SchraubertippsSchlauchventil richtig montiert

Unbekannt

 · 17.08.2006

Schlauchventil richtig montiertFoto: Daniel Simon

Kleines Teil, große Wirkung: Erst das Ventil macht den Schlauch zur rollenden Druckkammer. Doch so klein es ist, wird es als wichtiges Funktionselement leicht übersehen. Wir lenken den Blick aufs Wesentliche.

Kleines Teil, große Wirkung: Erst das Ventil macht den Schlauch zur rollenden Druckkammer. Doch so klein es ist, wird es als wichtiges Funktionselement leicht übersehen. Wir lenken den Blick aufs Wesentliche.

Schwierigkeitsgrad: für jedermann

Sie benötigen dazu:

  • Werkzeug: Ventilschlüssel,kleinen Maulschlüssel oder Zange, Handbohrer oder Handsenker
  • Hilfsstoffe: Isolierband, Felgenband, Ventilverlängerung
12. Lange Ventile in Aerofelgen neigen dazu, bei jeder Umdrehung gegen den Lochrand zu kippen und dabei nervtötend zu kllappern. Kleben Sie auf Höhe des Kontaktbereiches zur Felge zwei bis drei Lagen Isolierband um den Ventilkörper. Das Geräusch wird Geschichte sein.
12. Lange Ventile in Aerofelgen neigen dazu, bei jeder Umdrehung gegen den Lochrand zu kippen und dabei nervtötend zu kllappern. Kleben Sie auf Höhe des Kontaktbereiches zur Felge zwei bis drei Lagen Isolierband um den Ventilkörper. Das Geräusch wird Geschichte sein.
1. Dass ein Rennventil losgedreht werden muss, damit Luft ins Schlauchinnere gepumpt werden kann, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Mancher Pumpversuch scheitert jedoch, weil die leicht festklebenden Ventilkegel nicht so weit hineingedrückt werden, bis der Durchstrom frei ist.
1. Dass ein Rennventil losgedreht werden muss, damit Luft ins Schlauchinnere gepumpt werden kann, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Mancher Pumpversuch scheitert jedoch, weil die leicht festklebenden Ventilkegel nicht so weit hineingedrückt werden, bis der Durchstrom frei ist.
2. Felgenmuttern sind dann unnötig, wenn die Ventilbohrung im Durchmesser zum Ventil passt. Geradezu hinderlich sind sie, wenn dadurch die freie Ventillänge so weit reduziert wird, dass die Pumpe nicht mehr richtig angesetzt werden kann. Sinnvoll sind sie, damit ein an sich ausreichend langes Ventil nicht in die Felge geschoben wird, wenn Sie die Pumpe aufsetzen.
2. Felgenmuttern sind dann unnötig, wenn die Ventilbohrung im Durchmesser zum Ventil passt. Geradezu hinderlich sind sie, wenn dadurch die freie Ventillänge so weit reduziert wird, dass die Pumpe nicht mehr richtig angesetzt werden kann. Sinnvoll sind sie, damit ein an sich ausreichend langes Ventil nicht in die Felge geschoben wird, wenn Sie die Pumpe aufsetzen.
3. Zischt bei jedem Pumpstoß Luft am Ventil vorbei ins Freie, liegt das am verschlissenen Dichtgummi im Pumpenkopf. Die Verbindung wird oft wieder dicht, wenn Sie den Haltering drehen, denn dann wird der Pumpengummi gequetscht und die kleinere Öffnung umschließt den Ventilkörper wieder fest.
3. Zischt bei jedem Pumpstoß Luft am Ventil vorbei ins Freie, liegt das am verschlissenen Dichtgummi im Pumpenkopf. Die Verbindung wird oft wieder dicht, wenn Sie den Haltering drehen, denn dann wird der Pumpengummi gequetscht und die kleinere Öffnung umschließt den Ventilkörper wieder fest.
4. Pumpengummis sind Verschleißteile, weshalb man diese eigentlich bei jeder Hand- und Standpumpe ersetzen kann. Beschaffen Sie sich rechtzeitig Ersatz im Fachhandel.
4. Pumpengummis sind Verschleißteile, weshalb man diese eigentlich bei jeder Hand- und Standpumpe ersetzen kann. Beschaffen Sie sich rechtzeitig Ersatz im Fachhandel.
5. Leichter Luftverlust deutet nicht zwingend auf einen beschädigten Schlauch hin. Wenn das Ventil des Schlauches aus einem Schaft mit eingedrehtem Einsatz besteht, kann die Luft an der Einschraubstelle entweichen. Kontrollieren Sie mit einem Ventilwerkzeug aus dem Fachhandel oder notfalls einer kleinen Zange (vorsichtig!), ob das Ventil festgedreht ist.
5. Leichter Luftverlust deutet nicht zwingend auf einen beschädigten Schlauch hin. Wenn das Ventil des Schlauches aus einem Schaft mit eingedrehtem Einsatz besteht, kann die Luft an der Einschraubstelle entweichen. Kontrollieren Sie mit einem Ventilwerkzeug aus dem Fachhandel oder notfalls einer kleinen Zange (vorsichtig!), ob das Ventil festgedreht ist.
6. Wenn ein Fremdkörper gegen das Ventil stößt, verbiegt leicht der filigrane Gewindestift, auf dem die gerändelte Mutter gedreht wird. Besonders häufig treten diese Defekte etwa beim Versand auf, wenn man die Laufräder verpackt oder stapelt. Schrauben Sie deshalb zum Transport Staubkappen auf.
6. Wenn ein Fremdkörper gegen das Ventil stößt, verbiegt leicht der filigrane Gewindestift, auf dem die gerändelte Mutter gedreht wird. Besonders häufig treten diese Defekte etwa beim Versand auf, wenn man die Laufräder verpackt oder stapelt. Schrauben Sie deshalb zum Transport Staubkappen auf.
7. Scharfkantige Drahtreifen-Felgenböden können Ventile regelrecht ausstanzen. Entgraten Sie deshalb die Ventilbohrung entweder mit einem Handsenker oder mit einem genügend großen Bohrer und glätten Sie den Bereich mit Schmirgelleinen. Bei aufgeklebten Schlauchreifen sollte der Bereich vertieft werden, damit sich das Ventil hineinschmiegen kann und der Reifen nicht hoppelt.
7. Scharfkantige Drahtreifen-Felgenböden können Ventile regelrecht ausstanzen. Entgraten Sie deshalb die Ventilbohrung entweder mit einem Handsenker oder mit einem genügend großen Bohrer und glätten Sie den Bereich mit Schmirgelleinen. Bei aufgeklebten Schlauchreifen sollte der Bereich vertieft werden, damit sich das Ventil hineinschmiegen kann und der Reifen nicht hoppelt.
8. Ein gutes Felgenband schützt den Schlauch vor scharfkantigen Felgen- und Ventillöchern. Das Ventilloch sollte aber sehr klein sein, wie bei dem empfehlenswerten Textilband zum Aufkleben. Große Löcher, wie bei dem Kunststoffband unten im Bild, schützen nur ungenügend – plötzlicher Luftverlust ist möglich.
8. Ein gutes Felgenband schützt den Schlauch vor scharfkantigen Felgen- und Ventillöchern. Das Ventilloch sollte aber sehr klein sein, wie bei dem empfehlenswerten Textilband zum Aufkleben. Große Löcher, wie bei dem Kunststoffband unten im Bild, schützen nur ungenügend – plötzlicher Luftverlust ist möglich.
9. In manchen Felgen ist die Ventilbohrung etwas zu groß geraten, weshalb Ventile schräg stehen können. Ziehen Sie nicht am Ventil, sondern lassen Sie die Luft ab und demontieren Sie eine Reifenflanke. Richten Sie den Schlauch neu aus, so dass das Ventil gerade steht und hebeln Sie den Reifen wieder ins Felgenbett.
9. In manchen Felgen ist die Ventilbohrung etwas zu groß geraten, weshalb Ventile schräg stehen können. Ziehen Sie nicht am Ventil, sondern lassen Sie die Luft ab und demontieren Sie eine Reifenflanke. Richten Sie den Schlauch neu aus, so dass das Ventil gerade steht und hebeln Sie den Reifen wieder ins Felgenbett.
10. Felgen unterscheiden sich stark in der Höhe der Profile. Mittlerweile führt fast jeder Hersteller Schläuche mit unterschiedlich langen Ventilen von 35 bis 65 Millimeter. Um ordentlich pumpen zu können, sollte das Ventil etwa 20 Millimeter aus der Felge ragen, gemessen bis zum Ende des Gewindestifts. Manche Schläuche, vor allem aber Schlauchreifen können durch Ventilverlängerungen angepasst werden.
10. Felgen unterscheiden sich stark in der Höhe der Profile. Mittlerweile führt fast jeder Hersteller Schläuche mit unterschiedlich langen Ventilen von 35 bis 65 Millimeter. Um ordentlich pumpen zu können, sollte das Ventil etwa 20 Millimeter aus der Felge ragen, gemessen bis zum Ende des Gewindestifts. Manche Schläuche, vor allem aber Schlauchreifen können durch Ventilverlängerungen angepasst werden.
11. Funktionelle Variante (rechts): Schrauben Sie den Ventileinsatz aus dem Ventilkörper, um dann die Verlängerung einzudrehen, in die wiederum der Einsatz geschraubt wird. Das Ventil bleibt dicht, die Handhabung wie gewohnt.
11. Funktionelle Variante (rechts): Schrauben Sie den Ventileinsatz aus dem Ventilkörper, um dann die Verlängerung einzudrehen, in die wiederum der Einsatz geschraubt wird. Das Ventil bleibt dicht, die Handhabung wie gewohnt.
Unpraktische Alternative (links): Rohrartige Verlängerungen, die aufs Ventil geschraubt werden. Sie sind nicht so dicht, das Pumpen wird erschwert, weil das Ventil aufgedreht werden muss, bevor die Verlängerung aufgeschraubt wird. Und es kann nach einigem Gebrauch schwergängig werden. Dann müssen Sie die Rändelmutter mit einer Speiche oder Ähnlichem hineindrücken.
Unpraktische Alternative (links): Rohrartige Verlängerungen, die aufs Ventil geschraubt werden. Sie sind nicht so dicht, das Pumpen wird erschwert, weil das Ventil aufgedreht werden muss, bevor die Verlängerung aufgeschraubt wird. Und es kann nach einigem Gebrauch schwergängig werden. Dann müssen Sie die Rändelmutter mit einer Speiche oder Ähnlichem hineindrücken.
12. Lange Ventile in Aerofelgen neigen dazu, bei jeder Umdrehung gegen den Lochrand zu kippen und dabei nervtötend zu kllappern. Kleben Sie auf Höhe des Kontaktbereiches zur Felge zwei bis drei Lagen Isolierband um den Ventilkörper. Das Geräusch wird Geschichte sein.
12. Lange Ventile in Aerofelgen neigen dazu, bei jeder Umdrehung gegen den Lochrand zu kippen und dabei nervtötend zu kllappern. Kleben Sie auf Höhe des Kontaktbereiches zur Felge zwei bis drei Lagen Isolierband um den Ventilkörper. Das Geräusch wird Geschichte sein.
1. Dass ein Rennventil losgedreht werden muss, damit Luft ins Schlauchinnere gepumpt werden kann, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Mancher Pumpversuch scheitert jedoch, weil die leicht festklebenden Ventilkegel nicht so weit hineingedrückt werden, bis der Durchstrom frei ist.
1. Dass ein Rennventil losgedreht werden muss, damit Luft ins Schlauchinnere gepumpt werden kann, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Mancher Pumpversuch scheitert jedoch, weil die leicht festklebenden Ventilkegel nicht so weit hineingedrückt werden, bis der Durchstrom frei ist.
1. Dass ein Rennventil losgedreht werden muss, damit Luft ins Schlauchinnere gepumpt werden kann, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Mancher Pumpversuch scheitert jedoch, weil die leicht festklebenden Ventilkegel nicht so weit hineingedrückt werden, bis der Durchstrom frei ist.
2. Felgenmuttern sind dann unnötig, wenn die Ventilbohrung im Durchmesser zum Ventil passt. Geradezu hinderlich sind sie, wenn dadurch die freie Ventillänge so weit reduziert wird, dass die Pumpe nicht mehr richtig angesetzt werden kann. Sinnvoll sind sie, damit ein an sich ausreichend langes Ventil nicht in die Felge geschoben wird, wenn Sie die Pumpe aufsetzen.
3. Zischt bei jedem Pumpstoß Luft am Ventil vorbei ins Freie, liegt das am verschlissenen Dichtgummi im Pumpenkopf. Die Verbindung wird oft wieder dicht, wenn Sie den Haltering drehen, denn dann wird der Pumpengummi gequetscht und die kleinere Öffnung umschließt den Ventilkörper wieder fest.
4. Pumpengummis sind Verschleißteile, weshalb man diese eigentlich bei jeder Hand- und Standpumpe ersetzen kann. Beschaffen Sie sich rechtzeitig Ersatz im Fachhandel.
5. Leichter Luftverlust deutet nicht zwingend auf einen beschädigten Schlauch hin. Wenn das Ventil des Schlauches aus einem Schaft mit eingedrehtem Einsatz besteht, kann die Luft an der Einschraubstelle entweichen. Kontrollieren Sie mit einem Ventilwerkzeug aus dem Fachhandel oder notfalls einer kleinen Zange (vorsichtig!), ob das Ventil festgedreht ist.
6. Wenn ein Fremdkörper gegen das Ventil stößt, verbiegt leicht der filigrane Gewindestift, auf dem die gerändelte Mutter gedreht wird. Besonders häufig treten diese Defekte etwa beim Versand auf, wenn man die Laufräder verpackt oder stapelt. Schrauben Sie deshalb zum Transport Staubkappen auf.
7. Scharfkantige Drahtreifen-Felgenböden können Ventile regelrecht ausstanzen. Entgraten Sie deshalb die Ventilbohrung entweder mit einem Handsenker oder mit einem genügend großen Bohrer und glätten Sie den Bereich mit Schmirgelleinen. Bei aufgeklebten Schlauchreifen sollte der Bereich vertieft werden, damit sich das Ventil hineinschmiegen kann und der Reifen nicht hoppelt.
8. Ein gutes Felgenband schützt den Schlauch vor scharfkantigen Felgen- und Ventillöchern. Das Ventilloch sollte aber sehr klein sein, wie bei dem empfehlenswerten Textilband zum Aufkleben. Große Löcher, wie bei dem Kunststoffband unten im Bild, schützen nur ungenügend – plötzlicher Luftverlust ist möglich.
9. In manchen Felgen ist die Ventilbohrung etwas zu groß geraten, weshalb Ventile schräg stehen können. Ziehen Sie nicht am Ventil, sondern lassen Sie die Luft ab und demontieren Sie eine Reifenflanke. Richten Sie den Schlauch neu aus, so dass das Ventil gerade steht und hebeln Sie den Reifen wieder ins Felgenbett.
10. Felgen unterscheiden sich stark in der Höhe der Profile. Mittlerweile führt fast jeder Hersteller Schläuche mit unterschiedlich langen Ventilen von 35 bis 65 Millimeter. Um ordentlich pumpen zu können, sollte das Ventil etwa 20 Millimeter aus der Felge ragen, gemessen bis zum Ende des Gewindestifts. Manche Schläuche, vor allem aber Schlauchreifen können durch Ventilverlängerungen angepasst werden.
11. Funktionelle Variante (rechts): Schrauben Sie den Ventileinsatz aus dem Ventilkörper, um dann die Verlängerung einzudrehen, in die wiederum der Einsatz geschraubt wird. Das Ventil bleibt dicht, die Handhabung wie gewohnt.
Unpraktische Alternative (links): Rohrartige Verlängerungen, die aufs Ventil geschraubt werden. Sie sind nicht so dicht, das Pumpen wird erschwert, weil das Ventil aufgedreht werden muss, bevor die Verlängerung aufgeschraubt wird. Und es kann nach einigem Gebrauch schwergängig werden. Dann müssen Sie die Rändelmutter mit einer Speiche oder Ähnlichem hineindrücken.
12. Lange Ventile in Aerofelgen neigen dazu, bei jeder Umdrehung gegen den Lochrand zu kippen und dabei nervtötend zu kllappern. Kleben Sie auf Höhe des Kontaktbereiches zur Felge zwei bis drei Lagen Isolierband um den Ventilkörper. Das Geräusch wird Geschichte sein.