Paris-RoubaixAlle Details zur Strecke des Kopfsteinpflasterklassikers 2026

Andreas Kublik

 · 15.03.2026

Paris-Roubaix: Alle Details zur Strecke des Kopfsteinpflasterklassikers 2026Foto: ASO
Paris-Roubaix: Die Strecke des Rennens der Männer
Neuigkeiten bei Paris-Roubaix. Für die 123. Auflage des Rennens der Männer gibt es Veränderungen - einen neuen Sektor und die Hoffnung, dass sich das Feld früh lichtet.

​Paris-Roubaix 2026: Das Wichtigste in Kürze

  • Termin: 12. April
  • Distanz: 258,3 km, 30 Pavé-Sektoren, 54,8 km Kopfsteinpflaster
  • Schlüsselstellen: Trouée d’Arenberg
  • Start: Compiegne
  • Ziel: Roubaix, Velodrome André Petrieux

Die Streckenplaner des Veranstalters ASO kehren zum Design von 2024 zurück, als eine frühe, dichte Abfolge von Abschnitten mit Kopfsteinpflaster das Peloton schon rund 100 Kilometer nach dem Start in Compiègne auseinanderriss. “Die ersten vier Sektoren folgen dicht hintereinander. Vor zwei Jahren hat Alpecin-Deceuninck in diesem frühen Stadium das Peloton zerlegt”, betont Rennchef Thierry Gouvenou. Neu ist Sektor Nummer 26, der bisher selten befahren wurde und auf dem es 800 Meter lang bergauf geht. Die Veranstalter wollen durch die Veränderungen offenbar erreichen, dass ein reduziertes Feld den ersten ganz schweren und mit fünf Sternen ausgezeichneten Abschnitt, den Wald von Arenberg, erreichen, wo die Ankunft des großen Pelotons in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Stürzen geführt hatte. Insgesamt führt die Fahrt durch die “Hölle des Nordens” über 258,3 Kilometer, das ist knapp ein Kilometer weniger als im Vorjahr.

30 Sektoren mit Kopfsteinpflaster, drei besonders harte

Die 30 gepflasterten Sektoren summieren sich auf 54,8 Kilometer. Die Strecke wird geringfügig kürzer, aber früher anspruchsvoll als zuletzt. Wie der Wald von Arenberg (bei Kilometer 163, 2.300 Meter Länge) gelten auch die Abschnitte Mons-en-Pevèle (km 209,7 / 3.000 Meter Länge) und Carrefour de l’Arbre (241,2 / 2.100 Meter) den höchsten Schwierigkeitsgrad mit fünf Sternen.


Andreas Kublik ist seit einem Vierteljahrhundert als Profisport-Experte für TOUR an den Rennstrecken der Welt unterwegs – vom Ironman in Hawaii, über unzählige Weltmeisterschaften von Australien bis Katar und festem Dienstreise-Ziel Tour de France. Selbst begeisterter aktiver Radsportler mit Hang zum Leiden – egal, ob bei Mountainbike-Marathons, Ötztaler oder einem schmerzhaften Selbsterfahrungstrip auf dem Pavé von Paris-Roubaix.

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