Paris-RoubaixAlle Details der gefürchteten Strecke für das Frauenrennen

Andreas Kublik

 · 17.03.2026

Paris-Roubaix: Alle Details der gefürchteten Strecke für das FrauenrennenFoto: ASO
Die Strecke des Frauenrennens bei Paris-Roubaix
Die besten Frauen setzen in diesem Jahr erstmals den Schlusspunkt bei Paris-Roubaix. Kaum sind die Männer über die letzten Kopfsteinpflasterrennen gerattert, die das gleiche Finale auf dem Weg ins Velodrom bestreiten​

​Paris-Roubaix 2026: Das Wichtigste in Kürze

  • Termin: 12. April
  • Distanz: 144 km, 20 Pavé-Sektoren, 33,7 Kilometer Kopfsteinpflaster
  • Schlüsselstellen: Haveluy
  • Start: Denain (Frauen)
  • Ziel: Roubaix, Velodrome André Petrieux

Die Frauen starten wie bisher in Denain, bekommen aber einen neuen Streckenverlauf. Die neue Route ist zwar fünf Kilometer kürzer als im Vorjahr, erhält aber drei neue Pflasterabschnitte, die sich auf insgesamt 33,7 Kilometer summieren. Das sind 4,5 Kilometer mehr als 2025. Den berüchtigten Sektor im Wald von Arenberg umfahren die Frauen weiterhin. Er stand seit der Erstauflage im Jahr 2021 noch nie im Programm. “Wir haben die Schleifen um Denain gestrichen”, erläutert Rennchef Thierry Gouvenou und ergänzt: “Damit führen wir das Peloton ein bisschen weiter in den Süden und können mehr Kopfsteinpflaster integrieren. Haveluy ist einer der Sektoren, die sich als rennentscheidend erweisen könnten.”

Bei Paris-Roubaix setzt sich damit die Gleichberechtigung fort - die Strecke der Frauen führt im Finale über die gleichen 17 Sektoren wie bei den Männern. Nun können die Fans den Profis bei Männern und Frauen kurz hintereinander zujubeln. Der Staub aus dem Männerrennen dürfte sich gerade erst gelegt haben, wenn die weiblichen Radprofis passieren. Der Zieleinlauf der ersten Frau wird gegen 18:00 Uhr im Radstadion erwartet, rund 90 Minuten nach den ersten Männern.


Andreas Kublik ist seit einem Vierteljahrhundert als Profisport-Experte für TOUR an den Rennstrecken der Welt unterwegs – vom Ironman in Hawaii, über unzählige Weltmeisterschaften von Australien bis Katar und festem Dienstreise-Ziel Tour de France. Selbst begeisterter aktiver Radsportler mit Hang zum Leiden – egal, ob bei Mountainbike-Marathons, Ötztaler oder einem schmerzhaften Selbsterfahrungstrip auf dem Pavé von Paris-Roubaix.

Meistgelesen in der Rubrik Profi - Radsport