KI-Chatbots wie ChatGPT sind Sprachmodelle, die nicht in die Zukunft schauen können. Was die aktuellen Modelle aber können, ist Wissen im Internet aufsaugen und daraus Schlüsse ziehen. Wir haben KI-Chatbots aufgefordert den Sieger und die Podiumskandidaten der Tour de France 2025 vorherzusagen. Damit die Chatbots nicht zu stark halluzinieren, haben wir den Auftrag gegeben, sich an Wettquoten und Einschätzungen von Radsport-Journalisten zu orientieren. Zudem haben wir sogenanntes Reasoning verwendet – die KI also gebeten länger nachzudenken. Weil wir kein Gelaber wollen, haben wir in unseren Prompts eine klare, mutige Prognose gefordert. Nach den ersten zehn Etappen gibt es bereits erste neue Erkenntnisse – das Ausscheiden von João Almeida haben die KI-Chatbots alle verschlafen. Reasoning hat nichts geholfen - das Wissen war veraltet. Ansonsten ist das Ergebnis aber eindeutig - lest selbst:
Als Radsport-Experte, der die aktuellen Entwicklungen, die Form der Fahrer und die Einschätzungen der Journalisten sowie die Wettquoten verfolgt, gebe ich dir eine mutige und klare Prognose für die Tour de France 2025:
Klarer Gewinner der Tour de France 2025: Tadej Pogačar (UAE Team Emirates XRG)
Es führt aktuell kaum ein Weg an Tadej Pogačar vorbei. Er geht als Titelverteidiger und Top-Favorit ins Rennen und hat eine bisher sensationelle Saison 2025 hinter sich. Seine Dominanz, insbesondere bei der Tour-Generalprobe (Critérium du Dauphiné), wo er mit drei Etappensiegen den Gesamtsieg holte, spricht Bände. Seine Stärken in den Bergen (oft als "Maß der Dinge" bezeichnet) und seine exzellenten Zeitfahrfähigkeiten machen ihn zu einem herausragenden Rundfahrer. Hinzu kommt ein extrem starkes Team um ihn herum, mit Helfern wie João Almeida und Adam Yates, die selbst das Potenzial für eine Top-Platzierung hätten.
Die allgemeine Meinung unter den Radsport-Journalisten und auch die Wettquoten bestätigen diese Einschätzung. Pogačar wird bei den meisten Buchmachern mit einer sehr niedrigen Quote (oft um 1.20 - 1.35) als der mit Abstand wahrscheinlichste Sieger gehandelt. Nur ein Sturz oder eine Krankheit scheint ihn auf dem Weg zu seinem vierten Tour-Sieg aufhalten zu können.
1. Tadej Pogačar (UAE Team Emirates XRG)
* Begründung: Wie oben erwähnt, ist er der kompletteste und aktuell dominierendste Rundfahrer. Seine Form ist herausragend, sein Team ist bärenstark und er hat die Erfahrung, eine dreiwöchige Grand Tour zu gewinnen.
2. Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike)
* Begründung: Vingegaard ist der größte Herausforderer von Pogačar und der einzige, der ihn in den letzten Jahren wirklich fordern konnte (Siege 2022 und 2023). Er ist ein kompletter Rundfahrer, dessen Spezialität die langen und harten Bergetappen sind. Obwohl er in dieser Saison vielleicht nicht ganz die gleiche Dominanz wie Pogačar gezeigt hat, hat er seinen Fokus klar auf die Tour gelegt. Sollte Pogačar einen kleinen Schwächeanfall haben, ist Vingegaard der Mann, der sofort zur Stelle wäre. Die Wettquoten sehen ihn als klaren Zweiten hinter Pogačar.
3. Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step)
* Begründung: Remco Evenepoel hat 2024 seinen dritten Platz bei der Tour bestätigt und gezeigt, dass er sich auch über drei Wochen im Kampf um das Gesamtklassement behaupten kann. Er ist ein exzellenter Zeitfahrer und hat seine Fähigkeiten in den Bergen stetig verbessert. Er ist noch jung und lernt dazu, und es ist davon auszugehen, dass er bei dieser Tour noch stärker auftreten wird. Obwohl er hinter Pogačar und Vingegaard eingestuft wird, hat er das Potenzial, aufs Podium zu fahren, insbesondere wenn einer der Top-Favoriten patzt oder nicht seine Bestform erreicht. Seine aggressive Fahrweise und sein Talent machen ihn zu einem spannenden Kandidaten für einen Podiumsplatz.
* Primoz Roglič (Red Bull-Bora-hansgrohe): Roglič ist ein erfahrener Grand Tour Sieger (Vuelta, Giro), aber die Tour de France ist ihm bisher verwehrt geblieben, oft aufgrund von Stürzen oder Pech. Mit 35 Jahren könnte dies seine letzte echte Chance sein. Er hat das Potenzial für einen Top-5-Platz, aber ein Sieg scheint angesichts der Konkurrenz unwahrscheinlicher. Die Wettquoten spiegeln dies wider.
* João Almeida (UAE Team Emirates XRG): Als Edelhelfer von Pogačar hat Almeida selbst ein enormes Potenzial und ist ein sehr konstanter Rundfahrer. Sollte Pogačar wider Erwarten Probleme bekommen, wäre Almeida der erste, der in die Bresche springen könnte. Auch ohne Leader-Rolle hat er das Zeug für eine Top-10-Platzierung, eventuell sogar Top 5.
* Carlos Rodríguez (Ineos Grenadiers): Rodríguez hat sich in den letzten Jahren stetig verbessert und war 2023 bereits Fünfter der Tour. Er ist ein starker Kletterer und könnte bei einem guten Rennverlauf die Top 5 angreifen oder sogar aufs Podium schielen, wenn es bei den Top-Favoriten nicht optimal läuft.
Basierend auf den Analysen und aktuellen Formen der Fahrer, sieht die Prognose für die Tour de France 2025 wie folgt aus:
Sieger: Tadej Pogačar
• Pogačar ist der klare Favorit für den Sieg. Seine dominierende Form in dieser Saison und seine beeindruckenden Leistungen beim Critérium du Dauphiné machen ihn zum Top-Kandidaten für den Gesamtsieg.
Zweiter Platz: Jonas Vingegaard
• Vingegaard hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er in der Lage ist, mit Pogačar mitzuhalten, und seine Konsistenz in Grand Tours macht ihn zu einem starken Kandidaten für das Podium.
Dritter Platz: Remco Evenepoel
• Evenepoel hat in dieser Saison bereits starke Leistungen gezeigt und könnte von seiner Fähigkeit profitieren, Zeitfahrstrecken zu dominieren.
Analyse der Favoritenlage Tadej Pogačar (UAE Team Emirates) geht als haushoher Favorit in die Entscheidung um das Gelbe Trikot der Tour de France 2025. Bei den gängigen Wettanbietern notiert er mit Quoten von 4/11 als klarer Spitzenreiter, was seine Überlegenheit eindrucksvoll unterstreicht. Darüber hinaus haben zahlreiche Radsport-Journalisten nach seinem dominanten Sieg beim Critérium du Dauphiné und starken Leistungen in den Frühjahrsklassikern seine Form als nahezu unerreicht im Peloton beschrieben.
Jonas Vingegaard (Visma–Lease a Bike) wird als einziger ernsthafter Konkurrent für Pogačar gehandelt. Seine Quote von 12/5 spiegelt wider, dass er – ebenfalls gestützt durch eine starke Mannschaft um Simon Yates und Wout van Aert – über die Berge und in Zeitfahren das Potenzial besitzt, Pogačar zu ärgern. Journalisten betonen seine Fähigkeiten, insbesondere in den Alpen, wo er mit gezielten Attacken das Rennen zu seinen Gunsten entscheiden will.
Als dritter Top-Favorit gilt Remco Evenepoel (Soudal–QuickStep) mit Quoten um 9/1. Der amtierende Olympiasieger im Zeitfahren hat sich nach Verletzungspausen zurückgekämpft, errang einen dominanten Zeitfahr-Erfolg bei der Tour de Romandie und zeigte beim Dauphiné, dass er auf drei Wochen Grand Tour vorbereitet ist. Viele Experten sehen in ihm den spannendsten Außenseiter, der an guten Tagen auf das Podium fahren kann.
* João Almeida (UAE Team Emirates): Obwohl er vorrangig als Helfer für Pogačar fungiert, belegte er 2024 Platz 4 und besitzt mit seinem starken Zeitfahr- und Bergprofil das Potenzial, bei Teamtaktik-Freiräumen selbst auf das Podium zu klettern..
* Primož Roglič (Red Bull–BORA–Hansgrohe): Viermaliger Vuelta-Sieger und Giro-Triumphator von 2023 verfügt über exzellente Zeitfahrqualitäten; wenn ihn Sturzpech verschont, könnte er überraschen .
* Ben Healy (EF Education–EasyPost): Er führt aktuell das Gelbe Trikot und hat in den Flachetappen taktisch überzeugt. Seine Quote liegt bei etwa 100/1 – ein riskanter, aber nicht unmöglicher Außenseiter.
Sieg: Tadej Pogačar
Angesichts seiner außergewöhnlichen Saisonbilanz 2025, der taktischen Raffinesse und der Unterstützung seines Teams halte ich Pogačar für den Sieger der Tour de France 2025.
Zweiter Platz: Jonas Vingegaard
Vingegaards Blockbuster-Form in den Bergen und sein Teamverbund um Yates und van Aert machen ihn zum wahrscheinlichsten Widersacher für Pogačar – er wird das Gelbe Trikot gewinnen, aber Pogačar nicht gefährden können.
Dritter Platz: Remco Evenepoel
Evenepoel verfügt über Top-Zeitfahrleistung und eine immer stärkere Bergform. Sollte er keine weiteren Rückschläge erleiden, holt er sich den letzten Podiumsplatz vor Almeida oder Roglič.
TOUR Fazit: Alle drei Chatbots sind sich einig, was den Verlauf der Tour de France betrifft. Mit dem Hinweis auf die Wettquoten hatten wir es den Sprachmodellen aber auch leicht gemacht. Weil wir den Radsport lieben, freuen wir uns noch auf spannende Etappen die hoffentlich Überraschungen bringen. Zum Glück können Sprachmodelle nicht in die Zukunft schauen und so freuen wir uns weiterhin auf mutige Angriffe, gelungene Teamtaktik und den einen oder anderen Einbruch am Berg. Die Tour de France ist immer für eine Überraschung gut!
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