Spanien: Katalonische Pyrenäen - 4 Rennrad-Touren in die Katalanischen PyrenäenFoto: Matthias Rotter

SpanienSpanien: Katalonische Pyrenäen - 4 Rennrad-Touren in die Katalanischen Pyrenäen

Die Reisegeschichte führt Sie in die katalanischen Pyrenäen zu den Pässen Fumanya und Pradell. Noch nie gehört? Kein Wunder: Die spanischen Pässe sind nicht leicht zu finden.

Die autonome Gemeinschaft Katalonien – was etwa einem Bundesland gleichkommt – liegt im Nordosten Spaniens und grenzt an Andorra und Frankreich. Die Landesflagge ist gelb-rot gestreift, Hauptstadt ist Barcelona. Ähnlich dem Baskenland strebt Katalonien nach Unabhängigkeit von Spanien. Ausgangspunkt für unsere Touren ist das Städtchen Berga, das am Südrand der Pyrenäen liegt, in der Region Berguedà. Im Vergleich zur nahen Mittelmeerküste ist der Tourismus in den katalanischen Pyrenäen deutlich schwächer ausgeprägt. Ohne spanische Grundkenntnisse kann man sich dort kaum verständigen. Neben Spanisch ist Katalanisch zweite Amtssprache.

Den gesamten Artikel mit diesen Touren inklusive den GPS-Daten finden Sie unten im Download-Bereich:

• Tour 1: Serra del CadÍ (116 Kilometer, 2.600 Höhenmetermax. 8 % Steigung
• Tour 2: Steiler Doppelpass (80 Kilometer, 2.150 Höhenmeter, max. 20 % Steigung)
• Tour 3: Stille Wege (81 Kilometer, 1.800 Höhenmeter, max. 14 % Steigung)
• Tour 4: Blick nach Frankreich (82 Kilometer, 1.640 Höhenmeter, max. 8 % Steigung)

Das spanische Mittagessen gibt es ab 14 Uhr.Foto: Matthias Rotter
Das spanische Mittagessen gibt es ab 14 Uhr.
Wolkenhaube am Coll de Pradell (1.732 m): Wolken verhüllen den markanten Doppelgipfel der Pedraforca.Foto: Matthias Rotter
Wolkenhaube am Coll de Pradell (1.732 m): Wolken verhüllen den markanten Doppelgipfel der Pedraforca.
Stille Täler: Am Fuß der Serra del Cadí liegen Bergdörfer wie Fórnols scheinbar abgeschnitten von der Außenwelt.Foto: Matthias Rotter
Stille Täler: Am Fuß der Serra del Cadí liegen Bergdörfer wie Fórnols scheinbar abgeschnitten von der Außenwelt.
Einsame Wege: In den katalanischen Pyrenäen haben Rennradler die schönsten Straßen für sich allein.Foto: Matthias Rotter
Einsame Wege: In den katalanischen Pyrenäen haben Rennradler die schönsten Straßen für sich allein.
Schwer zu finden: Von La Nou de Berguedà und seinem Kloster klettert ein Sträßchen zum Collada de Sant Isidre, dessen Name in keiner Karte steht.Foto: Matthias Rotter
Schwer zu finden: Von La Nou de Berguedà und seinem Kloster klettert ein Sträßchen zum Collada de Sant Isidre, dessen Name in keiner Karte steht.
Dorf mit Geschichte: Die Steinbrücke in La Pobla de Lillet (Tour 3) stammt aus dem 14. Jahrhundert.Foto: Matthias Rotter
Dorf mit Geschichte: Die Steinbrücke in La Pobla de Lillet (Tour 3) stammt aus dem 14. Jahrhundert.
Das spanische Mittagessen gibt es ab 14 Uhr.Foto: Matthias Rotter
Das spanische Mittagessen gibt es ab 14 Uhr.
Wolkenhaube am Coll de Pradell (1.732 m): Wolken verhüllen den markanten Doppelgipfel der Pedraforca.Foto: Matthias Rotter
Wolkenhaube am Coll de Pradell (1.732 m): Wolken verhüllen den markanten Doppelgipfel der Pedraforca.
Wolkenhaube am Coll de Pradell (1.732 m): Wolken verhüllen den markanten Doppelgipfel der Pedraforca.
Stille Täler: Am Fuß der Serra del Cadí liegen Bergdörfer wie Fórnols scheinbar abgeschnitten von der Außenwelt.
Einsame Wege: In den katalanischen Pyrenäen haben Rennradler die schönsten Straßen für sich allein.
Schwer zu finden: Von La Nou de Berguedà und seinem Kloster klettert ein Sträßchen zum Collada de Sant Isidre, dessen Name in keiner Karte steht.
Dorf mit Geschichte: Die Steinbrücke in La Pobla de Lillet (Tour 3) stammt aus dem 14. Jahrhundert.
Das spanische Mittagessen gibt es ab 14 Uhr.

Die Region Berguedà ist ein wahres Pässe-Eldorado, das allerdings außer den Einheimischen noch kaum jemand kennt. Deshalb hält sich auch, verglichen mit den Pyrenäenpässen auf französischer Seite, der Verkehr sehr in Grenzen. Allenfalls wer die Vuelta a España verfolgt, dem mögen die Namen einzelner Anstiege bekannt vorkommen. Der Asphalt ist meist von überraschend guter Qualität. Das von uns besuchte Revier erstreckt sich von den Vorpyrenäen bis zum Hauptkamm an der französischen Grenze. Die meisten Passhöhen liegen zwischen 1.000 und 2.000 Metern, viele gespickt mit bis zu 20 Prozent steilen Rampen – entsprechende Übersetzung ist Pflicht. Auch etwas Abenteuerlust kann nicht schaden: Auf die Beschilderung ist wenig Verlass, die Straßenkarten sind ungenau, selbst in der sonst zuverlässigen Michelin-Karte fehlen manche Verbindungen komplett (etwa zum Coll de Pradell). Unsere Empfehlung Ein GPS-Gerät, auf das man die sehr detaillierte und kostenlose Open Street Map lädt. Ebenfalls wichtig Verpflegung einstecken, Orte mit Restaurant oder Lebensmittelladen sind in den Bergen dünn gesät.