Metallteile auf Hochglanz polierenFoto: Daniel Simon

SchraubertippsMetallteile auf Hochglanz polieren

Unbekannt

 12/26/2006, Lesezeit: 2 Minuten

Durch Stürze zerkratzte Metallteile am Rad muss man nicht unbedingt austauschen, wenn‘s in erster Linie um die Schönheit geht. Solide Handarbeit mit Feile und Schmirgel schafft ebenfalls neuen Glanz.

Durch Stürze zerkratzte Metallteile am Rad muss man nicht unbedingt austauschen, wenn‘s in erster Linie um die Schönheit geht. Solide Handarbeit mit Feile und Schmirgel schafft ebenfalls neuen Glanz. 

Schwierigkeitsgrad: für erfahrene Polierer

Werkzeug: Schraubstock mit Aluminiumbacken, Bohrmaschine mit Ständer, Polierset, Feilen, Schlüsselfeilen, Demontage-Werkzeug
Hilfsmittel: Schmirgelleinen, Hartwachs, Lappen

POLIER-TIPPS

  • Befreien Sie bearbeitete Aluminium-Teile regelmäßig mit klarem Wasser von Schmutz und Salz und schützen Sie diese nach dem Abtrocknen mit Hartwachs. So bleibt auch die unlackierte Oberfläche lange versiegelt und damit schön. Eine dauerhafte Versiegelung mit Klarlack wäre zwar wünschenswert, scheitert aber daran, dass der Lack auf der polierten Metalloberfläche nicht richtig hält.
  • Schützen Sie Ihre Augen bei der Polierarbeit mit einer Schutzbrille und ziehen Sie Arbeitskleidung an. Bei der Metallbearbeitung wird Alu- Schmutz abgetragen.
  • Zerkratzte Lenker, Vorbauten und Sattelstützen sollten aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden. Bei Kurbeln und Pedalen hängt die Reparaturmöglichkeit davon ab, wie und wo diese beschädigt sind. Fragen Sie im Zweifel Ihren Fahrradhändler.
  • Bei einem Set mehrerer Polierpasten und -scheiben müssen Sie die vom Hersteller des Sets vorgegebene Reihenfolge der Scheiben, der Mittel und die empfohlene Maschinendrehzahl beachten. Die Politur verläuft dann in Stufen, die Oberfläche wird mit jedem Bearbeitungsschritt glatter.

KRATZER POLIEREN: SO GEHT'S

12. Wischen Sie nach vollbrachter Politur die Reste der Polierpaste und den Abrieb vom Aluminium und der Scheibe ab. Wachsen Sie das Bauteil zum Schluß vollständig mit Hartwachs ein. Lassen Sie das Wachs gut ablüften, bis es einen matten Belag bildet. Wischen Sie diesen Belag mit einem weichen Tuch ab, um den finalen Glanz zu erzielen.
12. Wischen Sie nach vollbrachter Politur die Reste der Polierpaste und den Abrieb vom Aluminium und der Scheibe ab. Wachsen Sie das Bauteil zum Schluß vollständig mit Hartwachs ein. Lassen Sie das Wachs gut ablüften, bis es einen matten Belag bildet. Wischen Sie diesen Belag mit einem weichen Tuch ab, um den finalen Glanz zu erzielen.
1. Montieren Sie das zerkratzte Teil ab und zerlegen Sie es so, dass Sie es in einen Schraubstock spannen können. Es sollte sich bei der Bearbeitung nicht bewegen und darf gleichzeitig nicht zerdrückt werden. Beachten Sie, dass bei den nachfolgenden Arbeiten Späne und feiner Aluminiumstaub anfallen. Gelangen diese Partikel in die Mechanik des Bauteils, kann dessen Funktion gestört werden.
1. Montieren Sie das zerkratzte Teil ab und zerlegen Sie es so, dass Sie es in einen Schraubstock spannen können. Es sollte sich bei der Bearbeitung nicht bewegen und darf gleichzeitig nicht zerdrückt werden. Beachten Sie, dass bei den nachfolgenden Arbeiten Späne und feiner Aluminiumstaub anfallen. Gelangen diese Partikel in die Mechanik des Bauteils, kann dessen Funktion gestört werden.
2. Demontieren Sie das Teil gegebenenfalls weiter, oder decken Sie empfindliche Bereiche mit einem sauberen Lappen ab und verschließen Sie die Bohrungen. Ein Stück Stoff schützt die Stelle, mit der Sie das Teil in den Schraubstock klemmen, der mit Backen aus weichem Alu oder Kunststoff entschärft sein sollte. Erhöhen Sie die Klemmkraft vorsichtig, bis sich das Werkstück nicht mehr bewegen lässt.
2. Demontieren Sie das Teil gegebenenfalls weiter, oder decken Sie empfindliche Bereiche mit einem sauberen Lappen ab und verschließen Sie die Bohrungen. Ein Stück Stoff schützt die Stelle, mit der Sie das Teil in den Schraubstock klemmen, der mit Backen aus weichem Alu oder Kunststoff entschärft sein sollte. Erhöhen Sie die Klemmkraft vorsichtig, bis sich das Werkstück nicht mehr bewegen lässt.
3. Feilen Sie das Material mit einer verhältnismäßig feinen und flachen Feile ab, bis die gröbsten Kratzer und Riefen eingeebnet sind. Führen Sie die Feile in langen Hüben und überstreichen Sie jedesmal einen möglichst großen Bereich, damit Sie keine Kanten und Vertiefungen in die Fläche hineinarbeiten.
3. Feilen Sie das Material mit einer verhältnismäßig feinen und flachen Feile ab, bis die gröbsten Kratzer und Riefen eingeebnet sind. Führen Sie die Feile in langen Hüben und überstreichen Sie jedesmal einen möglichst großen Bereich, damit Sie keine Kanten und Vertiefungen in die Fläche hineinarbeiten.
4. Nach außen gewölbte Rundungen werden auch mit der Flachfeile bearbeitet, indem die Feile gleichzeitig nach vorne geschoben und der Griff nach unten geführt wird. Die Feile beschreibt dabei einen der Rundung der Oberfläche entgegengesetzten Kreisbogen. Nach innen gewölbte Rundungen werden bei Stürzen kaum beschädigt. Sollte dies dennoch der Fall sein, empfiehlt sich die Behandlung von Hand mit grobem Schleifpapier.
4. Nach außen gewölbte Rundungen werden auch mit der Flachfeile bearbeitet, indem die Feile gleichzeitig nach vorne geschoben und der Griff nach unten geführt wird. Die Feile beschreibt dabei einen der Rundung der Oberfläche entgegengesetzten Kreisbogen. Nach innen gewölbte Rundungen werden bei Stürzen kaum beschädigt. Sollte dies dennoch der Fall sein, empfiehlt sich die Behandlung von Hand mit grobem Schleifpapier.
5. Kleinere Beschädigungen, unzugängliche Stellen und schmale Kanten glätten Sie mit einer kleinen und sehr feinen Schlüsselfeile. Diese Feilen gibt es auch in runden und halbrunden Ausführungen, mit denen kleinere Grate auf der Innenseite von Bohrungen beseitigt werden können.
5. Kleinere Beschädigungen, unzugängliche Stellen und schmale Kanten glätten Sie mit einer kleinen und sehr feinen Schlüsselfeile. Diese Feilen gibt es auch in runden und halbrunden Ausführungen, mit denen kleinere Grate auf der Innenseite von Bohrungen beseitigt werden können.
6. Schneiden Sie von Schleifpapier mit etwa 180er-Körnung einen schmalen Streifen ab. Spannen Sie den Streifen mit beiden Händen und führen Sie ihn über den mit der Feile vorgeglätteten Bereich. Setzen Sie an einem Ende an und schleifen Sie mit regelmäßiger Bewegung vor und zurück – leicht schräg zur Fläche des Bauteils und immer weiter bis zum Ende des zu bearbeitenden Bereiches.
6. Schneiden Sie von Schleifpapier mit etwa 180er-Körnung einen schmalen Streifen ab. Spannen Sie den Streifen mit beiden Händen und führen Sie ihn über den mit der Feile vorgeglätteten Bereich. Setzen Sie an einem Ende an und schleifen Sie mit regelmäßiger Bewegung vor und zurück – leicht schräg zur Fläche des Bauteils und immer weiter bis zum Ende des zu bearbeitenden Bereiches.
7. Am Ende drehen Sie das Schleifpapier so, dass die neue Bewegungsrichtung und damit der Materialabtrag nahezu rechtwinklig zur vorherigen läuft. So vermeiden Sie Riefen in der Oberfläche. Bearbeiten Sie dann den Bereich wieder zum Ausgangspunkt zurück. Wiederholen Sie den Vorgang, bis die groben Feilstriche und die Oberflächenverletzungen weg sind. Wenn Sie gleichmäßig über die gesamte Fläche schleifen, werden beim Feilen eventuell entstandene Kanten gleichmäßig verrundet, es entsteht eine gleichmäßige Oberfläche.
7. Am Ende drehen Sie das Schleifpapier so, dass die neue Bewegungsrichtung und damit der Materialabtrag nahezu rechtwinklig zur vorherigen läuft. So vermeiden Sie Riefen in der Oberfläche. Bearbeiten Sie dann den Bereich wieder zum Ausgangspunkt zurück. Wiederholen Sie den Vorgang, bis die groben Feilstriche und die Oberflächenverletzungen weg sind. Wenn Sie gleichmäßig über die gesamte Fläche schleifen, werden beim Feilen eventuell entstandene Kanten gleichmäßig verrundet, es entsteht eine gleichmäßige Oberfläche.
8. Mit einem weniger groben Schleifpapier, etwa mit 600er-Körnung, verfeinern Sie den Schliff, bis auch die Riefen vom ersten Schleifpapier nicht mehr erkennbar sind. Schleifen Sie auch mit dem feinen Papier über Kreuz. Reinigen Sie das Bauteil von den entstandenen Spänen und blasen Sie es gegebenenfalls mit Pressluft frei.
8. Mit einem weniger groben Schleifpapier, etwa mit 600er-Körnung, verfeinern Sie den Schliff, bis auch die Riefen vom ersten Schleifpapier nicht mehr erkennbar sind. Schleifen Sie auch mit dem feinen Papier über Kreuz. Reinigen Sie das Bauteil von den entstandenen Spänen und blasen Sie es gegebenenfalls mit Pressluft frei.
9. Befestigen Sie eine Bohrmaschine in einem Bohrständer oder mittels spezieller Klemme sicher auf der Werkbank. Am besten können Sie polieren, wenn Sie die Maschine parallel zum Tisch ausrichten. Sollten Ihre Bohrmschine waagerecht eingespannt sein, beachten Sie, dass sich die Scheibe auf der Vorderseite nach unten wegdreht, dann wird das überschüssige Poliermittel nach unten weggeschleudert. Stellen Sie bei der Bohrmaschine – wenn nicht anders vorgegeben – eine mittlere Drehzahl ein und verriegeln Sie den Drucktaster, so dass die Maschine dauernd läuft.
9. Befestigen Sie eine Bohrmaschine in einem Bohrständer oder mittels spezieller Klemme sicher auf der Werkbank. Am besten können Sie polieren, wenn Sie die Maschine parallel zum Tisch ausrichten. Sollten Ihre Bohrmschine waagerecht eingespannt sein, beachten Sie, dass sich die Scheibe auf der Vorderseite nach unten wegdreht, dann wird das überschüssige Poliermittel nach unten weggeschleudert. Stellen Sie bei der Bohrmaschine – wenn nicht anders vorgegeben – eine mittlere Drehzahl ein und verriegeln Sie den Drucktaster, so dass die Maschine dauernd läuft.
10. Bringen Sie Polierpaste auf die Scheibe, nehmen Sie das Bauteil in beide Hände und führen Sie es vorsichtig an die Polierscheibe heran. Erhöhen Sie den Druck gegen die Scheibe gefühlvoll. Achten Sie vor allem in Bereichen mit Kanten oder Bohrungen darauf, dass es Ihnen das Bauteil nicht aus der Hand reißt!
10. Bringen Sie Polierpaste auf die Scheibe, nehmen Sie das Bauteil in beide Hände und führen Sie es vorsichtig an die Polierscheibe heran. Erhöhen Sie den Druck gegen die Scheibe gefühlvoll. Achten Sie vor allem in Bereichen mit Kanten oder Bohrungen darauf, dass es Ihnen das Bauteil nicht aus der Hand reißt!
11. Wichtiger als maximaler Anpressdruck ist es, das Teil ständig zu bewegen und den gesamten zu polierenden Bereich regelmäßig an der Scheibe vorbeizuführen. Kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit den Fortschritt der Arbeit und bringen Sie ab und zu neue Polierpaste auf die Scheibe.
11. Wichtiger als maximaler Anpressdruck ist es, das Teil ständig zu bewegen und den gesamten zu polierenden Bereich regelmäßig an der Scheibe vorbeizuführen. Kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit den Fortschritt der Arbeit und bringen Sie ab und zu neue Polierpaste auf die Scheibe.
12. Wischen Sie nach vollbrachter Politur die Reste der Polierpaste und den Abrieb vom Aluminium und der Scheibe ab. Wachsen Sie das Bauteil zum Schluß vollständig mit Hartwachs ein. Lassen Sie das Wachs gut ablüften, bis es einen matten Belag bildet. Wischen Sie diesen Belag mit einem weichen Tuch ab, um den finalen Glanz zu erzielen.
12. Wischen Sie nach vollbrachter Politur die Reste der Polierpaste und den Abrieb vom Aluminium und der Scheibe ab. Wachsen Sie das Bauteil zum Schluß vollständig mit Hartwachs ein. Lassen Sie das Wachs gut ablüften, bis es einen matten Belag bildet. Wischen Sie diesen Belag mit einem weichen Tuch ab, um den finalen Glanz zu erzielen.
1. Montieren Sie das zerkratzte Teil ab und zerlegen Sie es so, dass Sie es in einen Schraubstock spannen können. Es sollte sich bei der Bearbeitung nicht bewegen und darf gleichzeitig nicht zerdrückt werden. Beachten Sie, dass bei den nachfolgenden Arbeiten Späne und feiner Aluminiumstaub anfallen. Gelangen diese Partikel in die Mechanik des Bauteils, kann dessen Funktion gestört werden.
1. Montieren Sie das zerkratzte Teil ab und zerlegen Sie es so, dass Sie es in einen Schraubstock spannen können. Es sollte sich bei der Bearbeitung nicht bewegen und darf gleichzeitig nicht zerdrückt werden. Beachten Sie, dass bei den nachfolgenden Arbeiten Späne und feiner Aluminiumstaub anfallen. Gelangen diese Partikel in die Mechanik des Bauteils, kann dessen Funktion gestört werden.
1. Montieren Sie das zerkratzte Teil ab und zerlegen Sie es so, dass Sie es in einen Schraubstock spannen können. Es sollte sich bei der Bearbeitung nicht bewegen und darf gleichzeitig nicht zerdrückt werden. Beachten Sie, dass bei den nachfolgenden Arbeiten Späne und feiner Aluminiumstaub anfallen. Gelangen diese Partikel in die Mechanik des Bauteils, kann dessen Funktion gestört werden.
2. Demontieren Sie das Teil gegebenenfalls weiter, oder decken Sie empfindliche Bereiche mit einem sauberen Lappen ab und verschließen Sie die Bohrungen. Ein Stück Stoff schützt die Stelle, mit der Sie das Teil in den Schraubstock klemmen, der mit Backen aus weichem Alu oder Kunststoff entschärft sein sollte. Erhöhen Sie die Klemmkraft vorsichtig, bis sich das Werkstück nicht mehr bewegen lässt.
3. Feilen Sie das Material mit einer verhältnismäßig feinen und flachen Feile ab, bis die gröbsten Kratzer und Riefen eingeebnet sind. Führen Sie die Feile in langen Hüben und überstreichen Sie jedesmal einen möglichst großen Bereich, damit Sie keine Kanten und Vertiefungen in die Fläche hineinarbeiten.
4. Nach außen gewölbte Rundungen werden auch mit der Flachfeile bearbeitet, indem die Feile gleichzeitig nach vorne geschoben und der Griff nach unten geführt wird. Die Feile beschreibt dabei einen der Rundung der Oberfläche entgegengesetzten Kreisbogen. Nach innen gewölbte Rundungen werden bei Stürzen kaum beschädigt. Sollte dies dennoch der Fall sein, empfiehlt sich die Behandlung von Hand mit grobem Schleifpapier.
5. Kleinere Beschädigungen, unzugängliche Stellen und schmale Kanten glätten Sie mit einer kleinen und sehr feinen Schlüsselfeile. Diese Feilen gibt es auch in runden und halbrunden Ausführungen, mit denen kleinere Grate auf der Innenseite von Bohrungen beseitigt werden können.
6. Schneiden Sie von Schleifpapier mit etwa 180er-Körnung einen schmalen Streifen ab. Spannen Sie den Streifen mit beiden Händen und führen Sie ihn über den mit der Feile vorgeglätteten Bereich. Setzen Sie an einem Ende an und schleifen Sie mit regelmäßiger Bewegung vor und zurück – leicht schräg zur Fläche des Bauteils und immer weiter bis zum Ende des zu bearbeitenden Bereiches.
7. Am Ende drehen Sie das Schleifpapier so, dass die neue Bewegungsrichtung und damit der Materialabtrag nahezu rechtwinklig zur vorherigen läuft. So vermeiden Sie Riefen in der Oberfläche. Bearbeiten Sie dann den Bereich wieder zum Ausgangspunkt zurück. Wiederholen Sie den Vorgang, bis die groben Feilstriche und die Oberflächenverletzungen weg sind. Wenn Sie gleichmäßig über die gesamte Fläche schleifen, werden beim Feilen eventuell entstandene Kanten gleichmäßig verrundet, es entsteht eine gleichmäßige Oberfläche.
8. Mit einem weniger groben Schleifpapier, etwa mit 600er-Körnung, verfeinern Sie den Schliff, bis auch die Riefen vom ersten Schleifpapier nicht mehr erkennbar sind. Schleifen Sie auch mit dem feinen Papier über Kreuz. Reinigen Sie das Bauteil von den entstandenen Spänen und blasen Sie es gegebenenfalls mit Pressluft frei.
9. Befestigen Sie eine Bohrmaschine in einem Bohrständer oder mittels spezieller Klemme sicher auf der Werkbank. Am besten können Sie polieren, wenn Sie die Maschine parallel zum Tisch ausrichten. Sollten Ihre Bohrmschine waagerecht eingespannt sein, beachten Sie, dass sich die Scheibe auf der Vorderseite nach unten wegdreht, dann wird das überschüssige Poliermittel nach unten weggeschleudert. Stellen Sie bei der Bohrmaschine – wenn nicht anders vorgegeben – eine mittlere Drehzahl ein und verriegeln Sie den Drucktaster, so dass die Maschine dauernd läuft.
10. Bringen Sie Polierpaste auf die Scheibe, nehmen Sie das Bauteil in beide Hände und führen Sie es vorsichtig an die Polierscheibe heran. Erhöhen Sie den Druck gegen die Scheibe gefühlvoll. Achten Sie vor allem in Bereichen mit Kanten oder Bohrungen darauf, dass es Ihnen das Bauteil nicht aus der Hand reißt!
11. Wichtiger als maximaler Anpressdruck ist es, das Teil ständig zu bewegen und den gesamten zu polierenden Bereich regelmäßig an der Scheibe vorbeizuführen. Kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit den Fortschritt der Arbeit und bringen Sie ab und zu neue Polierpaste auf die Scheibe.
12. Wischen Sie nach vollbrachter Politur die Reste der Polierpaste und den Abrieb vom Aluminium und der Scheibe ab. Wachsen Sie das Bauteil zum Schluß vollständig mit Hartwachs ein. Lassen Sie das Wachs gut ablüften, bis es einen matten Belag bildet. Wischen Sie diesen Belag mit einem weichen Tuch ab, um den finalen Glanz zu erzielen.