Über Schotterpisten, Waldwege und vergessene Pfade geht es durch Kärnten abseits des Postkartenidylls – zu Lost Places und Soul Places. Dein Gravelbike ist dabei der perfekte Partner: schnell genug, um Strecke zu machen, und flexibel genug, um genau dort abzubiegen, wo es spannend wird.
Jede Gravelbike-Tour erzählt ihre eigene, wahre Geschichte:
Die GPX-Tracks von Gravel Carinthia führen dich mal über sanfte Schotter-Loops entlang von Seen und Flüssen, mal über fordernde Anstiege zu Almen, Gipfeln oder abgelegenen Hochplateaus. Manche Touren sind leicht und einladend, andere verlangen Kondition und Konzentration; allen gemeinsam sind Abenteuerlust und Momente, die du festhalten willst: früher funktional, heute Fotomotiv und Denkmal. Die angesteuerten Locations sind keine Kulisse, sondern Teil von Geschichte und Kultur. Sie erzählen von Aufbruch und Niedergang, von Irrwegen und Neuanfängen. Genau das macht sie so faszinierend.
Du bist bei Gravel Carinthia richtig, wenn du ...
Egal ob Feierabend-Loop, Wochenend-Abenteuer oder sportliche Herausforderung – diese Touren für Entdecker zeigen, wie vielseitig Gravelbiken sein kann. Der Staub geht, die Eindrücke bleiben.
Die Region gilt als eines der besten Gravelbike-Reviere im Süden Österreichs. Rund um Villach treffen Schotterwege auf atemberaubende Aussichten, türkisfarbene Seen und sonnige Täler. Abwechslungsreiche Routen führen von der Drau über den Ossiacher See und Faaker See bis in die Karawanken und verbinden sportliche Herausforderungen mit mediterranem Lebensgefühl.
Die Tour führt über Treffen und das Südufer des Ossiacher Sees, bevor es über die Ossiacher Tauern zurück geht. Vorbei an St. Atlantis, der versunkenen Kirche am Ossiacher See, den Überresten einer römischen Gräberstraße, und am Stift Ossiach. Über die Burgruine Landskron und Lost Places aus fast 3.000 Jahren zurück nach Villach.
Drei Kärntner Seen auf einer XL-Tour: Von Villach über Burg Landskron zum Ossiacher See, über die Ossiacher Tauern nach Velden am Wörthersee und über die Burgruine Finkenstein zum Faaker See. Feine Kalkpartikel geben dem Wasser seine charakteristische grün-türkise Färbung.
Zeitgeschichte erfahren: Diese Tour rund um den Faaker See und entlang der Drau entdeckt Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg – verlassene Bunker und eine Gedenkstätte für Gefallene des Widerstands. Der Erdbunker zwischen Ledenitzen und St. Jakob diente 1944/45 Partisanen als Versteck. Letzte Meter nur zu Fuß.
Die leichte Tour führt vom Ossiacher See am Bleistätter Moor vorbei, durch Feldkirchen und den Poitschacher Graben über den Flatschacher See zurück. Roter Faden: die Wasserkraft des Flusses Tiebel. Dazu ehemalige Römerstraßen, vom Blitz getroffene Kirchen und Schmugglerpfade.
Mystische Täler voller Geschichte(n) und sanfte Hügellandschaften, in denen sich die Aussichtspunkte aneinanderreihen wie Perlen an einer Kette: Uns begleitet die Geschichte des legendären Räubers Krapfenbäck Simale über den Höhenrücken der Wimitzer Berge – inmitten von Weinreben, Wäldern und tollen Produzenten, die ihre Produkte mit Esprit und Können anbieten.
Auf den Spuren von Simon Kramer, genannt „Krapfenbäck Simale“, dem Kärntner Robin Hood aus St. Veit/Glan. Als Räuber von französischen Behörden gejagt, wurde er in einem Gasthaus erschossen – die Tour führt direkt am Tatort vorbei. Im „Tal der Gesetzlosen“ wuchs Jack Unterweger auf, später Mörder und „Häfenpoet“.
Von Althofen vorbei am Feld der steinernen Linsen (versteinerte Rieseneinzeller) zum ältesten Hochofen Europas in Urtl und zu alten Stollen im Ratteingraben. Das Silber machtedie Burgenstadt Friesach mächtig.
Etwas weniger anspruchsvolle Variante von Tour 5 mit weniger Kilometern und Höhenmetern.
Gravelbiken in Südkärnten steht für Freiheit, Natur und grenzenlose Möglichkeiten. Kaum eine Region verbindet grenzüberschreitende Touren nach Slowenien so harmonisch mit echter Erholung und knackigen Challenges. Ruhige Schotterwege, sanfte Hügel und alpine Anstiege treffen auf die wärmsten Badeseen Europas wie den Klopeiner See.
Anspruchsvolle Tour ab Bleiburg/Pliberk über Slowenien, Bad Eisenkappel/Železna Kapla und Globasnitz/Globasnica. Vor 300-500 Millionen Jahren lag die Strecke auf dem Grund eines Urmeeres. Kalk- und Dolomitgesteine, Korallenriffe und Fossilien in den Bergen zeugen davon. Route quer durch den Geopark Karawanken.
Von Bleiburg über Kärntens erstes „Slow Food Village“ Neuhaus nach Slowenien. Über Grenzübergang Grablach/Holmec und vorbei am Pirkdorfer See.
Vom Klopeiner See aus vereint die Runde die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer. Über den Gösselsdorfer See, das Naturschutzgebiet Sablatnig Moor, Turnersee und entlang der Drau. Der Hemmaberg bei Globasnitz/Globasnica markiert eine bedeutende archäologische Fundstätte des frühen Christentums mit Kirchenruinen und Pilgerheiligtum. Der aus der Rosaliengrotte sprudelnden Quelle werden Heilkräfte zugeschrieben.
Ein Gravelbike-Spielplatz zwischen alpiner Weite und gelebter Geschichte: Die Karnischen Alpen prägen aussichtsreiche Höhenwege, historische Militärstraßen und Schotterpisten – konditionell fordernd, technisch überwiegend mittelschwer. TraditionelleKäsealmen laden zu genussvollen Pausen ein, historische Spuren des Ersten Weltkriegs verleihen vielen Wegen thematische Tiefe.
Über die Rattendorfer Alm zur Käserei Malga Cason di Lanza in Italien und zurück, vorbei an der Scotti-Kapelle zur Attila-Höhle – der Hunnenkönig soll hier Reichtümer versteckt haben. Gefunden wurden bislang vor allem jede Menge Fossilien.
Tour rund um Kötschach-Mauthen, das „köstlichste Eck Kärntens“ und Zentrum der weltweit ersten Slow Food Travel-Region. Start: Privatbrauerei Loncium. Übers Hochplateau Gurina und das Zentrum des Geoparks Karnische Alpen in Dellach wieder retour.
Von Hermagor durch das Gailtal über Windische Höhe, Farchtensee und Weissensee-Südufer zurück.
Rund um den Weissensee ab Techendorf. Vorbei an alter Holzbrücke zur Alm hinterm Brunn und Techendorfer Alm. Im „verschwundenen“ Dorf Tscherniheim Spuren der ersten und letzten Glasproduktionsstätte auf Kärntner Boden.
Sportlich herausfordernde Tour von Birnbaum zum Wolayersee. Der Hauptkamm wurde 1915 zur hochalpinen Front, Narben des Stellungskriegs prägen die Landschaft.
Kärntens Landeshauptstadt präsentiert sich als Eldorado für Gravelbike-Enthusiasten. Das weitläufige Routennetz kombiniert Natur, Sport und Kultur – und das auf Schotter ab der Stadtgrenze. Besonderes Highlight ist die Zollfeldroute zu denkwürdigen Stätten wie dem Herzogstuhl und dem imposanten Dom von Maria Saal. Der nahe Wörthersee mit seinem türkisblauen Wasser eröffnet viele Möglichkeiten für wohlverdiente Pausen.
Tour von Klagenfurt rund um den Höhenzug Sattnitz. Er besteht aus Konglomeratgestein – verfestigter Schotter aus Millionen Jahren. Nach Kilometern durch das östliche Klagenfurter Becken führt das Finale einmal quer über den Sattnitz-Zug.
Tour durch das Zollfeld mit mehr als 2.000 Jahren Geschichte. Karnburg markiert das Zentrum des alpenslawischen Fürstentums Karantanien. Auf dem Fürstenstein wurden slawische Fürsten und Kärntner Herzöge eingeführt. Foto-Abstecher zur Burg Hochosterwitz.
Von Klagenfurt via Wörthersee und Drau ins Jauntal. Zwei Bahnbrücken werden „unterfahren“ – eine ist ein Lost Place. Fast 2000 Jahre alte Kleindenkmäler und Relikte im östlichen Klagenfurter Becken. Über Maria Saal zurück.
Hier trifft Schotter-Abenteuer auf südländische Leichtigkeit: Die weitläufigen Naturwege der Nockberge bieten die Freiheit, zwischen alpinen Gipfelerlebnissen und Uferpromenaden zu pendeln. Dieser fließende Wechsel zwischen sportlichem Rhythmus am Berg und erstklassiger Regeneration in den Thermalorten von Bad Kleinkirchheim macht den besonderen Reiz dieser Region aus.
Mittelschwere Tour von Radenthein über Spittal/Drau zurück. Schräge Lost Places, ein Schloss mit Spukgeschichte und das Skelett einer Gepfählten – eine wahre Geschichte aus Zeiten vor „Buffy“ und „Vampire Diaries“.
Mittelschwere Tour von Feld am See über das Südufer des Millstätter Sees zum Egelsee und zurück. Mehr als 1.000 heidnische Statuen sollen am Grund des Millstätter Sees liegen, ein Goldschatz beim Egelsee versteckt sein. Und dann die Geschichte von den drei Kreuzen in Insberg ...
Von Feld am See über Radenthein (Granat-Minerale) auf die Millstätter Alpe. Vorbei am aktiven Magnesit-Bergbau zum Gipfelkreuz des Millstätter Törls (1.905 Meter). Drei Hütten zum Einkehren, dann abwärts dem Millstätter See entgegen.
Von Spittal/Drau über den Weißensee rund um den Berg Goldeck. Der Name Sachsenburg verweist auf die „Saxe“, ein Holzgefäß zum Goldwaschen. In der Goldeckgruppe wurde nach Gold geschürft, mysteriöse Zeichen am Hundskirche-Felsen deuten ebenfalls darauf hin.
Die Region Wörthersee – Rosental begeistert mit außergewöhnlicher Vielfalt an Schotterwegen und naturbelassenen Almen zwischen See und Karawanken. Routen führen durch das sonnige Rosental, entlang von Flüssen und hinauf zu aussichtsreichen Panoramapunkten. Die Mischung aus schnellen See-Runden und alpinen Gravel-Climbs macht die Region spannend – ideal kombinierbar mit Badepausen und Kulinarik am See.
Vom Wörthersee durch Rosental und Keutschacher Seental. Vorbei an Hügelgräbern aus der Hallstattzeit, der zerschossenen „Kapelle der vergessenen Seelen“ und einer stillgelegten Eisenbahnbrücke. Über den Drauradweg nach Maria Rain. Im Keutschacher Seental ein Lost Place aus Zeiten der „Wechselstuben“ und des „Fremdenverkehrs“.
Vom Wörthersee durch Rosental über Radsberg an Klagenfurt vorbei. Entschärfte Fliegerbombe am Wegesrand, verschwundener Pestfriedhof bei Ferlach. Über den Radsberg Richtung Klagenfurt, unterwegs zwei weiße Maulbeerbäume – Reste einer gescheiterten Seidenraupenzucht. Weitere Relikte am Wegesrad: die stillgelegte Klagenfurter Straßenbahn, das geschlossene „Hotel Wörthersee“ und der Schrotturm von Krumpendorf, in dem längst keine Schrotkugeln mehr gegossen werden.