Rennrad-Touren in der südlichen Toskana rund um den Bergriesen Monte AmiataFoto: Martin Kirchner

ItalienRennrad-Touren in der südlichen Toskana rund um den Bergriesen Monte Amiata

Unbekannt

 11/12/2021, Lesezeit: 2 Minuten

Im touristisch ruhigeren Südteil der Toskana wartet eine Herausforderung auf Rennradler: der mächtige Monte Amiata. GPS-Daten gibt's hier, die ganze Geschichte in TOUR 12/2021.

Unser Tourengebiet liegt an der Grenze der südtoskanischen Provinzen Grosseto und Siena und erstreckt sich rund um den 1.738 Meter hohen Monte Amiata, den höchsten Berg der südlichen Toskana. Auf halbem Weg zwischen Florenz und Rom gelegen, wird das Amiata-Gebiet umgeben vom Val d’Orcia, dem landwirtschaftlichen Hinterland von Siena, den Erzhügeln der Colline Metallifere und dem sumpfigen Küstenland der Maremma. Der Amiata ist eine Lavakuppel, die zu einem größeren vulkanischen Komplex gehört, der aber seit 180.000 Jahren inaktiv ist. Heiße Quellen in der Nähe weisen jedoch noch heute auf den vulkanischen Ursprung hin. Nördlich des Amiata-Gebietes, Richtung Montepulciano, erstreckt sich die typische Toskana-Landschaft: ein waldloses Hügelland mit Zypressenreihen und Weinbergen.

Wegen ihres vulkanischen Ursprungs fordert die südliche Toskana, besonders die Amiata-Region, Radler mit ständigem Auf und Ab. Langweilig wird es in der hügeligen bis sehr bergigen Gegend nie, flache Strecken findet man fast nirgends. Die Tour auf den Monte Amiata ist ein Muss, ist der Bergriese doch von fast überall aus zu sehen. Viele Höhenmeter kommen aber nicht nur auf dieser Tour zusammen. Viele Straßen sind in den letzten Jahren frisch asphaltiert worden, vereinzelt muss man sich auf etwas raueren Belag und Baustellen einstellen. Der Verkehr ist – wenn man nicht gerade am Sonntagnachmittag auf den Amiata fährt – recht überschaubar, überholt wird oft sportlich, aber dennoch rücksichtsvoll.