Etappenreise mit dem Rennrad durch Nordspanien - 7 Tage mit dem Rennrad an Nordspaniens KüsteFoto: Börje Müller

SpanienEtappenreise mit dem Rennrad durch Nordspanien - 7 Tage mit dem Rennrad an Nordspaniens Küste

Spaniens raue Nordküste ist perfektes Terrain für eine Etappenreise mit dem Rennrad. Dort schlängeln sich zwischen Bergen und Atlantik traumhafte Straßen durch einen schroffen, immergrünen Landstrich.

Javi schüttelt den Kopf. "Ihr müsst verrückt sein!", meint unser baskischer Bekannter, als wir ihm abends am Kneipentisch von unserem Plan erzählen: mit dem Rennrad in sieben Etappen von Bilbao im Baskenland nach Santiago de Compostela in Galicien. Eine Traumtour, denken wir, immer entlang der nordspanischen ­Atlantikküste, durch Baskenland, Kantabrien, Asturien und schließlich Galicien. Auf kurvigen Küstenstraßen westwärts durch den schmalen Landstrich zwischen dem Gebirgszug der Kantabrischen Kordilleren und dem ­Atlantik, wo schroffe Berge ins raue Meer tauchen und sich einsame Strände zwischen Klippen ausbreiten.

Doch Javi sieht das anders: "In den Bergen Asturiens kannst du vielleicht gut Rennrad fahren, aber nicht an
der Küste. Der ganze Verkehr, das ist viel zu gefährlich!" "Unfug", wirft Javis Kumpel Ibon ein. Inzwischen sei doch die Küstenautobahn fast komplett und die alte Haupt­straße entlang der Küste entsprechend leer. Außerdem gebe es dort viele Nebenstrecken. Und während sich zwischen den beiden ein Disput entspannt, lehnen wir uns entspannt zurück, nippen an dem kräftigen baskischen Rotwein und sind uns sicher: Natürlich fahren wir!
Javis Warnung klingt noch nach, als wir früh an einem sonnigen Julimorgen Bilbao verlassen, die größte Stadt des Baskenlandes. Kaum zehn Kilometer sitzen wir im Sattel, da verschwinden die Industrieanlagen hinter steilen, bewaldeten Bergkuppen. Die Sonne scheint, und wir rollen über einen asphaltierten Traumpfad, der am Rande einer Klippe fast

Radler am Ziel in Santiago de CompostelaFoto: Börje Müller
Radler am Ziel in Santiago de Compostela
Wilder Norden Die Küstenvariante des Jakobsweges klettert durchs Kantabrische GebirgeFoto: Börje Müller
Wilder Norden Die Küstenvariante des Jakobsweges klettert durchs Kantabrische Gebirge
Die Küstenvariante des Jakobsweges klettert durchs Kantabrische Gebirge und führt immer wieder ans Meer.Foto: Börje Müller
Die Küstenvariante des Jakobsweges klettert durchs Kantabrische Gebirge und führt immer wieder ans Meer.
Urige Gasthäuser und Unterkünfte entlang der Küstenvariante des JakobswegesFoto: Börje Müller
Urige Gasthäuser und Unterkünfte entlang der Küstenvariante des Jakobsweges
Urige Gasthäuser und Unterkünfte entlang der Küstenvariante des JakobswegesFoto: Börje Müller
Urige Gasthäuser und Unterkünfte entlang der Küstenvariante des Jakobsweges
Auf dem Weg nach Santiago de CompostelaFoto: Börje Müller
Auf dem Weg nach Santiago de Compostela
Am Wegrand Manch kleine Landstraße auf dem Weg nach Santiago de Compostela teilen sich die Rennradler mit Jakobsweg-Pilgern.Foto: Börje Müller
Am Wegrand Manch kleine Landstraße auf dem Weg nach Santiago de Compostela teilen sich die Rennradler mit Jakobsweg-Pilgern.
Aus dem Sattel Im kantabrischen Städtchen Santillana del Mar ist das Plaster so ruppig, dass Radler lieber schieben.Foto: Börje Müller
Aus dem Sattel Im kantabrischen Städtchen Santillana del Mar ist das Plaster so ruppig, dass Radler lieber schieben.
Ruinöser Zerfall Diese Kirche an der Küstenvariante des ­Jakobswegs bei Luarca hat die Zeit nicht überdauert.Foto: Börje Müller
Ruinöser Zerfall Diese Kirche an der Küstenvariante des ­Jakobswegs bei Luarca hat die Zeit nicht überdauert.
Schöner Rastplatz Pause im Säulenhof der Iglesia de San Nicolás in Avilés. Umgeben von Industriegebieten, überrascht Asturiens drittgrößte Stadt mit ihrer sehenswerten Altstadt.Foto: Börje Müller
Schöner Rastplatz Pause im Säulenhof der Iglesia de San Nicolás in Avilés. Umgeben von Industriegebieten, überrascht Asturiens drittgrößte Stadt mit ihrer sehenswerten Altstadt.
Radler am Ziel in Santiago de CompostelaFoto: Börje Müller
Radler am Ziel in Santiago de Compostela
Wilder Norden Die Küstenvariante des Jakobsweges klettert durchs Kantabrische GebirgeFoto: Börje Müller
Wilder Norden Die Küstenvariante des Jakobsweges klettert durchs Kantabrische Gebirge
Wilder Norden Die Küstenvariante des Jakobsweges klettert durchs Kantabrische Gebirge
Die Küstenvariante des Jakobsweges klettert durchs Kantabrische Gebirge und führt immer wieder ans Meer.
Urige Gasthäuser und Unterkünfte entlang der Küstenvariante des Jakobsweges
Urige Gasthäuser und Unterkünfte entlang der Küstenvariante des Jakobsweges
Auf dem Weg nach Santiago de Compostela
Am Wegrand Manch kleine Landstraße auf dem Weg nach Santiago de Compostela teilen sich die Rennradler mit Jakobsweg-Pilgern.
Aus dem Sattel Im kantabrischen Städtchen Santillana del Mar ist das Plaster so ruppig, dass Radler lieber schieben.
Ruinöser Zerfall Diese Kirche an der Küstenvariante des ­Jakobswegs bei Luarca hat die Zeit nicht überdauert.
Schöner Rastplatz Pause im Säulenhof der Iglesia de San Nicolás in Avilés. Umgeben von Industriegebieten, überrascht Asturiens drittgrößte Stadt mit ihrer sehenswerten Altstadt.
Radler am Ziel in Santiago de Compostela

50 Meter über dem Golf von Biskaya balanciert. Unter uns brandet der Atlantik an die dunklen Felsen. Schafe blöken von der Weide über uns ­herab. So haben wir uns das vorgestellt. Nicht umsonst heißt der spanische Norden "Costa Verde", grüne Küste. Dort ist das Meer wilder und das Wetter unberechenbarer als im heißen Süden. Und anstatt weiß getünchter Dörfer wie in Andalusien stehen massive Natursteinhäuser mit Fachwerk auf sattgrünen Hängen.

Ausgestorbene Nationalstraße

Wir rollen auf schmalen Reifen durch eine abgeschiedene Welt aus kleinen Steinmauern, alten Brücken und verschlafenen Dörfern. Es scheint, als hätte jemand extra für Rennradfahrer dieses Asphaltband in der hügeligen Landschaft zwischen Ozean und Bergen ausgerollt. Rechts reicht das tiefblaue Meer bis zum Horizont, vor uns liegen die dunstig-blauen Silhouetten gestaffelter Bergketten. Javis Bedenken sind nur noch eine blasse Erinnerung.

Den gesamten Reisebericht und die GPS-Daten finden Sie unten als Download:

• Tag 1: Bilbao – Mogro Stadt, Land, Strand 8116 Kilometer, 1.560 Höhenmeter)
• Tag 2: Mogro – Llanes Berge und Steilküsten (96 Kilometer, 1.700 Höhenmeter)
• Tag 3: LLanes – Cabueñes Wilde grüne Küste (96 Kilometer, 1.650 Höhenmeter
• Tag 4: Cabueñes – Barcia Auf und ab von Bucht zu Bucht (117 Kilometer, 1.800 Höhenmeter)
• Tag 5: Barcia – Montoñedo Ab in die Berge! (99 Kilometer, 1.500 Höhenmeter)
• Tag 6: Montoñedo – Begonte Einsames Galicien (59 Kilometer, 1.100 Höhenmeter)
• Tag 7: Begonte – Santiago Nach Santiago de Compostela (111 Kilometer, 1.550 Höhenmeter)

  Den gesamten Artikel mit Infos zur Komfortgeometrie, dem Weg zum richtigen Rahmen und allen Testergebnissen im Überblick finden Sie in TOUR 8/2015: <a href="http://w<a href="https:<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.tourmagazin&hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">//itunes.apple.com</a>/de/app/tour-das-rennrad-magazin/id698586715?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ww.delius-klas</a>ing.de/zeitschriften/TOUR+8%2F2015.212197.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heft bestellen-></a> TOUR IOS-App-> TOUR Android-App->Foto: Markus Greber
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