Schauen Sie sich die Position des Vorbaus zum Gabelschaft an. Die Oberkante des Gabelschafts muss etwa zwei bis drei Millimeter unterhalb der Oberkante des Vorbaus liegen. Dieser Zustand muss nach dem Umbau wiederhergestellt sein, sonst kann das Lenkungslager nicht mehr eingestellt werden.
7. Schauen Sie sich die Position des Vorbaus zum Gabelschaft an. Die Oberkante des Gabelschafts muss etwa zwei bis drei Millimeter unterhalb der Oberkante des Vorbaus liegen. Dieser Zustand muss nach dem Umbau wiederhergestellt sein, sonst kann das Lenkungslager nicht mehr eingestellt werden.
8. Ziehen Sie den Vorbau vom Gabelschaft. Jetzt können Sie Zwischenringe (Spacer) zwischen unten und oben austauschen. Die Reihenfolge ist beliebig, weglassen oder hinzufügen kann man aber keinen. Legen Sie zumindest einen dünnen Ring unter den Vorbau, damit er nicht direkt auf die obere Lagerschale drückt.
8. Ziehen Sie den Vorbau vom Gabelschaft. Jetzt können Sie Zwischenringe (Spacer) zwischen unten und oben austauschen. Die Reihenfolge ist beliebig, weglassen oder hinzufügen kann man aber keinen. Legen Sie zumindest einen dünnen Ring unter den Vorbau, damit er nicht direkt auf die obere Lagerschale drückt.
9. Schieben Sie den Vorbau auf den Gabelschaft, legen Sie die Abdeckkappe auf und drehen Sie die Schraube zunächst nur lose hinein! Heben Sie das Rad an, bis das Vorderrad frei drehbar ist und kontrollieren Sie, ob es leichtgängig von links nach rechts schwenkt. Drehen Sie die Einstellschraube schrittweise an, bis ein erster Widerstand spürbar wird.
9. Schieben Sie den Vorbau auf den Gabelschaft, legen Sie die Abdeckkappe auf und drehen Sie die Schraube zunächst nur lose hinein! Heben Sie das Rad an, bis das Vorderrad frei drehbar ist und kontrollieren Sie, ob es leichtgängig von links nach rechts schwenkt. Drehen Sie die Einstellschraube schrittweise an, bis ein erster Widerstand spürbar wird.
10. Setzen Sie das Rad ab, ziehen Sie die Vorderbremse. Bringen Sie Gewicht auf den Sattel, schieben Sie das Fahrrad vor und zurück und kontrollieren Sie mit der anderen Hand, ob sich die Lagerschalen gegeneinander verschieben. Wenn ja, hat das Lager noch Spiel. Drehen Sie die Schraube erneut leicht an, kontrollieren Sie, ob sich die Gabel leicht dreht.
10. Setzen Sie das Rad ab, ziehen Sie die Vorderbremse. Bringen Sie Gewicht auf den Sattel, schieben Sie das Fahrrad vor und zurück und kontrollieren Sie mit der anderen Hand, ob sich die Lagerschalen gegeneinander verschieben. Wenn ja, hat das Lager noch Spiel. Drehen Sie die Schraube erneut leicht an, kontrollieren Sie, ob sich die Gabel leicht dreht.
11. Stimmt das Lagerspiel, richten Sie den Vorbau gerade aus und ziehen die Klemmschrauben gleichmäßig an. Verwenden Sie einen Drehmomentschlüssel und halten Sie sich an die vorgegebenen Werte. Kontrollieren Sie zum Schluss den verdrehsicheren Sitz, indem Sie das Vorderrad zwischen die Knie klemmen und versuchen, den Lenker seitlich zu drehen.
11. Stimmt das Lagerspiel, richten Sie den Vorbau gerade aus und ziehen die Klemmschrauben gleichmäßig an. Verwenden Sie einen Drehmomentschlüssel und halten Sie sich an die vorgegebenen Werte. Kontrollieren Sie zum Schluss den verdrehsicheren Sitz, indem Sie das Vorderrad zwischen die Knie klemmen und versuchen, den Lenker seitlich zu drehen.
1. Lösen Sie die Schrauben vorne am Vorbaudeckel zwei bis drei Umdrehungen. Der Lenker muss sich jetzt ohne Widerstand verdrehen lassen. Richten Sie den Lenker so aus, dass die Lenkerenden parallel zum Boden oder leicht nach unten zeigen. Die Oberkanten der Bremsgriffe sollten waagerecht ausgerichtet sein und keinesfalls nach unten zeigen.
1. Lösen Sie die Schrauben vorne am Vorbaudeckel zwei bis drei Umdrehungen. Der Lenker muss sich jetzt ohne Widerstand verdrehen lassen. Richten Sie den Lenker so aus, dass die Lenkerenden parallel zum Boden oder leicht nach unten zeigen. Die Oberkanten der Bremsgriffe sollten waagerecht ausgerichtet sein und keinesfalls nach unten zeigen.
1. Lösen Sie die Schrauben vorne am Vorbaudeckel zwei bis drei Umdrehungen. Der Lenker muss sich jetzt ohne Widerstand verdrehen lassen. Richten Sie den Lenker so aus, dass die Lenkerenden parallel zum Boden oder leicht nach unten zeigen. Die Oberkanten der Bremsgriffe sollten waagerecht ausgerichtet sein und keinesfalls nach unten zeigen.
2. Ist der Lenker ausgerichtet, kontrollieren Sie, ob er noch in der Mitte des Deckels liegt. Erkennbar ist dies an punkt- oder linienförmigen Markierungen auf dem Lenker, die beiderseits des Vorbaus zu sehen sein müssen.
3. Drehen Sie die Schrauben des Deckels oben und unten gleichmäßig an, so dass die Spalte oben und unten gleich groß sind und in sich parallel verlaufen. Drehen Sie dann die Schrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment an. Gibt der Hersteller eine Spanne an, beginnen Sie mit dem niedrigeren Wert. Hat der Vorbau vier Schrauben: über Kreuz anziehen.
4. Klemmen Sie das Vorderrad zwischen Ihre Knie. Versuchen Sie mit kräftigem Druck, den Lenker nach unten zu drehen. Gelingt dies, müssen Sie den Lenker neu ausrichten und die Schrauben mit dem höheren angegebenen Wert festdrehen. Reicht das auch noch nicht, entfetten Sie Lenker und Vorbau und bringen Sie Carbon-Montagepaste auf die Klemmbereiche.
5. Beim gewindelosen Gabelschaft kann man die Lenkerhöhe nur mit Zwischenringen zwischen oberem Lager und Vorbau verstellen. Lösen Sie die Klemmschrauben seitlich am Vorbau, bis der sich leicht gegenüber der Gabel verdrehen lässt. Meist genügen zwei bis drei Umdrehungen, keinesfalls müssen diese Schrauben ganz herausgedreht werden.
6. Drehen Sie die oben liegende Schraube ganz heraus und entfernen Sie sie mit dem Deckel. Beachten Sie, dass die Gabel jetzt, nachdem Sie die Schraube gelöst haben, nicht mehr fest ist. Wenn das Rad im Montageständer hängt, kann die Gabel unvermittelt aus dem Rahmen gleiten.
7. Schauen Sie sich die Position des Vorbaus zum Gabelschaft an. Die Oberkante des Gabelschafts muss etwa zwei bis drei Millimeter unterhalb der Oberkante des Vorbaus liegen. Dieser Zustand muss nach dem Umbau wiederhergestellt sein, sonst kann das Lenkungslager nicht mehr eingestellt werden.
8. Ziehen Sie den Vorbau vom Gabelschaft. Jetzt können Sie Zwischenringe (Spacer) zwischen unten und oben austauschen. Die Reihenfolge ist beliebig, weglassen oder hinzufügen kann man aber keinen. Legen Sie zumindest einen dünnen Ring unter den Vorbau, damit er nicht direkt auf die obere Lagerschale drückt.
9. Schieben Sie den Vorbau auf den Gabelschaft, legen Sie die Abdeckkappe auf und drehen Sie die Schraube zunächst nur lose hinein! Heben Sie das Rad an, bis das Vorderrad frei drehbar ist und kontrollieren Sie, ob es leichtgängig von links nach rechts schwenkt. Drehen Sie die Einstellschraube schrittweise an, bis ein erster Widerstand spürbar wird.
10. Setzen Sie das Rad ab, ziehen Sie die Vorderbremse. Bringen Sie Gewicht auf den Sattel, schieben Sie das Fahrrad vor und zurück und kontrollieren Sie mit der anderen Hand, ob sich die Lagerschalen gegeneinander verschieben. Wenn ja, hat das Lager noch Spiel. Drehen Sie die Schraube erneut leicht an, kontrollieren Sie, ob sich die Gabel leicht dreht.
11. Stimmt das Lagerspiel, richten Sie den Vorbau gerade aus und ziehen die Klemmschrauben gleichmäßig an. Verwenden Sie einen Drehmomentschlüssel und halten Sie sich an die vorgegebenen Werte. Kontrollieren Sie zum Schluss den verdrehsicheren Sitz, indem Sie das Vorderrad zwischen die Knie klemmen und versuchen, den Lenker seitlich zu drehen.

LENKER POSITIONIEREN