Die Stadt Freiburg hat durch ihre Lage am Rande des Schwarzwalds eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Anstiegen – auch an sehr langen. Der Schauinsland ist der Freiburger Hausberg und das Segment ist an das wichtigste deutsche Bergzeitfahren angelehnt. Der Schauinslandkönig bietet seit 2007 – mit kurzer Unterbrechung – den Leistungsvergleich am Berg. Unübertroffen ist die Vielfalt der Wertungen: Handicapsportler, Klapprad, Inlines, Skiroller, Tandem, Einrad, Kinderradanhänger u.a. nehmen in einer eigenen Wertungsklasse teil. Rund 1.200 Teilnehmer haben im vergangenen Jahr beim Schauinslandkönig gegen die Schwerkraft gekämpft. In diesem Jahr werden am 19. Juli die Königin und der König des Schauinsland gesucht. Der Anstieg bremst zu Beginn den Enthusiasmus mit Steigungsprozenten im zweistelligen Bereich ab. Danach pendeln sich die Steigungsprozente im Bereich zwischen sechs und sieben Prozent ein. Durch die vielen Serpentinen kommt das Gefühl eines langen Anstiegs in den Alpen auf. Mit seinen 755 Höhenmetern reicht er schon an kleinere Alpenpässe heran. Der Anstieg über die L 124 ist am Wochenende für Motorräder gesperrt. Brutale Alternative zur L 124 ist die Anfahrt aus dem Münstertal über die Stohrenstraße mit Steigungen bis 18 Prozent. Den KOM hat der belgische Radprofi Sylvain Moniquet auf der 3. Etappe der Deutschland Tour 2022 aufgestellt. Den QOM hält die Deutsche MTB-Meisterin Nina Graf.
Hinweis: Die Hohe Acht am Nürburgring wurde nicht berücksichtigt, da der Anstieg nicht ganzjährig befahrbar ist
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