Teamräder der Tour de France 2016 - KlassikerjägerFoto: Jens Klötzer

Tour de FranceTeamräder der Tour de France 2016 - Klassikerjäger

Unbekannt

 7/16/2016, Lesezeit: 1 Minute

Im Lauf der Frankreich-Rundfahrt stellen wir zu jeder Etappe ein Teamrad aus dem Peloton vor. Heute: Das Giant TCR Advanced von John Degenkolb, Team Giant-Alpecin.

Nach einem schweren Trainingsunfall im Frühjahr war die Saison für John Degenkolb schon fast gelaufen, noch immer hat er Probleme mit den Verletzungen an seiner Hand. Dabei war der 27-jährige Frankfurter gerade in den Radsport-Olymp aufgestiegen: Im Vorjahr gewann er die beiden Monumente Mailand-San Remo und Paris Roubaix und wäre als Favorit in die Frühjahrsklassiker gegangen. Und auch bei der Tour de France hätte er sich sicher Chancen auf einen Etappensieg ausgerechnet. Umso höher ist sein heutiger vierter Platz zu bewerten und im Moment wird er froh sein, dass er die Tour bis zum Ende durchfahren kann.

Degenkolb startet für das Giant-Werksteam mit dem Co-Sponsor Alpecin. Seinen Renner, ein Giant TCR Advanced, stellen wir in unserer Fotostrecke vor:

... der Magnet für die Erfassung der Trittfrequenz wird einfach auf den Rahmen geklebt.Foto: Jens Klötzer
... der Magnet für die Erfassung der Trittfrequenz wird einfach auf den Rahmen geklebt.
Die Fahrer von Giant-Alpecin könnten zwar auch zum Aero-Flitzer Propel greifen, doch Degenkolb fühlt sich auf dem klassischen TCR wohler. Die Ausstattung kommt beim Shimano-gesponserten Team überwiegend vom Großkonzern aus Japan: Dura-Ace Di2-Schaltung, Dura-Ace-Laufräder und -Pedale sowie Komponenten der Shimano-Tochtermarke Pro. Ansonsten wenig Tuning, wenig Basteleien.Foto: Jens Klötzer
Die Fahrer von Giant-Alpecin könnten zwar auch zum Aero-Flitzer Propel greifen, doch Degenkolb fühlt sich auf dem klassischen TCR wohler. Die Ausstattung kommt beim Shimano-gesponserten Team überwiegend vom Großkonzern aus Japan: Dura-Ace Di2-Schaltung, Dura-Ace-Laufräder und -Pedale sowie Komponenten der Shimano-Tochtermarke Pro. Ansonsten wenig Tuning, wenig Basteleien.
Degenkolb fährt seit 2012 für Giant-Alpecin, zuvor verbrachte er sein erstes Profijahr bei HTC-Highroad.Foto: Jens Klötzer
Degenkolb fährt seit 2012 für Giant-Alpecin, zuvor verbrachte er sein erstes Profijahr bei HTC-Highroad.
Degenkolb fährt einen sehr langen Vorbau und einen recht dünnen, klassisch geformten Alulenker. Um sein Handicap - die nach wie vor bandagierte Hand - erträglicher zu gestalten, sind am Oberlenker ebenso zusätzliche Schalttasten montiert ...Foto: Jens Klötzer
Degenkolb fährt einen sehr langen Vorbau und einen recht dünnen, klassisch geformten Alulenker. Um sein Handicap - die nach wie vor bandagierte Hand - erträglicher zu gestalten, sind am Oberlenker ebenso zusätzliche Schalttasten montiert ...
... wie in den Bögen des Unterlenkers. Mehr geht nicht.Foto: Jens Klötzer
... wie in den Bögen des Unterlenkers. Mehr geht nicht.
Ebenfalls von Pro ist der Sattel, der bis zum Anschlag ganz hinten montiert ist - zusammen mit dem langen Vorbau eine selbst für Profis extreme Sitzposition.Foto: Jens Klötzer
Ebenfalls von Pro ist der Sattel, der bis zum Anschlag ganz hinten montiert ist - zusammen mit dem langen Vorbau eine selbst für Profis extreme Sitzposition.
Das Rad ist mit Schlauchreifen von Vittoria bereift, die Profis fahren die brandneue Gummimischung mit Graphen-Anteil. Wie bei den meisten Teams sind 25 Millimeter breite Reifen auch hier inzwischen Standard.Foto: Jens Klötzer
Das Rad ist mit Schlauchreifen von Vittoria bereift, die Profis fahren die brandneue Gummimischung mit Graphen-Anteil. Wie bei den meisten Teams sind 25 Millimeter breite Reifen auch hier inzwischen Standard.
Die Leistungsmess-Systeme liefert Pioneer. Sie messen beidseitig, rechts direkt am Kurbelstern ...Foto: Jens Klötzer
Die Leistungsmess-Systeme liefert Pioneer. Sie messen beidseitig, rechts direkt am Kurbelstern ...
... und links per aufgeklebten Dehnmessstreifen. Die Daten werden per Funk an den Radcomputer übertragen.Foto: Jens Klötzer
... und links per aufgeklebten Dehnmessstreifen. Die Daten werden per Funk an den Radcomputer übertragen.
Der zugehörige Computer sitzt an einer Halterung vor dem Lenker, ...Foto: Jens Klötzer
Der zugehörige Computer sitzt an einer Halterung vor dem Lenker, ...
... der Magnet für die Erfassung der Trittfrequenz wird einfach auf den Rahmen geklebt.Foto: Jens Klötzer
... der Magnet für die Erfassung der Trittfrequenz wird einfach auf den Rahmen geklebt.
Die Fahrer von Giant-Alpecin könnten zwar auch zum Aero-Flitzer Propel greifen, doch Degenkolb fühlt sich auf dem klassischen TCR wohler. Die Ausstattung kommt beim Shimano-gesponserten Team überwiegend vom Großkonzern aus Japan: Dura-Ace Di2-Schaltung, Dura-Ace-Laufräder und -Pedale sowie Komponenten der Shimano-Tochtermarke Pro. Ansonsten wenig Tuning, wenig Basteleien.Foto: Jens Klötzer
Die Fahrer von Giant-Alpecin könnten zwar auch zum Aero-Flitzer Propel greifen, doch Degenkolb fühlt sich auf dem klassischen TCR wohler. Die Ausstattung kommt beim Shimano-gesponserten Team überwiegend vom Großkonzern aus Japan: Dura-Ace Di2-Schaltung, Dura-Ace-Laufräder und -Pedale sowie Komponenten der Shimano-Tochtermarke Pro. Ansonsten wenig Tuning, wenig Basteleien.
Die Fahrer von Giant-Alpecin könnten zwar auch zum Aero-Flitzer Propel greifen, doch Degenkolb fühlt sich auf dem klassischen TCR wohler. Die Ausstattung kommt beim Shimano-gesponserten Team überwiegend vom Großkonzern aus Japan: Dura-Ace Di2-Schaltung, Dura-Ace-Laufräder und -Pedale sowie Komponenten der Shimano-Tochtermarke Pro. Ansonsten wenig Tuning, wenig Basteleien.
Degenkolb fährt seit 2012 für Giant-Alpecin, zuvor verbrachte er sein erstes Profijahr bei HTC-Highroad.
Degenkolb fährt einen sehr langen Vorbau und einen recht dünnen, klassisch geformten Alulenker. Um sein Handicap - die nach wie vor bandagierte Hand - erträglicher zu gestalten, sind am Oberlenker ebenso zusätzliche Schalttasten montiert ...
... wie in den Bögen des Unterlenkers. Mehr geht nicht.
Ebenfalls von Pro ist der Sattel, der bis zum Anschlag ganz hinten montiert ist - zusammen mit dem langen Vorbau eine selbst für Profis extreme Sitzposition.
Das Rad ist mit Schlauchreifen von Vittoria bereift, die Profis fahren die brandneue Gummimischung mit Graphen-Anteil. Wie bei den meisten Teams sind 25 Millimeter breite Reifen auch hier inzwischen Standard.
Die Leistungsmess-Systeme liefert Pioneer. Sie messen beidseitig, rechts direkt am Kurbelstern ...
... und links per aufgeklebten Dehnmessstreifen. Die Daten werden per Funk an den Radcomputer übertragen.
Der zugehörige Computer sitzt an einer Halterung vor dem Lenker, ...
... der Magnet für die Erfassung der Trittfrequenz wird einfach auf den Rahmen geklebt.