SchraubertippsRad-Pflege leicht gemacht

Unbekannt

 · 02.02.2005

Rad-Pflege leicht gemachtFoto: Daniel Simon

Sich auf dem Rad durch Regen und Dreck zu kämpfen, ist die eine Sache: eine heldenhafte, deshalb überwindet man sich dazu. Eine andere Sache ist es, anschließend den Dreck am Rad mit neuer Sauberkeit zu bekämpfen. Wahre Schönheit kommt von Ihnen – Die ultimativen Beauty- und Wellness-Tipps für Ihr rollendes Schätzchen.

Sich auf dem Rad durch Regen und Dreck zu kämpfen, ist die eine Sache: eine heldenhafte, deshalb überwindet man sich dazu. Eine andere Sache ist es, anschließend den Dreck am Rad mit neuer Sauberkeit zu bekämpfen. Das ist überhaupt nicht heldenhaft, sondern eher lästig. Viel schöner als mit klammen Fingern das Rad zu putzen ist es, sich selbst unter die warme Dusche zu stellen. Doch Putzen muss sein, sonst rächt sich die Faulheit alsbald in Form hübscher kleiner Rostblumen, klemmender Züge, trübem Lack und stocksteifer Kette. Und dann ist es mit dem winterlichen Heldentum ganz vorbei. Deshalb: Spendieren Sie Ihrem Renner nach jeder Fahrt ein Fünf-Minuten-Beauty-und-Wellness-Programm. Hätten Sie ja auch gerne...

Für die schnelle Nachsorge müssen Sie nicht das ganze hier gezeigte Programm absolvieren; es reicht die Kurzformel: waschen, trocknen, (Kette) fetten. Dabei kommt es weniger auf teure Tiegel und Tuben an, als vielmehr auf die richtige und regelmäßige Wohltat. Gehen Sie, wenn Sie’s nicht lassen wollen, vorsichtig mit dem Dampfstrahler um. Der heiße, scharfe Wasserstrahl schießt den Dreck zwar blitzschnell vom Rohr, dringt aber gerne an Dichtungen vorbei ins Lagerinnere, um dort das lebenswichtige Fett aufzulösen und auszuspülen.

Verzichten Sie auch darauf, die Kette in einer Kettenreinigungsmaschine zu baden. Die Reinigungsflüssigkeit löst das Fett im Inneren der Gelenke, spült aber den Schmutz nicht vollständig heraus. Fett-, Schmutz- und Reiniger-Reste verbünden sich im Inneren zu einer Schmuddelbarriere, neues Öl oder Fett kann nicht ausreichend nachfließen. Da kann die Kette außen noch so blank sein, die Grundschmierung im Inneren geht flöten. Außen hui, innen pfui.

Reinigungsmittel können bei der Oberflächenpflege helfen, scheitern aber häufig an Salzresten durch angetrockneten Schweiß oder ausgelaufene Sportgetränke. Bewährtes Hausmittel: Ein Eimer warmes Wasser mit ein paar Tropfen Spülmittel. Kratzer im Lack sollten Sie sofort von Rost und Staub befreien und mit einem Lackstift ausbessern.

12. Wischen Sie vor der nächsten Fahrt die geschmierten Teile ab, vor allem die Kette, damit überschüssiges Öl nicht weggeschleudert wird und die Felge verdreckt. TOUR-TIPP: Gelegentliche Reinigung der Bremsflächen mit Spiritus oder Reinigungsbenzin lässt die Bremse wieder besser zupacken.
12. Wischen Sie vor der nächsten Fahrt die geschmierten Teile ab, vor allem die Kette, damit überschüssiges Öl nicht weggeschleudert wird und die Felge verdreckt. TOUR-TIPP: Gelegentliche Reinigung der Bremsflächen mit Spiritus oder Reinigungsbenzin lässt die Bremse wieder besser zupacken.
1. Stellen Sie Ihr Rad zum Putzen standfest auf. Fangen Sie mit der Kette an, indem sie das untere Kettentrum mit einem leicht öligen Stofflappen packen und die Kurbel rückwärts drehen. Wechseln Sie die Putzstelle des Lappens einige Male.
1. Stellen Sie Ihr Rad zum Putzen standfest auf. Fangen Sie mit der Kette an, indem sie das untere Kettentrum mit einem leicht öligen Stofflappen packen und die Kurbel rückwärts drehen. Wechseln Sie die Putzstelle des Lappens einige Male.
2. Entfernen Sie frisch abgelagerten Schmierstoff-Schmodder an den Schaltungsröllchen mit einem Lappen. Ist das Öl verharzt, können Sie es beispielsweise mit einem Kunststoff- Reifenheber abhobeln. Setzen Sie den „Hobel“ an, drehen Sie die Kurbel rückwärts. Wischen Sie das restliche Schaltwerk ebenfalls sauber.
2. Entfernen Sie frisch abgelagerten Schmierstoff-Schmodder an den Schaltungsröllchen mit einem Lappen. Ist das Öl verharzt, können Sie es beispielsweise mit einem Kunststoff- Reifenheber abhobeln. Setzen Sie den „Hobel“ an, drehen Sie die Kurbel rückwärts. Wischen Sie das restliche Schaltwerk ebenfalls sauber.
3. Hübsch blank wird die Kette, wenn Sie Glied für Glied von innen nach außen mit dem Lappen abstreifen. Legen Sie die Kette dazu aufs große Kettenblatt. Putzen Sie anschließend die Kettenblatt-Zähne, auch hier hilft bei hartnäckigem Schmutz ein Kunststoff-Reifenheber als Schaber.
3. Hübsch blank wird die Kette, wenn Sie Glied für Glied von innen nach außen mit dem Lappen abstreifen. Legen Sie die Kette dazu aufs große Kettenblatt. Putzen Sie anschließend die Kettenblatt-Zähne, auch hier hilft bei hartnäckigem Schmutz ein Kunststoff-Reifenheber als Schaber.
4. Schalten Sie aufs kleinste Ritzel, bauen Sie das Hinterrad aus. Stellen Sie das Rad vor sich auf den Boden und klemmen Sie es mit den Beinen fest, damit es nicht wegrollt. Reinigen Sie die Ritzel-Zwischenräume mit einem länglichen Lappen, etwa aus festem Jeansstoff. Ziehen Sie den Lappen in den Zwischenräumen hin und her, so wird der Freilauf immer ein Stück weitergedreht und die Ritzel rundherum sauber.
4. Schalten Sie aufs kleinste Ritzel, bauen Sie das Hinterrad aus. Stellen Sie das Rad vor sich auf den Boden und klemmen Sie es mit den Beinen fest, damit es nicht wegrollt. Reinigen Sie die Ritzel-Zwischenräume mit einem länglichen Lappen, etwa aus festem Jeansstoff. Ziehen Sie den Lappen in den Zwischenräumen hin und her, so wird der Freilauf immer ein Stück weitergedreht und die Ritzel rundherum sauber.
5. Weichen Sie Schmutz und Salzreste am Rad mit sanftem Wasserstrahl an, zur Not auch aus der Gießkanne. Geben Sie etwas Spülmittel als Fettlöser ins Waschwasser und waschen Sie das Rad mit einem Schwamm von oben nach unten ab. Spülen Sie den Schwamm stets gut aus, sonst schmirgelt anhaftender Schmutz am Lack. Achten Sie beim Waschgang auf Kratzer, Risse oder Verfärbungen im Lack und andere Defekte.
5. Weichen Sie Schmutz und Salzreste am Rad mit sanftem Wasserstrahl an, zur Not auch aus der Gießkanne. Geben Sie etwas Spülmittel als Fettlöser ins Waschwasser und waschen Sie das Rad mit einem Schwamm von oben nach unten ab. Spülen Sie den Schwamm stets gut aus, sonst schmirgelt anhaftender Schmutz am Lack. Achten Sie beim Waschgang auf Kratzer, Risse oder Verfärbungen im Lack und andere Defekte.
6. Schrubben Sie hartnäckigen Aluminiumbremsstaub mit einer Bürste von Felgen, Ösen, Nippeln und Reifenflanken. Spülen Sie das ganze Rad anschließend nochmal ab. Wenn an der Unterseite des Tretlagers eine Entwässerungsbohrung vorhanden ist, drehen Sie die Verschlussschraube heraus, damit eventuell eingedrungenes Wasser ablaufen kann. Lassen Sie das Rad gut belüftet einige Zeit abtrocknen.
6. Schrubben Sie hartnäckigen Aluminiumbremsstaub mit einer Bürste von Felgen, Ösen, Nippeln und Reifenflanken. Spülen Sie das ganze Rad anschließend nochmal ab. Wenn an der Unterseite des Tretlagers eine Entwässerungsbohrung vorhanden ist, drehen Sie die Verschlussschraube heraus, damit eventuell eingedrungenes Wasser ablaufen kann. Lassen Sie das Rad gut belüftet einige Zeit abtrocknen.
7. Reiben Sie alle Lack- und Metall-Oberflächen mit Hartwachs ein; dabei gehen normalerweise auch hartnäckige Fett- und Teerreste weg. Lassen Sie das Wachs matt antrocknen und polieren Sie die Flächen mit einem sauberen und weichen Stofftuch wieder glänzend.
7. Reiben Sie alle Lack- und Metall-Oberflächen mit Hartwachs ein; dabei gehen normalerweise auch hartnäckige Fett- und Teerreste weg. Lassen Sie das Wachs matt antrocknen und polieren Sie die Flächen mit einem sauberen und weichen Stofftuch wieder glänzend.
8. Reinigen und konservieren Sie jede Speiche einzeln mit flüssigem Hartwachs. Wachsen Sie die Felgen bis auf die Bremsflächen und versiegeln Sie vor allem die Speichenlöcher und die Nippel.
8. Reinigen und konservieren Sie jede Speiche einzeln mit flüssigem Hartwachs. Wachsen Sie die Felgen bis auf die Bremsflächen und versiegeln Sie vor allem die Speichenlöcher und die Nippel.
9. Schützen Sie Nabenkörper, Umwerfer, Schaltwerk und Bremskörper mit reichlich Sprühwachs, decken Sie dabei aber Bremsbeläge und Felgenflanken ab.
9. Schützen Sie Nabenkörper, Umwerfer, Schaltwerk und Bremskörper mit reichlich Sprühwachs, decken Sie dabei aber Bremsbeläge und Felgenflanken ab.
10. Fetten Sie Ledersättel mit speziellem Lederfett. Lassen Sie das Fett längere Zeit einziehen und reiben Sie dann die Oberfläche mit einem sauberen Tuch wieder ordentlich ab.
10. Fetten Sie Ledersättel mit speziellem Lederfett. Lassen Sie das Fett längere Zeit einziehen und reiben Sie dann die Oberfläche mit einem sauberen Tuch wieder ordentlich ab.
11. Träufeln Sie Öl an alle Gelenke und Federn von Schaltwerk, Umwerfer und Bremskörpern. Schmieren Sie die Kette mit Kettenöl und drehen Sie die Kurbel einige Umdrehungen durch, damit sich das Öl verteilt. Kontrollieren Sie abschließend die Schaltung und ziehen Sie die Bremshebel mehrfach, damit sich das Öl in den Gelenklagern verteilen kann.
11. Träufeln Sie Öl an alle Gelenke und Federn von Schaltwerk, Umwerfer und Bremskörpern. Schmieren Sie die Kette mit Kettenöl und drehen Sie die Kurbel einige Umdrehungen durch, damit sich das Öl verteilt. Kontrollieren Sie abschließend die Schaltung und ziehen Sie die Bremshebel mehrfach, damit sich das Öl in den Gelenklagern verteilen kann.
12. Wischen Sie vor der nächsten Fahrt die geschmierten Teile ab, vor allem die Kette, damit überschüssiges Öl nicht weggeschleudert wird und die Felge verdreckt. TOUR-TIPP: Gelegentliche Reinigung der Bremsflächen mit Spiritus oder Reinigungsbenzin lässt die Bremse wieder besser zupacken.
12. Wischen Sie vor der nächsten Fahrt die geschmierten Teile ab, vor allem die Kette, damit überschüssiges Öl nicht weggeschleudert wird und die Felge verdreckt. TOUR-TIPP: Gelegentliche Reinigung der Bremsflächen mit Spiritus oder Reinigungsbenzin lässt die Bremse wieder besser zupacken.
1. Stellen Sie Ihr Rad zum Putzen standfest auf. Fangen Sie mit der Kette an, indem sie das untere Kettentrum mit einem leicht öligen Stofflappen packen und die Kurbel rückwärts drehen. Wechseln Sie die Putzstelle des Lappens einige Male.
1. Stellen Sie Ihr Rad zum Putzen standfest auf. Fangen Sie mit der Kette an, indem sie das untere Kettentrum mit einem leicht öligen Stofflappen packen und die Kurbel rückwärts drehen. Wechseln Sie die Putzstelle des Lappens einige Male.
1. Stellen Sie Ihr Rad zum Putzen standfest auf. Fangen Sie mit der Kette an, indem sie das untere Kettentrum mit einem leicht öligen Stofflappen packen und die Kurbel rückwärts drehen. Wechseln Sie die Putzstelle des Lappens einige Male.
2. Entfernen Sie frisch abgelagerten Schmierstoff-Schmodder an den Schaltungsröllchen mit einem Lappen. Ist das Öl verharzt, können Sie es beispielsweise mit einem Kunststoff- Reifenheber abhobeln. Setzen Sie den „Hobel“ an, drehen Sie die Kurbel rückwärts. Wischen Sie das restliche Schaltwerk ebenfalls sauber.
3. Hübsch blank wird die Kette, wenn Sie Glied für Glied von innen nach außen mit dem Lappen abstreifen. Legen Sie die Kette dazu aufs große Kettenblatt. Putzen Sie anschließend die Kettenblatt-Zähne, auch hier hilft bei hartnäckigem Schmutz ein Kunststoff-Reifenheber als Schaber.
4. Schalten Sie aufs kleinste Ritzel, bauen Sie das Hinterrad aus. Stellen Sie das Rad vor sich auf den Boden und klemmen Sie es mit den Beinen fest, damit es nicht wegrollt. Reinigen Sie die Ritzel-Zwischenräume mit einem länglichen Lappen, etwa aus festem Jeansstoff. Ziehen Sie den Lappen in den Zwischenräumen hin und her, so wird der Freilauf immer ein Stück weitergedreht und die Ritzel rundherum sauber.
5. Weichen Sie Schmutz und Salzreste am Rad mit sanftem Wasserstrahl an, zur Not auch aus der Gießkanne. Geben Sie etwas Spülmittel als Fettlöser ins Waschwasser und waschen Sie das Rad mit einem Schwamm von oben nach unten ab. Spülen Sie den Schwamm stets gut aus, sonst schmirgelt anhaftender Schmutz am Lack. Achten Sie beim Waschgang auf Kratzer, Risse oder Verfärbungen im Lack und andere Defekte.
6. Schrubben Sie hartnäckigen Aluminiumbremsstaub mit einer Bürste von Felgen, Ösen, Nippeln und Reifenflanken. Spülen Sie das ganze Rad anschließend nochmal ab. Wenn an der Unterseite des Tretlagers eine Entwässerungsbohrung vorhanden ist, drehen Sie die Verschlussschraube heraus, damit eventuell eingedrungenes Wasser ablaufen kann. Lassen Sie das Rad gut belüftet einige Zeit abtrocknen.
7. Reiben Sie alle Lack- und Metall-Oberflächen mit Hartwachs ein; dabei gehen normalerweise auch hartnäckige Fett- und Teerreste weg. Lassen Sie das Wachs matt antrocknen und polieren Sie die Flächen mit einem sauberen und weichen Stofftuch wieder glänzend.
8. Reinigen und konservieren Sie jede Speiche einzeln mit flüssigem Hartwachs. Wachsen Sie die Felgen bis auf die Bremsflächen und versiegeln Sie vor allem die Speichenlöcher und die Nippel.
9. Schützen Sie Nabenkörper, Umwerfer, Schaltwerk und Bremskörper mit reichlich Sprühwachs, decken Sie dabei aber Bremsbeläge und Felgenflanken ab.
10. Fetten Sie Ledersättel mit speziellem Lederfett. Lassen Sie das Fett längere Zeit einziehen und reiben Sie dann die Oberfläche mit einem sauberen Tuch wieder ordentlich ab.
11. Träufeln Sie Öl an alle Gelenke und Federn von Schaltwerk, Umwerfer und Bremskörpern. Schmieren Sie die Kette mit Kettenöl und drehen Sie die Kurbel einige Umdrehungen durch, damit sich das Öl verteilt. Kontrollieren Sie abschließend die Schaltung und ziehen Sie die Bremshebel mehrfach, damit sich das Öl in den Gelenklagern verteilen kann.
12. Wischen Sie vor der nächsten Fahrt die geschmierten Teile ab, vor allem die Kette, damit überschüssiges Öl nicht weggeschleudert wird und die Felge verdreckt. TOUR-TIPP: Gelegentliche Reinigung der Bremsflächen mit Spiritus oder Reinigungsbenzin lässt die Bremse wieder besser zupacken.