Bike-Fitting selbst gemacht - Mit Technik-Apps zur optimalen Sitzposition auf dem Rad

Robert Kühnen

 · 09.03.2016

Bike-Fitting selbst gemacht - Mit Technik-Apps zur optimalen Sitzposition auf dem RadFoto: Robert Kühnen
Bike-Fitting selbst gemacht
Damit Rennradfahren Freude macht, muss die Sitzposition stimmen. Neueste Techniken wie Fitting-Apps unterstützen Sie darin, die optimale Position zu finden. Wir zeigen, worauf es dabei ankommt.

Kraftvoll treten und dennoch möglichst bequem sitzen – das ist das Ziel jedes Rennradlers, weshalb die Analyse und Einstellung der Sitzposition auf dem Renner – neudeutsch: Bike-Fitting – viele ihr ganzes Rennradleben lang beschäftigt und begleitet. Im Kern geht es darum, die drei Kontaktpunkte Sattel, Pedal und Lenker ­korrekt einzustellen. Ziel: Das Rad wird an den Fahrer angepasst – und nicht umgekehrt.

Die Wirklichkeit sieht leider oft anders aus. Da Rennräder nur sehr begrenzt einstellbar sind – einfach geht das nur bei der Sitzhöhe – passen sich viele Sportler mehr oder minder dem Gerät an. Dazu kommen unsere Seh­gewohnheiten: Der Lenker soll tiefer stehen als der Sattel, verpönt sind daher himmelwärts weisende Vorbauten, die den Lenker für jeden erkennbar höher platzieren. Beides entspricht nicht dem gewünschten Bild eines sportlichen Rades.

So wird weniger mit der Sitzposition experimentiert, als es wünschenswert wäre. Das ist schade. Denn mit Hilfe eines Rollentrainers und eines winkelverstellbaren Vorbaus – ­einfache Modelle gibt es bereits ab 25 Euro – kann man gut ausprobieren, wie sich Veränderungen der Sitzhaltung auf das Tretgefühl auswirken. Ästhetische Vorbehalte sollten dabei keine Rolle spielen. Probieren Sie in den eigenen vier Wänden einfach aus, was passiert, wenn Sie den Vorbau drei, vier oder fünf Zentimeter höher stellen.

Wie Sie Ihre Selbstanalyse mit technischen Hilfsmitteln noch verbessern können, lesen Sie im PDF-Download.

Alle Artikel dieser Ausgabe finden Sie in TOUR 1/2016: <a href="http://www.delius-klasing.de/zeitschriften/TOUR+1%2F2016.217132.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heft bestellen-> </a> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/tour-das-rennrad-magazin/id698586715?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TOUR IOS-App-></a> <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.tourmagazin&hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TOUR Android-App-></a>Foto: Markus GreberAlle Artikel dieser Ausgabe finden Sie in TOUR 1/2016: Heft bestellen-> TOUR IOS-App-> TOUR Android-App->

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Robert wurde 1964 in Düsseldorf geboren und fuhr seine ersten Straßenrennen mit 17 Jahren. Zum Spitzenrennfahrer reichte es nicht, aber zu späten Nischenerfolgen. 2011 gelang es Robert, Zeitfahrweltmeister der Journalisten zu werden. Nach seinem Maschinenbaustudium in Essen führte ihn sein Weg bereits 1993 zur TOUR, wo er anfangs mit der Legende Hans Christian Smolik zusammenarbeitete. Heute ist Robert freiberuflich für TOUR und BIKE unterwegs, mit den Schwerpunktthemen Aerodynamik, Messtechnik und Entwicklung neuer Prüfmethoden. Motto: Geht nicht? Gibt‘s nicht. Robert berät auch die Radindustrie und Profiteams, coacht Athleten und kümmert sich um den Radsportnachwuchs. Als Radsportler mag es Robert kurz und schnell, auf schmalen wie auf breiten Reifen.

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