Der Fahrradbauer aus Magdeburg ist in der Szene vor allem für seine Modelle ohne Sitzrohr bekannt. Mit dem Waldwiesel hat das Team von Firmengründer Sebastian Meinecke bereits ein Gravelbike im Sortiment, das neue Softride Ti64 soll das geländetaugliche Portfolio um einen exklusiven Exoten erweitern.
Die Besonderheit sei die hochwertige Titanqualität: Die Legierung Ti-6Al-4V, kurz Ti64, zeichnet sich durch eine hohe Steifigkeit und ein geringes Gewicht aus. Zum Einsatz komme das Leichtmetall bislang vornehmlich in der Luft- und Raumfahrttechnik, so Urwahn. Mit Falkenjagd setzt ein weiterer Bike-Hersteller laut eigener Aussage ebenfalls auf das exklusive Material.
Der Titanrahmen aus 3-D-gedruckten Teilen soll unter 1,5 Kilogramm wiegen. Die Geometrie übernehme das Softride Ti64 vom Waldwiesel, man dürfte demnach tendenziell aufrecht im Sattel sitzen. Der Rahmen könne dabei verschiedene Einsatzszenarien abdecken. Urwahn nennt Setups für den Geländeeinsatz wie auch Aufbauten mit Tretunterstützung als Optionen. Für eine mögliche E-Variante sei die Integration eines Antriebssystem bereits mitentwickelt. So soll das Titanbike sowohl mit dem Riemengetriebe von Pinion als auch mit Motoren von Mahle kompatibel sein.
Das Softride Ti64 soll ab Mitte 2026 verfügbar sein, Vorbestellungen sind laut Urwahn ab sofort möglich. Die Neuheit, die in Deutschland entwickelt wurde und produziert wird, soll vorerst auf 50 Stück limitiert sein. Einen Preis für das edle Stück nannten die Magdeburger allerdings nicht.