Der Inselrat, der Consell de Mallorca, möchte die Radsportdestination wohl als Austragungsort für die Vuelta a Espana vorschlagen. Darüber berichtet die mallorquinische Zeitung Ultima Hora. Im Jahr 2026 soll demnach die 81. Austragung der Spanien-Rundfahrt auf der Baleareninsel starten. In einer Plenarsitzung am Donnerstag soll bereits ein entsprechender Antrag eingebracht worden sein. Ein Ergebnis ist bislang noch nicht bekannt.
Es soll zudem im Rahmen der Tourismusmesse Fitur in Madrid, die vom 24. bis 28. Januar 2024 läuft, ein Treffen mit Javier Guillen, dem Vuelta-Chef, geplant sein, um Mallorca als Startort für 2026 vorzustellen. Problematisch an dem Vorhaben könnte jedoch die Organisation und Umsetzung im Hochsommer sein, in der Hauptsaison auf der Insel.
Sollte die Vuelta 2026 wirklich auf Mallorca starten, wäre es eine Rückkehr nach fast 30 Jahren. 1998 war die Spanien-Rundfahrt letztmals zu Gast. Damals wurde eine Flachetappe rund um Palma und ein Einzelzeitfahren rund um Alcudia ausgetragen. Die Flachetappe gewann Fabrizio Guido, Abraham Olano siegte im Einzelzeitfahren und wurde später Gesamtsieger der Vuelta.
Im kommenden Jahr startet die Vuelta a Espana in Lissabon. Die Hauptstadt Portugals war bereits 1997 Startort für die Spanien-Rundfahrt, wobei es sich hier um eine Premiere handelte: Nie zuvor wurde die Vuelta im Ausland gestartet. Am 19. Dezember wird die gesamte Strecke der 79. Auflage der Grand Tour vorgestellt. Klar ist aber schon jetzt, dass sie traditionell in Madrid enden wird.
Für die Jubiläumsausgabe 2025 wird ein Austragungsort bereits hoch gehandelt: Monaco könnte Startort der 80. Ausgabe der Vuelta werden. Damit würde die Spanien-Rundfahrt gleich zwei Jahre hintereinander im Ausland starten.

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