Anstiege der AlpenSudelfeldpass - Sudelfeldpass, Bayerische Alpen: Genießen statt rasen

Unbekannt

 · 22.08.2011

Anstiege der Alpen: Sudelfeldpass - Sudelfeldpass, Bayerische Alpen: Genießen statt rasenFoto: Matthias Rotter

Zwischen Bayrischzell und dem Inntal schlängelt sich die Sudelfeldstraße (Sudelfeldpass 1.123 m) durch eine bayerische Bilderbuchlandschaft.

Grasende Kühe auf saftigen Almwiesen, überragt vom mächtigen Gipfel des Wendelsteins. Für Kletterer lautet die Devise deshalb: Genießen statt rasen. Die kurze Westrampe beginnt im malerischen Örtchen Bayrischzell. Die Steigung beginnt unvermittelt und pendelt sich bis zur Passhöhe bei durchschnittlich acht Prozent ein. Mit jedem Meter, den man an Höhe gewinnt, wird der Blick ins Tal zurück und aufs Felsmassiv des Wendelsteins schöner. Die schmucklose Passhöhe hingegen liegt im Wald verborgen. Mit knapp 16 Kilometern ist die im Inntal, kurz vor der österreichischen Grenze, beginnende Ostrampe rund viermal so lang – und mit immerhin mehr als 700 Höhenmetern gespickt. Diese werden jedoch in leicht verdaulichen Happen serviert, immer wieder unterbrochen von Flachstücken.

Die mit 13 Prozent steilste Rampe erwartet Radler bereits nach etwa einem Kilometer. Da heißt es: Durchatmen und locker bleiben, denn sobald ein Schild den Gasthof Hummelei ankündigt, ist das Härteste schon wieder überstanden. Ab jetzt windet sich das schmale Sträßchen gemütlich ins enge Tal hinein. Erst ab dem Gasthaus Feuriger Tatzlwurm zieht die Steigung wieder an. Die nun breitere Straße zieht sich in großen Kehren zu den Almen des Sudelfeldes hinauf. Sehr zu empfehlen ist die Rundtour (siehe Tour 1), auf der man auch die dritte Rampe von Brannenburg her kennenlernt, die beim Gasthof Tatzlwurm in die Ostrampe einmündet.

  West- und Ostseite im ProfilFoto: Christian Rolle
West- und Ostseite im Profil
Foto: Christian Rolle
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