E-Rennrad

Test 2018: E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62 - E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62 im Praxistest

Unbekannt

 · 11.01.2018

Test 2018: E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62 - E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62 im PraxistestFoto: Kerstin Leicht

Das Cube Agree Hybrid C:62 sieht wie ein normales Rennrad aus – erst bei näherem Hinsehen fällt auf, dass sich im Unterrohr ein Elektromotor verbirgt. Was sagen Hobbyfahrer nach dem Fahrversuch dazu?

"Crazy. So schnell bin ich den Berg noch nie hochgeflogen. Coole Spielerei." Monika ­Ludwig ist mächtig beeindruckt von dem Rad, mit dem sie soeben, ohne sich nennenswert anstrengen zu müssen, in persönlicher Bestzeit die Ludwigshöhe erklommen hat. Den laut Strava 1.372 Meter langen Stich mit rund 50 Höhenmetern kennt jeder Renn­radler in und um München. Von dort oben ­bietet sich ein grandioser Blick auf die bayerischen Alpen. Wir sind allerdings nicht ­wegen der tollen Aussicht hier, sondern für einen Feldversuch. Und Monika Ludwig ist eine unserer Probandinnen.

Das Fluggerät, für das uns die 34-jährige Münchnerin kurzzeitig ihr eigenes Rennrad als Pfand überlassen hat, ist ein brandneues E-Rennrad von Cube. Ein Vorserienmodell noch, dessen Markteinführung für Anfang 2018 jedoch fest geplant ist. Wir wollen von Monika Ludwig und anderen zufällig vorbeikommenden Rennradlern wissen, was sie von dem Rad halten. Und vor allem, ob und wie das ihrer Meinung nach zusammengeht: ein Rennrad und ein E-Motor.

Auch Monika Ludwigs Meinung ist trotz des positiven Fahreindrucks gespalten. Für sich selbst vorstellen kann sie sich das Rad auf keinen Fall. "Ich würde mich damit zu wenig anstrengen, da würde mir was fehlen. Man fährt ja auch deshalb Rennrad, um sich ein bisschen zu schinden." Dass es eine Zielgruppe für E-Rennräder gibt, glaubt sie aber definitiv. "Für ältere Herrschaften, die schon lange Rennrad fahren, aber nicht mehr jeden Hügel hochkommen, ist so ein Rad ­sicher super."

Reizthema unter Rennradlern

Das Agree Hybrid C:62 ist eines der ersten E-Rennräder, das man kaufen kann. Und es könnte der Vorbote einer neuen Fahrrad­gattung sein, von der mancher Hersteller hofft, dass sie ähnlich im Markt einschlägt wie das E-Mountainbike; von dem dachten anfangs auch viele, dass es eine Randerscheinung bleibt. Inzwischen sind in manchen Urlaubsregionen der Alpen mehr Mountainbiker mit E-Motor unterwegs als ohne.

Käme es mit dem E-Rennrad ebenso, würde das zwar die Radbranche freuen. Viele Rennradler packt bei dieser Vorstellung allerdings das nackte Grauen. Nachdem TOUR im Dezember 2015 erstmals über den sich anbahnenden Trend zum E-Rennrad berichtet hatte, erreichte die Redaktion anschließend so viel Leserpost wie selten zu einem Thema. Stellvertretend für viele E-Gegner schrieb TOUR-Leser Roland Pauli: "Von einem Rennradmagazin ­erwarte und verlange ich, dass es unseren Sport verteidigt gegen die drohende Entwertung und Auflösung durch Motorisierung." Leser Axel Heuwes verglich den Artikel sogar mit Werbung für Anabolika und beschrieb sein Problem mit E-Rennrädern folgendermaßen: "Wer sich so ein Rad zulegt, hat den Sinn des Rennradfahrens nicht verstanden." Allerdings gab es auch verhaltene Zustimmung zu dem Artikel. So schrieb Michael Horn damals, dass er E-Rennräder zwar eigentlich für Leistungs­beschiss halte, andererseits mit 59 Jahren aber in ein Alter käme, in dem ein solches Rad für ihn interessant werde.

  Test 2018: E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62Foto: Kerstin Leicht
Test 2018: E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62

Überwiegend positive Resonanz

Nach dieser Resonanz waren wir vor unserem Versuch an der Ludwigshöhe sicher, dass es nicht lange dauern wird, bis uns einer der vorbeikommenden Rennradler mit deutlichen Worten wissen lässt, was er vom Agree Hybrid C:62 hält – nämlich nichts. Allerdings ist auch der nächste Fahrer, der sich auf eine Testfahrt einlässt, schnell und positiv fasziniert. Herbert Dandl, pensionierter Lehrer, kennt sich mit Rennrädern und E-Bikes aus. Gemeinsam mit seiner Frau – und ohne groß nach Luft zu ­japsen – hat der 70-Jährige die Ludwigshöhe zunächst auf einem nagelneuen, sündteuren E-Tandem erklommen, um den Hügel anschließend gleich noch mal mit dem Agree Hybrid C:62 hochzubügeln. Sein Fazit: "Beeindruckend. Fühlt sich sehr harmonisch an. Der Antrieb zwingt einem nichts auf, man kann trotz ­Motorunterstützung seinen Rhythmus fahren." Dennoch mag sich auch Dandl ein E-Rennrad – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt – für sich selbst noch nicht vorstellen. "Ich habe mir ­gerade erst ein neues Rennrad ohne Motor gekauft. Zum 75. Geburtstag könnte das allerdings etwas für mich sein."

In diesem Tenor geht es noch lange weiter. Das Interesse an der Probefahrt ist riesig, zeitweise sind wir von zehn Neugierigen umringt, denen aber oft die Wartezeit zu lang ist, da uns für den Versuch nur ein Rad zur Verfügung steht. Zwölf Fahrer und vier Fahrerinnen haben das Rad am Ende ausprobiert, der jüngste war 19, der älteste 70. Und immer wieder hören wir: "Toller Fahreindruck, ich hätte nicht gedacht, dass das so viel Spaß macht. Für mich wäre das zum jetzigen Zeitpunkt aber nichts." Allerdings ist einigen Fahrern bei diesen Worten deutlich anzusehen, wie es in ihnen arbeitet und bislang fest gefügte Überzeugungen ins Wanken geraten. Dass die Reaktionen so überwiegend positiv ausfallen, hatten wir in dieser Deutlichkeit nicht erwartet. Andererseits bildet die kurze Fahrt bergauf auch nur einen kleinen Ausschnitt des Rennradfahrens ab. Nach einer kompletten Hausrunde mit dem 14 Kilogramm schweren Rad, wenn man auf zwei Dritteln der Strecke den Motor nutzlos mitschleppt, mag sich die Begeisterung für den angenehmen Schub am Berg eventuell bei einigen relativieren.

Und schließlich findet sich doch noch ein Fahrer, der ohne Wenn und Aber für das Ideal des motorlosen Rennrads eintritt. Christian Briem, 29, hält das Agree Hybrid C:62 zwar nicht für Teufelszeug, aber doch für ziemlich überflüssig. Sein trockener Kommentar: "Was bitte hat das mit Rennradfahren zu tun? Ich kann damit nichts ­anfangen, das spricht mich nicht an."

Das sagen die Testfahrer:

Das Agree Hybrid C:62 von Cube zählt neben den Modellen des österreichischen Herstellers Vivax zu den ersten E-Rennrädern, die man kaufen kann. Der Verkaufsstart des Cube-Rades ist für Januar 2018 geplant. Weil der ­Motor nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt, gilt das Rad als Fahrrad. Eine Versicherungs- oder Führerscheinpflicht besteht nicht. Der Carbonrahmen ist eine Eigen­entwicklung von Cube. Er erlaubt eine für Rennradverhältnisse sehr komfortable Sitzposition und ist dank hoher Steifigkeit und tiefem Schwerpunkt ­extrem fahrstabil.

Wirklich spannend an dem Rad ist ­jedoch die Antriebstechnik: Motor und Akku stammen vom Münchner Hersteller Fazua, der nach fünfjähriger Entwicklung mit der Unterstützung mehrerer Kapitalgeber zurzeit die Großserienproduktion vorbereitet.

Der Motor, der über ein Stabgetriebe die Tretlagerwelle antreibt sowie der 250-Wh-Akku sitzen in einem 3.260 Gramm schweren, herausnehmbaren Modul im Unterrohr. Neben dem ­geringen Gewicht und dem praktisch nicht wahrnehmbaren Motorgeräusch unterscheidet sich der Fazua-Motor von vielen anderen E-Bike-­Antrieben, indem er oberhalb von 25 km/h – also dann, wenn er die Unterstützung einstellt – komplett auskuppelt. Bei den meisten Tretlagermotoren tritt der Fahrer jenseits von 25 km/h gegen den Widerstand des Motors, was niemand gerne und lange macht. Dagegen fährt sich das Agree Hybrid C:62, sobald der Motor abschaltet, wie ein normales, etwas schwereres Rennrad. Weil das Rad mit 14 Kilo für ein E-Bike sehr leicht ist, sind Geschwindig­keiten über 25 km/h tatsächlich realistisch. In der Serie, so verspricht Cube, soll das Rad sogar nur 13,5 Kilo wiegen. Zur Akku-Reichweite gibt es bisher Messwerte des Herstellers und eigene Erfahrungen. In einem bei E-Bikes üblichen Standardtest ermittelte Fazua bei konstant 24 km/h in der Ebene, also dauerhafter Motorleistung, 55 Kilometer Reichweite. Bei unserem Praxistest an der Ludwigshöhe schaffte das Testrad den Anstieg 20-mal, was etwa 50 Kilometern mit rund 1.000 Höhenmetern entspricht. Auf einer Fahrt mit 250 Höhenmetern und vielen Ampelstopps, bei der wir oft schneller als 25 km/h fuhren, hielt der Akku 58 Kilometer. Das klingt nicht besonders beeindruckend; allerdings ist der Akku kaum größer als eine große Trinkflasche und mit 1.370 Gramm leicht genug, um für längere Touren einen zweiten Akku mitzunehmen. Cube arbeitet noch an einer Lösung, bei der ein Zweitakku statt einer zweiten Trinkflasche in einem stabilen Flaschenhalter unter­gebracht werden kann.

Cube Agree Hybrid C:62

Preis 4.999 Euro
Gewicht ca. 13,5 Kilo
Rahmengrößen 53, 56, 59 cm
Info www.cube.eu

  E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62: Über die Bedieneinheit am ­Lenker wird der Motor gestartet.Foto: Kerstin Leicht
E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62: Über die Bedieneinheit am ­Lenker wird der Motor gestartet.
  E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62: Der Motor bietet drei Unterstützungsstufen.Foto: Kerstin Leicht
E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62: Der Motor bietet drei Unterstützungsstufen.
   E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62: Motor und Akku sitzen in einem Modul im Unterrohr, das auch zu Hause bleiben und durch eine Blende ersetzt werden kann.Foto: Kerstin Leicht
E-Rennrad Cube Agree Hybrid C:62: Motor und Akku sitzen in einem Modul im Unterrohr, das auch zu Hause bleiben und durch eine Blende ersetzt werden kann.
Lorenzo Coceani, 45 Jahre: » Für mich passen Rennrad und E-Motor nicht zusammen. Rennradfahren bedeutet, dass man seinen eigenen Körper nutzen muss. «Foto: Kerstin Leicht
Lorenzo Coceani, 45 Jahre: » Für mich passen Rennrad und E-Motor nicht zusammen. Rennradfahren bedeutet, dass man seinen eigenen Körper nutzen muss. «
Thomas van der Grinten, 50 Jahre: » Rennrad und E-Motor, das passt für mich gut zusammen. Ich könnte mir so ein Rad vorstellen, allerdings müsste ich mich dafür erst mal von meinem Mountain­bike trennen und irgendwann wahrscheinlich auch von  meinem Rennrad. Das ist ja auch eine Kostenfrage. «Foto: Kerstin Leicht
Thomas van der Grinten, 50 Jahre: » Rennrad und E-Motor, das passt für mich gut zusammen. Ich könnte mir so ein Rad vorstellen, allerdings müsste ich mich dafür erst mal von meinem Mountain­bike trennen und irgendwann wahrscheinlich auch von meinem Rennrad. Das ist ja auch eine Kostenfrage. «
Andreas Ballauf, 40 Jahre: » Bis jetzt konnte ich mir so ein Rad nicht vorstellen. Noch bin ich in einem Alter, in dem die Muskelkraft ausreichen muss. Aber für ältere Fahrer, die noch in die Berge wollen – warum nicht? «Foto: Kerstin Leicht
Andreas Ballauf, 40 Jahre: » Bis jetzt konnte ich mir so ein Rad nicht vorstellen. Noch bin ich in einem Alter, in dem die Muskelkraft ausreichen muss. Aber für ältere Fahrer, die noch in die Berge wollen – warum nicht? «
Christian Briem, 29 Jahre: » Es gibt sicher Menschen, die es toll finden, mit so einem Rad bergauf zu fahren. Aber was hat das mit Rennradfahren zu tun? Ich kann damit nichts anfangen, das spricht mich nicht an. «Foto: Kerstin Leicht
Christian Briem, 29 Jahre: » Es gibt sicher Menschen, die es toll finden, mit so einem Rad bergauf zu fahren. Aber was hat das mit Rennradfahren zu tun? Ich kann damit nichts anfangen, das spricht mich nicht an. «
Kathrin Kühn, 35 Jahre: » Rennrad und E-Motor – im ersten Moment ist das ein ­totaler Widerspruch. Beim Rennrad geht’s ja ums Rein­treten. Aber jetzt, wo ich es ausprobiert habe, bin ich doch erstaunt. Ich muss zugeben, dass es Spaß gemacht hat. Trotzdem wäre es für mich irgendwie nicht ehrlich, mit ­einem E-Rennrad zum Beispiel eine Pässetour zu machen. «Foto: Kerstin Leicht
Kathrin Kühn, 35 Jahre: » Rennrad und E-Motor – im ersten Moment ist das ein ­totaler Widerspruch. Beim Rennrad geht’s ja ums Rein­treten. Aber jetzt, wo ich es ausprobiert habe, bin ich doch erstaunt. Ich muss zugeben, dass es Spaß gemacht hat. Trotzdem wäre es für mich irgendwie nicht ehrlich, mit ­einem E-Rennrad zum Beispiel eine Pässetour zu machen. «
Markus Ring, 38 Jahre: » Für mich käme so ein Rad zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Betracht. Aber ich finde einen E-Antrieb am Rennrad nicht verwerflich, ich finde es grundsätzlich sogar gut für Radsportler in höherem Alter. «Foto: Kerstin Leicht
Markus Ring, 38 Jahre: » Für mich käme so ein Rad zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Betracht. Aber ich finde einen E-Antrieb am Rennrad nicht verwerflich, ich finde es grundsätzlich sogar gut für Radsportler in höherem Alter. «
Peter Zeitler, 58 Jahre: » Rennrad und Motor, eigentlich passt das ja nicht ­zusammen. Ein Sportgerät ist für mich etwas, wo ich meine ­eigene Kraft einsetzen und spüren möchte. Trotzdem bin ich vom Fahren begeistert. ­Bergab ist das Rad unglaublich stabil, bergauf fühlt man sich wie ein richtiger Profi. «Foto: Kerstin Leicht
Peter Zeitler, 58 Jahre: » Rennrad und Motor, eigentlich passt das ja nicht ­zusammen. Ein Sportgerät ist für mich etwas, wo ich meine ­eigene Kraft einsetzen und spüren möchte. Trotzdem bin ich vom Fahren begeistert. ­Bergab ist das Rad unglaublich stabil, bergauf fühlt man sich wie ein richtiger Profi. «
Dr. Maximilian Ott, 32 Jahre (links): » Ein überraschendes Fahrgefühl. Interessant ist, dass mir das Gefühl verlorenging, wie viel Kraft ich aufs Pedal bringen muss. Wenn ich einmal körperlich nicht mehr in der Lage sein sollte, mit einem normalen Rennrad zu fahren, könnte ich mir so ein Rad vorstellen. «Foto: Kerstin Leicht
Dr. Maximilian Ott, 32 Jahre (links): » Ein überraschendes Fahrgefühl. Interessant ist, dass mir das Gefühl verlorenging, wie viel Kraft ich aufs Pedal bringen muss. Wenn ich einmal körperlich nicht mehr in der Lage sein sollte, mit einem normalen Rennrad zu fahren, könnte ich mir so ein Rad vorstellen. «
Dr. Herbert Dandl, 70 Jahre: » Man wird wahrscheinlich blöd angeschaut von seinen Mitfahrern, wenn man mit so einem Motor unterwegs ist. Das wird sich aber geben, ich bin sicher, dass das ein Erfolg wird. «Foto: Kerstin Leicht
Dr. Herbert Dandl, 70 Jahre: » Man wird wahrscheinlich blöd angeschaut von seinen Mitfahrern, wenn man mit so einem Motor unterwegs ist. Das wird sich aber geben, ich bin sicher, dass das ein Erfolg wird. «
Johannes Röper, 54 Jahre: » Es macht schon Spaß, das Rad zu fahren, es ist ja immer schön, wenn etwas leicht geht. Wenn man viel Zucker in den Kaffee gibt, schmeckt der auch besser. Es ist also schon eine ­Ver­suchung, aber ­eigentlich macht es nicht wirklich Sinn. «Foto: Kerstin Leicht
Johannes Röper, 54 Jahre: » Es macht schon Spaß, das Rad zu fahren, es ist ja immer schön, wenn etwas leicht geht. Wenn man viel Zucker in den Kaffee gibt, schmeckt der auch besser. Es ist also schon eine ­Ver­suchung, aber ­eigentlich macht es nicht wirklich Sinn. «
Lorenzo Coceani, 45 Jahre: » Für mich passen Rennrad und E-Motor nicht zusammen. Rennradfahren bedeutet, dass man seinen eigenen Körper nutzen muss. «Foto: Kerstin Leicht
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Thomas van der Grinten, 50 Jahre: » Rennrad und E-Motor, das passt für mich gut zusammen. Ich könnte mir so ein Rad vorstellen, allerdings müsste ich mich dafür erst mal von meinem Mountain­bike trennen und irgendwann wahrscheinlich auch von  meinem Rennrad. Das ist ja auch eine Kostenfrage. «Foto: Kerstin Leicht
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Andreas Ballauf, 40 Jahre: » Bis jetzt konnte ich mir so ein Rad nicht vorstellen. Noch bin ich in einem Alter, in dem die Muskelkraft ausreichen muss. Aber für ältere Fahrer, die noch in die Berge wollen – warum nicht? «
Christian Briem, 29 Jahre: » Es gibt sicher Menschen, die es toll finden, mit so einem Rad bergauf zu fahren. Aber was hat das mit Rennradfahren zu tun? Ich kann damit nichts anfangen, das spricht mich nicht an. «
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