Andreas Kublik
· 15.03.2026
Die Streckenplaner des Veranstalters ASO kehren zum Design von 2024 zurück, als eine frühe, dichte Abfolge von Abschnitten mit Kopfsteinpflaster das Peloton schon rund 100 Kilometer nach dem Start in Compiègne auseinanderriss. “Die ersten vier Sektoren folgen dicht hintereinander. Vor zwei Jahren hat Alpecin-Deceuninck in diesem frühen Stadium das Peloton zerlegt”, betont Rennchef Thierry Gouvenou. Neu ist Sektor Nummer 26, der bisher selten befahren wurde und auf dem es 800 Meter lang bergauf geht. Die Veranstalter wollen durch die Veränderungen offenbar erreichen, dass ein reduziertes Feld den ersten ganz schweren und mit fünf Sternen ausgezeichneten Abschnitt, den Wald von Arenberg, erreichen, wo die Ankunft des großen Pelotons in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Stürzen geführt hatte. Insgesamt führt die Fahrt durch die “Hölle des Nordens” über 258,3 Kilometer, das ist knapp ein Kilometer weniger als im Vorjahr.
Die 30 gepflasterten Sektoren summieren sich auf 54,8 Kilometer. Die Strecke wird geringfügig kürzer, aber früher anspruchsvoll als zuletzt. Wie der Wald von Arenberg (bei Kilometer 163, 2.300 Meter Länge) gelten auch die Abschnitte Mons-en-Pevèle (km 209,7 / 3.000 Meter Länge) und Carrefour de l’Arbre (241,2 / 2.100 Meter) den höchsten Schwierigkeitsgrad mit fünf Sternen.

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