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Das Hobo zählt bereits seit eineinhalb Jahren zum Sortiment des Direktversenders. Die Bocholter zielten mit dem mutigen Flatbar-Konzept auf hippe Großstädter ab, denen ein klassischer Randonneur zu bieder war oder die mit einem gebogenen Lenker fremdelten. Indem das Stahlrad nun die Steuerzentrale des Backroad AL übernimmt, soll die Neuheit “abenteuerlustige Puristen und Bikepacker” gleichermaßen ins Visier nehmen.
Die Basis ist weiter ein robuster Rahmen aus sogenanntem Chrom-Molybdän-Stahl, bei der Gabel setzt Rose auf Carbon. Das Gesamtgewicht liegt laut Hersteller bei schweren 11,9 Kilogramm. Zum Vergleich: Für die Alu-Versionen des Backroad geben die Bocholter ein Gewicht um 10,0 Kilogramm an. Das Chassis bietet insgesamt 14 Montagepunkte für Gepäck & Co. Am Steuerrohr ist bereits ab Werk ein Gepäckträger verbaut, der bis zu fünf Kilogramm trägt. Am Hobo mit flachem Lenker ist dieser aufpreispflichtig. Das Cockpit des Backroad AL charakterisiert sich durch sehr weit ausgestellte Lenkerenden und ergonomisch geformte Lenkerbögen.
Durch den Aufbau mit Laufrädern im kleineren 650B-Format passen dicke Gummis durch Gabel und Rahmen. Serienmäßig sind 47 Millimeter breite Stollenreifen von WTB verbaut. Dank der großen Innenmaulweite (25 Millimeter) der hauseigenen Alu-Felgen dürften die robusten Pneus noch etwas breiter ausfallen. Bordsteinkanten im Stadtverkehr oder grobe Schotterpisten im Wald stellen das Hobo Dropbar damit vor keine Herausforderungen.
Wie die Bocholter mitteilen, wird die Neuheit zunächst nur in einer Ausstattungsvariante mit mechanischer Elffach-GRX und Einfach-Kettenblatt von Shimano angeboten. Die Größenvielfalt ist mit S, M, L ebenso überschaubar. Zur Auswahl stehen zwei Farboptionen: ein gemäßigtes Dunkelgrün und ein knalliges Türkis. Der Preis: 1899 Euro.

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