Wie gut ist das neue Gravelbike Diverge von Specialized?Foto: Skyshot/Greber

Wie gut ist das neue Gravelbike Diverge von Specialized?

Auf den ersten Blick wirkt das neue Gravelbike Diverge von Specialized fast unauffällig. Was wirklich in dem Allround-Rad steckt, verrät unser Test auf Schotterpisten.

Das neue Gravel-Modell Diverge präsentiert sich aufgeräumt und auf den ersten Blick ohne extravagante Details. Stattdessen einfache, bewährte Technik, die nicht nur die Herzen von Selberschraubern höherschlagen lässt - siehe die klassischen BSA-Tretlagerschalen oder die runde Sattelstütze mit bequem außen liegenden Klemmschelle.

  Unter dem Flaschenhalter sitzt die Swat-Box – ein geräumiges Staufach.Foto: Matthias Borchers
Unter dem Flaschenhalter sitzt die Swat-Box – ein geräumiges Staufach.

Doch das Diverge kann auch mit einigen Spezialitäten aufwarten, die beim Einsatz auf Schotterpisten und Waldwegen spürbar sind: zum Beispiel das Federelement Future-Shock-2.0, das vom Marathon-Rennrad Roubaix stammt. Es bietet bis zu 20 Millimeter Federweg am Lenker und besitzt eine stufenlos einstellbare hydraulische Dämpfung. Auch die sogenannte Swat-Box, ein Konzept das in den Mountainbike-Modellen von Specialized seinen Anfang nahm, ist sinnvoll für Allround-Räder wie das Diverge: Eine großzügige Öffnung mit wasserdichtem Deckel unter dem Flaschenhalter bietet Stauraum für Klamotten oder Verpflegung. Auch die Geometrie mit längerem Oberrohr, kurzem Vorbau und leicht nach oben gekröpften Lenker ist neu - und verspricht ein wendiges Rad bei stabilem Geradeauslauf, ähnlich dem Marathonmodell Roubaix.

  Die Future-Shock-Federung sitzt unterm Vorbau und entkoppelt den Lenker vom Rahmen. Die Dämpfung ist stufenlos einstellbar.Foto: Matthias Borchers
Die Future-Shock-Federung sitzt unterm Vorbau und entkoppelt den Lenker vom Rahmen. Die Dämpfung ist stufenlos einstellbar.

Neun Modelle von 1.099 bis 9.999 Euro

S-Works Diverge - 9.999 Euro

Diverge Pro Carbon - 6.999 Euro

Diverge Comp Carbon - 3.799 Euro

Diverge Base Carbon - 2.499 Euro

Günstiger Einstieg: Das Diverge Base E5 gibt's für etwas mehr als tausend Euro.Foto: Specialized
Günstiger Einstieg: Das Diverge Base E5 gibt's für etwas mehr als tausend Euro.
Die High-End-Variante: Das S-Works Diverge für 9.999 Euro.Foto: Specialized
Die High-End-Variante: Das S-Works Diverge für 9.999 Euro.
Nummer zwei:  Auch das Diverge Pro Carbon kostet noch knapp siebentausend Euro. 6.999 Euro.

	Foto: Specialized
Nummer zwei: Auch das Diverge Pro Carbon kostet noch knapp siebentausend Euro. 6.999 Euro.
Unser Testbike, das Diverge Comp Carbon liegt mit 3.799 Euro ungefähr im Mittelfeld der Preisrange.Foto: Specialized
Unser Testbike, das Diverge Comp Carbon liegt mit 3.799 Euro ungefähr im Mittelfeld der Preisrange.
Das Diverge Sport Carbon ist mit 2.999 Euro das zweitgünstigste Carbonmodell der neuen Diverge-Reihe.Foto: Specialized
Das Diverge Sport Carbon ist mit 2.999 Euro das zweitgünstigste Carbonmodell der neuen Diverge-Reihe.
Günstiger Einstieg: Das Diverge Base E5 gibt's für etwas mehr als tausend Euro.Foto: Specialized
Günstiger Einstieg: Das Diverge Base E5 gibt's für etwas mehr als tausend Euro.
Die High-End-Variante: Das S-Works Diverge für 9.999 Euro.Foto: Specialized
Die High-End-Variante: Das S-Works Diverge für 9.999 Euro.
Die High-End-Variante: Das S-Works Diverge für 9.999 Euro.
Nummer zwei:  Auch das Diverge Pro Carbon kostet noch knapp siebentausend Euro. 6.999 Euro.
Unser Testbike, das Diverge Comp Carbon liegt mit 3.799 Euro ungefähr im Mittelfeld der Preisrange.
Das Diverge Sport Carbon ist mit 2.999 Euro das zweitgünstigste Carbonmodell der neuen Diverge-Reihe.
Günstiger Einstieg: Das Diverge Base E5 gibt's für etwas mehr als tausend Euro.

Unser Testrad: Specialized Diverge Comp

Einen ausführlichen Testbericht mit allen Messdaten aus dem TOUR-Labor finden Sie unten als pdf-Download für 0,99 Euro und in unserer TOUR-Ausgabe 06/2020.

  • Preis: 3.799 Euro
  • Gewicht: 9,4 Kilo
  • Rahmengrößen: 49, 52, 54, 56, 58, 61 cm
  • Antrieb Shimano: GRX FC-RX600 (48/31, 11-34 Z.)
  • Bremsen Shimano: GRX RX810 (160/160 mm)
  • Schaltung Shimano: GRX RX810
  • Laufräder: DT Swiss G540
  • Reifen: Specialized Pathfinder 38 mm Tubeless
  Specialized setzt beim Diverge auf einen konventionellen Look mit dezentem Schwarz und mit klassischen Rohrprofilen.Foto: Matthias Borchers
Specialized setzt beim Diverge auf einen konventionellen Look mit dezentem Schwarz und mit klassischen Rohrprofilen.

Die uns zum Test zur Verfügung gestellte Comp-Variante des Rades kommt mit Alu-Felgen und Alu-Lenker auf mehr als neun Kilo. Kostenpunkt: 3.799 Euro. Ausgestattet ist das Diverge mit der neuen Gravel-Gruppe GRX von Shimano. Die ist aufgrund ihres Variantenreichtums nicht ganz leicht einzuordnen. Die montierten Teile mit der Kennung RX810 rangieren auf Ultegra-Niveau und funktionieren tadellos. Die 2 x 11-Schaltung bietet als Novum die bisher nicht mögliche Kettenblattabstufung 48/31 Zähne. In Verbindung mit der Elffach-Kassette mit 11-34 Zähnen ist das Getriebe breit abgestuft, bietet eine Untersetzung für steile Anstiege im Gelände und kommt fast ohne Gangüberschneidungen aus.

Weiterführende Infos zm Rad gibt's auf www.specialized.com.

In einigen unserer Auftritte verwenden wir sogenannte Affiliate Links. Diese sind mit Sternchen gekennzeichnet. Wenn Sie auf so einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalten wir von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter (wie z.B. Rose oder Amazon) eine Provision. Für Sie verändert sich der Preis dadurch nicht.