Österreich-Italien: Etappenfahrt mit dem Rennrad - Hüttentouren: 5 Tage mit dem Rennrad in TirolFoto: Jörg Wenzel

ItalienÖsterreich-Italien: Etappenfahrt mit dem Rennrad - Hüttentouren: 5 Tage mit dem Rennrad in Tirol

Warum soll man beim Pässefahren unten im Tal übernachten, wo es auf den Übergängen doch so schöne Herbergen gibt? Eine Etappenfahrt durch Nord-, Ost- und Südtirol zu vier schönen Pass- und Berghütten.

Klar denkende Rad­reisende, die Pässe erobern wollen, wählen zum Übernachten Orte aus, die im Tal liegen. Dort fühlen sie sich bei Finsternis geborgen, können den Morgen mit einem Aufstieg beginnen, über ein paar Pässe kurbeln und das Tagwerk mit einer Talfahrt vollenden. Ergo: Vernünftige fahren von Tal zu Tal. Über­mütige aber juckt es, sich an den Pässen zu orientieren und von Passhöhe zu Passhöhe zu ­fahren. Da kommt ihnen Tarzan in den Sinn, Tarzan, der sich schreiend an Lianen von Baum zu Baum schwingt, und so schwingen sich die übermütigen Radfahrer wie Tarzan von Pass zu Pass.

In Südtirol schwingen sich die Radler durch ein Tal, das zum Horizont hin ansteigt. Kein Haus und keine Hütte ist weit und breit zu ­sehen, die einzige Spur der Moderne ist die glatte Asphaltstraße, und auf ihr zwei Renn­radfahrer. Links und rechts stehen Nadel­bäume dicht an dicht, darüber erheben sich Felsen, an denen sich Moränen erstrecken,
so blank, als ob die Eiszeit sich vor fünfzehn Jahren erst verabschiedet hätte. Das Tal in den Dolomiten heißt Höhlensteintal, und bei solchem Namen würde es die Radler nicht wundern, träte da der Bär aus dem Wald auf die Straße oder käme ihnen ein Höhlen­bewohner entgegen, der sie fragen würde, was sie, die Velomenschen, hier verloren hätten.

Klein, fein, urig: buntes Plumeau auf 2.320 Metern in der Auronzo-HütteFoto: Jörg Wenzel
Klein, fein, urig: buntes Plumeau auf 2.320 Metern in der Auronzo-Hütte
Bei einer Radtour von Hütte zu Hütte (hier die Edelweißhütte) erlebt man am Morgen und am Abend ganz besondere Stimmungen.Foto: Jörg Wenzel
Bei einer Radtour von Hütte zu Hütte (hier die Edelweißhütte) erlebt man am Morgen und am Abend ganz besondere Stimmungen.
Schöner kann Rennrad fahren kaum sein: auf der Abfahrt vom Tre Croci, nördlich von Cortina d’Ampezzo.Foto: Jörg Wenzel
Schöner kann Rennrad fahren kaum sein: auf der Abfahrt vom Tre Croci, nördlich von Cortina d’Ampezzo.
Radfahrer beherbergt Gabriele ­Bonanno, Hüttenwirt des Rifugio Carlo Valentini, eher selten.Foto: Jörg Wenzel
Radfahrer beherbergt Gabriele ­Bonanno, Hüttenwirt des Rifugio Carlo Valentini, eher selten.
Den Frühstücksraum des Rifugio Auronzo teilt sich der Radler eher mit Kletterern und Wanderern.Foto: Jörg Wenzel
Den Frühstücksraum des Rifugio Auronzo teilt sich der Radler eher mit Kletterern und Wanderern.
So schmerzhaft wie schön: der Schlussanstieg zum Rifugio AuronzoFoto: Jörg Wenzel
So schmerzhaft wie schön: der Schlussanstieg zum Rifugio Auronzo
Im Herzen der Dolomiten säumen schroffe Zinnen den Weg von Canazei zum SellajochFoto: Jörg Wenzel
Im Herzen der Dolomiten säumen schroffe Zinnen den Weg von Canazei zum Sellajoch
Mit der Großglockner-­Hochalpenstraße ist eine der schwersten Herausforderungen der Tour bewältigt, der Lohn eine rauschende Abfahrt.Foto: Jörg Wenzel
Mit der Großglockner-­Hochalpenstraße ist eine der schwersten Herausforderungen der Tour bewältigt, der Lohn eine rauschende Abfahrt.
Der Name ist Programm: vom Sellajaoch nach WolkensteinFoto: Jörg Wenzel
Der Name ist Programm: vom Sellajaoch nach Wolkenstein
Trinkspruch: Prost, Südtirol! Hüttenwirt Leitner und die  Freiwillige FeuerwehrFoto: Jörg Wenzel
Trinkspruch: Prost, Südtirol! Hüttenwirt Leitner und die Freiwillige Feuerwehr
Dem Himmel so nah: die Auronzo-Hütte beim Lago di MisurinaFoto: Jörg Wenzel
Dem Himmel so nah: die Auronzo-Hütte beim Lago di Misurina
Klein, fein, urig: buntes Plumeau auf 2.320 Metern in der Auronzo-HütteFoto: Jörg Wenzel
Klein, fein, urig: buntes Plumeau auf 2.320 Metern in der Auronzo-Hütte
Bei einer Radtour von Hütte zu Hütte (hier die Edelweißhütte) erlebt man am Morgen und am Abend ganz besondere Stimmungen.Foto: Jörg Wenzel
Bei einer Radtour von Hütte zu Hütte (hier die Edelweißhütte) erlebt man am Morgen und am Abend ganz besondere Stimmungen.
Bei einer Radtour von Hütte zu Hütte (hier die Edelweißhütte) erlebt man am Morgen und am Abend ganz besondere Stimmungen.
Schöner kann Rennrad fahren kaum sein: auf der Abfahrt vom Tre Croci, nördlich von Cortina d’Ampezzo.
Radfahrer beherbergt Gabriele ­Bonanno, Hüttenwirt des Rifugio Carlo Valentini, eher selten.
Den Frühstücksraum des Rifugio Auronzo teilt sich der Radler eher mit Kletterern und Wanderern.
So schmerzhaft wie schön: der Schlussanstieg zum Rifugio Auronzo
Im Herzen der Dolomiten säumen schroffe Zinnen den Weg von Canazei zum Sellajoch
Mit der Großglockner-­Hochalpenstraße ist eine der schwersten Herausforderungen der Tour bewältigt, der Lohn eine rauschende Abfahrt.
Der Name ist Programm: vom Sellajaoch nach Wolkenstein
Trinkspruch: Prost, Südtirol! Hüttenwirt Leitner und die  Freiwillige Feuerwehr
Dem Himmel so nah: die Auronzo-Hütte beim Lago di Misurina
Klein, fein, urig: buntes Plumeau auf 2.320 Metern in der Auronzo-Hütte

Den gesamten Artikel mit diesen Touren und die GPS-Daten finden Sie unten als Download:

• Tag 1: Zur Großglockner-Hochalpenstraße (150 Kilometer, 3.020 Höhenmeter, max. 14 % Steigung)

• Tag 2: Zu Füßen der drei Zinnen (146 Kilometer, 3.300 Höhenmeter, max. 16 % Steigung)

• Tag 3: Ins Herz der Dolomiten (93 Kilometer, 3.300 Höhenmeter, max. 15 % Steigung)

• Tag 4: Über den Ritten ins Sarntal (103 Kilometer, 3.000 Höhenmeter, max. 14 % Steigung)

• Tag 5: Schleichpfade am Brenner (109 Kilometer, 1.000 Höhenmeter, max. 10 % Steigung)

  Diesen und weitere Artikel finden Sie in TOUR 9/2016: Heft bestellen: TOUR 9 ist leider vergriffen.   <a href="https:<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.tourmagazin&hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">//itunes.apple.com</a>/de/app/tour-das-rennrad-magazin/id698586715?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TOUR IOS-App-></a> TOUR Android-App->Foto: Markus Greber
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