Küsten-AbenteuerEtappenfahrt in Ligurien

Schlüsselstelle: An 364 Tagen im Jahr ist der Anstieg nach Cipressa ein einsames Sträßchen und Garant fantastischer Ausblicke aufs Meer
Foto: Marlene Kazic
​Bei Mailand-San Remo erleben die Radprofis die Fahrt entlang der ligurischen Küste als rasendes Intermezzo vor dem Finale. Wer’s nicht ganz so eilig hat, kann in Ligurien zwischen Meer und Bergen eine ganze Woche voller Genüsse und Erlebnisse verbringen

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Text: Marlene Kazic

Es war unser erstes Mal. Das erste Mal mit dem Nightjet und unseren Canyon-Gravelbikes im Gepäck. Nach einer gemütlichen Nacht im Zug wachen wir in Italien auf. Mit einem Frühstück gestärkt und mithilfe einiger freund­licher Mitreisender sind alle Einzelteile aus dem Zug ­geschafft, und wir bauen die Räder am Bahnhof in Genua wieder zusammen.

Die Sonne scheint bereits – der nächste Kaffee ist nur ein paar Pedaltritte entfernt. Wir setzen uns langsam in Bewegung. Der Verkehr aus der Hafenstadt Genua ist stockend und hektisch zugleich. Es gibt glücklicherweise immer wieder Radwege, ansonsten verläuft die Route entlang einer stark befahrenen Strada Statale. Es scheint fast, als ob der Weg aus Genua dazu da ist, die eigene Anspannung und die Hektik aus dem Alltag hinter sich zu lassen. Denn je weiter wir uns von Genua entfernen, desto ruhiger wird es. Desto entspannter werden unsere Schultern. Dann ist er da, der erste Blick auf das Meer – wir kommen an.

An der ligurischen Küste entlang

Auch der Zustand der Radwege in Ligurien wird mit zunehmender Entfernung von Genua besser. Entlang der Küste geht es von einem malerischen Dorf ins andere. Die Fassaden strahlen in knalligen Orange-, Gelb- und Rottönen. Aus den Kaffeehäusern ertönt das Klirren der Tassen. Einige Küstenorte sind besonders einladend, zum Beispiel Arenzano, Noli, Finale Ligure und Albenga. Zwischen Finale Ligure und Albenga herrscht immer wieder Stop-and- Go-Verkehr, und der Blick aufs Meer fehlt. Wenn gerade kein Radweg vorhanden ist, gibt es immerhin meistens breite Pannenstreifen, die befahren werden können. Die Anstiege zwischen Genua und Cervo sind sanft, zwischen drei und sieben Prozent steil. Jeder einzelne wird mit ­einem traumhaften Ausblick belohnt, entweder aufs glitzernde Meer oder auf den nächsten bunten Küstenort.

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In Albenga halten wir für einen letzten Kaffeestopp. Nach rund 110 Kilometern fahren wir in Cervo ein, das imposant auf einem Hang über dem Meer thront. Wir erreichen unsere Bleibe, das Bed&Breakfast Palazzo Duca. Alle Anstrengung ist vergessen, als wir von unserem kleinen, aber feinen Zimmer aufs Meer blicken. Wir werden sehr herzlich empfangen und dürfen unsere Räder hinter einer verschlossenen Terrasse über Nacht abstellen. Für uns geht es immer der Nase nach und wir kehren in der Hostaria-Pizzeria A Veggia Baracca ein. Wir schweigen nicht nur, weil wir müde sind, sondern weil die Pizza köstlich ist. Den ersten Tag schließen wir mit dem ausgezeichneten hausgemachten Tiramisu ab.

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Auf den Spuren von Mailand-San Remo

Der zweite Tag in Ligurien könnte nicht herrlicher starten als mit einem reichhaltigen Frühstück auf der Terrasse des Palazzo Duca. Heute heißt es: Ciao Italia und Bonjour France!

Es dauert einige Pedaltritte, bis uns warm wird. Die Luft ist morgens noch frisch, Armlinge und Beinlinge erweisen sich als willkommene Begleiter. Spätestens beim Anstieg am Capo Berta ist der Körper auf Betriebstemperatur. Es bieten sich wieder atemberaubende Blicke auf die ligurische Küste. Zwischen Imperia und San Remo verläuft ein großartig ausgebauter Radweg.

Wer sich dafür entscheidet, diesen Abschnitt mit dem Rad zu fahren, sollte unbedingt einen Stopp in Cipressa ein­legen. Es handelt sich um den berühmten Anstieg, der Teil des Rennens Mailand-San Remo ist: ein sanfter, ruhiger Aufstieg zwischen Olivenhainen, begleitet von vielen beeindruckenden Blicken aufs Meer. Der Ort Cipressa selbst ist überschaubar und ruhig, am besten stärkt man sich hier im Café Buona Vita. Nach unserem kleinen Ausflug geht es weiter Richtung Frankreich. Wir entscheiden uns, in Ventimiglia einzukehren. Nach einem Anstieg über Kopfsteinpflaster erreichen wir das Lokal Porta Nizza. Mit Blick auf Palmen und das azurblaue Meer stärken wir uns bei Pasta und Bruschetta.

Abstecher nach Frankreich

Wir befinden uns am Tor zu Frankreich. Es ist ein besonderes Gefühl, mit dem Fahrrad eine Grenze zu überqueren. Es verläuft unkompliziert und schon pedalieren wir auf französischem Asphalt und fahren direkt in Menton ein. Die hübsche Küstenstadt ist unser Endziel, doch wir wollen vorher noch nach Èze. Wir lassen Menton hinter uns und erreichen direkt den Anstieg La Turbie. Es geht rund zwölf Kilometer bei vier bis fünf Prozent Steigung im Schnitt bergauf.

Sobald man seinen Rhythmus für La Turbie gefunden hat, kann man ihn genießen und mit ihm die zahlreichen Ausblicke, nicht zuletzt über Monaco. Es herrscht doch einigermaßen reger Verkehr. Èze ist nicht sonderlich groß, begeistert aber aufgrund seiner Lage, der engen Gassen und malerischen Steinhäuser. Auch von hier aus erblicken wir immer wieder das Meer. Die Mitnahme des Fahrrads ist ehrlich gesagt eher unpraktisch, da der gesamte Ort von Treppen durchzogen ist. Im Ortskern gibt viele kleine Läden und Lokale – aber auch einige Touristen und vor allem größere Reisegruppen. Wir sind froh, den Ort erkundet zu haben, freuen uns aber auch, dem Trubel zu entfliehen und begeben uns auf den Rückweg nach Menton. Es geht endlich bergab!

In Menton angekommen, werden wir rasch enttäuscht: Die Boulangerien haben bereits geschlossen. Das Croissant muss also bis morgen warten. Wir checken in unserem Hotel ein, dem Hôtel de Londres, und erkunden einen Abend lang das zauberhafte Menton – wir erleben die Mischung aus italienischem und französischem Einfluss. Schließlich kehren wir in der Pizzeria Al Vecchio Forno ein und beenden den Tag mit einem Crêpe in der Crêperie Fleur de Sel.

Von Café zum Cappuccino

Der Besuch in Frankreich war ein kurzes Vergnügen und so geht es auf unserer dritten Etappe bereits retour nach bella Italia. Aber nicht ohne Frühstück in einer Boulangerie. Schon bald überqueren wir wieder die Grenze und stärken uns in Ospedaletti bei einem Kaffee. Auf der dritten Etappe nehmen wir uns wieder einen berühmten Aufstieg vor, und zwar geht es hoch nach Poggio. Vom Radweg aus ist die Route etwas schwieriger zu finden, deshalb ist es besser, hier auf die Strada Statale 1 zu wechseln. Der Anstieg ist moderat, sodass man beim gleichmäßige Klettern den Ausblick auf das Meer und die umliegenden Berge in vollen Zügen genießen kann.

Bevor es für uns nach Albenga geht, machen wir noch einen Abstecher ins Hinterland. Es ist eine flache Fahrt, die Straßen werden allerdings mit zunehmender Entfernung zur Küste holperiger. Dolcedo wirkt auf uns sehr verschlafen, wobei das auch daran liegen mag, dass wir in der Nebensaison unterwegs sind. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Gassen zu erkunden und die alte Brücke aufzusuchen. Am Rückweg nach Albenga werden wir eins mit dem Asphalt. Unser Ziel: eine warme Dusche und einen Teller Pasta. Am Capo Berta und am Capo Mimosa halten wir noch einmal inne – das Meer glitzert türkisblau und wir sind dankbar, dass unsere trainierten Muskeln uns die Anstiege hinauftragen.

Lebendige Küstenorte

Im Gegensatz zu den kleineren Orten auf der Strecke ist Albenga sehr lebendig. In den schmalen Gassen der Stadt gibt es einige ansprechende Lokale und Boutiquen. Der Blick nach oben trifft auf ein Klischee: Wäsche hängt auf Leinen quer über den Gassen, schaukelt im Luftzug und liefert den Touristen Motive für typische Urlaubsfotos. Wir beenden unsere Etappe im Ristorante Le Anfore. Hier stimmt einfach alles: der Geschmack, das Ambiente, die Portionen und der Preis. Zu guter Letzt holen wir uns noch ein Eis aus der Gelateria Cioccogelato – ein herrlicher süßer Abschluss!

Heute fahren wir ohne Gepäck ins Hinterland. Wir haben eine lange Tour geplant, also heißt es zuerst ausgiebig zu frühstücken: Das kann man wunderbar im Café Ex Atelier. Wir starten von Albenga auf der SS453 Richtung Pieve di Teco. Die Route führt immer wieder über sanfte Anstiege, die Gegend wird umso ruhiger und verlassener, je weiter wir ins Tal vordringen. Links und rechts erblickt man nun immer wieder Bergdörfer in der Ferne. Erst in Pieve di Teco angekommen, wird es wieder lebhafter. Unter den Arkaden reihen sich einige Kaffeehäuser, und wir beschließen, einzukehren. Es lohnt sich in jedem Fall, den Ort zu erkunden und hier bei Bedarf noch Verpflegung für die Weiterfahrt zu besorgen.

Idylle zwischen Olivenhainen

Für uns geht es nun hinauf Richtung Borghetto und Aquila d’Arroscia. Der Anstieg nach Gazzo überwindet im Schnitt eine Steigung von etwa 6,5 Prozent. Die Gegend ist unheimlich idyllisch. Wir sind die Einzigen, die hier zwischen den Olivenhainen radeln. Neben unserem eigenen Atem begleitet uns nur das Läuten der Kirchenglocken aus den entfernten Bergdörfern. Wir haben relativ klare Sicht, oft bis zum Meer. Der Asphalt ist auf dieser Strecke in mittelmäßigem Zustand. Verpflegung kann man nach Pieve di Teco nicht mehr kaufen, es ist also notwendig, ausreichend Snacks und Wasser mitzunehmen.

Der Ort Aquila wird in den Reiseführern als außergewöhnlich beschrieben. Für uns gilt: der Weg ist das Ziel. Die Fahrt bis nach Aquila ist spektakulär und einzigartig. Der Ort selbst liegt wie ausgestorben. Die Gegend mit dem Rad zu erkunden, ist ein tolles Erlebnis – die Strecke mit dem Auto abzufahren, erscheint uns sinnlos. In Aquila heißt es für uns: Armlinge und Gillet an, und los geht’s, in rasender Abfahrt nach Ranzo. Die wunderschöne Landschaft rauscht an uns vorbei – das Adrenalin kickt. Den Abend lassen wir wieder bei einer ordentlichen Portion Pasta ausklingen.

Verschneite Gipfel im Blick

Dem aufregenden Tag im Hinterland folgt wetterbedingt ein Pausentag. Am nächsten Morgen steht erneut eine große Tour ins Hinterland an, bei der wir die Grenze ins Piemont überschreiten. Wir sind also dankbar für das ausgiebige Frühstück im B&B und brechen früh auf. Ab Toirano beginnt der ruhige Aufstieg nach Castelvecchio di Roca Barbena. Wir durchqueren einige malerische Dörfer, wie zum Beispiel Balestrino. Wir rollen nach Zuccharello hinunter, stärken uns mit einem Kaffee und dürfen dann dieselben Serpentinen wieder hochradeln.

Nun beginnt der lange, sanfte Anstieg zu le Volte – den Wind­rädern. Es herrscht kaum Verkehr, mitunter deshalb, weil es hier auch keine Ortschaften mehr gibt. Am höchsten Punkt des Passes steht ein verfallenes Lokal. Andere Radfahrer sehen wir hier weit und breit keine. Wir halten inne und genießen den unglaublichen Fernblick auf verschneite Gipfel. Anschließend geht es bergab nach Garessio. Der Ort scheint von ferne betrachtet verfallen. Hungrig probieren wir unser Glück – und sind überglücklich, dass die Agribar-Trattoria del Duduro geöffnet hat. Wir bekommen ein herrlich frisches Panini mit Prosciutto und lokalem Käse. Genau das Richtige vor der Weiterfahrt. Denn nun geht es auf den Colle di Quazzo. Auf einer Länge von 6,5 Kilometern legt man hier 650 Höhenmeter zurück. Die Beine brennen – der Anstieg hat es in sich.

In ruhigem Rhythmus bergauf

Es folgt die Abfahrt nach Calizzano, hier ist durchaus Vorsicht geboten, da der Asphalt oft in schlechtem Zustand ist. Von Calizzano aus geht es direkt wieder bergauf, und zwar nach Melogno. Es ist ein langer, aber sanfter Anstieg, der großteils im Wald gelegen ist. Auch dort gebietet der Straßenzustand Vorsicht. Umgeben von Bäumen genießen wir die frische Luft und kommen trotz der Fahrt bergauf zur Ruhe.

Nach einer 15 Kilometer langen Abfahrt erreichen wir wieder Finale Ligure. Die Strecke bietet traumhafte Ausblicke, allerdings wimmelt es vor Autos. Nach der langen Tour gilt es also, noch einmal alle Aufmerksamkeit zu bündeln. Für eine ordentliche Portion Pasta radeln wir nach Pietra Ligure, bevor es gestärkt zurück nach Giustenice geht.

Heute heißt es Abschied nehmen. Doch so richtig können wir uns von Bella Italia noch nicht lösen, also immer mit der Ruhe. Die Straße zwischen Pietra Ligure und Finale Ligure ist wunderschön, man kann das Meer förmlich riechen. Wir kehren in Finale noch auf einen Cappuccino ein und gönnen uns ein morgendliches Eis in der Gelateria La Sosta.

Zurück Richtung Genua

Auf dem von der Hinfahrt bereits bekannten Radweg ­radeln wir Genua entgegen. Von Finale nach Noli schlängelt sich die Straße an den Klippen entlang. In Noli entschließen wir uns, noch einen Stopp zu machen. Der Ort ist sehr quirlig, es gibt einige nette Cafés, und der Hausstrand lädt zum Verweilen ein.

Von Corgoleto bis Arenzano weichen wir mit Freude auf den Radweg aus. Wir genießen die letzten Blicke aufs Meer und nutzen in Arenzano noch einmal die Möglichkeit, um einzukehren und das Flair der Riviera zu erleben. Die Radwege sind stellenweise sehr holperig, führen aber bis ins Centro Storico. Einmal angekommen, schlendern wir mit den Rädern durch die fotogenen Gassen. Auf der Piazza Giacomo Matteotti lassen wir uns in der Pasticceria Douce nieder. Wir gehen vom Cappuccino zum Aperol und zum Tiramisu über. Ob wir wohl schon die italienische Staatsbürgerschaft bekommen würden?

Wir lassen die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren. Es war eine unvergessliche Reise und es fühlt sich gut an, all dies mit dem Rad erkundet zu haben. Eine Art zu reisen, die es ermöglicht, einen Gang zurückzuschalten. Es erlaubt einem, die Umgebung mit all seinen Sinnen wahrzunehmen. Trotzdem der Transport des eigenen Gepäcks bedeutet, einiges mehr an Anstrengung in Kauf zu nehmen, sind wir am Ende der Reise unheimlich aufgeladen und erholt. Wir verweilen den gesamten Nachmittag im Café, bevor wir uns auf den Weg machen und unsere Räder für die Heimreise wieder zerlegen. Und ­lange bevor wir in den Zug steigen, beginnen wir schon wieder, unsere nächste Reise zu planen.

Reise-Info Ligurien

Anreise

Mit dem Zug

Es gibt tägliche Verbindungen z.B. ab Frankfurt (11 Std.), Stuttgart und München oder z.B. auch mit dem ÖBB-Nightjet von Wien in etwa 14 Stunden. Wegen der Fahrradmitnahme sollte man sich in jedem Fall rechtzeitig vor der Reise über die Möglichkeiten und Kosten informieren.Ab Genua in Richtung der ligurischen Küste führt eine durchgehende Bahnlinie bis nach San Remo. Verbindungen gibt es mehrmals täglich, eine Mitnahme des Fahrrades ist gestattet.

Mit dem Auto

Ab München rund 630 Kilometer und 7:30 Stunden Fahrzeit, ab Wien über die A2 in etwa 9:30 Stunden.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für die ligurische Küste ist von April bis September. Für aktive Urlaube empfiehlt es sich, aufgrund der Hitze die Monate Juli und August zu meiden, zumal das auch die Hauptreisezeit für Sommertouristen ist. Im Frühling erreichen die Temperaturen bereits um die 20 Grad. Ligurien punktet aufgrund seines klassisch ­mediterranen Klimas mit vielen milden Sonnenstunden. Die Hauptregenzeit ist im Oktober und November. Der Sommer ist eher trocken, falls es zu Niederschlag kommt, dann in Form von intensiven Schauern. Dauerregen kommt seltener vor.

Sehenswert

Noli punktet mit seinem einladenden Hausstrand und dem verwinkelten historischen Zentrum mit einigen Lokalen. Die Stadtmauern von Noli zählen zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Befestigungen an der italienischen Riviera. Sie umschließen die Altstadt und reichen bis hinauf zur Burg Monte Ursino.

Albenga wird oft als die Stadt der hundert ­Türme bezeichnet. Die mittelalterliche Altstadt ist sehr gut erhalten. Besucher können dort noch einige römische Überreste (Straßen, Mauern, Fundamente) bestaunen.

In Finale Ligure ist vor allem die Piazza Vittorio Emanuele II sehenswert, die sich direkt am Meer befindet. In den zahlreichen einladenden Cafés bekommt man einen Geschmack für das italienische „dolce far niente“. Außerdem ist die Stadt bekannt für ihre Mountainbike-Trails.

Und natürlich hat die ligurische Riviera für den Straßenradsport besonderen Stellenwert: Der Streckenabschnitt ist als Teil des Radsport-Monuments Mailand-San Remo außerordentlich beliebt. Zu den Highlights zählen die beiden Anstiege La Cipressa und der Poggio di San Remo. Zwischen San Lorenzo al Mare, Imperia, Sanremo und Ospedaletti führt ein rund 30 Kilometer langer durchgehender Radweg entlang der Küste. Er verläuft auf einer ehemaligen Bahntrasse und zählt aufgrund der Ausblicke zu einem der schönsten ­Küstenradwege ganz Europas.

Lokale & Unterkünfte

Cervo

Bed and Breakfast Palazzo Duca
www.palazzodelducacervo.com/

Pizzeria/Hostaria A Veggia Baracca
Via Circonvallazione di Ponente 1,
18010 Cervo, Imperia

Cipressa

Café Buona Vita Cipressa
Piazza Giuseppe Mazzini 2,
18017 Cipressa, Imperia
www.cipressa.com

Ventimiglia

Ristorante Pizzeria Portanizza
www.portanizza.com

Menton

Hôtel des Londres
www.hotel-de-londres.com

Pizzeria Al Vecchio Forno
https://cinque-valli.com/listing/al-vecchio-forno/

Crêperie Fleur de Sel
2 Rue du Vieux Collège, 06500 Menton

Albenga

Airbnb Il Maestrale

Café Ex Atelier
Via Enrico D’Aste 10, 17031 Albenga
Finale Ligure

Pasticceria Bar Caffetteria Caviglia
Via XXV Aprile, 5/B, 17047 Vado Ligure

Panetteria Pippo
Via Roma, 13, 17024 Finale Ligure

Gelateria La Sosta
www.alsosta.it

Giustenice

L’Acacia B&B
www.bbacaciagiustenice.it

Ristorante Capalla
Via Besso, 4, 17027 Giustenice

Genua

Pasticceria Douce
www.douce.it

Gepäckaufbewahrung Via Balbi
www.stowyourbags.com

Ligurien-Info

Tourismus Ligurische Riviera
https://www.visitligurianriviera.it/de/

Etappenfahrt Ligurien - Übersicht

Etappenfahrt LigurienFoto: printmaps.net/Wolfgang PappEtappenfahrt Ligurien

Ligurien ist eine nordwestliche Region Italiens, die im Osten an die Toskana und Emilia Romagna und im Westen an Frankreich grenzt. Der Apennin und die Alpen trennen die Region vom Piemont. Die westliche Riviera erstreckt sich zwischen Genua und Ventimiglia. Die östliche Riviera verläuft von Genua bis nach La Spezia und ist vor allem für die Region Cinque Terre bekannt. Insgesamt bietet Ligurien mehr als 300 Kilometer Küste.

Besonders attraktiv für Liebhaber von Outdoor- Aktivitäten ist das Gebiet aufgrund der Kombina­tion aus Meer und Bergen. Der höchste Berg ist der Monte Saccarello mit 2.201 Metern. Die Region beherbergt einen Nationalpark und zahlreiche Regionalparks und Naturreservate. Auch Genießer der italienischen Küche kommen nicht zu kurz – Ligurien ist vor allem für Pesto Genovese und Focaccia berühmt.

Empfohlener redaktioneller Inhalttouren.bike-magazin.de

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Etappe 1 | Genua – Cervo | 109 km, 785 Hm

Etappe 2 | Cervo – Èze – Menton | 105 km, 1.389 Hm

Etappe 3 | Menton – Poggio – Dolcedo – Albenga | 111 km, 950 Hm

Etappe 4 | Albenga – Pieve di Teco – Aquila di Arroscia – Albenga | 72 km, 883 Hm

Etappe 5 | Albenga – Giustenice | 34 km, 305 Hm

Etappe 6 | Giustenice – Balestrino – Castelvecchio di Roca Barbena – Zuccharello – Colle di Quazzo – Calizzano – ­Finale Ligure – Giustenice | 114 km, 2.700 Hm

Etappe 7 | Giustenice – Genua | 81 km, 442 Hm


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