Thomas Musch
· 28.01.2026
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Das Trek Madone ist eines der siegreichsten Rennräder in der Profiszene. Die Lidl-Trek-Profis des Männer- und des Frauen-Teams pilotieren zwar eine exklusive Top-Version des Madone SL, aber unabhängig vom Grand-Tour-Dekor darf auch das Mittelklassemodell für sich in Anspruch nehmen, derzeit zu den auffälligeren Wettkampfrädern auf dem Markt zu zählen.
Verantwortlich dafür zeichnet die fast skulptural anmutende Konstruktion am Sitzknoten, die von den US-Amerikanern als „Isoflow“ bezeichnet wird. Die Aussparung im Hinterbau charakterisierte bereits den Vorgänger, ansonsten teilt das aktuelle Race-Modell jedoch nicht mehr viele Gemeinsamkeiten mit dem einstigen Aero-Rennrad, sondern präsentiert sich vielmehr als vielseitiger Allrounder.
Bei Gewicht und Aerodynamik belegt der attraktiv designte Renner zwar keine Spitzenplätze im Vergleich mit der Konkurrenz, in Sachen Fahrstabilität erreicht das Chassis aber annähernd das Niveau des Top-Boliden und hält auch bei hohem Tempo die Spur. Durch die erstklassige Tretlagersteifigkeit lässt sich die Kraft effizient auf die Straße bringen.
Die größte Stärke des Madone ist der hohe Fahrkomfort. Durch die „Isoflow“-Technologie können sich Sitzdom und Sattelstütze im Vergleich zu konventionellen Konstruktionen frei bewegen, der Federweg ist damit überdurchschnittlich groß. >> Angebot: aktuell 2999 Euro statt 4999 Euro statt.
Scott darf sich auf die Fahne schreiben, mit seiner aktuellen Modellreihe das Speed-Gefühl eines Rennrads kongenial ins Gelände übertragen zu haben. Das bevorzugte Terrain des Scott sind Schotterautobahnen. Hier spielt das verwindungssteife Bike seine extreme Laufruhe aus und liegt bei Top-Speed vertrauenerweckend sicher auf der Piste.
Die Sitzposition ist sportlich, andere Hersteller gehen inzwischen aber weiter und setzen auf aggressivere Geometrien. Zu den Komfortwundern zählt das Scott nicht, Holperpisten teilen sich an Sattel und Lenker durchaus spürbar mit. Anders als viele andere Gravelbikes kommt das Scott Addict Gravel 10 mit einer Zweifach-Kurbel. Das Gangspektrum ist damit groß, durch die Untersetzung im kleinsten Gang lassen sich auch steile Anstiege gut bewältigen. >> Angebot: aktuell für 4444 Euro statt 5299 Euro.
Das Rose Backroad GRX RX820 erfüllt alle Wünsche von Gravel-Enthusiasten. Es ist leicht, komfortabel und gut ausgestattet. Mit der 1x12-Übersetzung ist es auch für steile Anstiege gewappnet, wenngleich die Sprünge zwischen den einzelnen Gängen größer ausfallen als mit einem zweiten Kettenblatt. Die Sitzposition auf dem Rad ist moderat sportlich, die Sattelstütze federt sicht- und spürbar und glättet den Untergrund wirkungsvoll. Der relativ breit ausgestellte Lenker mit flachem Lenkerbogen erleichtert auch Gravel-Neulingen das Handling des Bikes auf anspruchsvollerem Terrain.
Das fehlende zweite Kettenblatt macht der Bocholter mit dem zwölften Ritzel und Bremskraftverstärkung plus 180-mm-Scheibe vorne wett. Das und schlanke neun Kilo erlauben fast mehr Tempo, als man in der Haltung aufbringen kann. Man sitzt nicht extrem hinter der Kurbel, die Waage zeigt aber anteilig viel mehr Gewicht auf dem Hinterrad an, was doppelt für Komfort sorgt. Das vordere Rad sitzt locker, man hat wenig Last auf den Händen und bekommt so auch weniger Unebenheiten mit. Mit vielen Anschraubpunkten für Flaschenhalter, Gepäcktaschen und eine Lichtanlage lässt sich das Backroad auch zu einem robusten Reise- oder Pendlerrad aufrüsten. >> Angebot: aktuell für 2199 Euro statt 2800 Euro.
Von den jüngst vorgestellten neuen Smarttrainern des Sportartikel-Discounters Decathlon bildet das Modell RCR die Spitze. Das Gerät richtet sich an Radsportler, die viel und intensiv beim Indoor-Training arbeiten wollen. Mit einer Maximalleistung von 2800 Watt deckt er auch die Sprintleistung von Profirennfahrern ab. Der Smarttrainer kann Steigungen bis zu 27 Prozent simulieren, die Messgenauigkeit gibt der Hersteller mit ±1 Prozent an.
Der RCR erzeugt ein authentisches und realitätsnahes Fahrgefühl, indem es den virtuellen Untergrund in spürbare Vibrationen übersetzt und Widerstandsänderungen direkt und feinfühlig umsetzt. Die klappbaren Beine reduzieren den Platzbedarf nach dem Training, ohne die Stabilität während intensiver Einheiten zu beeinträchtigen.
Das neue Zwift Click & Cog-System vereinfacht die Bedienung während virtueller Fahrten. Das System besteht aus einem speziellen Ritzel (Cog) am Trainer und einem Lenker-Controller (Click). Diese Steuerung funktioniert parallel zur App-basierten Steuerung und gibt Fahrern mehr Kontrolle über ihr Training. Das vormontierte Cog macht den Wechsel zwischen verschiedenen Fahrrädern einfacher und unterstützt alle gängigen 8-, 9-, 10-, 11- und 12-fach Schaltgruppen. Angebot: aktuell 679 Euro statt 799 Euro.
Das Modell Xelius war ursprünglich mal der Leichtbaurenner der französischen Marke Lapierre, wurde aber im Zuge der Modellpflege auch aerodynamisch immer besser und hat mit seinen Allround-Eigenschaften die Rolle des Wettkampfrenners im Portfolio von Lapierre übernommen. In der höherwertig ausgestatteten Version 8.0 ist es das wichtigste Arbeitsgerät für die Fahrer des Teams Picnic PostNL um den Deutschen John Degenkolb. Die Profi-Version überzeugte als 7,1 Kilogramm leichtes Renngerät schon mit einem respektablen Aero-Ergebnis.
Markant ist die Linienführung des Xelius mit den am Oberrohr angesetzten Sitzstreben – sozusagen das Markengesicht des Herstellers aus Dijon. Der aufwendig konstruierte Rohrknoten soll ermöglichen, dass sich das Sitzrohr über seine gesamte Länge verformen und so den Federkomfort steigern kann. Überragend wird das Federvermögen dadurch nicht – wohl auch, weil die aerodynamisch optimierten Profile von Rahmenrohren und Sattelstütze dem Ansinnen Grenzen setzen. Das Rad präsentiert sich straffer als das Vorgängermodell und trifft damit offenbar den Geschmack von Rennfahrern.
In den Kriterien Aerodynamik und Gewicht bestätigt das Xelius seinen Wettkampf-Charakter. So sticht das Rad zwar in keiner Disziplin heraus, zeigt aber auch keine signifikante Schwäche. In der Modellversion 6.0 ist es mit der SRAM-Komponentengruppe SRAM Rival eTap AXS ausgestattet sowie hochwertigen DT Swiss-Laufrädern (E1800 Spline) und dem Top-Reifen Schwalbe One in 25 Millimeter Breite. >> Angebot: aktuell 2945 Euro statt 4199 Euro.
Der Tacx Neo 2T ist leistungsstarker Smarttrainer und kompatibel mit nahezu allen Hinterachsen, die man in Rennrädern sowie Gravel- und Mountainbikes antreffen kann. Seine Bremsleitung von 2200 Watt ermöglicht Training bis in den hochintensiven Bereich inklusive Sprints, Bergfahrten mit bis zu 25 Prozent Steigung lassen sich simulieren. Abweichungen in der Messgenauigkeit gibt der Hersteller mit unter einem Prozent an; die vielfach übliche Kalibrierung des Geräts vor dem Training ist laut Tacx nicht notwendig. In der Praxis überzeugt der Neo 2T mit einem sehr satten Fahrgefühl und hoher Genauigkeit. >> Angebot: aktuell für 809 Euro statt 999 Euro.

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