SchraubertippsSchlauchwechsel leicht gemacht

Unbekannt

 · 23.07.2004

Schlauchwechsel leicht gemachtFoto: Daniel Simon

Ein platter Reifen ist die häufigste Panne beim Radfahren. Sie verliert ihren Schrecken, wenn man weiß, wie man sie unterwegs behebt.

Den gemeinen Plattfuß, bei dem ein spitzer Gegenstand Reifen und Schlauch durchbohrt, kennt jeder. Manche Radler schauen aber irritiert, wenn sie sich einen Reifen platt fahren, ohne dass man von außen eine Beschädigung erkennt. Dann hat ein Durchschlag den Schlauch punktuell so stark gegen die beiden Hörner der Felge gequetscht, dass die dünne Gummihaut durchlöchert wurde. Im Englischen gibt’s dafür das Wort „snake bite“, weil die beiden nebeneinander liegenden Löcher aussehen wie ein Schlangenbiss. Gegen diese Panne hilft der richtige Reifendruck, den Sie deshalb regelmäßig kontrollieren sollten.

Ein paar Dinge müssen Sie bei der Reparatur beachten, um die nächste Panne nicht gleich mit einzubauen: Schauen Sie sich den Abschnitt des Reifens genau an, der über der schadhaften Stelle des Schlauches liegt, und überprüfen Sie, ob dort Glassplitter oder andere Fremdkörper stecken. Kontrollieren Sie, ob nach einem Durchschlag die Reifenflanken unbeschädigt geblieben sind und prüfen Sie auch das Felgenband über den gesamten Umfang der Felge. Das Band muss gleichmäßig auf dem Felgenboden liegen, es muss breit genug sein, damit es alle Löcher bedeckt, und es darf sich nicht seitlich verschieben lassen.

Halten Sie nach der Reparatur das Laufrad an Schnellspanner oder Nabe fest, versetzen Sie es in langsame Drehung und schauen Sie genau hin: In der Nähe der Felgenkante ist auf der Reifenflanke ein Kontrollring. Dieser Ring muss beidseitig über den gesamten Umfang gleich weit von der Felgenkante entfernt sein. Wenn nicht, müssen Sie noch einmal Luft ablassen und den Reifen neu ausrichten, sonst wird eventuell der Schlauch eingeklemmt.

Schwierigkeitsgrad: Basisarbeiten ohne Vorkenntnisse

Sie benötigen dafür:

  • Werkzeug: zwei Reifenmontierhebel aus Kunststoff, Luftpumpe
11. Walken Sie den Reifen über den gesamten Umfang hin und her und überprüfen Sie, dass Sie den Schlauch an keiner Stelle zwischen dem Fuß des Reifens und der Felge eingeklemmt haben. Pumpen Sie abschließend den Reifen auf. Den maximal zulässigen Druck vermerken die Hersteller entweder auf dem Typenetikett oder auf der Reifenflanke. Achten Sie bei der Montage des Laufrades darauf, dass Sie den Schnellspanner fest schließen und die Bremse wieder spannen. Machen Sie eine Bremsprobe im Stand, bevor Sie weiterfahren.
11. Walken Sie den Reifen über den gesamten Umfang hin und her und überprüfen Sie, dass Sie den Schlauch an keiner Stelle zwischen dem Fuß des Reifens und der Felge eingeklemmt haben. Pumpen Sie abschließend den Reifen auf. Den maximal zulässigen Druck vermerken die Hersteller entweder auf dem Typenetikett oder auf der Reifenflanke. Achten Sie bei der Montage des Laufrades darauf, dass Sie den Schnellspanner fest schließen und die Bremse wieder spannen. Machen Sie eine Bremsprobe im Stand, bevor Sie weiterfahren.
1. Öffnen Sie die Bremse am Entspannhebel: bei Shimano direkt am Bremskörper, bei Campagnolo am Bremsschaltgriff. Schalten Sie die Kette auf das äußerste Ritzel und lösen Sie den Schnellspannhebel. Fällt das Laufrad nicht von selbst heraus, lösen Sie es mit einem Klapps von hinten und oben auf den Reifen. Beim Vorderrad drehen Sie die Gegenmutter des Schnellspanners einige Umdrehungen auf, um die Ausfallsicherungen an der Gabel zu überwinden.
1. Öffnen Sie die Bremse am Entspannhebel: bei Shimano direkt am Bremskörper, bei Campagnolo am Bremsschaltgriff. Schalten Sie die Kette auf das äußerste Ritzel und lösen Sie den Schnellspannhebel. Fällt das Laufrad nicht von selbst heraus, lösen Sie es mit einem Klapps von hinten und oben auf den Reifen. Beim Vorderrad drehen Sie die Gegenmutter des Schnellspanners einige Umdrehungen auf, um die Ausfallsicherungen an der Gabel zu überwinden.
2. Schrauben Sie die Kunststoffkappe des Ventils ab. Öffnen Sie die gerändelte Ventilmutter und drücken Sie sie in Richtung des Ventilschaftes, bis die restliche Luft aus dem Schlauch entwichen ist. Drücken Sie die Reifendecke über den gesamten Radumfang zusammen, so dass der Reifenfuß in der tiefsten Stelle des Felgenbetts liegt. Verwenden Sie zur Demontage ausschließlich Kunststoff-Reifenheber.
2. Schrauben Sie die Kunststoffkappe des Ventils ab. Öffnen Sie die gerändelte Ventilmutter und drücken Sie sie in Richtung des Ventilschaftes, bis die restliche Luft aus dem Schlauch entwichen ist. Drücken Sie die Reifendecke über den gesamten Radumfang zusammen, so dass der Reifenfuß in der tiefsten Stelle des Felgenbetts liegt. Verwenden Sie zur Demontage ausschließlich Kunststoff-Reifenheber.
3. Arbeiten Sie auf der Zahnkranzgegenseite, so vermeiden Sie Verletzungen, falls Sie abrutschen. Schieben Sie einen Reifenheber neben dem Ventil unter den Reifenfuß. Achten Sie darauf, dass stets die stumpfe Seite des Hebels zum Schlauch zeigt. Hebeln Sie die Flanke über das Felgenhorn und halten sie den Hebel fest, bevor Sie den zweiten Reifenheber etwa zehn Zentimeter entfernt ansetzen.
3. Arbeiten Sie auf der Zahnkranzgegenseite, so vermeiden Sie Verletzungen, falls Sie abrutschen. Schieben Sie einen Reifenheber neben dem Ventil unter den Reifenfuß. Achten Sie darauf, dass stets die stumpfe Seite des Hebels zum Schlauch zeigt. Hebeln Sie die Flanke über das Felgenhorn und halten sie den Hebel fest, bevor Sie den zweiten Reifenheber etwa zehn Zentimeter entfernt ansetzen.
4. Halten Sie einen Hebel weiter fest und setzen Sie den zweiten zwanzig Zentimeter entfernt erneut an. Normalerweise lässt sich danach der zweite Hebel über den gesamten Umfang unter der Reifenflanke hindurchschieben, während der erste Hebel stets festgehalten wird. Der Schlauch liegt dann frei. Lassen Sie zunächst das Ventil in der Felge stecken und ziehen Sie den Schlauch seitlich heraus. So finden Sie später die Defektstelle auch in der Reifendecke leichter.
4. Halten Sie einen Hebel weiter fest und setzen Sie den zweiten zwanzig Zentimeter entfernt erneut an. Normalerweise lässt sich danach der zweite Hebel über den gesamten Umfang unter der Reifenflanke hindurchschieben, während der erste Hebel stets festgehalten wird. Der Schlauch liegt dann frei. Lassen Sie zunächst das Ventil in der Felge stecken und ziehen Sie den Schlauch seitlich heraus. So finden Sie später die Defektstelle auch in der Reifendecke leichter.
5. Pumpen Sie den Schlauch auf, bis er sich deutlich dehnt. Die Luft entweicht mit leisem Zischen durch das Loch. Führen Sie den Schlauch am Ohr vorbei, dann können Sie es leicht orten. Liegt das Loch auf der zur Felge gewandten Seite, war ein schlechtes Felgenband, ein Grat an der Felge oder ein von der Fertigung in der Felge verbliebener Span die Ursache. Ist das Loch außen, hat ein scharfkantiger Gegenstand den Reifen durchstochen. Zwei kleine längliche Löcher nebeneinander wurden von einem Durchschlag verursacht.
5. Pumpen Sie den Schlauch auf, bis er sich deutlich dehnt. Die Luft entweicht mit leisem Zischen durch das Loch. Führen Sie den Schlauch am Ohr vorbei, dann können Sie es leicht orten. Liegt das Loch auf der zur Felge gewandten Seite, war ein schlechtes Felgenband, ein Grat an der Felge oder ein von der Fertigung in der Felge verbliebener Span die Ursache. Ist das Loch außen, hat ein scharfkantiger Gegenstand den Reifen durchstochen. Zwei kleine längliche Löcher nebeneinander wurden von einem Durchschlag verursacht.
6. Pumpen Sie den neuen Schlauch nur so weit an, bis er rund wird. Vergewissern Sie sich, dass sich im Inneren der Reifendecke keine Fremdkörper befinden. Setzen Sie die Felge jetzt nur noch auf Ihren Schuhen ab. So vermeiden Sie, das Schmutz in den Reifen gelangt. Stecken Sie das Ventil in das Ventilloch der Felge. Schieben Sie den Schlauch vom Ventil ausgehend auf beiden Seiten gleichmäßig in den Reifen. Der Schlauch darf dabei nicht gedehnt oder gefaltet werden.
6. Pumpen Sie den neuen Schlauch nur so weit an, bis er rund wird. Vergewissern Sie sich, dass sich im Inneren der Reifendecke keine Fremdkörper befinden. Setzen Sie die Felge jetzt nur noch auf Ihren Schuhen ab. So vermeiden Sie, das Schmutz in den Reifen gelangt. Stecken Sie das Ventil in das Ventilloch der Felge. Schieben Sie den Schlauch vom Ventil ausgehend auf beiden Seiten gleichmäßig in den Reifen. Der Schlauch darf dabei nicht gedehnt oder gefaltet werden.
7. Liegt der Schlauch sauber im Reifen, drücken Sie die Reifenseitenwand mit den Fingern über die Felgenkante. Beginnen Sie an der dem Ventil gegenüberliegenden Seite und arbeiten Sie sich gleichmäßig nach beiden Seiten voran. Schieben Sie regelmäßig den Schlauch in den Reifen hinein, damit er nicht gequetscht wird.
7. Liegt der Schlauch sauber im Reifen, drücken Sie die Reifenseitenwand mit den Fingern über die Felgenkante. Beginnen Sie an der dem Ventil gegenüberliegenden Seite und arbeiten Sie sich gleichmäßig nach beiden Seiten voran. Schieben Sie regelmäßig den Schlauch in den Reifen hinein, damit er nicht gequetscht wird.
8. Stellen Sie die Felge auf den Fußspitzen ab und ziehen Sie den Reifen mit beiden Händen kräftig nach unten zum Ventil hin, wenn noch 20 bis 30 Zentimeter zu bewältigen sind. Halten Sie den Reifen in dieser Stellung an der Felge fest, heben Sie das Rad hoch und stützen Sie es in der Hüftbeuge ab. Drücken Sie die außen verbliebene Reifenflanke in das Reifenbett hinein.
8. Stellen Sie die Felge auf den Fußspitzen ab und ziehen Sie den Reifen mit beiden Händen kräftig nach unten zum Ventil hin, wenn noch 20 bis 30 Zentimeter zu bewältigen sind. Halten Sie den Reifen in dieser Stellung an der Felge fest, heben Sie das Rad hoch und stützen Sie es in der Hüftbeuge ab. Drücken Sie die außen verbliebene Reifenflanke in das Reifenbett hinein.
9. Gelingt dies nicht von Hand, nehmen Sie zwei Reifenmontierhebel. Schieben Sie sicherheitshalber den Schlauch nochmals ins Innere. Setzen Sie beide Montierhebel so an, dass die abgerundete Seite zum Schlauch zeigt. Hebeln Sie den Reifen mit beiden Montagehilfen gleichzeitig über das Felgenhorn. Lässt sich die Decke eines neuen Reifens nicht über die Felgenkante hebeln, könnte der Reifen aufgrund von Fertigungstoleranzen zu klein für die Felge sein. Weichen Sie auf ein anderes Produkt aus.
9. Gelingt dies nicht von Hand, nehmen Sie zwei Reifenmontierhebel. Schieben Sie sicherheitshalber den Schlauch nochmals ins Innere. Setzen Sie beide Montierhebel so an, dass die abgerundete Seite zum Schlauch zeigt. Hebeln Sie den Reifen mit beiden Montagehilfen gleichzeitig über das Felgenhorn. Lässt sich die Decke eines neuen Reifens nicht über die Felgenkante hebeln, könnte der Reifen aufgrund von Fertigungstoleranzen zu klein für die Felge sein. Weichen Sie auf ein anderes Produkt aus.
10. Schieben Sie das Ventil kurz zurück in den Reifen hinein. Dadurch wird der Schlauch unter dem Reifenfuß hervorgeholt, falls Sie ihn bei der Montage eingeklemmt haben. Pumpen Sie den Schlauch nur so weit auf, dass sich der Reifen auf der Felge noch seitlich hin und her walken lässt.
10. Schieben Sie das Ventil kurz zurück in den Reifen hinein. Dadurch wird der Schlauch unter dem Reifenfuß hervorgeholt, falls Sie ihn bei der Montage eingeklemmt haben. Pumpen Sie den Schlauch nur so weit auf, dass sich der Reifen auf der Felge noch seitlich hin und her walken lässt.
11. Walken Sie den Reifen über den gesamten Umfang hin und her und überprüfen Sie, dass Sie den Schlauch an keiner Stelle zwischen dem Fuß des Reifens und der Felge eingeklemmt haben. Pumpen Sie abschließend den Reifen auf. Den maximal zulässigen Druck vermerken die Hersteller entweder auf dem Typenetikett oder auf der Reifenflanke. Achten Sie bei der Montage des Laufrades darauf, dass Sie den Schnellspanner fest schließen und die Bremse wieder spannen. Machen Sie eine Bremsprobe im Stand, bevor Sie weiterfahren.
11. Walken Sie den Reifen über den gesamten Umfang hin und her und überprüfen Sie, dass Sie den Schlauch an keiner Stelle zwischen dem Fuß des Reifens und der Felge eingeklemmt haben. Pumpen Sie abschließend den Reifen auf. Den maximal zulässigen Druck vermerken die Hersteller entweder auf dem Typenetikett oder auf der Reifenflanke. Achten Sie bei der Montage des Laufrades darauf, dass Sie den Schnellspanner fest schließen und die Bremse wieder spannen. Machen Sie eine Bremsprobe im Stand, bevor Sie weiterfahren.
1. Öffnen Sie die Bremse am Entspannhebel: bei Shimano direkt am Bremskörper, bei Campagnolo am Bremsschaltgriff. Schalten Sie die Kette auf das äußerste Ritzel und lösen Sie den Schnellspannhebel. Fällt das Laufrad nicht von selbst heraus, lösen Sie es mit einem Klapps von hinten und oben auf den Reifen. Beim Vorderrad drehen Sie die Gegenmutter des Schnellspanners einige Umdrehungen auf, um die Ausfallsicherungen an der Gabel zu überwinden.
1. Öffnen Sie die Bremse am Entspannhebel: bei Shimano direkt am Bremskörper, bei Campagnolo am Bremsschaltgriff. Schalten Sie die Kette auf das äußerste Ritzel und lösen Sie den Schnellspannhebel. Fällt das Laufrad nicht von selbst heraus, lösen Sie es mit einem Klapps von hinten und oben auf den Reifen. Beim Vorderrad drehen Sie die Gegenmutter des Schnellspanners einige Umdrehungen auf, um die Ausfallsicherungen an der Gabel zu überwinden.
1. Öffnen Sie die Bremse am Entspannhebel: bei Shimano direkt am Bremskörper, bei Campagnolo am Bremsschaltgriff. Schalten Sie die Kette auf das äußerste Ritzel und lösen Sie den Schnellspannhebel. Fällt das Laufrad nicht von selbst heraus, lösen Sie es mit einem Klapps von hinten und oben auf den Reifen. Beim Vorderrad drehen Sie die Gegenmutter des Schnellspanners einige Umdrehungen auf, um die Ausfallsicherungen an der Gabel zu überwinden.
2. Schrauben Sie die Kunststoffkappe des Ventils ab. Öffnen Sie die gerändelte Ventilmutter und drücken Sie sie in Richtung des Ventilschaftes, bis die restliche Luft aus dem Schlauch entwichen ist. Drücken Sie die Reifendecke über den gesamten Radumfang zusammen, so dass der Reifenfuß in der tiefsten Stelle des Felgenbetts liegt. Verwenden Sie zur Demontage ausschließlich Kunststoff-Reifenheber.
3. Arbeiten Sie auf der Zahnkranzgegenseite, so vermeiden Sie Verletzungen, falls Sie abrutschen. Schieben Sie einen Reifenheber neben dem Ventil unter den Reifenfuß. Achten Sie darauf, dass stets die stumpfe Seite des Hebels zum Schlauch zeigt. Hebeln Sie die Flanke über das Felgenhorn und halten sie den Hebel fest, bevor Sie den zweiten Reifenheber etwa zehn Zentimeter entfernt ansetzen.
4. Halten Sie einen Hebel weiter fest und setzen Sie den zweiten zwanzig Zentimeter entfernt erneut an. Normalerweise lässt sich danach der zweite Hebel über den gesamten Umfang unter der Reifenflanke hindurchschieben, während der erste Hebel stets festgehalten wird. Der Schlauch liegt dann frei. Lassen Sie zunächst das Ventil in der Felge stecken und ziehen Sie den Schlauch seitlich heraus. So finden Sie später die Defektstelle auch in der Reifendecke leichter.
5. Pumpen Sie den Schlauch auf, bis er sich deutlich dehnt. Die Luft entweicht mit leisem Zischen durch das Loch. Führen Sie den Schlauch am Ohr vorbei, dann können Sie es leicht orten. Liegt das Loch auf der zur Felge gewandten Seite, war ein schlechtes Felgenband, ein Grat an der Felge oder ein von der Fertigung in der Felge verbliebener Span die Ursache. Ist das Loch außen, hat ein scharfkantiger Gegenstand den Reifen durchstochen. Zwei kleine längliche Löcher nebeneinander wurden von einem Durchschlag verursacht.
6. Pumpen Sie den neuen Schlauch nur so weit an, bis er rund wird. Vergewissern Sie sich, dass sich im Inneren der Reifendecke keine Fremdkörper befinden. Setzen Sie die Felge jetzt nur noch auf Ihren Schuhen ab. So vermeiden Sie, das Schmutz in den Reifen gelangt. Stecken Sie das Ventil in das Ventilloch der Felge. Schieben Sie den Schlauch vom Ventil ausgehend auf beiden Seiten gleichmäßig in den Reifen. Der Schlauch darf dabei nicht gedehnt oder gefaltet werden.
7. Liegt der Schlauch sauber im Reifen, drücken Sie die Reifenseitenwand mit den Fingern über die Felgenkante. Beginnen Sie an der dem Ventil gegenüberliegenden Seite und arbeiten Sie sich gleichmäßig nach beiden Seiten voran. Schieben Sie regelmäßig den Schlauch in den Reifen hinein, damit er nicht gequetscht wird.
8. Stellen Sie die Felge auf den Fußspitzen ab und ziehen Sie den Reifen mit beiden Händen kräftig nach unten zum Ventil hin, wenn noch 20 bis 30 Zentimeter zu bewältigen sind. Halten Sie den Reifen in dieser Stellung an der Felge fest, heben Sie das Rad hoch und stützen Sie es in der Hüftbeuge ab. Drücken Sie die außen verbliebene Reifenflanke in das Reifenbett hinein.
9. Gelingt dies nicht von Hand, nehmen Sie zwei Reifenmontierhebel. Schieben Sie sicherheitshalber den Schlauch nochmals ins Innere. Setzen Sie beide Montierhebel so an, dass die abgerundete Seite zum Schlauch zeigt. Hebeln Sie den Reifen mit beiden Montagehilfen gleichzeitig über das Felgenhorn. Lässt sich die Decke eines neuen Reifens nicht über die Felgenkante hebeln, könnte der Reifen aufgrund von Fertigungstoleranzen zu klein für die Felge sein. Weichen Sie auf ein anderes Produkt aus.
10. Schieben Sie das Ventil kurz zurück in den Reifen hinein. Dadurch wird der Schlauch unter dem Reifenfuß hervorgeholt, falls Sie ihn bei der Montage eingeklemmt haben. Pumpen Sie den Schlauch nur so weit auf, dass sich der Reifen auf der Felge noch seitlich hin und her walken lässt.
11. Walken Sie den Reifen über den gesamten Umfang hin und her und überprüfen Sie, dass Sie den Schlauch an keiner Stelle zwischen dem Fuß des Reifens und der Felge eingeklemmt haben. Pumpen Sie abschließend den Reifen auf. Den maximal zulässigen Druck vermerken die Hersteller entweder auf dem Typenetikett oder auf der Reifenflanke. Achten Sie bei der Montage des Laufrades darauf, dass Sie den Schnellspanner fest schließen und die Bremse wieder spannen. Machen Sie eine Bremsprobe im Stand, bevor Sie weiterfahren.