Schwierigkeitsgrad: für Jedermann
Werkzeug: Ventilwerkzeug evtl. kleiner Gabelschlüssel, Luftpumpe, Reifenbefeuchter, Reifenspray, Kompressor
TIPPS:
• Häufigste Pannenursache beim Rennrad ist der Durchschlag, englisch “snake bite”, weil die dabei enstehenden kleinen Löcher einem Schlangenbiss ähneln. Dabei wird der Schlauch beim Überfahren von Kanten zerquetscht. Abhilfe: Angepasster Reifendruck, den Sie regelmäßig kontrollieren sollten. Bei 60-Gramm-Butyl- und bei Latexschläuchen sollten Sie täglich nachpumpen, bei schlauchlosen Reifen alle zwei Tage. Lediglich bei Butylschläuchen von mehr als 90 Gramm hat man auch mal eine Woche Ruhe.
• Pumpengummis sind Verschleißteile, die man eigentlich bei jeder Hand- und Standpumpe ersetzen kann. Beschaffen Sie sich rechtzeitig Ersatz im Fachhandel.
• Wenn Sie Hochprofilfelgen fahren, benötigen Sie ein längeres Ventil, daher gehört auch ein entsprechender Ersatzschlauch ins Satteltäschchen.
• Verwenden Sie ausschließlich Reifenheber aus Kunst stoff, um die Reifen zu demontieren. Mit Schraubendreher, Schlüsseln oder ähnlichen Hilfsmitteln beschädigen Sie Schlauch und Felge.
• Der filigrane Gewindestift im Ventil, auf dem die gerändelte Mutter gedreht wird, verbiegt leicht – dann wird das Ventil insgesamt beschädigt. Schrauben Sie deshalb wenigstens zum Radtransport die ansonsten verpönten Staubkappen auf.
Im PDF-Download finden Sie Tipps für Schlaufreifen und schlauchlose Reifen.
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