Es überrascht nicht, dass der Beigarten Climb direkt hinter dem Schäftlarner Berg folgt. Denn beide gehören quasi zusammen. Meist fahren die Münchner Rennradfahrer auf dem Rückweg über Beigarten – entgegen der historischen Strecke des olympischen Straßenrennens. Schäftlarn und Beigarten liegen links und rechts der Isar. Sie bieten eine besondere Variante des Höhenmeter-Sammelns: Als Schäftlarner Schaukel bezeichnet man das Hin- und Herpendeln zwischen den Anstiegen auf beiden Uferseiten. Vom Charakter unterscheidet sich der Beigarten Climb aber deutlich vom Schäftlarner Berg: er ist deutlich unrhythmischer zu fahren. Im unteren Teil kann man noch zügig hochdrücken, doch in der zweiten Kurve wird es über 8,2 % steil und das bremst den Speed. Nach der dritten Kurve fallen die Steigungsprozente wieder deutlich und die lange Gerade lädt zum Bergaufsprint ein – perfekt für ein Laktat-Finish! Bei den Männern hält Quirin Haidl vom Radtem Impuls den KOM, QOM ist die Mountainbikerin Gloria Baier.
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