Dresden hat eine große und bunte Rennradszene – der Beweis ist, dass dieser Anstieg auf dem deutschlandweit vierten Rang liegt. „Wer in Dresden Rad fährt, fährt die Grundstraße", sagt Uwe Lippold, Vorsitzender der Dresdner „Picardellics". Die Grundstraße ist lange genug, um ein Berggefühl zu erzeugen und gleichzeitig so kurz, dass man sie mehrfach fahren kann. Daher ist sie ideal für Intervalltraining oder einen Leistungstest. Seit Jahren ist es ein Referenzanstieg für Dresdner Radsportler –das Radteam Picardellics nutzt die Straße wie viele andere, um die Jahresform zu testen. Für Gruppenausfahrten ist die Grundstraße ideal, weil man sie direkt aus der Innenstadt erreicht und Trainingsrunden im Schönfelder Hochland und Ostsachsen erschließt. Viele klassische Trainingsrunden führen daher über den Anstieg. Zur Belohnung gibt es einen fantastischen Blick über Dresden. Selbst sporthistorisch ist der Anstieg relevant: 1971 gab es bei der Friedensfahrt ein Bergzeitfahren auf der Grundstraße.
Bei den Männern hat Christian Kreuchler die schnellste Zeit aufgestellt – der Hobbyradsportler ist inzwischen vor allem auf dem Gravelbike unterwegs und früher GCC-Rennen gefahren. Die Königin an diesem Anstieg ist Henriette Beil, die für Petz Racing Hobbyradrennen fährt.
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Hinweis: Die Hohe Acht am Nürburgring wurde nicht berücksichtigt, da der Anstieg nicht ganzjährig befahrbar ist
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