Maximale Power im kompakten und leichten Motor: Mit diesen Werten hat der DJI-Motor Avinox M1 die etablierte E-Bike-Welt aufgerüttelt. So stark und gleichzeitig klein und leicht war kein anderer E-Antrieb zuvor, das zeigt auch der aktuelle Test vom BIKE Magazin des Avinox M1 in Labor und Praxis. An E-Mountainbikes hat sich der neue Motor in kürzester Zeit massig Marktanteile gesichert. Die neuseeländische Marke Velduro hat sich voll auf E-Bikes mit dem DJI-Motor fokussiert - und zeigt jetzt auch ein E-Gravelbike mit dem Kraftpaket.
Das Phantom kommt in drei Varianten, oder ist für den individuellen Selbstaufbau auch als Rahmenset erhältlich. Neben zwei verschiedenen Ausstattungen mit Rennlenker gibt es auch ein Commuter-Modell mit Flatbar. Rahmen und Gabel sind immer aus Carbon. Im Unterrohr ist der 600er-Akku des Avinox-Systems integriert - also die kleinere Batterie. Die Komplettbikes starten bei 5299 Euro, das Rahmenset geht für 3999 Euro über die Ladentheke. Mit dem Rogue hat Velduro auch ein E-Enduro-Mountainbike mit DJI Avinox und High-Pivot-Hinterbau im Programm.
Für einen Power-Motor ist der DJI Avinox M1 erstaunlich kompakt und leicht, das macht ihn auch für Gravelbikes interessant. Allerdings werden in diesem Segment sonst eher Light-Motoren wie ein Bosch Performance SX, TQ HPR 60 bzw. HPR 40 oder ein Fazua Ride 60 verbaut. Diese sind nochmal schlanker und teils über 500 Gramm leichter.
An die krasse Power des Avinox kommen diese Aggregate allerdings bei Weitem nicht heran. Am Gravelbike dürfte das allerdings ein deutlich weniger gewichtiges Argument sein als am E-MTB. Außerdem fiel der Avinox-Motor in unseren Tests mit einem etwas höheren Tretwiderstand (ohne Motorunterstützung) auf. Dieser kleine Nachteil hat wiederum am Gravelbike mehr Einfluss als am Mountainbike.
| Motor | DJI Avinox M1 |
| Akku | 600 Wh, fest verbaut |
| Rahmen | Carbon |
| Ausstattung und Preise | drei Ausstattungsvarianten zwischen 5299 und 8999 Euro |
| Rahmenset | Auch als Rahmenset für 3999 Euro verfügbar |