Pass-Steckbrief: Frankreich/Italien: Col d'AgnelFoto: Matthias Rotter

FrankreichPass-Steckbrief: Frankreich/Italien: Col d'Agnel

Unbekannt

 2/19/2008, Lesezeit: 2 Minuten

Der Col d’Agnel oder Colle dell’Agnello, wie der Pass in Italien heißt, ist nach dem Col d’Iséran und dem Stilfser Joch der dritthöchste Alpenpass. (TOUR 11/2007)

Der Col d’Agnel oder Colle dell’Agnello, wie der Pass in Italien heißt, ist nach dem Col d’Iséran und dem Stilfser Joch der dritthöchste Alpenpass. Ursprünglich als Militärpiste während des Grenzkrieges 1914 bis 1918 gebaut, hat der Übergang zwischen dem französischen Queyras und dem italienischen Valle Varaita heute für den Transitverkehr kaum eine Bedeutung. Gut für Rennradler, denn selbst in der Hauptsaison geht es hier vergleichsweise ruhig zu. Einziger Wermutstropfen: Der Pass lässt sich kaum sinnvoll in eine Rundtour einbauen. In die Schlagzeilen gerät der Col d’Agnel nur, wenn er im Profil des Giro d’Italia auftaucht, denn nicht selten erschwert ein Wintereinbruch den Rennfahrern das Leben. Die einsame Landschaft am Agnel gehört zum schönsten, was die Alpen zu bieten haben. Tipp für die Westrampe: Auch wenn der Hauptanstieg erst in Ville Vieille beginnt, sollte man schon in Guillestre starten. Auf den ersten Kilometern hat der Fluss Guil eine imposante Schlucht in den Fels gefräst – die Combe du Queyras. Auf den 21 Kilometern bis Ville Vieille summieren sich 650 Höhenmeter. Auch auf der Ostrampe ab Sampeyre gewinnt man zunächst stufenweise an Höhe. Bei Kilometer 15 bietet das Flachstück entlang des Stausees bei Pontechianale eine letzte Gelegenheit zum Durchatmen, bevor es in die Rampen mit bis zu 13 Prozent Steigung geht.

Alle Informationen zum Col du Galibier finden Sie im PDF-Download.

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