Seitenschläge am Laufrad beseitigenFoto: Daniel Simon

SchraubertippsSeitenschläge am Laufrad beseitigen

Unbekannt

 2/11/2008, Lesezeit: 2 Minuten

Wenn einzelne Speichen an Spannung verlieren oder wenn die Felge einen Schlag abbekommen hat, laufen die Räder nicht mehr sauber rund. Es bremst sich schlechter, und der Reifen kann an Rahmen oder Gabel streifen. TOUR zeigt, wie Sie die Speichenspannung erhöhen, um Seitenschläge herauszuzentrieren.

Wenn einzelne Speichen an Spannung verlieren oder wenn die Felge einen Schlag abbekommen hat, laufen die Räder nicht mehr sauber rund. Es bremst sich schlechter, und der Reifen kann an Rahmen oder Gabel streifen. TOUR zeigt, wie Sie die Speichenspannung erhöhen, um Seitenschläge herauszuzentrieren.

Schwierigkeitsgrad: für erfahrene Schrauber

Sie benötigen:

  • Werkzeug: Zentrierschlüssel, Zentrierständer, evtl. geschlitzter Klotz zum Festhalten von Messerspeichen, Zentrierlehre und Speichenspannungsprüfer
  • Hilfsstoffe: Kriechöl, flüssige Schraubensicherung

Tipp 1: Wenn sich Speichen ständig lösen, hilft flüssige Schraubensicherung mittlerer Festigkeit. Träufeln Sie nach dem Zentrieren etwas von der Flüssigkeit (z. B. von DT Swiss oder Sapim) auf die Speichen am Nippeleingang. Der Kleber dringt ein, härtet aus und fixiert die Speichen – Zentrieren geht aber.

Tipp 2: Verwenden Sie einen hochwertigen Zentrierschlüssel. Grob gestanzte Blechspanner, Schlüssel mit kleiner Auflagefläche oder unpräziser Schlüsselweite können den Speichennippel beschädigen. Gute Schlüssel umfassen den Nippel von drei Seiten, haben lange, gratfreie Flächen und liegen an der Speiche über eine längere Strecke an. Tipp 3: Bevor Sie ein gebrauchtes und leicht korrodiertes Laufrad zentrieren, ölen Sie jeden Speichennippel (am Eingang in der Felgenbohrung) mit einem Tropfen Kriechöl. Das kann Korrosion lösen und vermeiden, dass Nippel rund gedreht werden oder sich in der Felge festfressen.

12. Ein Zentrierständer mit Messuhren erleichtert die Arbeit. Stellen Sie die Uhr anfangs so ein, dass der Zeiger bei einem mittig eingespeichten Laufrad etwa in der Mitte seines Messbereichs ist. Spannen Sie nach, bis der Zeiger nur noch maximal ein bis zwei Zehntel Millimeter zu jeder Seite ausschlägt. Mit Geduld lassen sich Laufräder, die aus präzise gefertigten Speichen und Felgen aufgebaut werden, nahezu auf Null zentrieren.
12. Ein Zentrierständer mit Messuhren erleichtert die Arbeit. Stellen Sie die Uhr anfangs so ein, dass der Zeiger bei einem mittig eingespeichten Laufrad etwa in der Mitte seines Messbereichs ist. Spannen Sie nach, bis der Zeiger nur noch maximal ein bis zwei Zehntel Millimeter zu jeder Seite ausschlägt. Mit Geduld lassen sich Laufräder, die aus präzise gefertigten Speichen und Felgen aufgebaut werden, nahezu auf Null zentrieren.
1. Bauen Sie das Laufrad aus und spannen Sie es in einen Zentrierständer. Führen Sie die Zeiger des Zentrierständers bis auf etwa einen Millimeter an die Felgenflanken heran. Drehen Sie das Laufrad langsam durch und beobachten Sie, ob die Felge an einem Fühler streift.
1. Bauen Sie das Laufrad aus und spannen Sie es in einen Zentrierständer. Führen Sie die Zeiger des Zentrierständers bis auf etwa einen Millimeter an die Felgenflanken heran. Drehen Sie das Laufrad langsam durch und beobachten Sie, ob die Felge an einem Fühler streift.
2. Ist dies nicht oder auch sehr stark der Fall, stellen Sie nach, bis der Fühler leicht streift. Kontrollieren Sie zuerst, ob die Felge eventuell asymmetrisch zur Nabe steht. Wenn ja, müssen Sie das Laufrad zur Mitte hin zentrieren. Bei guten Zentrierständern lässt sich das sofort erkennen, im Bild steht die Felge nach links aus der Mitte. Bietet Ihr Zentrierständer diese Möglichkeit nicht, benötigen Sie eine Zentrierlehre.
2. Ist dies nicht oder auch sehr stark der Fall, stellen Sie nach, bis der Fühler leicht streift. Kontrollieren Sie zuerst, ob die Felge eventuell asymmetrisch zur Nabe steht. Wenn ja, müssen Sie das Laufrad zur Mitte hin zentrieren. Bei guten Zentrierständern lässt sich das sofort erkennen, im Bild steht die Felge nach links aus der Mitte. Bietet Ihr Zentrierständer diese Möglichkeit nicht, benötigen Sie eine Zentrierlehre.
3. Legen Sie die Lehre auf die Felge und stellen Sie den Taster auf die Nabe ein. Wenden Sie das Laufrad und legen Sie die Lehre erneut auf. Am Taster oder an der Felge ist eine Lücke erkennbar, wenn sich die Nabe nicht in der Mitte befindet. Erschrecken Sie nicht: Bei dieser “Umschlagsmessung” beträgt der eigentliche Fehler die Hälfte der sichtbaren Differenz. Im abgebildeten Fall müssten Sie die Felge zur Zahnkranzseite hin zentrieren.
3. Legen Sie die Lehre auf die Felge und stellen Sie den Taster auf die Nabe ein. Wenden Sie das Laufrad und legen Sie die Lehre erneut auf. Am Taster oder an der Felge ist eine Lücke erkennbar, wenn sich die Nabe nicht in der Mitte befindet. Erschrecken Sie nicht: Bei dieser “Umschlagsmessung” beträgt der eigentliche Fehler die Hälfte der sichtbaren Differenz. Im abgebildeten Fall müssten Sie die Felge zur Zahnkranzseite hin zentrieren.
4. Bestimmen Sie die Länge des Seitenschlages und markieren Sie die erste und letzte Speiche mit Klebeband. Das erleichtert zu Anfang die Arbeit. Wichtig: Grundsätzlich werden die Speichen beim Zentrieren nur nachgespannt und nicht gelockert!
4. Bestimmen Sie die Länge des Seitenschlages und markieren Sie die erste und letzte Speiche mit Klebeband. Das erleichtert zu Anfang die Arbeit. Wichtig: Grundsätzlich werden die Speichen beim Zentrieren nur nachgespannt und nicht gelockert!
5. Ist geklärt, zu welcher Seite zentriert werden muss, drücken Sie mit zwei Fingern ein Speichenpaar dieser Nabenseite zusammen. Beobachten Sie den Spalt zwischen der Felge und dem Zeiger des Zentrierständers. Bewegt sich die Felge in die gewünschte Richtung, haben Sie die Seite gefunden, deren Speichen Sie nachspannen müssen.
5. Ist geklärt, zu welcher Seite zentriert werden muss, drücken Sie mit zwei Fingern ein Speichenpaar dieser Nabenseite zusammen. Beobachten Sie den Spalt zwischen der Felge und dem Zeiger des Zentrierständers. Bewegt sich die Felge in die gewünschte Richtung, haben Sie die Seite gefunden, deren Speichen Sie nachspannen müssen.
6. Die Drehrichtung am Nippel zeigt die “Rechte-Hand-Regel” an: Umfassen Sie die zu spannende Speiche so, dass der Daumen zur Nabe zeigt. Die Finger der halb geschlossenen Hand weisen die Drehrichtung. Der Daumen zeigt dabei in die Richtung, in die der Nippel beim Eindrehen will. Da er jedoch von der Felge festgehalten wird, zieht er stattdessen die Speiche her und dabei stramm.
6. Die Drehrichtung am Nippel zeigt die “Rechte-Hand-Regel” an: Umfassen Sie die zu spannende Speiche so, dass der Daumen zur Nabe zeigt. Die Finger der halb geschlossenen Hand weisen die Drehrichtung. Der Daumen zeigt dabei in die Richtung, in die der Nippel beim Eindrehen will. Da er jedoch von der Felge festgehalten wird, zieht er stattdessen die Speiche her und dabei stramm.
7. Setzen Sie den Zentrierschlüssel am Beginn des Verzugs an und drehen Sie den Nippel eine Viertel-Umdrehung. Setzen Sie den Nippelspanner eine Speiche weiter auf derselben Flanschseite an und erhöhen Sie hier die Spannung ebenfalls eine Viertel-Umdrehung. Fahren Sie so mit allen Speichen bis zum Ende des verzogenen Bereiches fort.
7. Setzen Sie den Zentrierschlüssel am Beginn des Verzugs an und drehen Sie den Nippel eine Viertel-Umdrehung. Setzen Sie den Nippelspanner eine Speiche weiter auf derselben Flanschseite an und erhöhen Sie hier die Spannung ebenfalls eine Viertel-Umdrehung. Fahren Sie so mit allen Speichen bis zum Ende des verzogenen Bereiches fort.
8. Drehen Sie das Laufrad im Ständer, kontrollieren Sie den Fortschritt. Ist der Verzug noch da, spannen Sie die betreffenden Speichen abermals eine Viertel- Umdrehung nach. Drehen Sie jedoch nie mehr als eine viertel oder halbe Umdrehung auf einmal am Nippel – bei der ersten Speiche erscheint der Fortschritt zwar gering, aber über die gesamte Länge des Verzugs verstärkt sich die Wirkung.
8. Drehen Sie das Laufrad im Ständer, kontrollieren Sie den Fortschritt. Ist der Verzug noch da, spannen Sie die betreffenden Speichen abermals eine Viertel- Umdrehung nach. Drehen Sie jedoch nie mehr als eine viertel oder halbe Umdrehung auf einmal am Nippel – bei der ersten Speiche erscheint der Fortschritt zwar gering, aber über die gesamte Länge des Verzugs verstärkt sich die Wirkung.
9. Drehen Sie nie stark an einer einzelnen Speiche – die Felge würde hier auch zur Nabe hingezogen, ein Höhenschlag entstünde. Spannen Sie das Laufrad stets über mehrere Speichen nach, bis der Seitenschlag vollständig verschwunden ist und die Felge möglichst mittig steht. Beim letzten Zentriervorgang überdrehen Sie die Speiche zuerst um eine Viertel-Umdrehung und drehen Sie dann genauso weit wieder zurück.
9. Drehen Sie nie stark an einer einzelnen Speiche – die Felge würde hier auch zur Nabe hingezogen, ein Höhenschlag entstünde. Spannen Sie das Laufrad stets über mehrere Speichen nach, bis der Seitenschlag vollständig verschwunden ist und die Felge möglichst mittig steht. Beim letzten Zentriervorgang überdrehen Sie die Speiche zuerst um eine Viertel-Umdrehung und drehen Sie dann genauso weit wieder zurück.
10. Der Grund für diese Maßnahme ist, dass sich die Speichen, sobald sie eine gewisse Spannung erreicht haben, mit- und in sich verdrehen. Bei Rundspeichen ist das nur schwer zu erkennen, bei flächigen Messerspeichen sieht man das sehr gut.
10. Der Grund für diese Maßnahme ist, dass sich die Speichen, sobald sie eine gewisse Spannung erreicht haben, mit- und in sich verdrehen. Bei Rundspeichen ist das nur schwer zu erkennen, bei flächigen Messerspeichen sieht man das sehr gut.
11. Bei runden Speichen hilft nur das Zurückdrehen am Nippel gegen Spätschäden, bei Messerspeichen beugt der Einsatz eines Zusatzwerkzeugs vor. Halten Sie die Speiche knapp oberhalb des Zentrierschlüssels mit einem passend geschlitzten Klotz oder Ring fest. Speichenhersteller wie DT Swiss oder Sapim bieten dieses Werkzeug an.
11. Bei runden Speichen hilft nur das Zurückdrehen am Nippel gegen Spätschäden, bei Messerspeichen beugt der Einsatz eines Zusatzwerkzeugs vor. Halten Sie die Speiche knapp oberhalb des Zentrierschlüssels mit einem passend geschlitzten Klotz oder Ring fest. Speichenhersteller wie DT Swiss oder Sapim bieten dieses Werkzeug an.
12. Ein Zentrierständer mit Messuhren erleichtert die Arbeit. Stellen Sie die Uhr anfangs so ein, dass der Zeiger bei einem mittig eingespeichten Laufrad etwa in der Mitte seines Messbereichs ist. Spannen Sie nach, bis der Zeiger nur noch maximal ein bis zwei Zehntel Millimeter zu jeder Seite ausschlägt. Mit Geduld lassen sich Laufräder, die aus präzise gefertigten Speichen und Felgen aufgebaut werden, nahezu auf Null zentrieren.
12. Ein Zentrierständer mit Messuhren erleichtert die Arbeit. Stellen Sie die Uhr anfangs so ein, dass der Zeiger bei einem mittig eingespeichten Laufrad etwa in der Mitte seines Messbereichs ist. Spannen Sie nach, bis der Zeiger nur noch maximal ein bis zwei Zehntel Millimeter zu jeder Seite ausschlägt. Mit Geduld lassen sich Laufräder, die aus präzise gefertigten Speichen und Felgen aufgebaut werden, nahezu auf Null zentrieren.
1. Bauen Sie das Laufrad aus und spannen Sie es in einen Zentrierständer. Führen Sie die Zeiger des Zentrierständers bis auf etwa einen Millimeter an die Felgenflanken heran. Drehen Sie das Laufrad langsam durch und beobachten Sie, ob die Felge an einem Fühler streift.
1. Bauen Sie das Laufrad aus und spannen Sie es in einen Zentrierständer. Führen Sie die Zeiger des Zentrierständers bis auf etwa einen Millimeter an die Felgenflanken heran. Drehen Sie das Laufrad langsam durch und beobachten Sie, ob die Felge an einem Fühler streift.
1. Bauen Sie das Laufrad aus und spannen Sie es in einen Zentrierständer. Führen Sie die Zeiger des Zentrierständers bis auf etwa einen Millimeter an die Felgenflanken heran. Drehen Sie das Laufrad langsam durch und beobachten Sie, ob die Felge an einem Fühler streift.
2. Ist dies nicht oder auch sehr stark der Fall, stellen Sie nach, bis der Fühler leicht streift. Kontrollieren Sie zuerst, ob die Felge eventuell asymmetrisch zur Nabe steht. Wenn ja, müssen Sie das Laufrad zur Mitte hin zentrieren. Bei guten Zentrierständern lässt sich das sofort erkennen, im Bild steht die Felge nach links aus der Mitte. Bietet Ihr Zentrierständer diese Möglichkeit nicht, benötigen Sie eine Zentrierlehre.
3. Legen Sie die Lehre auf die Felge und stellen Sie den Taster auf die Nabe ein. Wenden Sie das Laufrad und legen Sie die Lehre erneut auf. Am Taster oder an der Felge ist eine Lücke erkennbar, wenn sich die Nabe nicht in der Mitte befindet. Erschrecken Sie nicht: Bei dieser “Umschlagsmessung” beträgt der eigentliche Fehler die Hälfte der sichtbaren Differenz. Im abgebildeten Fall müssten Sie die Felge zur Zahnkranzseite hin zentrieren.
4. Bestimmen Sie die Länge des Seitenschlages und markieren Sie die erste und letzte Speiche mit Klebeband. Das erleichtert zu Anfang die Arbeit. Wichtig: Grundsätzlich werden die Speichen beim Zentrieren nur nachgespannt und nicht gelockert!
5. Ist geklärt, zu welcher Seite zentriert werden muss, drücken Sie mit zwei Fingern ein Speichenpaar dieser Nabenseite zusammen. Beobachten Sie den Spalt zwischen der Felge und dem Zeiger des Zentrierständers. Bewegt sich die Felge in die gewünschte Richtung, haben Sie die Seite gefunden, deren Speichen Sie nachspannen müssen.
6. Die Drehrichtung am Nippel zeigt die “Rechte-Hand-Regel” an: Umfassen Sie die zu spannende Speiche so, dass der Daumen zur Nabe zeigt. Die Finger der halb geschlossenen Hand weisen die Drehrichtung. Der Daumen zeigt dabei in die Richtung, in die der Nippel beim Eindrehen will. Da er jedoch von der Felge festgehalten wird, zieht er stattdessen die Speiche her und dabei stramm.
7. Setzen Sie den Zentrierschlüssel am Beginn des Verzugs an und drehen Sie den Nippel eine Viertel-Umdrehung. Setzen Sie den Nippelspanner eine Speiche weiter auf derselben Flanschseite an und erhöhen Sie hier die Spannung ebenfalls eine Viertel-Umdrehung. Fahren Sie so mit allen Speichen bis zum Ende des verzogenen Bereiches fort.
8. Drehen Sie das Laufrad im Ständer, kontrollieren Sie den Fortschritt. Ist der Verzug noch da, spannen Sie die betreffenden Speichen abermals eine Viertel- Umdrehung nach. Drehen Sie jedoch nie mehr als eine viertel oder halbe Umdrehung auf einmal am Nippel – bei der ersten Speiche erscheint der Fortschritt zwar gering, aber über die gesamte Länge des Verzugs verstärkt sich die Wirkung.
9. Drehen Sie nie stark an einer einzelnen Speiche – die Felge würde hier auch zur Nabe hingezogen, ein Höhenschlag entstünde. Spannen Sie das Laufrad stets über mehrere Speichen nach, bis der Seitenschlag vollständig verschwunden ist und die Felge möglichst mittig steht. Beim letzten Zentriervorgang überdrehen Sie die Speiche zuerst um eine Viertel-Umdrehung und drehen Sie dann genauso weit wieder zurück.
10. Der Grund für diese Maßnahme ist, dass sich die Speichen, sobald sie eine gewisse Spannung erreicht haben, mit- und in sich verdrehen. Bei Rundspeichen ist das nur schwer zu erkennen, bei flächigen Messerspeichen sieht man das sehr gut.
11. Bei runden Speichen hilft nur das Zurückdrehen am Nippel gegen Spätschäden, bei Messerspeichen beugt der Einsatz eines Zusatzwerkzeugs vor. Halten Sie die Speiche knapp oberhalb des Zentrierschlüssels mit einem passend geschlitzten Klotz oder Ring fest. Speichenhersteller wie DT Swiss oder Sapim bieten dieses Werkzeug an.
12. Ein Zentrierständer mit Messuhren erleichtert die Arbeit. Stellen Sie die Uhr anfangs so ein, dass der Zeiger bei einem mittig eingespeichten Laufrad etwa in der Mitte seines Messbereichs ist. Spannen Sie nach, bis der Zeiger nur noch maximal ein bis zwei Zehntel Millimeter zu jeder Seite ausschlägt. Mit Geduld lassen sich Laufräder, die aus präzise gefertigten Speichen und Felgen aufgebaut werden, nahezu auf Null zentrieren.