Winter-SaleRennrad-Schnäppchen, Gravelbikes & Smarttrainer - jetzt kaufen und sparen

Thomas Musch

 · 25.01.2026

Winter-Sale: Rennrad-Schnäppchen, Gravelbikes & Smarttrainer - jetzt kaufen und sparenFoto: Wolfgang Papp
Winterschlussverkauf
Der Winter neigt sich dem Ende zu, die Tage werden heller. Für viele heißt das: von der Rolle ab nach draußen! Jetzt ist aber auch genau die richtige Zeit, um sich nach den besten Schnäppchen im Winterschlussverkauf umzuschauen. Hochwertige Rennräder, Gravelbikes und Smarttrainer zu echten Schnapper-Konditionen: Wir haben die Angebote durchforstet - hier sind unsere Highlights!

​Trek Madone SL6: Profi-Optik für Hobbysportler

Das Trek ­Madone ist eines der siegreichsten Rennräder in der Profiszene. Die Lidl-Trek-Profis des Männer- und des Frauen-Teams pilotieren zwar eine exklusive Top-Version des Madone SL, aber unabhängig vom Grand-Tour-Dekor darf auch das Mittelklassemodell für sich in Anspruch nehmen, derzeit zu den auffälligeren Wettkampfrädern auf dem Markt zu zählen.

Verantwortlich dafür zeichnet die fast skulptural anmutende Konstruktion am Sitzknoten, die von den US-Amerikanern als „Isoflow“ bezeichnet wird. Die Aussparung im Hinterbau charakterisierte bereits den Vorgänger, ansonsten teilt das aktuelle Race-Modell ­jedoch nicht mehr viele Gemeinsamkeiten mit dem ­einstigen Aero-Rennrad, sondern präsentiert sich vielmehr als vielseitiger Allrounder.

Bei Gewicht und Aerodynamik belegt der attraktiv designte Renner zwar keine Spitzenplätze im Vergleich mit der Konkurrenz, in Sachen Fahrstabilität erreicht das Chassis aber annähernd das Niveau des Top-Boliden und hält auch bei hohem Tempo die Spur. Durch die erstklassige Tretlagersteifigkeit lässt sich die Kraft effizient auf die Straße bringen.

Die größte Stärke des Madone ist der hohe Fahrkomfort. Durch die „Isoflow“-Technologie können sich Sitzdom und Sattelstütze im Vergleich zu konventionellen Konstruktionen frei bewegen, der Federweg ist damit überdurchschnittlich groß.

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​Trek Madone SL6Foto: Mount7​Trek Madone SL6
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Scott Addict Gravel 10: Für schnelle Graveljagden

Scott darf sich auf die Fahne schreiben, mit seiner aktuellen Modellreihe das Speed-Gefühl eines Rennrads kongenial ins Gelände übertragen zu haben. Das bevorzugte Terrain des Scott sind Schotterautobahnen. Hier spielt das verwindungssteife Bike seine extreme Laufruhe aus und liegt bei Top-Speed vertrauenerweckend sicher auf der Piste.

Die Sitzposition ist sportlich, andere Hersteller gehen inzwischen aber weiter und setzen auf aggressivere Geometrien. Zu den Komfortwundern zählt das Scott nicht, Holperpisten teilen sich an Sattel und Lenker durchaus spürbar mit. Anders als viele andere Gravelbikes kommt das Scott Addict Gravel 10 mit einer Zweifach-Kurbel. Das Gangspektrum ist damit groß, durch die Untersetzung im kleinsten Gang lassen sich auch steile Anstiege gut bewältigen.

Scott Addict Gravel 10 | Lucky BikeScott Addict Gravel 10 | Lucky Bike

Rose Backroad GRX RX 820: Komfortabler Alleskönner

Das Rose Backroad GRX RX820 erfüllt alle Wünsche von Gravel-Enthusiasten. Es ist leicht, komfortabel und gut ausgestattet. Mit der 1x12-Übersetzung ist es auch für steile Anstiege gewappnet, wenngleich die Sprünge zwischen den einzelnen Gängen größer ausfallen als mit einem zweiten Kettenblatt. Die Sitzposition auf dem Rad ist moderat sportlich, die Sattelstütze federt sicht- und spürbar und glättet den Untergrund wirkungsvoll. Der relativ breit ausgestellte Lenker mit flachem Lenkerbogen erleichtert auch Gravel-Neulingen das Handling des Bikes auf anspruchsvollerem Terrain.

Das fehlende zweite Kettenblatt macht der Bocholter mit dem zwölften Ritzel und Bremskraftverstärkung plus 180-mm-Scheibe vorne wett. Das und schlanke neun Kilo erlauben fast mehr Tempo, als man in der Haltung aufbringen kann. Man sitzt nicht extrem hinter der Kurbel, die Waage zeigt aber anteilig viel mehr Gewicht auf dem Hinterrad an, was doppelt für Komfort sorgt. Das vordere Rad sitzt locker, man hat wenig Last auf den Händen und bekommt so auch weniger Unebenheiten mit. Mit vielen Anschraubpunkten für Flaschenhalter, Gepäcktaschen und eine Lichtanlage lässt sich das Backroad auch zu einem robusten Reise- oder Pendlerrad aufrüsten.

​Tipp: Alle Rosebikes Fahrräder, die derzeit reduziert sind, haben extra noch -10% Rabatt mit dem Code NEWYEAR10 (Angebot gültig bis 03.02.2026).

Rose Backroad GRX RX820Foto: Matthias BorcherRose Backroad GRX RX820

BMC Teammachine SLR Two: Race-Klassiker aus der Schweiz

Mit einer dezenten Modellpflege hat BMC die günstigen Varianten der Teammachine SLR an die High-End-Varianten der Plattform angenähert. Von der Integration der Leitungen und Züge soll das einsteigerfreundliche Wettkampfrad laut Hersteller aerodynamisch profitieren.

Die Version 4.5 übernimmt die sogenannte ICS-Technologie (Integrated Cockpit System) von bekannten Modellen, die Bremsleitungen und Schaltzüge werden unter dem Vorbau ins Steuerrohr geführt. BMC verspricht dadurch eine relativ einfache Anpassung der Sitzposition. BMC nennt für das Chassis ein Gewicht von 1585 Gramm, das Komplettrad der neuen Teammachine SLR bringt 8,0 Kilogramm auf die Waage.

Die Neuheit lässt sich durch die Integration der ICS-Technik mit allen einteiligen Cockpits von BMC nachrüsten. An den drei Ausstattungsvarianten sind jeweils zweiteilige Lenker-Vorbau-Kombis aus Aluminium verbaut. Die Schweizer bieten drei verschiedene Sattelstützen an. Die Standard-Variante hat einen Versatz von 15 Millimetern, optional sind Stützen mit 0 und 25 Millimetern Versatz erhältlich. Die maximale Reifenfreiheit liegt bei 30 Millimetern.

Die neue Teammachine SLR wird in drei Ausstattungsvarianten angeboten. Das Modell SLR Two ist mit Shimanos elektronischer Ultegra Di2 aufgebaut, auf den Tubeless-Ready-Laufrädern drehen sich schnelle Pirelli-Zero-Reifen.

BMC Teammachine SLR TwoFoto: BMCBMC Teammachine SLR Two

Ridley Helium SLX: Belgisches Profi-Werkzeug

Das Ridley Helium SLX hat seine Klasse als Wettkampfrenner schon in unzähligen Profirennen bewiesen, zuletzt diente es den Rennfahrern des norwegischen Top-Teams Uno X-Mobility als Arbeitsgerät. Inzwischen ist es bei Ridley von neueren Modellen abgelöst worden, wird aber noch verkauft und stellt ein attraktives Angebot für preisbewusste Radsportler dar.

Der hochwertige Carbonrahmen ist mit der elektronischen SRAM-Komponentengruppe Force eTap AXS ausgestattet, das Rad rollt auf Fulcrum-Laufrädern vom Typ 400 DB mit Vittorias Rubino Pro-Reifen in 25 Millimetern Breite; montiert werden können maximal 28 Millimeter breite Pneus.

Ridley Helium SLXFoto: AlltricksRidley Helium SLX

Van Rysel RCR: Top-Smarttrainer zum günstigen Preis

Von den jüngst vorgestellten neuen Smarttrainern des Sportartikel-Discounters Decathlon bildet das Modell RCR die Spitze. Das Gerät richtet sich an Radsportler, die viel und intensiv beim Indoor-Training arbeiten wollen. Mit einer Maximalleistung von 2800 Watt deckt er auch die Sprintleistung von Profirennfahrern ab. Der Smarttrainer kann Steigungen bis zu 27 Prozent simulieren, die Messgenauigkeit gibt der Hersteller mit ±1 Prozent an.

Der RCR erzeugt ein authentisches und realitätsnahes Fahrgefühl, indem es den virtuellen Untergrund in spürbare Vibrationen übersetzt und Widerstandsänderungen direkt und feinfühlig umsetzt. Die klappbaren Beine reduzieren den Platzbedarf nach dem Training, ohne die Stabilität während intensiver Einheiten zu beeinträchtigen.

Das neue Zwift Click & Cog-System vereinfacht die Bedienung während virtueller Fahrten. Das System besteht aus einem speziellen Ritzel (Cog) am Trainer und einem Lenker-Controller (Click). Diese Steuerung funktioniert parallel zur App-basierten Steuerung und gibt Fahrern mehr Kontrolle über ihr Training. Das vormontierte Cog macht den Wechsel zwischen verschiedenen Fahrrädern einfacher und unterstützt alle gängigen 8-, 9-, 10-, 11- und 12-fach Schaltgruppen. Angebot: aktuell 679 Euro statt 799 Euro.

Smarttrainer im Test: Van Rysel Interactive Trainer RCRFoto: Robert KühneSmarttrainer im Test: Van Rysel Interactive Trainer RCR

Lapierre Xelius DRS 6.0: Allrounder mit Wettkampf-Ambitionen

Das Modell Xelius war ursprünglich mal der Leichtbaurenner der französischen Marke Lapierre, wurde aber im Zuge der Modellpflege auch aerodynamisch immer besser und hat mit seinen Allround-Eigenschaften die Rolle des Wettkampfrenners im Portfolio von Lapierre übernommen. In der höherwertig ausgestatteten Version 8.0 ist es das wichtigste Arbeitsgerät für die ­Fahrer des Teams Picnic PostNL um den Deutschen John Degenkolb. Die Profi-­Version überzeugte als 7,1 Kilogramm leichtes Renngerät schon mit einem respektablen Aero-Ergebnis.

Markant ist die Linienführung des Xelius mit den am Oberrohr angesetzten Sitzstreben – sozusagen das Markengesicht des Herstellers aus Dijon. Der aufwendig konstruierte Rohr­knoten soll ermöglichen, dass sich das Sitzrohr über seine gesamte Länge verformen und so den Federkomfort steigern kann. Überragend wird das Federvermögen dadurch nicht – wohl auch, weil die aerodynamisch optimierten Profile von Rahmenrohren und Sattelstütze dem Ansinnen Grenzen setzen. Das Rad präsentiert sich straffer als das Vorgängermodell und trifft ­damit offenbar den Geschmack von Rennfahrern.

In den Kriterien Aerodynamik und Gewicht bestätigt das Xelius seinen Wettkampf-Charakter. So sticht das Rad zwar in keiner Disziplin heraus, zeigt aber auch keine signifikante Schwäche. In der Modellversion 6.0 ist es mit der SRAM-Komponentengruppe SRAM Rival eTap AXS ausgestattet sowie hochwertigen DT Swiss-Laufrädern (E1800 Spline) und dem Top-Reifen Schwalbe One in 25 Millimeter Breite. >> Angebot: aktuell 2999 Euro statt 4199 Euro.

​Lapierre Xelius DRS 8. 0Foto: Foto: Matthias Borchers​Lapierre Xelius DRS 8. 0

Garmin Tacx Neo 2T: Smarttrainer mit sattem Fahrgefühl

Der Tacx Neo 2T ist leistungsstarker Smarttrainer und kompatibel mit nahezu allen Hinterachsen, die man in Rennrädern sowie Gravel- und Mountainbikes antreffen kann. Seine Bremsleitung von 2200 Watt ermöglicht Training bis in den hochintensiven Bereich inklusive Sprints, Bergfahrten mit bis zu 25 Prozent Steigung lassen sich simulieren. Abweichungen in der Messgenauigkeit gibt der Hersteller mit unter einem Prozent an; die vielfach übliche Kalibrierung des Geräts vor dem Training ist laut Tacx nicht notwendig. In der Praxis überzeugt der Neo 2T mit einem sehr satten Fahrgefühl und hoher Genauigkeit. >> Angebot: aktuell für 799 Euro statt 999 Euro.

Garmin Tacx Neo 2TFoto: TacxGarmin Tacx Neo 2T

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