DeutschlandBodensee (GPS-Daten)

Unbekannt

 · 31.08.2008

Deutschland: Bodensee (GPS-Daten)Foto: Matthias Rotter

Tief im Süden der Republik befinden sich Rennradler im siebten Himmel. Im Hinterland des Bodensees schlängeln sich feine Sträßchen durch den Linzgau und das Allgäu. Gespickt mit harten Prüfungen für Kletterkünstler.

Tal der Liebe – das klingt wie ein verunglückter Marketing-Name. Warum ihr Tal diese süßliche Bezeichnung bekam, das können sich die Bewohner des Deggenhausertals selbst nicht so genau erklären. In der kleinen Gemeinde Deggenhausen im Linzgau kursieren über den Namensursprung mehrere Theorien: Die Bauern im Tal versorgten nach dem Zweiten Weltkrieg Not leidende Frauen und Kinder. Oder: So mancher Jüngling soll auf der Durchreise dem Charme der Dorfschönheiten erlegen und nicht mehr in seine Heimat zurückgekehrt sein – anständig im Tal verheiratet, versteht sich. Wahrscheinlich ist die Herkunft des Namens viel nahe liegender: Nämlich, dass ein derart liebliches Fleckchen Erde einfach “Tal der Liebe” heißen muss.

Bei aller Liebe: Am dreieckigen, rot umrandeten Schild mit der Aufschrift 30 Prozent ist Schluss mit lustig. Als Mahnmal steht es am letzten Teilstück des Sträßchens, das sich hinauf zum Höchsten schwingt, der das Deggenhausertal flankiert. “Das Sträßchen ist ein Geheimtipp”, verrät Roland Hecht vom Radsportverein “Seerose” aus Friedrichshafen und schmunzelt. “Der Höchsten kann ein ganz harter Brocken sein, wenn er will.” Am Berg installierte der Radclub im März 2006 eine permanente Zeitfahrstrecke, inzwischen überregional bekannt als “Stoppomat”.

Diese Routen finden Sie als PDF-Download:

TOUR 1: Doppelter Höchsten (72 Kilometer, 1.260 Höhenmeter, maximal 30 Prozent Steigung)

TOUR 2: Aussicht überm Bodensee (101 Kilometer, 1.560 Höhenmeter, maximal zwölf Prozent Steigung)

TOUR 3: Württembergisches Allgäu (78 Kilometer, 1.120 Höhenmeter, maximal 15 Prozent Steigung)

TOUR 4: Durchs Argental (64 Kilometer, 700 Höhenmeter, maximal zehn Prozent Steigung)

Die Tracks im GPX-Format sind jeweils auf maximal 500 Trackpunkte reduziert. Sie können die Daten zum Nachfahren direkt auf Ihr GPS-Gerät laden oder auf dem Computer in Google Earth oder Google-Maps betrachten.

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