SchraubertippsSchmutzwasser aus Hohlräumen beseitigen

Unbekannt

 · 27.02.2008

Schmutzwasser aus Hohlräumen beseitigenFoto: Daniel Simon

Schmuddelwetter ist unangenehm. So schaffen Sie Abhilfe bei Schmutzwasser in Rahmen, Gabeln und Felgen.

Schwierigkeitsgrad: für Jedermann – Die Bohrarbeiten sind jedoch nur für erfahrene Schrauber empfehlenswert

Werkzeug: Innensechskant, Kreuzschlitz-Schraubendreher, Körner, Metallbohrer 3 und 4 mm, Kegelsenker, Bohrmaschine

Hilfsstoffe: Schleifpapier, Lackstift

Tipps für Winterradler

• Auch wenn Sie nur auf trockenen Straßen radeln: Wasser kann dennoch ins Rad eindringen, etwa beim Waschen oder beim Transport auf dem Autodach im Regen. Niederschlag bildet sich auch, wenn das kalte Rad in einen warmen Raum gebracht wird und die Feuchtigkeit der Luft kondensiert.

• Besten Schutz vor Wasser in Rahmen und Gabel durch Regenfahrten bieten vollwertige Schutzbleche.

• Stellen Sie Ihr Rad grundsätzlich in einem trockenen, gut belüfeten Raum ab, damit es innen wie außen gut abtrocknen kann.

• Bei Carbonrahmen besteht zwischen Rahmenrohren und Tretlagergehäuse keine Verbindung; ist keine Entwässerungsbohrung vorhanden, bringt es nichts, eine zu setzen. Hier hilft nur regelmäßiges Entleeren des Rahmens wie unten beschrieben.

Kontrolle und erste Hilfe

3. Markieren Sie die Auszugslänge der Sattelstütze mit Klebeband und bauen Sie sie aus. Drehen Sie das Fahrrad auf den Kopf, dann läuft das meiste Wasser heraus, wenn Sie den Rahmen etwas hin und her kippen.
3. Markieren Sie die Auszugslänge der Sattelstütze mit Klebeband und bauen Sie sie aus. Drehen Sie das Fahrrad auf den Kopf, dann läuft das meiste Wasser heraus, wenn Sie den Rahmen etwas hin und her kippen.
1. Nicht jede Sattelstütze ist so offen wie diese – aber Spritzwasser läuft immer an der Sattelstütze entlang ins Rahmeninnere. Weil Stütze und Rohr selten perfekt zueinander passen, dringt es durch kleine Schlitze ins Innere. Auch durch die Öffnungen innen verlegter Bremszüge oder das Lenkungslager kann Wasser eindringen.
1. Nicht jede Sattelstütze ist so offen wie diese – aber Spritzwasser läuft immer an der Sattelstütze entlang ins Rahmeninnere. Weil Stütze und Rohr selten perfekt zueinander passen, dringt es durch kleine Schlitze ins Innere. Auch durch die Öffnungen innen verlegter Bremszüge oder das Lenkungslager kann Wasser eindringen.
2. Demontieren Sie auch die Einstellschraube und den Deckel des Lenkungslagers und kippen Sie eventuell eingedrungenes Wasser heraus. Stellen Sie das Rad an einen gut belüfteten Platz, damit das Innere austrocknen kann, bevor Sie Stütze und Deckel wieder montieren.
2. Demontieren Sie auch die Einstellschraube und den Deckel des Lenkungslagers und kippen Sie eventuell eingedrungenes Wasser heraus. Stellen Sie das Rad an einen gut belüfteten Platz, damit das Innere austrocknen kann, bevor Sie Stütze und Deckel wieder montieren.
3. Markieren Sie die Auszugslänge der Sattelstütze mit Klebeband und bauen Sie sie aus. Drehen Sie das Fahrrad auf den Kopf, dann läuft das meiste Wasser heraus, wenn Sie den Rahmen etwas hin und her kippen.
3. Markieren Sie die Auszugslänge der Sattelstütze mit Klebeband und bauen Sie sie aus. Drehen Sie das Fahrrad auf den Kopf, dann läuft das meiste Wasser heraus, wenn Sie den Rahmen etwas hin und her kippen.
1. Nicht jede Sattelstütze ist so offen wie diese – aber Spritzwasser läuft immer an der Sattelstütze entlang ins Rahmeninnere. Weil Stütze und Rohr selten perfekt zueinander passen, dringt es durch kleine Schlitze ins Innere. Auch durch die Öffnungen innen verlegter Bremszüge oder das Lenkungslager kann Wasser eindringen.
1. Nicht jede Sattelstütze ist so offen wie diese – aber Spritzwasser läuft immer an der Sattelstütze entlang ins Rahmeninnere. Weil Stütze und Rohr selten perfekt zueinander passen, dringt es durch kleine Schlitze ins Innere. Auch durch die Öffnungen innen verlegter Bremszüge oder das Lenkungslager kann Wasser eindringen.
1. Nicht jede Sattelstütze ist so offen wie diese – aber Spritzwasser läuft immer an der Sattelstütze entlang ins Rahmeninnere. Weil Stütze und Rohr selten perfekt zueinander passen, dringt es durch kleine Schlitze ins Innere. Auch durch die Öffnungen innen verlegter Bremszüge oder das Lenkungslager kann Wasser eindringen.
2. Demontieren Sie auch die Einstellschraube und den Deckel des Lenkungslagers und kippen Sie eventuell eingedrungenes Wasser heraus. Stellen Sie das Rad an einen gut belüfteten Platz, damit das Innere austrocknen kann, bevor Sie Stütze und Deckel wieder montieren.
3. Markieren Sie die Auszugslänge der Sattelstütze mit Klebeband und bauen Sie sie aus. Drehen Sie das Fahrrad auf den Kopf, dann läuft das meiste Wasser heraus, wenn Sie den Rahmen etwas hin und her kippen.

Entwässerungsbohrungen im Rahmen

8. Versiegeln Sie die fettfreie Bohrung zuerst mit Grundierung, dann mit Lack, damit in diesem Bereich keine Korrosion ansetzen und den benachbarten Bereich unterwandern kann. Montieren Sie nach dem Ablüften des Lacks das Innenlager und die Kurbeln mit frischem Montagefett.
8. Versiegeln Sie die fettfreie Bohrung zuerst mit Grundierung, dann mit Lack, damit in diesem Bereich keine Korrosion ansetzen und den benachbarten Bereich unterwandern kann. Montieren Sie nach dem Ablüften des Lacks das Innenlager und die Kurbeln mit frischem Montagefett.
1. Ist an der Unterseite des Tretlagergehäuses eine Bohrung vorhanden, kann eingedrungenes Wasser ablaufen, der Rahmen trocknet von alleine aus. Früher war das üblich, viele Rahmenkonstrukteure haben diese alte Tugend des Stahlrahmenbaus offensichtlich vergessen.
1. Ist an der Unterseite des Tretlagergehäuses eine Bohrung vorhanden, kann eingedrungenes Wasser ablaufen, der Rahmen trocknet von alleine aus. Früher war das üblich, viele Rahmenkonstrukteure haben diese alte Tugend des Stahlrahmenbaus offensichtlich vergessen.
2. Ist das Loch verstopft, etwa durch zu viel Fett im Inneren, müssen Sie die Kurbeln abziehen und das Innenlager demontieren. Säubern und trocknen Sie das Gehäuse gründlich. Öffnen Sie die verstopfte Bohrung und setzen Sie das Innenlager mit frischem Fett wieder ein.
2. Ist das Loch verstopft, etwa durch zu viel Fett im Inneren, müssen Sie die Kurbeln abziehen und das Innenlager demontieren. Säubern und trocknen Sie das Gehäuse gründlich. Öffnen Sie die verstopfte Bohrung und setzen Sie das Innenlager mit frischem Fett wieder ein.
3. Lösen Sie die Schraube der Schaltzugführung, schieben Sie das Teil zur Seite. Ist eine Bohrung da und die Züge laufen daran vorbei, können Sie ein Loch in die Kunststoffführung bohren. Bei Carbonrahmen ohne Bohrung gibt’s keine Abhilfe.
3. Lösen Sie die Schraube der Schaltzugführung, schieben Sie das Teil zur Seite. Ist eine Bohrung da und die Züge laufen daran vorbei, können Sie ein Loch in die Kunststoffführung bohren. Bei Carbonrahmen ohne Bohrung gibt’s keine Abhilfe.
4. Muss ein Loch gebohrt werden, bleibt das Innenlager demontiert. Stellen Sie das Rad auf die Räder und zeichnen Sie den tiefsten Punkt am Tretlagergehäuse an. Drehen Sie das Rad wieder um und markieren Sie die Bohrstelle endgültig: Die Zugführung sollte sie nicht bedecken.
4. Muss ein Loch gebohrt werden, bleibt das Innenlager demontiert. Stellen Sie das Rad auf die Räder und zeichnen Sie den tiefsten Punkt am Tretlagergehäuse an. Drehen Sie das Rad wieder um und markieren Sie die Bohrstelle endgültig: Die Zugführung sollte sie nicht bedecken.
5. Spannen Sie den Rahmen in einen Montageständer oder klemmen Sie ihn an der Sattelstütze, wenn diese tief genug im Rahmen steckt. Oder Sie bitten jemanden, den Rahmen kurz festzuhalten. Körnen Sie die Bohrstelle an, damit der Bohrer nicht abrutscht.
5. Spannen Sie den Rahmen in einen Montageständer oder klemmen Sie ihn an der Sattelstütze, wenn diese tief genug im Rahmen steckt. Oder Sie bitten jemanden, den Rahmen kurz festzuhalten. Körnen Sie die Bohrstelle an, damit der Bohrer nicht abrutscht.
6. Verstopfen Sie mit einem Lappen die Rohröffnungen im Tretlagergehäuse. Legen Sie zusätzlich ein Stück Holz hinein, in das der Bohrer laufen kann, nachdem er die Gehäusewand durchdrungen hat. So bricht er nicht so leicht ab. Bohren Sie ein etwa vier Millimeter großes Loch.
6. Verstopfen Sie mit einem Lappen die Rohröffnungen im Tretlagergehäuse. Legen Sie zusätzlich ein Stück Holz hinein, in das der Bohrer laufen kann, nachdem er die Gehäusewand durchdrungen hat. So bricht er nicht so leicht ab. Bohren Sie ein etwa vier Millimeter großes Loch.
7. Entgraten Sie die Bohrung außen mit einem Kegelsenker oder zumindest einem deutlich größeren Bohrer. Innen im Gehäuse entgraten Sie die Bohrung mit einem Dreikantschaber oder mit Schmirgelleinen. Reinigen Sie den Bereich gründlich.
7. Entgraten Sie die Bohrung außen mit einem Kegelsenker oder zumindest einem deutlich größeren Bohrer. Innen im Gehäuse entgraten Sie die Bohrung mit einem Dreikantschaber oder mit Schmirgelleinen. Reinigen Sie den Bereich gründlich.
8. Versiegeln Sie die fettfreie Bohrung zuerst mit Grundierung, dann mit Lack, damit in diesem Bereich keine Korrosion ansetzen und den benachbarten Bereich unterwandern kann. Montieren Sie nach dem Ablüften des Lacks das Innenlager und die Kurbeln mit frischem Montagefett.
8. Versiegeln Sie die fettfreie Bohrung zuerst mit Grundierung, dann mit Lack, damit in diesem Bereich keine Korrosion ansetzen und den benachbarten Bereich unterwandern kann. Montieren Sie nach dem Ablüften des Lacks das Innenlager und die Kurbeln mit frischem Montagefett.
1. Ist an der Unterseite des Tretlagergehäuses eine Bohrung vorhanden, kann eingedrungenes Wasser ablaufen, der Rahmen trocknet von alleine aus. Früher war das üblich, viele Rahmenkonstrukteure haben diese alte Tugend des Stahlrahmenbaus offensichtlich vergessen.
1. Ist an der Unterseite des Tretlagergehäuses eine Bohrung vorhanden, kann eingedrungenes Wasser ablaufen, der Rahmen trocknet von alleine aus. Früher war das üblich, viele Rahmenkonstrukteure haben diese alte Tugend des Stahlrahmenbaus offensichtlich vergessen.
1. Ist an der Unterseite des Tretlagergehäuses eine Bohrung vorhanden, kann eingedrungenes Wasser ablaufen, der Rahmen trocknet von alleine aus. Früher war das üblich, viele Rahmenkonstrukteure haben diese alte Tugend des Stahlrahmenbaus offensichtlich vergessen.
2. Ist das Loch verstopft, etwa durch zu viel Fett im Inneren, müssen Sie die Kurbeln abziehen und das Innenlager demontieren. Säubern und trocknen Sie das Gehäuse gründlich. Öffnen Sie die verstopfte Bohrung und setzen Sie das Innenlager mit frischem Fett wieder ein.
3. Lösen Sie die Schraube der Schaltzugführung, schieben Sie das Teil zur Seite. Ist eine Bohrung da und die Züge laufen daran vorbei, können Sie ein Loch in die Kunststoffführung bohren. Bei Carbonrahmen ohne Bohrung gibt’s keine Abhilfe.
4. Muss ein Loch gebohrt werden, bleibt das Innenlager demontiert. Stellen Sie das Rad auf die Räder und zeichnen Sie den tiefsten Punkt am Tretlagergehäuse an. Drehen Sie das Rad wieder um und markieren Sie die Bohrstelle endgültig: Die Zugführung sollte sie nicht bedecken.
5. Spannen Sie den Rahmen in einen Montageständer oder klemmen Sie ihn an der Sattelstütze, wenn diese tief genug im Rahmen steckt. Oder Sie bitten jemanden, den Rahmen kurz festzuhalten. Körnen Sie die Bohrstelle an, damit der Bohrer nicht abrutscht.
6. Verstopfen Sie mit einem Lappen die Rohröffnungen im Tretlagergehäuse. Legen Sie zusätzlich ein Stück Holz hinein, in das der Bohrer laufen kann, nachdem er die Gehäusewand durchdrungen hat. So bricht er nicht so leicht ab. Bohren Sie ein etwa vier Millimeter großes Loch.
7. Entgraten Sie die Bohrung außen mit einem Kegelsenker oder zumindest einem deutlich größeren Bohrer. Innen im Gehäuse entgraten Sie die Bohrung mit einem Dreikantschaber oder mit Schmirgelleinen. Reinigen Sie den Bereich gründlich.
8. Versiegeln Sie die fettfreie Bohrung zuerst mit Grundierung, dann mit Lack, damit in diesem Bereich keine Korrosion ansetzen und den benachbarten Bereich unterwandern kann. Montieren Sie nach dem Ablüften des Lacks das Innenlager und die Kurbeln mit frischem Montagefett.

Laufräder

4. Es ist nicht ratsam, den Bohrer an Carbonfelgen anzusetzen. Einerseits ist es schwierig, die Hohlkammer der Felge zu treffen, andererseits kann der Faseraufbau beschädigt werden. Ziehen Sie stattdessen den Reifen an einer Speichenbohrung ab und lassen Sie das Wasser ablaufen.
4. Es ist nicht ratsam, den Bohrer an Carbonfelgen anzusetzen. Einerseits ist es schwierig, die Hohlkammer der Felge zu treffen, andererseits kann der Faseraufbau beschädigt werden. Ziehen Sie stattdessen den Reifen an einer Speichenbohrung ab und lassen Sie das Wasser ablaufen.
1. Nicht nur Rahmen und Gabel, auch Laufräder können unbemerkt schwerer werden, wenn Spritzwasser, bedingt durch die Zentrifugalkraft des sich drehenden Rades, an den Speichen entlang und an den Nippeln vorbei in die Felgenkammern läuft.
1. Nicht nur Rahmen und Gabel, auch Laufräder können unbemerkt schwerer werden, wenn Spritzwasser, bedingt durch die Zentrifugalkraft des sich drehenden Rades, an den Speichen entlang und an den Nippeln vorbei in die Felgenkammern läuft.
2. Hochprofilfelgen benötigen deshalb Entwässerungs-Bohrungen, manche Hersteller denken daran. Durch die kleine Öffnung läuft das meiste Wasser schon während der Fahrt ab – oder im Stand, wenn die Bohrung den tiefsten Punkt der Felge markiert.
2. Hochprofilfelgen benötigen deshalb Entwässerungs-Bohrungen, manche Hersteller denken daran. Durch die kleine Öffnung läuft das meiste Wasser schon während der Fahrt ab – oder im Stand, wenn die Bohrung den tiefsten Punkt der Felge markiert.
3. Fehlt ein Loch, können Sie eines bohren. Die beste Stelle liegt unterhalb der Bremsflanke knapp unter dem Reifenbett, im Bereich der Hohlkammer. Ziehen Sie Reifen und Schlauch ab, um die Stelle zu orten. Körnen Sie die Stelle an und bohren Sie ein drei Millimeter großes Loch, entgraten und versiegeln Sie die Schnittstelle mit Lack.
3. Fehlt ein Loch, können Sie eines bohren. Die beste Stelle liegt unterhalb der Bremsflanke knapp unter dem Reifenbett, im Bereich der Hohlkammer. Ziehen Sie Reifen und Schlauch ab, um die Stelle zu orten. Körnen Sie die Stelle an und bohren Sie ein drei Millimeter großes Loch, entgraten und versiegeln Sie die Schnittstelle mit Lack.
4. Es ist nicht ratsam, den Bohrer an Carbonfelgen anzusetzen. Einerseits ist es schwierig, die Hohlkammer der Felge zu treffen, andererseits kann der Faseraufbau beschädigt werden. Ziehen Sie stattdessen den Reifen an einer Speichenbohrung ab und lassen Sie das Wasser ablaufen.
4. Es ist nicht ratsam, den Bohrer an Carbonfelgen anzusetzen. Einerseits ist es schwierig, die Hohlkammer der Felge zu treffen, andererseits kann der Faseraufbau beschädigt werden. Ziehen Sie stattdessen den Reifen an einer Speichenbohrung ab und lassen Sie das Wasser ablaufen.
1. Nicht nur Rahmen und Gabel, auch Laufräder können unbemerkt schwerer werden, wenn Spritzwasser, bedingt durch die Zentrifugalkraft des sich drehenden Rades, an den Speichen entlang und an den Nippeln vorbei in die Felgenkammern läuft.
1. Nicht nur Rahmen und Gabel, auch Laufräder können unbemerkt schwerer werden, wenn Spritzwasser, bedingt durch die Zentrifugalkraft des sich drehenden Rades, an den Speichen entlang und an den Nippeln vorbei in die Felgenkammern läuft.
1. Nicht nur Rahmen und Gabel, auch Laufräder können unbemerkt schwerer werden, wenn Spritzwasser, bedingt durch die Zentrifugalkraft des sich drehenden Rades, an den Speichen entlang und an den Nippeln vorbei in die Felgenkammern läuft.
2. Hochprofilfelgen benötigen deshalb Entwässerungs-Bohrungen, manche Hersteller denken daran. Durch die kleine Öffnung läuft das meiste Wasser schon während der Fahrt ab – oder im Stand, wenn die Bohrung den tiefsten Punkt der Felge markiert.
3. Fehlt ein Loch, können Sie eines bohren. Die beste Stelle liegt unterhalb der Bremsflanke knapp unter dem Reifenbett, im Bereich der Hohlkammer. Ziehen Sie Reifen und Schlauch ab, um die Stelle zu orten. Körnen Sie die Stelle an und bohren Sie ein drei Millimeter großes Loch, entgraten und versiegeln Sie die Schnittstelle mit Lack.
4. Es ist nicht ratsam, den Bohrer an Carbonfelgen anzusetzen. Einerseits ist es schwierig, die Hohlkammer der Felge zu treffen, andererseits kann der Faseraufbau beschädigt werden. Ziehen Sie stattdessen den Reifen an einer Speichenbohrung ab und lassen Sie das Wasser ablaufen.