Bislang galt das V3 als günstige Alternative zum Profimodell, das Pogacar auf dem Weg zum angestrebten Double aus Giro d’Italia und Tour de France fährt. Die bisherige Basisversion wird nun durch das V4 ersetzt. Dessen Carbonrahmen soll auf demselben technischen Know-how wie des V4Rs basieren. Unter anderem bekommt das Steuerrohr dieselbe Sanduhr-Form, was zu einer besseren Aerodynamik als beim V3 führen soll. Auch die Geometrie ist an Pogacars Rennmaschine angelehnt.
Zu Einzel- oder Komplettradgewichten machte Colnago keine Angaben. Durch einfache Alu-Komponenten bei Laufrädern und Cockpit dürfte das V4 aber ein gutes Stück schwerer als das V4Rs sein, mit Laufrädern von Enve und Shimanos Dura-Ace hing das High-End-Rad mit 7,2 Kilogramm an der TOUR-Waage.
Colnago bietet drei Ausstattungsvarianten in sieben Rahmengrößen an. Alle Versionen sind mit elektronischen Schaltgruppen von Shimano (105, Ultegra) oder SRAM (Rival) aufgebaut und rollen auf Alu-Laufrädern von Fulcrum. Serienmäßig ist ein Alu-Lenker von Deda in den Vorbau geklemmt, gegen Aufpreis ist auch ein Carbonlenker aus eigener Produktion erhältlich. Mit Preisen zwischen 4730 bis 5690 Euro kostet das V4 rund ein Drittel des V4Rs.

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