SchraubertippsRad-Kurzcheck

Unbekannt

 · 07.06.2006

Rad-KurzcheckFoto: Daniel Simon

Zur eigenen Sicherheit – und damit die Kumpels am Radtreff nicht warten müssen: Machen Sie sich den Technik-Kurzcheck zur Routine – nach jedem Radtransport, Sturz, jeder Reparatur und sowieso vor jeder Fahrt!

Zur eigenen Sicherheit – und damit die Kumpels am Radtreff nicht warten  müssen: Machen Sie sich den Technik-Kurzcheck zur Routine – nach jedem  Radtransport, Sturz, jeder Reparatur und sowieso vor jeder Fahrt!

Schwierigkeitsgrad: für jedermann

12. Halten Sie die Finger der einen Hand oben so an das Lenkungslager, das Sie den Rahmen und die obere Abdeckung umgreifen. Sie spüren das, wenn Sie etwas am Lenker drehen. Ziehen Sie mit der anderen Hand die Vorderradbremse und bewegen Sie das Fahrrad vor und zurück. Wenn sich die Lagerschale etwas gegen den Rahmen bewegt, hat das Lager Spiel und muss dringend eingestellt werden.
12. Halten Sie die Finger der einen Hand oben so an das Lenkungslager, das Sie den Rahmen und die obere Abdeckung umgreifen. Sie spüren das, wenn Sie etwas am Lenker drehen. Ziehen Sie mit der anderen Hand die Vorderradbremse und bewegen Sie das Fahrrad vor und zurück. Wenn sich die Lagerschale etwas gegen den Rahmen bewegt, hat das Lager Spiel und muss dringend eingestellt werden.
1. Stellen Sie sich vor das Rad, stützen Sie sich ruckartig auf die Bremsgriffe: Der Lenker darf sich nicht verdrehen. Ziehen Sie nicht unbedacht die Schrauben an, bis der Lenker fest ist – halten Sie die Drehmomentangaben ein! Erkunden Sie besser die Ursache, wenn sich etwas bewegt. Oft vereitelt Fett im Klemmbereich den korrekten Sitz.
1. Stellen Sie sich vor das Rad, stützen Sie sich ruckartig auf die Bremsgriffe: Der Lenker darf sich nicht verdrehen. Ziehen Sie nicht unbedacht die Schrauben an, bis der Lenker fest ist – halten Sie die Drehmomentangaben ein! Erkunden Sie besser die Ursache, wenn sich etwas bewegt. Oft vereitelt Fett im Klemmbereich den korrekten Sitz.
2. Klemmen Sie das Vorderrad fest zwischen Ihre Knie und verdrehen Sie den Lenker kräftig nach beiden Seiten. So prüfen Sie, ob der Vorbau fest im, beziehungsweise auf dem Gabelschaft sitzt. Kontrollieren Sie nach einem Sturz auch, ob Lenker und Vorbau noch gerade stehen oder verbogen und möglicherweise angebrochen sind.
2. Klemmen Sie das Vorderrad fest zwischen Ihre Knie und verdrehen Sie den Lenker kräftig nach beiden Seiten. So prüfen Sie, ob der Vorbau fest im, beziehungsweise auf dem Gabelschaft sitzt. Kontrollieren Sie nach einem Sturz auch, ob Lenker und Vorbau noch gerade stehen oder verbogen und möglicherweise angebrochen sind.
3. Packen Sie den Sattel und belasten Sie kraftvoll und abwechselnd vorderes und hinteres Ende. Am Klemmkopf darf sich nichts bewegen. Bei Stützen mit nur einer Befestigungsschraube benötigt diese meistens ein so hohes Drehmoment, dass Sie das kaum mit dem Bordwerkzeug aufbringen! Verwenden Sie zur Kontrolle einen Drehmomentschlüssel.
3. Packen Sie den Sattel und belasten Sie kraftvoll und abwechselnd vorderes und hinteres Ende. Am Klemmkopf darf sich nichts bewegen. Bei Stützen mit nur einer Befestigungsschraube benötigt diese meistens ein so hohes Drehmoment, dass Sie das kaum mit dem Bordwerkzeug aufbringen! Verwenden Sie zur Kontrolle einen Drehmomentschlüssel.
4. Drücken Sie vorne und hinten seitlich gegen den Sattel, um zu kontrollieren, ob die Stütze verdrehsicher im Rahmen klemmt. Peilen Sie nach einem Sturz auch von hinten über die Sattelspitze entlang des Oberrohres oder zum Tretlagergehäuse, um sicherzustellen, dass der Sattel nicht verdreht ist.
4. Drücken Sie vorne und hinten seitlich gegen den Sattel, um zu kontrollieren, ob die Stütze verdrehsicher im Rahmen klemmt. Peilen Sie nach einem Sturz auch von hinten über die Sattelspitze entlang des Oberrohres oder zum Tretlagergehäuse, um sicherzustellen, dass der Sattel nicht verdreht ist.
5. Drücken Sie von der Stirnseite auf die Schnellspanner. Korrekt geschlossen, darf sich der Hebel dabei nicht verdrehen. Kontrollieren Sie auch, ob beide Schnellspanner so geschlossen sind, dass sie sich an Rahmen und Gabel anschmiegen. Weit abstehende Schnellspanner können beim Fahren in der Gruppe Stürze verursachen, wenn sie ins Laufrad des Nebenmannes geraten. Aber: Ein zu eng am Rohr anliegender Spanner lässt sich, vor allem mit klammen Fingern, nur schwer wieder öffnen.
5. Drücken Sie von der Stirnseite auf die Schnellspanner. Korrekt geschlossen, darf sich der Hebel dabei nicht verdrehen. Kontrollieren Sie auch, ob beide Schnellspanner so geschlossen sind, dass sie sich an Rahmen und Gabel anschmiegen. Weit abstehende Schnellspanner können beim Fahren in der Gruppe Stürze verursachen, wenn sie ins Laufrad des Nebenmannes geraten. Aber: Ein zu eng am Rohr anliegender Spanner lässt sich, vor allem mit klammen Fingern, nur schwer wieder öffnen.
6. Beide Laufräder müssen mittig in Rahmen und Gabel stehen und sich frei drehen. Beobachten Sie, wie sich die Breite des Spalts im Verlauf der Radumdrehung verändert: ein knapper Millimeter ist noch akzeptabel, ist der Abstand geringer, müssen Sie die Laufräder dringend nachzentrieren (lassen).
6. Beide Laufräder müssen mittig in Rahmen und Gabel stehen und sich frei drehen. Beobachten Sie, wie sich die Breite des Spalts im Verlauf der Radumdrehung verändert: ein knapper Millimeter ist noch akzeptabel, ist der Abstand geringer, müssen Sie die Laufräder dringend nachzentrieren (lassen).
7. Überprüfen Sie den Zustand der Reifen auf spröde Stellen, Schnitte oder eingedrungene Fremdkörper. Kontrollieren Sie den Reifendruck – ohne Pumpe tut’s als Anhaltspunkt auch der Druck mit dem Daumen, unter dem der Reifen nur wenig nachgeben sollte.
7. Überprüfen Sie den Zustand der Reifen auf spröde Stellen, Schnitte oder eingedrungene Fremdkörper. Kontrollieren Sie den Reifendruck – ohne Pumpe tut’s als Anhaltspunkt auch der Druck mit dem Daumen, unter dem der Reifen nur wenig nachgeben sollte.
8. Bremsprobe im Stand: Ziehen Sie die Bremshebel zuerst gefühlvoll und dann mit Kraft zum Lenker. Sie sollten die Druckpunkte erspüren, die Beläge beider Bremsen sollten nach gleichem Hebelweg an der Felge anliegen. Auch bei großer Kraft dürfen sich die Hebel aber nicht bis zum Lenker durchziehen lassen!
8. Bremsprobe im Stand: Ziehen Sie die Bremshebel zuerst gefühlvoll und dann mit Kraft zum Lenker. Sie sollten die Druckpunkte erspüren, die Beläge beider Bremsen sollten nach gleichem Hebelweg an der Felge anliegen. Auch bei großer Kraft dürfen sich die Hebel aber nicht bis zum Lenker durchziehen lassen!
9. Alle vier Bremsbeläge müssen vollflächig die Felgenflanken treffen. Achten Sie darauf, dass die Reifenflanken nicht berührt werden.
9. Alle vier Bremsbeläge müssen vollflächig die Felgenflanken treffen. Achten Sie darauf, dass die Reifenflanken nicht berührt werden.
10. Bitten Sie einen Helfer, das Rad am Sattel hochzuheben, und schalten Sie vorsichtig die Gänge durch. Besonders zu den kleinen Gängen hin, wenn die Kette auf die größeren Ritzel klettert, müssen Sie darauf achten, wie weit sich das Schaltwerk den Speichen nähert. Drücken Sie im ersten Gang leicht gegen das Schaltwerk: Es darf die Speichen nicht berühren und die Kette nicht über das größte Ritzel hinaus klettern.
10. Bitten Sie einen Helfer, das Rad am Sattel hochzuheben, und schalten Sie vorsichtig die Gänge durch. Besonders zu den kleinen Gängen hin, wenn die Kette auf die größeren Ritzel klettert, müssen Sie darauf achten, wie weit sich das Schaltwerk den Speichen nähert. Drücken Sie im ersten Gang leicht gegen das Schaltwerk: Es darf die Speichen nicht berühren und die Kette nicht über das größte Ritzel hinaus klettern.
11. Schauen Sie von oben auf den vorderen Umwerfer. Das äußere Leitblech muss parallel zu den Kettenblättern stehen. Prüfen Sie die Funktion, denn ein verschobener Werfer kann dazu führen, dass die Kette abgeworfen wird – dann treten Sie ins Leere. Sonst alles ok? Dann gute Fahrt!
11. Schauen Sie von oben auf den vorderen Umwerfer. Das äußere Leitblech muss parallel zu den Kettenblättern stehen. Prüfen Sie die Funktion, denn ein verschobener Werfer kann dazu führen, dass die Kette abgeworfen wird – dann treten Sie ins Leere. Sonst alles ok? Dann gute Fahrt!
12. Halten Sie die Finger der einen Hand oben so an das Lenkungslager, das Sie den Rahmen und die obere Abdeckung umgreifen. Sie spüren das, wenn Sie etwas am Lenker drehen. Ziehen Sie mit der anderen Hand die Vorderradbremse und bewegen Sie das Fahrrad vor und zurück. Wenn sich die Lagerschale etwas gegen den Rahmen bewegt, hat das Lager Spiel und muss dringend eingestellt werden.
12. Halten Sie die Finger der einen Hand oben so an das Lenkungslager, das Sie den Rahmen und die obere Abdeckung umgreifen. Sie spüren das, wenn Sie etwas am Lenker drehen. Ziehen Sie mit der anderen Hand die Vorderradbremse und bewegen Sie das Fahrrad vor und zurück. Wenn sich die Lagerschale etwas gegen den Rahmen bewegt, hat das Lager Spiel und muss dringend eingestellt werden.
1. Stellen Sie sich vor das Rad, stützen Sie sich ruckartig auf die Bremsgriffe: Der Lenker darf sich nicht verdrehen. Ziehen Sie nicht unbedacht die Schrauben an, bis der Lenker fest ist – halten Sie die Drehmomentangaben ein! Erkunden Sie besser die Ursache, wenn sich etwas bewegt. Oft vereitelt Fett im Klemmbereich den korrekten Sitz.
1. Stellen Sie sich vor das Rad, stützen Sie sich ruckartig auf die Bremsgriffe: Der Lenker darf sich nicht verdrehen. Ziehen Sie nicht unbedacht die Schrauben an, bis der Lenker fest ist – halten Sie die Drehmomentangaben ein! Erkunden Sie besser die Ursache, wenn sich etwas bewegt. Oft vereitelt Fett im Klemmbereich den korrekten Sitz.
1. Stellen Sie sich vor das Rad, stützen Sie sich ruckartig auf die Bremsgriffe: Der Lenker darf sich nicht verdrehen. Ziehen Sie nicht unbedacht die Schrauben an, bis der Lenker fest ist – halten Sie die Drehmomentangaben ein! Erkunden Sie besser die Ursache, wenn sich etwas bewegt. Oft vereitelt Fett im Klemmbereich den korrekten Sitz.
2. Klemmen Sie das Vorderrad fest zwischen Ihre Knie und verdrehen Sie den Lenker kräftig nach beiden Seiten. So prüfen Sie, ob der Vorbau fest im, beziehungsweise auf dem Gabelschaft sitzt. Kontrollieren Sie nach einem Sturz auch, ob Lenker und Vorbau noch gerade stehen oder verbogen und möglicherweise angebrochen sind.
3. Packen Sie den Sattel und belasten Sie kraftvoll und abwechselnd vorderes und hinteres Ende. Am Klemmkopf darf sich nichts bewegen. Bei Stützen mit nur einer Befestigungsschraube benötigt diese meistens ein so hohes Drehmoment, dass Sie das kaum mit dem Bordwerkzeug aufbringen! Verwenden Sie zur Kontrolle einen Drehmomentschlüssel.
4. Drücken Sie vorne und hinten seitlich gegen den Sattel, um zu kontrollieren, ob die Stütze verdrehsicher im Rahmen klemmt. Peilen Sie nach einem Sturz auch von hinten über die Sattelspitze entlang des Oberrohres oder zum Tretlagergehäuse, um sicherzustellen, dass der Sattel nicht verdreht ist.
5. Drücken Sie von der Stirnseite auf die Schnellspanner. Korrekt geschlossen, darf sich der Hebel dabei nicht verdrehen. Kontrollieren Sie auch, ob beide Schnellspanner so geschlossen sind, dass sie sich an Rahmen und Gabel anschmiegen. Weit abstehende Schnellspanner können beim Fahren in der Gruppe Stürze verursachen, wenn sie ins Laufrad des Nebenmannes geraten. Aber: Ein zu eng am Rohr anliegender Spanner lässt sich, vor allem mit klammen Fingern, nur schwer wieder öffnen.
6. Beide Laufräder müssen mittig in Rahmen und Gabel stehen und sich frei drehen. Beobachten Sie, wie sich die Breite des Spalts im Verlauf der Radumdrehung verändert: ein knapper Millimeter ist noch akzeptabel, ist der Abstand geringer, müssen Sie die Laufräder dringend nachzentrieren (lassen).
7. Überprüfen Sie den Zustand der Reifen auf spröde Stellen, Schnitte oder eingedrungene Fremdkörper. Kontrollieren Sie den Reifendruck – ohne Pumpe tut’s als Anhaltspunkt auch der Druck mit dem Daumen, unter dem der Reifen nur wenig nachgeben sollte.
8. Bremsprobe im Stand: Ziehen Sie die Bremshebel zuerst gefühlvoll und dann mit Kraft zum Lenker. Sie sollten die Druckpunkte erspüren, die Beläge beider Bremsen sollten nach gleichem Hebelweg an der Felge anliegen. Auch bei großer Kraft dürfen sich die Hebel aber nicht bis zum Lenker durchziehen lassen!
9. Alle vier Bremsbeläge müssen vollflächig die Felgenflanken treffen. Achten Sie darauf, dass die Reifenflanken nicht berührt werden.
10. Bitten Sie einen Helfer, das Rad am Sattel hochzuheben, und schalten Sie vorsichtig die Gänge durch. Besonders zu den kleinen Gängen hin, wenn die Kette auf die größeren Ritzel klettert, müssen Sie darauf achten, wie weit sich das Schaltwerk den Speichen nähert. Drücken Sie im ersten Gang leicht gegen das Schaltwerk: Es darf die Speichen nicht berühren und die Kette nicht über das größte Ritzel hinaus klettern.
11. Schauen Sie von oben auf den vorderen Umwerfer. Das äußere Leitblech muss parallel zu den Kettenblättern stehen. Prüfen Sie die Funktion, denn ein verschobener Werfer kann dazu führen, dass die Kette abgeworfen wird – dann treten Sie ins Leere. Sonst alles ok? Dann gute Fahrt!
12. Halten Sie die Finger der einen Hand oben so an das Lenkungslager, das Sie den Rahmen und die obere Abdeckung umgreifen. Sie spüren das, wenn Sie etwas am Lenker drehen. Ziehen Sie mit der anderen Hand die Vorderradbremse und bewegen Sie das Fahrrad vor und zurück. Wenn sich die Lagerschale etwas gegen den Rahmen bewegt, hat das Lager Spiel und muss dringend eingestellt werden.