SchraubertippsBowdenzüge richtig verlegt

Unbekannt

 · 30.06.2006

Bowdenzüge richtig verlegtFoto: Daniel Simon

Reibung im Seilsystem des Renners torpediert die Dosierbarkeit der Bremsen und die Schaltpräzision. Bowdenzüge können aber konstruktionsbedingt nicht völlig reibungsfrei und präzise arbeiten. Sie sind anfällig gegen Schmutz, der Innenzug dehnt sich unter Belastung, die Außenhülle wird gestaucht.

Reibung im Seilsystem des Renners torpediert die Dosierbarkeit der Bremsen und die Schaltpräzision. Bowdenzüge können aber konstruktionsbedingt nicht völlig reibungsfrei und präzise arbeiten. Sie sind anfällig gegen Schmutz, der Innenzug dehnt sich unter Belastung, die Aussenhülle wird gestaucht. Damit sind sie eigentlich alles andere als optimal, um die sensiblen Zehnfach-Getriebe moderner Renner zu steuern – doch so lange hydraulische und elektrische Systeme noch in den Kinderschuhen stecken, muss man sich mit den drahtigen Klassikern arrangieren, sprich: sie sauber verlegen und regelmäßig pflegen. Wir zeigen hier das Verlegen der Bremszüge – die Schaltzüge unterscheiden sich davon nur in wenigen, zusätzlich aufgeführten Details. Voraussetzung für diese Arbeiten: Sie sollten Schaltung und  Bremse einstellen und das Lenkerband wickeln können.

Schwierigkeitsgrad: für erfahrene Schrauber

Sie benötigen dafür:

  • Werkzeug: 5 mm Innensechskant,Kabel- und Seitenschneider, Feile, Nadel
  • Hilfsstoffe: Fett, Isolierband

GUT ZU WISSEN

Info 4: Bremszugaußenhüllen sind durch Stahlwendel flexibler als Schaltzughüllen, lassen sich in engere Radien legen. Außenhüllen für Schaltwerk und Umwerfer (rechts) sind durch längs laufende Stahldrähte sehr steif, damit sie beim Schalten nicht gestaucht werden und das Schaltsignal verfälschen.
Info 4: Bremszugaußenhüllen sind durch Stahlwendel flexibler als Schaltzughüllen, lassen sich in engere Radien legen. Außenhüllen für Schaltwerk und Umwerfer (rechts) sind durch längs laufende Stahldrähte sehr steif, damit sie beim Schalten nicht gestaucht werden und das Schaltsignal verfälschen.
Info 1: Schaltzüge und Bremszüge sind nicht austauschbar – sie differieren im Durchmesser des Innenzuges, bei Kopfform und Außenhülle.

Info 2: Die Länge der Schaltzug-Außenhüllen muss angepasst werden. Nicht verändert wird das kurze Stück der Außenhülle, das von der Kettenstrebe zum Schaltwerk führt.

Info 3: Campagnolo legt das Kabel am Lenker entlang, durch die Biegungen entsteht erhöhte Reibung. Bei kleinen Rahmenhöhen bleibt wenig Platz, um Züge knickfrei zu verlegen – legen Sie die Züge über Kreuz: Der Zug des Umwerfers führt an die rechte Unterrohrseite, der des Schaltwerks an die linke. Kreuzen Sie die Züge dann unterhalb des Unterrohres nochmal.
Info 1: Schaltzüge und Bremszüge sind nicht austauschbar – sie differieren im Durchmesser des Innenzuges, bei Kopfform und Außenhülle. Info 2: Die Länge der Schaltzug-Außenhüllen muss angepasst werden. Nicht verändert wird das kurze Stück der Außenhülle, das von der Kettenstrebe zum Schaltwerk führt. Info 3: Campagnolo legt das Kabel am Lenker entlang, durch die Biegungen entsteht erhöhte Reibung. Bei kleinen Rahmenhöhen bleibt wenig Platz, um Züge knickfrei zu verlegen – legen Sie die Züge über Kreuz: Der Zug des Umwerfers führt an die rechte Unterrohrseite, der des Schaltwerks an die linke. Kreuzen Sie die Züge dann unterhalb des Unterrohres nochmal.
Info 4: Bremszugaußenhüllen sind durch Stahlwendel flexibler als Schaltzughüllen, lassen sich in engere Radien legen. Außenhüllen für Schaltwerk und Umwerfer (rechts) sind durch längs laufende Stahldrähte sehr steif, damit sie beim Schalten nicht gestaucht werden und das Schaltsignal verfälschen.
Info 4: Bremszugaußenhüllen sind durch Stahlwendel flexibler als Schaltzughüllen, lassen sich in engere Radien legen. Außenhüllen für Schaltwerk und Umwerfer (rechts) sind durch längs laufende Stahldrähte sehr steif, damit sie beim Schalten nicht gestaucht werden und das Schaltsignal verfälschen.
Info 1: Schaltzüge und Bremszüge sind nicht austauschbar – sie differieren im Durchmesser des Innenzuges, bei Kopfform und Außenhülle.

Info 2: Die Länge der Schaltzug-Außenhüllen muss angepasst werden. Nicht verändert wird das kurze Stück der Außenhülle, das von der Kettenstrebe zum Schaltwerk führt.

Info 3: Campagnolo legt das Kabel am Lenker entlang, durch die Biegungen entsteht erhöhte Reibung. Bei kleinen Rahmenhöhen bleibt wenig Platz, um Züge knickfrei zu verlegen – legen Sie die Züge über Kreuz: Der Zug des Umwerfers führt an die rechte Unterrohrseite, der des Schaltwerks an die linke. Kreuzen Sie die Züge dann unterhalb des Unterrohres nochmal.
Info 1: Schaltzüge und Bremszüge sind nicht austauschbar – sie differieren im Durchmesser des Innenzuges, bei Kopfform und Außenhülle. Info 2: Die Länge der Schaltzug-Außenhüllen muss angepasst werden. Nicht verändert wird das kurze Stück der Außenhülle, das von der Kettenstrebe zum Schaltwerk führt. Info 3: Campagnolo legt das Kabel am Lenker entlang, durch die Biegungen entsteht erhöhte Reibung. Bei kleinen Rahmenhöhen bleibt wenig Platz, um Züge knickfrei zu verlegen – legen Sie die Züge über Kreuz: Der Zug des Umwerfers führt an die rechte Unterrohrseite, der des Schaltwerks an die linke. Kreuzen Sie die Züge dann unterhalb des Unterrohres nochmal.
Info 1: Schaltzüge und Bremszüge sind nicht austauschbar – sie differieren im Durchmesser des Innenzuges, bei Kopfform und Außenhülle.

Info 2: Die Länge der Schaltzug-Außenhüllen muss angepasst werden. Nicht verändert wird das kurze Stück der Außenhülle, das von der Kettenstrebe zum Schaltwerk führt.

Info 3: Campagnolo legt das Kabel am Lenker entlang, durch die Biegungen entsteht erhöhte Reibung. Bei kleinen Rahmenhöhen bleibt wenig Platz, um Züge knickfrei zu verlegen – legen Sie die Züge über Kreuz: Der Zug des Umwerfers führt an die rechte Unterrohrseite, der des Schaltwerks an die linke. Kreuzen Sie die Züge dann unterhalb des Unterrohres nochmal.
Info 4: Bremszugaußenhüllen sind durch Stahlwendel flexibler als Schaltzughüllen, lassen sich in engere Radien legen. Außenhüllen für Schaltwerk und Umwerfer (rechts) sind durch längs laufende Stahldrähte sehr steif, damit sie beim Schalten nicht gestaucht werden und das Schaltsignal verfälschen.
15. Zum Schutz vor Verletzungen schieben Sie eine Zug-Endhülse mit leichter Drehung auf die gekürzte Seele und drücken die Hülse mit dem Seitenschneider zusammen. Gegebenenfalls kann auch ein Speichennippel statt der Hülse verwendet werden.
15. Zum Schutz vor Verletzungen schieben Sie eine Zug-Endhülse mit leichter Drehung auf die gekürzte Seele und drücken die Hülse mit dem Seitenschneider zusammen. Gegebenenfalls kann auch ein Speichennippel statt der Hülse verwendet werden.
1. Klappen Sie den Griffgummi des Bremshebels nach vorne um und stecken Sie die Bremszugaußenhülle von der Lenkerseite her oben in den Bremsgriff, bis er innen ansteht. Prüfen Sie dies, indem Sie durch die Kontrollaussparung im Griff schauen. Legen Sie die Hülle in die Sicke entlang des Lenkers bis an die verdickte Stelle neben der Lenkermitte. Hier endet später das Lenkerband, und der Zug tritt ins Freie.
1. Klappen Sie den Griffgummi des Bremshebels nach vorne um und stecken Sie die Bremszugaußenhülle von der Lenkerseite her oben in den Bremsgriff, bis er innen ansteht. Prüfen Sie dies, indem Sie durch die Kontrollaussparung im Griff schauen. Legen Sie die Hülle in die Sicke entlang des Lenkers bis an die verdickte Stelle neben der Lenkermitte. Hier endet später das Lenkerband, und der Zug tritt ins Freie.
2. Halten Sie die Außenhülle dort mit einer Hand fest und legen Sie einen weiten Bogen zur Vorderradbremse. Beachten Sie, dass die Hülle nicht geknickt wird und der Vorbau in der höchsten Position steht, sonst können Sie später die Position des Lenkers nicht mehr verändern, ohne neue (längere) Züge zu montieren. Drücken Sie die Bremse zusammen und halten Sie die Hülle neben das Widerlager am Bremsarm, um die endgültige Länge zu ermitteln.
2. Halten Sie die Außenhülle dort mit einer Hand fest und legen Sie einen weiten Bogen zur Vorderradbremse. Beachten Sie, dass die Hülle nicht geknickt wird und der Vorbau in der höchsten Position steht, sonst können Sie später die Position des Lenkers nicht mehr verändern, ohne neue (längere) Züge zu montieren. Drücken Sie die Bremse zusammen und halten Sie die Hülle neben das Widerlager am Bremsarm, um die endgültige Länge zu ermitteln.
3. Bei der Verlegung des hinteren Bowdenzuges wird gleich verfahren. Schlagen Sie für die benötigte Zuglänge zusätzlich den Lenker vollständig ein. In dieser Lenkerstellung muss sich der Zug noch am Steuerrohr auf und ab schieben lassen, ohne dass er geknickt wird oder am Lenkungslager hängen bleibt.
3. Bei der Verlegung des hinteren Bowdenzuges wird gleich verfahren. Schlagen Sie für die benötigte Zuglänge zusätzlich den Lenker vollständig ein. In dieser Lenkerstellung muss sich der Zug noch am Steuerrohr auf und ab schieben lassen, ohne dass er geknickt wird oder am Lenkungslager hängen bleibt.
4. Schneiden Sie den Bremszug mit einem speziellen Zugabschneider oder einem sehr scharfen Seitenschneider auf die benötigte Länge zu. Stumpfes Werkzeug quetscht den Zug und erfordert umfangreiche Nacharbeiten.
4. Schneiden Sie den Bremszug mit einem speziellen Zugabschneider oder einem sehr scharfen Seitenschneider auf die benötigte Länge zu. Stumpfes Werkzeug quetscht den Zug und erfordert umfangreiche Nacharbeiten.
5. Meistens lässt es sich nicht vermeiden, dass die Stahlwendel schräg abgeschnitten wird und das Zugende im Anschlag nicht optimal aufliegt. Feilen Sie deshalb das Hüllenende senkrecht zur Zugrichtung glatt.
5. Meistens lässt es sich nicht vermeiden, dass die Stahlwendel schräg abgeschnitten wird und das Zugende im Anschlag nicht optimal aufliegt. Feilen Sie deshalb das Hüllenende senkrecht zur Zugrichtung glatt.
6. Öffnen Sie das dünne Kunststoffröhrchen mit einer Nadel, einer spitz zugeschliffenen Speiche oder einem sehr kleinen Kreuzschlitz- Schraubendreher.
6. Öffnen Sie das dünne Kunststoffröhrchen mit einer Nadel, einer spitz zugeschliffenen Speiche oder einem sehr kleinen Kreuzschlitz- Schraubendreher.
7. Beachten Sie, dass an den Bremskörpern und an den Bremsgriffen die Züge ohne Endkappen angesetzt werden. Anders sieht es bei Rahmenanschlägen aus, hier werden in der Regel Metall-Endhülsen verwendet.
7. Beachten Sie, dass an den Bremskörpern und an den Bremsgriffen die Züge ohne Endkappen angesetzt werden. Anders sieht es bei Rahmenanschlägen aus, hier werden in der Regel Metall-Endhülsen verwendet.
8. Gegen Knarrgeräusche und Korrosion hilft etwas Fett in den Hülsen, an den Zuganschlägen am Rahmen und an den Bremskörpern.
8. Gegen Knarrgeräusche und Korrosion hilft etwas Fett in den Hülsen, an den Zuganschlägen am Rahmen und an den Bremskörpern.
9. Schmieren Sie auch den Innenzug, indem Sie ihn der Länge nach durch eine Portion Lager-Fett zwischen Daumen und Zeigefinger ziehen.
9. Schmieren Sie auch den Innenzug, indem Sie ihn der Länge nach durch eine Portion Lager-Fett zwischen Daumen und Zeigefinger ziehen.
10. Ziehen Sie den Bremshebel zum Lenker und fädeln Sie den Zug in das Lager ein. Entspannen Sie dazu den Schalthebel und schwenken Sie ihn wie bei einem Schaltvorgang ganz nach innen. Achten Sie darauf, dass die Zugaufnahme richtig steht, so dass die Senkung darin den Nippel sauber aufnimmt. Schieben Sie die Zugspitze durch die Öffnung nach hinten heraus und fädeln Sie die Außenhülle auf.
10. Ziehen Sie den Bremshebel zum Lenker und fädeln Sie den Zug in das Lager ein. Entspannen Sie dazu den Schalthebel und schwenken Sie ihn wie bei einem Schaltvorgang ganz nach innen. Achten Sie darauf, dass die Zugaufnahme richtig steht, so dass die Senkung darin den Nippel sauber aufnimmt. Schieben Sie die Zugspitze durch die Öffnung nach hinten heraus und fädeln Sie die Außenhülle auf.
11. Schieben Sie den Zug komplett durch die Hülle und eventuell die Anschläge bis zur Bremse. Schieben Sie die Außenhülle ganz in die Aufnahme am Bremshebel und kleben Sie die Hülle an zwei bis drei Punkten mit einigen straffen Lagen Isolier- oder Gewebeband am Lenker fest. Drücken Sie dabei die Hülle mit einer Hand fest in die Lenkersicke.
11. Schieben Sie den Zug komplett durch die Hülle und eventuell die Anschläge bis zur Bremse. Schieben Sie die Außenhülle ganz in die Aufnahme am Bremshebel und kleben Sie die Hülle an zwei bis drei Punkten mit einigen straffen Lagen Isolier- oder Gewebeband am Lenker fest. Drücken Sie dabei die Hülle mit einer Hand fest in die Lenkersicke.
12. Öffnen Sie die Klemmschraube am Bremskörper und schieben Sie den Zug zwischen die Beilagscheiben und den Arm. Die richtige Position der Scheibe und die korrekte Lage des Bremszuges erkennen Sie an der eingeprägten Rille. Drücken Sie die Bremse zusammen, ziehen Sie den Zug stramm und drehen Sie die Klemmschraube mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Drehmoment an.
12. Öffnen Sie die Klemmschraube am Bremskörper und schieben Sie den Zug zwischen die Beilagscheiben und den Arm. Die richtige Position der Scheibe und die korrekte Lage des Bremszuges erkennen Sie an der eingeprägten Rille. Drücken Sie die Bremse zusammen, ziehen Sie den Zug stramm und drehen Sie die Klemmschraube mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Drehmoment an.
13. Stellen Sie die Bremse ein, prüfen Sie nochmals den Sitz des Zuges. Ziehen Sie den Bremshebel etwa zehnmal mit großer Kraft zum Lenker – dabei dehnt sich der Zug, die Außenhülle wird gestaucht. Der Hebelweg wird wieder länger, spannen Sie den Zug an der Klemmschraube nach. Der Abstand der Beläge zur Felge muss weniger als einen Millimeter pro Seite betragen, sonst haben Sie bei Vollbremsungen nicht genügend Bremskraft!
13. Stellen Sie die Bremse ein, prüfen Sie nochmals den Sitz des Zuges. Ziehen Sie den Bremshebel etwa zehnmal mit großer Kraft zum Lenker – dabei dehnt sich der Zug, die Außenhülle wird gestaucht. Der Hebelweg wird wieder länger, spannen Sie den Zug an der Klemmschraube nach. Der Abstand der Beläge zur Felge muss weniger als einen Millimeter pro Seite betragen, sonst haben Sie bei Vollbremsungen nicht genügend Bremskraft!
14. Passt die Einstellung, kürzen Sie den Innenzug etwa auf Höhe der Bremsbelagsschraube mit dem Zugschneider. Die überstehende Länge ist einerseits Geschmackssache, andererseits sollte man nicht zu kurz abtrennen, wenn man den Zug ein weiteres Mal montieren will, da er sonst stark aufspleisst.
14. Passt die Einstellung, kürzen Sie den Innenzug etwa auf Höhe der Bremsbelagsschraube mit dem Zugschneider. Die überstehende Länge ist einerseits Geschmackssache, andererseits sollte man nicht zu kurz abtrennen, wenn man den Zug ein weiteres Mal montieren will, da er sonst stark aufspleisst.
15. Zum Schutz vor Verletzungen schieben Sie eine Zug-Endhülse mit leichter Drehung auf die gekürzte Seele und drücken die Hülse mit dem Seitenschneider zusammen. Gegebenenfalls kann auch ein Speichennippel statt der Hülse verwendet werden.
15. Zum Schutz vor Verletzungen schieben Sie eine Zug-Endhülse mit leichter Drehung auf die gekürzte Seele und drücken die Hülse mit dem Seitenschneider zusammen. Gegebenenfalls kann auch ein Speichennippel statt der Hülse verwendet werden.
1. Klappen Sie den Griffgummi des Bremshebels nach vorne um und stecken Sie die Bremszugaußenhülle von der Lenkerseite her oben in den Bremsgriff, bis er innen ansteht. Prüfen Sie dies, indem Sie durch die Kontrollaussparung im Griff schauen. Legen Sie die Hülle in die Sicke entlang des Lenkers bis an die verdickte Stelle neben der Lenkermitte. Hier endet später das Lenkerband, und der Zug tritt ins Freie.
1. Klappen Sie den Griffgummi des Bremshebels nach vorne um und stecken Sie die Bremszugaußenhülle von der Lenkerseite her oben in den Bremsgriff, bis er innen ansteht. Prüfen Sie dies, indem Sie durch die Kontrollaussparung im Griff schauen. Legen Sie die Hülle in die Sicke entlang des Lenkers bis an die verdickte Stelle neben der Lenkermitte. Hier endet später das Lenkerband, und der Zug tritt ins Freie.
1. Klappen Sie den Griffgummi des Bremshebels nach vorne um und stecken Sie die Bremszugaußenhülle von der Lenkerseite her oben in den Bremsgriff, bis er innen ansteht. Prüfen Sie dies, indem Sie durch die Kontrollaussparung im Griff schauen. Legen Sie die Hülle in die Sicke entlang des Lenkers bis an die verdickte Stelle neben der Lenkermitte. Hier endet später das Lenkerband, und der Zug tritt ins Freie.
2. Halten Sie die Außenhülle dort mit einer Hand fest und legen Sie einen weiten Bogen zur Vorderradbremse. Beachten Sie, dass die Hülle nicht geknickt wird und der Vorbau in der höchsten Position steht, sonst können Sie später die Position des Lenkers nicht mehr verändern, ohne neue (längere) Züge zu montieren. Drücken Sie die Bremse zusammen und halten Sie die Hülle neben das Widerlager am Bremsarm, um die endgültige Länge zu ermitteln.
3. Bei der Verlegung des hinteren Bowdenzuges wird gleich verfahren. Schlagen Sie für die benötigte Zuglänge zusätzlich den Lenker vollständig ein. In dieser Lenkerstellung muss sich der Zug noch am Steuerrohr auf und ab schieben lassen, ohne dass er geknickt wird oder am Lenkungslager hängen bleibt.
4. Schneiden Sie den Bremszug mit einem speziellen Zugabschneider oder einem sehr scharfen Seitenschneider auf die benötigte Länge zu. Stumpfes Werkzeug quetscht den Zug und erfordert umfangreiche Nacharbeiten.
5. Meistens lässt es sich nicht vermeiden, dass die Stahlwendel schräg abgeschnitten wird und das Zugende im Anschlag nicht optimal aufliegt. Feilen Sie deshalb das Hüllenende senkrecht zur Zugrichtung glatt.
6. Öffnen Sie das dünne Kunststoffröhrchen mit einer Nadel, einer spitz zugeschliffenen Speiche oder einem sehr kleinen Kreuzschlitz- Schraubendreher.
7. Beachten Sie, dass an den Bremskörpern und an den Bremsgriffen die Züge ohne Endkappen angesetzt werden. Anders sieht es bei Rahmenanschlägen aus, hier werden in der Regel Metall-Endhülsen verwendet.
8. Gegen Knarrgeräusche und Korrosion hilft etwas Fett in den Hülsen, an den Zuganschlägen am Rahmen und an den Bremskörpern.
9. Schmieren Sie auch den Innenzug, indem Sie ihn der Länge nach durch eine Portion Lager-Fett zwischen Daumen und Zeigefinger ziehen.
10. Ziehen Sie den Bremshebel zum Lenker und fädeln Sie den Zug in das Lager ein. Entspannen Sie dazu den Schalthebel und schwenken Sie ihn wie bei einem Schaltvorgang ganz nach innen. Achten Sie darauf, dass die Zugaufnahme richtig steht, so dass die Senkung darin den Nippel sauber aufnimmt. Schieben Sie die Zugspitze durch die Öffnung nach hinten heraus und fädeln Sie die Außenhülle auf.
11. Schieben Sie den Zug komplett durch die Hülle und eventuell die Anschläge bis zur Bremse. Schieben Sie die Außenhülle ganz in die Aufnahme am Bremshebel und kleben Sie die Hülle an zwei bis drei Punkten mit einigen straffen Lagen Isolier- oder Gewebeband am Lenker fest. Drücken Sie dabei die Hülle mit einer Hand fest in die Lenkersicke.
12. Öffnen Sie die Klemmschraube am Bremskörper und schieben Sie den Zug zwischen die Beilagscheiben und den Arm. Die richtige Position der Scheibe und die korrekte Lage des Bremszuges erkennen Sie an der eingeprägten Rille. Drücken Sie die Bremse zusammen, ziehen Sie den Zug stramm und drehen Sie die Klemmschraube mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Drehmoment an.
13. Stellen Sie die Bremse ein, prüfen Sie nochmals den Sitz des Zuges. Ziehen Sie den Bremshebel etwa zehnmal mit großer Kraft zum Lenker – dabei dehnt sich der Zug, die Außenhülle wird gestaucht. Der Hebelweg wird wieder länger, spannen Sie den Zug an der Klemmschraube nach. Der Abstand der Beläge zur Felge muss weniger als einen Millimeter pro Seite betragen, sonst haben Sie bei Vollbremsungen nicht genügend Bremskraft!
14. Passt die Einstellung, kürzen Sie den Innenzug etwa auf Höhe der Bremsbelagsschraube mit dem Zugschneider. Die überstehende Länge ist einerseits Geschmackssache, andererseits sollte man nicht zu kurz abtrennen, wenn man den Zug ein weiteres Mal montieren will, da er sonst stark aufspleisst.
15. Zum Schutz vor Verletzungen schieben Sie eine Zug-Endhülse mit leichter Drehung auf die gekürzte Seele und drücken die Hülse mit dem Seitenschneider zusammen. Gegebenenfalls kann auch ein Speichennippel statt der Hülse verwendet werden.


BREMSZUG VERLEGEN

3. Entspannen Sie den Schalthebel vollständig, damit Sie den Zug an die richtige Stelle der Zugtrommel einsetzen können. Ziehen Sie bei Shimano den Bremshebel zum Lenker, klappen Sie bei Campagnolo den Griffgummi vom Lenker weg, damit Sie den gefetteten Zug einführen können.
3. Entspannen Sie den Schalthebel vollständig, damit Sie den Zug an die richtige Stelle der Zugtrommel einsetzen können. Ziehen Sie bei Shimano den Bremshebel zum Lenker, klappen Sie bei Campagnolo den Griffgummi vom Lenker weg, damit Sie den gefetteten Zug einführen können.
1. Gegen Zugreibung am Tretlagergehäuse helfen Kunststoffschienen, wie sie mittlerweile von den meisten Rahmenbauern serienmäßig montiert werden. Sie liegen auch den Schaltgriffen bei. Wichtig: Shimano gibt serienmäßig Fett in die Zughüllen – und zwar von der Seite mit dem Schriftzug her. Kürzen Sie die Hülle also nur am anderen Ende! Halten Sie das beschriftete Hüllenende an den Ausgang im Griff und schlagen Sie den Lenker ein, um die benötigte Länge bis zu den Anschlägen am Rahmen zu ermitteln. Der Schaltzug darf dabei nicht abgeknickt werden.
1. Gegen Zugreibung am Tretlagergehäuse helfen Kunststoffschienen, wie sie mittlerweile von den meisten Rahmenbauern serienmäßig montiert werden. Sie liegen auch den Schaltgriffen bei. Wichtig: Shimano gibt serienmäßig Fett in die Zughüllen – und zwar von der Seite mit dem Schriftzug her. Kürzen Sie die Hülle also nur am anderen Ende! Halten Sie das beschriftete Hüllenende an den Ausgang im Griff und schlagen Sie den Lenker ein, um die benötigte Länge bis zu den Anschlägen am Rahmen zu ermitteln. Der Schaltzug darf dabei nicht abgeknickt werden.
2. Ziehen Sie vor dem Kürzen die Dichtungskappe ab. Achten Sie darauf, dass Sie die Hülle rechtwinkelig kürzen. Eine leichte Quetschung lässt sich kaum vermeiden, drücken Sie den Zug an der Schnittstelle deshalb wieder rund und öffnen Sie das Kunstoffröhrchen. Bringen Sie etwas Fett auf das Hüllenende, damit die Endkappe besser aufzuschieben ist und klopfen Sie gegebenenfalls mit einem Gummihammer in Zugrichtung auf die aufgesetzte Endkappe, damit diese ganz auf das Ende rückt.
2. Ziehen Sie vor dem Kürzen die Dichtungskappe ab. Achten Sie darauf, dass Sie die Hülle rechtwinkelig kürzen. Eine leichte Quetschung lässt sich kaum vermeiden, drücken Sie den Zug an der Schnittstelle deshalb wieder rund und öffnen Sie das Kunstoffröhrchen. Bringen Sie etwas Fett auf das Hüllenende, damit die Endkappe besser aufzuschieben ist und klopfen Sie gegebenenfalls mit einem Gummihammer in Zugrichtung auf die aufgesetzte Endkappe, damit diese ganz auf das Ende rückt.
3. Entspannen Sie den Schalthebel vollständig, damit Sie den Zug an die richtige Stelle der Zugtrommel einsetzen können. Ziehen Sie bei Shimano den Bremshebel zum Lenker, klappen Sie bei Campagnolo den Griffgummi vom Lenker weg, damit Sie den gefetteten Zug einführen können.
3. Entspannen Sie den Schalthebel vollständig, damit Sie den Zug an die richtige Stelle der Zugtrommel einsetzen können. Ziehen Sie bei Shimano den Bremshebel zum Lenker, klappen Sie bei Campagnolo den Griffgummi vom Lenker weg, damit Sie den gefetteten Zug einführen können.
1. Gegen Zugreibung am Tretlagergehäuse helfen Kunststoffschienen, wie sie mittlerweile von den meisten Rahmenbauern serienmäßig montiert werden. Sie liegen auch den Schaltgriffen bei. Wichtig: Shimano gibt serienmäßig Fett in die Zughüllen – und zwar von der Seite mit dem Schriftzug her. Kürzen Sie die Hülle also nur am anderen Ende! Halten Sie das beschriftete Hüllenende an den Ausgang im Griff und schlagen Sie den Lenker ein, um die benötigte Länge bis zu den Anschlägen am Rahmen zu ermitteln. Der Schaltzug darf dabei nicht abgeknickt werden.
1. Gegen Zugreibung am Tretlagergehäuse helfen Kunststoffschienen, wie sie mittlerweile von den meisten Rahmenbauern serienmäßig montiert werden. Sie liegen auch den Schaltgriffen bei. Wichtig: Shimano gibt serienmäßig Fett in die Zughüllen – und zwar von der Seite mit dem Schriftzug her. Kürzen Sie die Hülle also nur am anderen Ende! Halten Sie das beschriftete Hüllenende an den Ausgang im Griff und schlagen Sie den Lenker ein, um die benötigte Länge bis zu den Anschlägen am Rahmen zu ermitteln. Der Schaltzug darf dabei nicht abgeknickt werden.
1. Gegen Zugreibung am Tretlagergehäuse helfen Kunststoffschienen, wie sie mittlerweile von den meisten Rahmenbauern serienmäßig montiert werden. Sie liegen auch den Schaltgriffen bei. Wichtig: Shimano gibt serienmäßig Fett in die Zughüllen – und zwar von der Seite mit dem Schriftzug her. Kürzen Sie die Hülle also nur am anderen Ende! Halten Sie das beschriftete Hüllenende an den Ausgang im Griff und schlagen Sie den Lenker ein, um die benötigte Länge bis zu den Anschlägen am Rahmen zu ermitteln. Der Schaltzug darf dabei nicht abgeknickt werden.
2. Ziehen Sie vor dem Kürzen die Dichtungskappe ab. Achten Sie darauf, dass Sie die Hülle rechtwinkelig kürzen. Eine leichte Quetschung lässt sich kaum vermeiden, drücken Sie den Zug an der Schnittstelle deshalb wieder rund und öffnen Sie das Kunstoffröhrchen. Bringen Sie etwas Fett auf das Hüllenende, damit die Endkappe besser aufzuschieben ist und klopfen Sie gegebenenfalls mit einem Gummihammer in Zugrichtung auf die aufgesetzte Endkappe, damit diese ganz auf das Ende rückt.
3. Entspannen Sie den Schalthebel vollständig, damit Sie den Zug an die richtige Stelle der Zugtrommel einsetzen können. Ziehen Sie bei Shimano den Bremshebel zum Lenker, klappen Sie bei Campagnolo den Griffgummi vom Lenker weg, damit Sie den gefetteten Zug einführen können.

Exkurs: SCHALTZÜGE