Sauber BremsenFoto: Daniel Simon

SchraubertippsSauber Bremsen

Unbekannt

 12/9/2004, Lesezeit: 3 Minuten

Im Vergleich zu Bremsen von Kraftfahrzeugen oder Mountainbikes sind die von Rennrädern fast schon steinzeitlich. Bremskräfte und Dosierbarkeit sind deutlich schlechter. Rennradbremsen muss man regelmäßig pflegen und justieren, damit sie griffig und gut dosierbar sind.

Im Vergleich zu Bremsen von Kraftfahrzeugen oder Mountainbikes sind die von Rennrädern fast schon steinzeitlich. Bremskräfte und Dosierbarkeit sind deutlich schlechter. Weil man die Bremsen über Seilzüge betätigt, stellen sie sich nicht automatisch nach, wenn der Belag verschlissen ist. Dadurch wird der Leerweg am Bremshebel allmählich länger. Auch Schmutz mindert die Wirkung und Dosierbarkeit der Bremse. Im Klartext: Jeder, der seine Bremse nicht regelmäßig wartet, kann im entscheidenden Moment nicht schnell genug anhalten.

Achten sollten Sie auf schabende Geräusche beim Bremsen. Sie könnten von Einlagerungen in den Belägen stammen. Entfernen Sie diese unbedingt, denn kleine Steine, aber auch sehr harte Bestandteile eines Bremsbelags können Aluminiumpartikel aus der Oberfläche der Felgenflanke herausreißen. Mit der Zeit bilden sich in den Belägen regelrechte Alu-Klumpen; punktgenaues Bremsen ist kaum mehr möglich. Außerdem verschleißen die Bremsflächen der Felgen mehr als nötig – um so früher können die dünn geschliffenen Felgenflanken durch den Druck im Reifen abplatzen.

Schmutz in Bremsgelenken und Bowdenzügen mindert ebenfalls die Dosierbarkeit. Deutliches Indiz:Wenn sich die Bremse nur noch zögerlich öffnet. Dann hilft nur noch, sie komplett zu zerlegen. Damit es nicht so weit kommt, sollten Sie die Bremskörper gelegentlich mit Wasser und etwas Spülmittel reinigen.

Ersetzen Sie verschlissene Beläge rechtzeitig, damit die Bremsbelaghalter die Felge nicht beschädigen. Insbesondere bei aerodynamischen Felgen kann die Einführhilfe am Belagsträger an hochprofilierten Felgen schaben. Sind die Rillen im Belag eben gebremst, ist es Zeit für den Austausch.

Shimano und Campagnolo bieten Ersatzbeläge an, dazu kommt noch die Auswahl von Belagsspezialisten wie Kool Stop oder Swiss Stop. Verschiedene Belagsvarianten haben verschiedene Farben: Meist gibt es eine Belagsmischung für blanke, schwarz oder bunt eloxierte Felgen mit relativ weicher Oberfläche, eine zweite Sorte für hart eloxiertes, dunkelgraues Aluminium, eine Mischung für Keramikfelgen und eine für Felgen aus Carbon.

Ausprobieren lohnt, denn unbefriedigende Bremsleistungen liegen in der Regel am Belag. Machen Sie mit neuen Belägen einige Probestopps. Vor allem bei Vollbremsungen können sich Beläge durchaus unterschiedlich verhalten.

Wir zeigen die Wartung an einer Shimano-Bremse, bei Bremsen anderer Hersteller funktioniert es ähnlich. Campagnolo-Beläge werden allerdings anders gewechselt: Sie werden durch eine sehr enge Führung gehalten, was die Montage etwas schwieriger gestaltet. Gleich, welche Bremse Sie fahren: Kontrollieren Sie 100 bis 200 Kilometer nach Pflege und Montage alle Schrauben nach.

Schwierigkeitsgrad: für interessierte Einsteiger

Sie benötigen dafür:

  • Werkzeug: Innensechskant-und Drehmomentschlüssel, kleiner Schraubendreher, grobes Schmirgelleinen, Kriechöl, Lappen   
Belagstypen für verschiedene Bremsflanken: Keramik, Carbon und Aluminium.
Belagstypen für verschiedene Bremsflanken: Keramik, Carbon und Aluminium.
Belagstypen für verschiedene Bremsflanken: Keramik, Carbon und Aluminium.
Belagstypen für verschiedene Bremsflanken: Keramik, Carbon und Aluminium.
Belagstypen für verschiedene Bremsflanken: Keramik, Carbon und Aluminium.
Belagstypen für verschiedene Bremsflanken: Keramik, Carbon und Aluminium.
Belagstypen für verschiedene Bremsflanken: Keramik, Carbon und Aluminium.
11. Dank der Winkelverstellung kann sich der Belag genau an die Form der Felge anpassen. Ziehen Sie den Bremshebel, während die Schrauben gelöst sind. Die Beläge legen sich gleich in richtiger Stellung an die Felge. Ziehen Sie die Schrauben bei stark gezogenem Bremshebel mit dem Drehmomentschlüssel (Shimano 5-7 Nm, Campa 8 Nm) fest, so verändern sie ihre Position nicht mehr. Kontrollieren und korrigieren Sie die Einstellung der Bremse wie oben beschrieben.
11. Dank der Winkelverstellung kann sich der Belag genau an die Form der Felge anpassen. Ziehen Sie den Bremshebel, während die Schrauben gelöst sind. Die Beläge legen sich gleich in richtiger Stellung an die Felge. Ziehen Sie die Schrauben bei stark gezogenem Bremshebel mit dem Drehmomentschlüssel (Shimano 5-7 Nm, Campa 8 Nm) fest, so verändern sie ihre Position nicht mehr. Kontrollieren und korrigieren Sie die Einstellung der Bremse wie oben beschrieben.
1. Reinigen Sie Felgen und Reifen mit Bürste und Seifenwasser. Hartnäckigen Schmutz oder viel Öl oder Fett auf den Bremsflächen der Felgen entfernen Sie mit Reinigungsbenzin und einem Lappen.
1. Reinigen Sie Felgen und Reifen mit Bürste und Seifenwasser. Hartnäckigen Schmutz oder viel Öl oder Fett auf den Bremsflächen der Felgen entfernen Sie mit Reinigungsbenzin und einem Lappen.
2. Entfernen Sie eingelagerte Aluminiumteile mit einem kleinen Schraubendreher. Schleifen Sie die verglaste oberste Schicht mit Schmirgelpapier ab. Lagern sich Aluminiumstücke immer wieder ein, sollten Sie andere Bremsbeläge ausprobieren, die weniger aggressiv sind.
2. Entfernen Sie eingelagerte Aluminiumteile mit einem kleinen Schraubendreher. Schleifen Sie die verglaste oberste Schicht mit Schmirgelpapier ab. Lagern sich Aluminiumstücke immer wieder ein, sollten Sie andere Bremsbeläge ausprobieren, die weniger aggressiv sind.
3. Legen Sie einen sauberen Lappen zwischen Reifen und Bremskörper und träufeln Sie einige Tropfen dünnflüssiges Öl auf die Gelenke und die Auflagen der Federn. Ziehen Sie die Bremshebel einige Male durch, damit das Öl in die Lagerungen kriechen kann. Lassen Sie das Rad so einige Zeit stehen. Dann wischen Sie den überschüssigen Schmierstoff ab.
3. Legen Sie einen sauberen Lappen zwischen Reifen und Bremskörper und träufeln Sie einige Tropfen dünnflüssiges Öl auf die Gelenke und die Auflagen der Federn. Ziehen Sie die Bremshebel einige Male durch, damit das Öl in die Lagerungen kriechen kann. Lassen Sie das Rad so einige Zeit stehen. Dann wischen Sie den überschüssigen Schmierstoff ab.
4. Kontrollieren Sie mit einem Drehmomentschlüssel die Klemmschraube des Zuges Shimano 6-8 Nm, Campa 5 Nm) sowie die Hülsenmutter zur Befestigung der Bremskörper an der Gabel und am Rahmen (Shimano 8-10 Nm, Campa 10 Nm). Wiederholen Sie diese Kontrolle etwa alle 2.000 Kilometer.
4. Kontrollieren Sie mit einem Drehmomentschlüssel die Klemmschraube des Zuges Shimano 6-8 Nm, Campa 5 Nm) sowie die Hülsenmutter zur Befestigung der Bremskörper an der Gabel und am Rahmen (Shimano 8-10 Nm, Campa 10 Nm). Wiederholen Sie diese Kontrolle etwa alle 2.000 Kilometer.
5. Ziehen Sie am Hebel und beobachten Sie, wann die Bremsbeläge die Felge berühren. Der Hebel sollte nach spätestens einem Drittel des Weges Widerstand aufgebaut haben. Kommt dieser so genannte Druckpunkt später, drehen Sie an der Stellschraube, durch die der Bremszug in die Bremse läuft. Beobachten Sie, wie sich der Abstand zwischen Bremsbelägen und Felgenflanken verändert. Größer als einen bis zwei Millimeter (pro Seite) sollte der Spalt nicht sein, damit auch bei Vollbremsungen in Notfällen genügend Reserven vorhanden sind.
5. Ziehen Sie am Hebel und beobachten Sie, wann die Bremsbeläge die Felge berühren. Der Hebel sollte nach spätestens einem Drittel des Weges Widerstand aufgebaut haben. Kommt dieser so genannte Druckpunkt später, drehen Sie an der Stellschraube, durch die der Bremszug in die Bremse läuft. Beobachten Sie, wie sich der Abstand zwischen Bremsbelägen und Felgenflanken verändert. Größer als einen bis zwei Millimeter (pro Seite) sollte der Spalt nicht sein, damit auch bei Vollbremsungen in Notfällen genügend Reserven vorhanden sind.
6. Stellen Sie die Bremsbeläge symmetrisch zur Felge. Drehen Sie dazu bei Shimano an der Innensechskant-Schraube oben auf dem Bremskörper, bis der Abstand auf beiden Seiten gleich groß ist. Bei Campa liegen die sehr kleinen Schrauben seitlich an den Bremskörpern.
6. Stellen Sie die Bremsbeläge symmetrisch zur Felge. Drehen Sie dazu bei Shimano an der Innensechskant-Schraube oben auf dem Bremskörper, bis der Abstand auf beiden Seiten gleich groß ist. Bei Campa liegen die sehr kleinen Schrauben seitlich an den Bremskörpern.
7. Sind die Beläge verschlissen, schrauben Sie zum Wechseln am besten die kompletten Belagsträger ab. Drehen Sie dazu die Stellmutter der Nachspanneinrichtung zurück und entspannen Sie den Bremskörper wie beim Radausbau üblich. Wischen Sie nach der Demontage die Belagsträger sauber.
7. Sind die Beläge verschlissen, schrauben Sie zum Wechseln am besten die kompletten Belagsträger ab. Drehen Sie dazu die Stellmutter der Nachspanneinrichtung zurück und entspannen Sie den Bremskörper wie beim Radausbau üblich. Wischen Sie nach der Demontage die Belagsträger sauber.
8. Lösen und entfernen Sie bei Shimano-Belägen die Innensechskantschraube auf der Trägeraußenseite. Ziehen Sie den Belag heraus und achten Sie dabei auf die Kontur und die Pfeilrichtung. Schieben Sie den neuen Belag mit ausreichender Stärke in den Träger. Sichern Sie den Belag mit einer neuen, mit Schraubensicherung versehenen Schraube.
8. Lösen und entfernen Sie bei Shimano-Belägen die Innensechskantschraube auf der Trägeraußenseite. Ziehen Sie den Belag heraus und achten Sie dabei auf die Kontur und die Pfeilrichtung. Schieben Sie den neuen Belag mit ausreichender Stärke in den Träger. Sichern Sie den Belag mit einer neuen, mit Schraubensicherung versehenen Schraube.
9. Wenn Sie die Belagsträger an der Bremse montieren, dann achten Sie auf deren Ausrichtung. Nach vorne, das heißt in Drehrichtung des Laufrades, müssen die Träger geschlossen sein, hinten sind sie dann offen. So wird der Belag beim Bremsen hineingedrückt und nicht herausgezogen! Weiterhin muss die Krümmung zum Verlauf der Felge passen.
9. Wenn Sie die Belagsträger an der Bremse montieren, dann achten Sie auf deren Ausrichtung. Nach vorne, das heißt in Drehrichtung des Laufrades, müssen die Träger geschlossen sein, hinten sind sie dann offen. So wird der Belag beim Bremsen hineingedrückt und nicht herausgezogen! Weiterhin muss die Krümmung zum Verlauf der Felge passen.
10. Drehen Sie Schrauben nur leicht ein und schieben Sie die Beläge in die richtige Höhe, so dass sie die Felgenflanke mit ganzer Fläche treffen. Der Belag darf weder zum Reifen noch zu den Speichen hin über die Bremsfläche der Felge hinausragen. Schließen Sie die zuvor gelöste Entspannvorrichtung. Beachten Sie bei der Montage der Campa-Beläge und der Dura-Ace- und Ultegra-Zehnfach-Bremsen die in der Verschraubung integrierte Winkelverstellmöglichkeit.
10. Drehen Sie Schrauben nur leicht ein und schieben Sie die Beläge in die richtige Höhe, so dass sie die Felgenflanke mit ganzer Fläche treffen. Der Belag darf weder zum Reifen noch zu den Speichen hin über die Bremsfläche der Felge hinausragen. Schließen Sie die zuvor gelöste Entspannvorrichtung. Beachten Sie bei der Montage der Campa-Beläge und der Dura-Ace- und Ultegra-Zehnfach-Bremsen die in der Verschraubung integrierte Winkelverstellmöglichkeit.
11. Dank der Winkelverstellung kann sich der Belag genau an die Form der Felge anpassen. Ziehen Sie den Bremshebel, während die Schrauben gelöst sind. Die Beläge legen sich gleich in richtiger Stellung an die Felge. Ziehen Sie die Schrauben bei stark gezogenem Bremshebel mit dem Drehmomentschlüssel (Shimano 5-7 Nm, Campa 8 Nm) fest, so verändern sie ihre Position nicht mehr. Kontrollieren und korrigieren Sie die Einstellung der Bremse wie oben beschrieben.
11. Dank der Winkelverstellung kann sich der Belag genau an die Form der Felge anpassen. Ziehen Sie den Bremshebel, während die Schrauben gelöst sind. Die Beläge legen sich gleich in richtiger Stellung an die Felge. Ziehen Sie die Schrauben bei stark gezogenem Bremshebel mit dem Drehmomentschlüssel (Shimano 5-7 Nm, Campa 8 Nm) fest, so verändern sie ihre Position nicht mehr. Kontrollieren und korrigieren Sie die Einstellung der Bremse wie oben beschrieben.
1. Reinigen Sie Felgen und Reifen mit Bürste und Seifenwasser. Hartnäckigen Schmutz oder viel Öl oder Fett auf den Bremsflächen der Felgen entfernen Sie mit Reinigungsbenzin und einem Lappen.
1. Reinigen Sie Felgen und Reifen mit Bürste und Seifenwasser. Hartnäckigen Schmutz oder viel Öl oder Fett auf den Bremsflächen der Felgen entfernen Sie mit Reinigungsbenzin und einem Lappen.
1. Reinigen Sie Felgen und Reifen mit Bürste und Seifenwasser. Hartnäckigen Schmutz oder viel Öl oder Fett auf den Bremsflächen der Felgen entfernen Sie mit Reinigungsbenzin und einem Lappen.
2. Entfernen Sie eingelagerte Aluminiumteile mit einem kleinen Schraubendreher. Schleifen Sie die verglaste oberste Schicht mit Schmirgelpapier ab. Lagern sich Aluminiumstücke immer wieder ein, sollten Sie andere Bremsbeläge ausprobieren, die weniger aggressiv sind.
3. Legen Sie einen sauberen Lappen zwischen Reifen und Bremskörper und träufeln Sie einige Tropfen dünnflüssiges Öl auf die Gelenke und die Auflagen der Federn. Ziehen Sie die Bremshebel einige Male durch, damit das Öl in die Lagerungen kriechen kann. Lassen Sie das Rad so einige Zeit stehen. Dann wischen Sie den überschüssigen Schmierstoff ab.
4. Kontrollieren Sie mit einem Drehmomentschlüssel die Klemmschraube des Zuges Shimano 6-8 Nm, Campa 5 Nm) sowie die Hülsenmutter zur Befestigung der Bremskörper an der Gabel und am Rahmen (Shimano 8-10 Nm, Campa 10 Nm). Wiederholen Sie diese Kontrolle etwa alle 2.000 Kilometer.
5. Ziehen Sie am Hebel und beobachten Sie, wann die Bremsbeläge die Felge berühren. Der Hebel sollte nach spätestens einem Drittel des Weges Widerstand aufgebaut haben. Kommt dieser so genannte Druckpunkt später, drehen Sie an der Stellschraube, durch die der Bremszug in die Bremse läuft. Beobachten Sie, wie sich der Abstand zwischen Bremsbelägen und Felgenflanken verändert. Größer als einen bis zwei Millimeter (pro Seite) sollte der Spalt nicht sein, damit auch bei Vollbremsungen in Notfällen genügend Reserven vorhanden sind.
6. Stellen Sie die Bremsbeläge symmetrisch zur Felge. Drehen Sie dazu bei Shimano an der Innensechskant-Schraube oben auf dem Bremskörper, bis der Abstand auf beiden Seiten gleich groß ist. Bei Campa liegen die sehr kleinen Schrauben seitlich an den Bremskörpern.
7. Sind die Beläge verschlissen, schrauben Sie zum Wechseln am besten die kompletten Belagsträger ab. Drehen Sie dazu die Stellmutter der Nachspanneinrichtung zurück und entspannen Sie den Bremskörper wie beim Radausbau üblich. Wischen Sie nach der Demontage die Belagsträger sauber.
8. Lösen und entfernen Sie bei Shimano-Belägen die Innensechskantschraube auf der Trägeraußenseite. Ziehen Sie den Belag heraus und achten Sie dabei auf die Kontur und die Pfeilrichtung. Schieben Sie den neuen Belag mit ausreichender Stärke in den Träger. Sichern Sie den Belag mit einer neuen, mit Schraubensicherung versehenen Schraube.
9. Wenn Sie die Belagsträger an der Bremse montieren, dann achten Sie auf deren Ausrichtung. Nach vorne, das heißt in Drehrichtung des Laufrades, müssen die Träger geschlossen sein, hinten sind sie dann offen. So wird der Belag beim Bremsen hineingedrückt und nicht herausgezogen! Weiterhin muss die Krümmung zum Verlauf der Felge passen.
10. Drehen Sie Schrauben nur leicht ein und schieben Sie die Beläge in die richtige Höhe, so dass sie die Felgenflanke mit ganzer Fläche treffen. Der Belag darf weder zum Reifen noch zu den Speichen hin über die Bremsfläche der Felge hinausragen. Schließen Sie die zuvor gelöste Entspannvorrichtung. Beachten Sie bei der Montage der Campa-Beläge und der Dura-Ace- und Ultegra-Zehnfach-Bremsen die in der Verschraubung integrierte Winkelverstellmöglichkeit.
11. Dank der Winkelverstellung kann sich der Belag genau an die Form der Felge anpassen. Ziehen Sie den Bremshebel, während die Schrauben gelöst sind. Die Beläge legen sich gleich in richtiger Stellung an die Felge. Ziehen Sie die Schrauben bei stark gezogenem Bremshebel mit dem Drehmomentschlüssel (Shimano 5-7 Nm, Campa 8 Nm) fest, so verändern sie ihre Position nicht mehr. Kontrollieren und korrigieren Sie die Einstellung der Bremse wie oben beschrieben.