Test 2017: Zeitfahrräder von BMC, Canyon, Cervélo und Felt - Acht Zeitfahrräder im VergleichFoto: TOUR Magazin

RennräderTest 2017: Zeitfahrräder von BMC, Canyon, Cervélo und Felt - Acht Zeitfahrräder im Vergleich

Unbekannt

 9/15/2017, Lesezeit: 1 Minute

TOUR hat acht Zeitfahrräder von BMC, Canyon, Cervélo und Felt unter die Lupe genommen. Ziel des Tests: Ein Vergleich zwischen Triathlon-Rädern und UCI-konformen Zeitfahr-Maschinen.

Aerodyamik in Reinform - das ist der Anspruch der Zeitfahrräder von BMC, Canyon, Cervélo und Felt. Ob die Triathlon-Varianten der vier Hersteller oder die UCi-konformen Zeitfahr-Boliden - technisch spannend sind alle getesteten Räder. In unserer Galerie finden Sie alle Räder in der Übersicht und aufschlussreiche Aero-Daten aus unserem Windkanal-Test.

FELT Im Bereich frontaler Anströmung liegen alle Felt-Varianten dicht
	beieinander. Zu den Rändern performt die Tria-Variante besser, hier
	kommt der große Flügel am Unterrohr zum Tragen. Das ist konsequent, denn Triathleten sind langsame Zeitfahrer und sehen eher große Anströmwinkel als die Nuzter von TT-Maschinen.   Am besten fliegt auch das Felt mit einem Zipp 808.Foto: TOUR Magazin
FELT Im Bereich frontaler Anströmung liegen alle Felt-Varianten dicht beieinander. Zu den Rändern performt die Tria-Variante besser, hier kommt der große Flügel am Unterrohr zum Tragen. Das ist konsequent, denn Triathleten sind langsame Zeitfahrer und sehen eher große Anströmwinkel als die Nuzter von TT-Maschinen. Am besten fliegt auch das Felt mit einem Zipp 808.
BMC Timemachine 01 Three: UCI Schnell, laufruhig, variabel einstellbar, aber auch sehr teuer - obwohl eine Top-Gruppe verbaut ist.Foto: TOUR Magazin
BMC Timemachine 01 Three: UCI Schnell, laufruhig, variabel einstellbar, aber auch sehr teuer - obwohl eine Top-Gruppe verbaut ist.
BMC Timemachine 01 Three: Tria Der extreme Spielraum bei der Montage der Sattelstütze erlaubt Sitzwinkel zwischen 71 und 81 Grad. Das V-Cockpit ist vom Rahmen abtrennbar.Foto: TOUR Magazin
BMC Timemachine 01 Three: Tria Der extreme Spielraum bei der Montage der Sattelstütze erlaubt Sitzwinkel zwischen 71 und 81 Grad. Das V-Cockpit ist vom Rahmen abtrennbar.
BMC

	Klare Zweiteilung: Die TT-Räder sind schneller als die Tria-Boliden. Die Laufradeffekte sind deutlich: Die Zipp 808 verzögern die Ablösung der Strömung, sie sind vor allem für langsame Zeitfahrer interessant, die Anströmungen über 10° erleben - zum Beispiel beim Ironman HawaiiFoto: TOUR Magazin
BMC Klare Zweiteilung: Die TT-Räder sind schneller als die Tria-Boliden. Die Laufradeffekte sind deutlich: Die Zipp 808 verzögern die Ablösung der Strömung, sie sind vor allem für langsame Zeitfahrer interessant, die Anströmungen über 10° erleben - zum Beispiel beim Ironman Hawaii
Canyon Speedmax CF SLX 9.0 LTD: UCI Überragende Ausstattung, sehr gute Aero-Werte: Das Speedmax lässt kaum Wünsche offen. Die Performance kostet aber auch solze 9.500 Euro.Foto: TOUR Magazin
Canyon Speedmax CF SLX 9.0 LTD: UCI Überragende Ausstattung, sehr gute Aero-Werte: Das Speedmax lässt kaum Wünsche offen. Die Performance kostet aber auch solze 9.500 Euro.
Canyon Speedmax CF SLX 9.0 LTD: Tria Das clever im Rahmen intergierte Trinksystem überzeugt anstandslos, allein das Finden der optimalen Sitzposition erfordert beim Versandrad einige Mühe.Foto: TOUR Magazin
Canyon Speedmax CF SLX 9.0 LTD: Tria Das clever im Rahmen intergierte Trinksystem überzeugt anstandslos, allein das Finden der optimalen Sitzposition erfordert beim Versandrad einige Mühe.
CANYON

	TT- und Tria Rad sind im Tempo gleichauf, die Kurven kleben aneinander. Das günstige Canyon 9. SL hat einen schlechter integrierte Lenkeinheit - dies wirkt sich bei allen Winkeln negativ aus, der Widerstand liegt etwas höher. Die serienmäßig verbauten Reynolds Strike sind den Zipp 808 bis zehn Grad Anströmung ebenbürtig. Zu den Rändern verbessern die teuren Räder die Performance etwas; in der gewichteten Wertung macht das zwei Watt aus.Foto: TOUR Magazin
CANYON TT- und Tria Rad sind im Tempo gleichauf, die Kurven kleben aneinander. Das günstige Canyon 9. SL hat einen schlechter integrierte Lenkeinheit - dies wirkt sich bei allen Winkeln negativ aus, der Widerstand liegt etwas höher. Die serienmäßig verbauten Reynolds Strike sind den Zipp 808 bis zehn Grad Anströmung ebenbürtig. Zu den Rändern verbessern die teuren Räder die Performance etwas; in der gewichteten Wertung macht das zwei Watt aus.
CERVÉLO P5 In sieben Rahmengrößen erhältlich, dafür aber nur bedingt einstellbar. Maßstab in Sachen Geschwidnigkeit.Foto: TOUR Magazin
CERVÉLO P5 In sieben Rahmengrößen erhältlich, dafür aber nur bedingt einstellbar. Maßstab in Sachen Geschwidnigkeit.
CERVÉLO P5X Die varibalen Verstellmöglichkeiten sind ein Traum für Triathleten, wenn es darum geht die perfekte Sitzposition zu ermitteln. Der Preis von 14.999 Euro mutet aber wahnwitzig an.Foto: TOUR Magazin
CERVÉLO P5X Die varibalen Verstellmöglichkeiten sind ein Traum für Triathleten, wenn es darum geht die perfekte Sitzposition zu ermitteln. Der Preis von 14.999 Euro mutet aber wahnwitzig an.
CERVÉLO Das P5 ist das schnellste Rad im Test. Die Zipp 808 bringen bei allen Winkeln ein kleines Plus an Geschwindigkeit. Der extravagante Tria-Bolide P5x folgt mit knappem Abstand.Foto: TOUR Magazin
CERVÉLO Das P5 ist das schnellste Rad im Test. Die Zipp 808 bringen bei allen Winkeln ein kleines Plus an Geschwindigkeit. Der extravagante Tria-Bolide P5x folgt mit knappem Abstand.
Felt DA1 Vier lieferbare Vorbauten machen das Rad gut einstellbar. Schnell ist es obendrein - trotz des hohen Alters. Bereits 2012 kam das Modell auf den Markt.Foto: TOUR Magazin
Felt DA1 Vier lieferbare Vorbauten machen das Rad gut einstellbar. Schnell ist es obendrein - trotz des hohen Alters. Bereits 2012 kam das Modell auf den Markt.
Felt 1A FRD Rund-um-sorglos Paket für Triathleten dank integriertem Trinksystem und Powermeter. Schon mit mittelhohen Felgen gute Aero-Performance.Foto: TOUR Magazin
Felt 1A FRD Rund-um-sorglos Paket für Triathleten dank integriertem Trinksystem und Powermeter. Schon mit mittelhohen Felgen gute Aero-Performance.
FELT Im Bereich frontaler Anströmung liegen alle Felt-Varianten dicht
	beieinander. Zu den Rändern performt die Tria-Variante besser, hier
	kommt der große Flügel am Unterrohr zum Tragen. Das ist konsequent, denn Triathleten sind langsame Zeitfahrer und sehen eher große Anströmwinkel als die Nuzter von TT-Maschinen.   Am besten fliegt auch das Felt mit einem Zipp 808.Foto: TOUR Magazin
FELT Im Bereich frontaler Anströmung liegen alle Felt-Varianten dicht beieinander. Zu den Rändern performt die Tria-Variante besser, hier kommt der große Flügel am Unterrohr zum Tragen. Das ist konsequent, denn Triathleten sind langsame Zeitfahrer und sehen eher große Anströmwinkel als die Nuzter von TT-Maschinen. Am besten fliegt auch das Felt mit einem Zipp 808.
BMC Timemachine 01 Three: UCI Schnell, laufruhig, variabel einstellbar, aber auch sehr teuer - obwohl eine Top-Gruppe verbaut ist.Foto: TOUR Magazin
BMC Timemachine 01 Three: UCI Schnell, laufruhig, variabel einstellbar, aber auch sehr teuer - obwohl eine Top-Gruppe verbaut ist.
BMC Timemachine 01 Three: UCI Schnell, laufruhig, variabel einstellbar, aber auch sehr teuer - obwohl eine Top-Gruppe verbaut ist.
BMC Timemachine 01 Three: Tria Der extreme Spielraum bei der Montage der Sattelstütze erlaubt Sitzwinkel zwischen 71 und 81 Grad. Das V-Cockpit ist vom Rahmen abtrennbar.
BMC

	Klare Zweiteilung: Die TT-Räder sind schneller als die Tria-Boliden. Die Laufradeffekte sind deutlich: Die Zipp 808 verzögern die Ablösung der Strömung, sie sind vor allem für langsame Zeitfahrer interessant, die Anströmungen über 10° erleben - zum Beispiel beim Ironman Hawaii
Canyon Speedmax CF SLX 9.0 LTD: UCI Überragende Ausstattung, sehr gute Aero-Werte: Das Speedmax lässt kaum Wünsche offen. Die Performance kostet aber auch solze 9.500 Euro.
Canyon Speedmax CF SLX 9.0 LTD: Tria Das clever im Rahmen intergierte Trinksystem überzeugt anstandslos, allein das Finden der optimalen Sitzposition erfordert beim Versandrad einige Mühe.
CANYON

	TT- und Tria Rad sind im Tempo gleichauf, die Kurven kleben aneinander. Das günstige Canyon 9. SL hat einen schlechter integrierte Lenkeinheit - dies wirkt sich bei allen Winkeln negativ aus, der Widerstand liegt etwas höher. Die serienmäßig verbauten Reynolds Strike sind den Zipp 808 bis zehn Grad Anströmung ebenbürtig. Zu den Rändern verbessern die teuren Räder die Performance etwas; in der gewichteten Wertung macht das zwei Watt aus.
CERVÉLO P5 In sieben Rahmengrößen erhältlich, dafür aber nur bedingt einstellbar. Maßstab in Sachen Geschwidnigkeit.
CERVÉLO P5X Die varibalen Verstellmöglichkeiten sind ein Traum für Triathleten, wenn es darum geht die perfekte Sitzposition zu ermitteln. Der Preis von 14.999 Euro mutet aber wahnwitzig an.
CERVÉLO Das P5 ist das schnellste Rad im Test. Die Zipp 808 bringen bei allen Winkeln ein kleines Plus an Geschwindigkeit. Der extravagante Tria-Bolide P5x folgt mit knappem Abstand.
Felt DA1 Vier lieferbare Vorbauten machen das Rad gut einstellbar. Schnell ist es obendrein - trotz des hohen Alters. Bereits 2012 kam das Modell auf den Markt.
Felt 1A FRD Rund-um-sorglos Paket für Triathleten dank integriertem Trinksystem und Powermeter. Schon mit mittelhohen Felgen gute Aero-Performance.
FELT Im Bereich frontaler Anströmung liegen alle Felt-Varianten dicht
	beieinander. Zu den Rändern performt die Tria-Variante besser, hier
	kommt der große Flügel am Unterrohr zum Tragen. Das ist konsequent, denn Triathleten sind langsame Zeitfahrer und sehen eher große Anströmwinkel als die Nuzter von TT-Maschinen.   Am besten fliegt auch das Felt mit einem Zipp 808.

Den ausführlichen Test mit allen Daten und Fakten zu diesen Rädern finden Sie unten im PDF-Download-Bereich:

  • BMC TimeMachine 01 Three UCI UND TRIA
  • Canyon Speedmax CF SLX 9.0 LTD UCI UND TRIA
  • Cervélo P5 und P5X
  • Felt DA1 und 1A FRD

KURZ & KNAPP
Ein neuer Trend zeichnet sich bei Zeitfahrrädern ab. Spezielle Triathlonmodelle sprechen mit praktischen Details wie integrierten Trinksystemen, Proviantboxen, weitreichenden Verstellmöglichkeiten und intelligenten Transportoptionen gezielt die Dreikämpfer an. Windschnittiger als UCI-konforme Modelle sind die Räder damit aber nicht – das zeigt unser Test im Windkanal. Aerodynamisch liegen alle sechs getesteten Modelle auf ähnlich hohem Niveau. Zeitfahrer, die nach dem letzten kleinen technischen Vorteil suchen, müssen ihr Augenmerk deshalb auf andere Details richten, speziell auf Reifen und Kleidung.

  Diesen und weitere Artikel finden Sie in TOUR 9/2017: Heft bestellen-> TOUR IOS-App-> TOUR Android-App->Foto: Andreas Jacob
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