Kuurne-Brüssel-Kuurne 2026Das große Treffen der Sprint-Elite

Leon Weidner

 · 26.02.2026

Kuurne-Brüssel-Kuurne 2026: Das große Treffen der Sprint-EliteFoto: Getty Images/Luc Claessen
Bei Kuurne-Brüssel-Kuurne 2025 jubelte Jasper Philipsen im Ziel. In diesem Jahr dürfte die Konkurrenz für den Belgier stärker denn je sein
Mit Kuurne-Brüssel-Kuurne 2026 steht am Sonntag der zweite Teil des “Opening Weekends”, dem Beginn der Frühjahrsklassiker, auf dem Programm. Hier trifft sich direkt nach Omloop Het Nieuwsblad die gesamte Sprinter-Elite.

Kuurne-Brüssel-Kuurne 2026: Das Wichtigste in Kürze

  • Termin: Sonntag, 01. März 2026,
  • Start: 12:10 Uhr (Ziel ~ 17:00 Uhr)
  • Distanz: 194,9 Kilometer
  • Start: Kortrijk, Ziel: Kuurne
  • Premiere: 1945
  • UCI-Kategorie: UCI Pro Series

Kuurne-Brüssel-Kuurne 2026: Die Strecke

Die Strecke auf der KarteFoto: Kuurne-Brussel-KuurneDie Strecke auf der Karte

Auch in diesem Jahr fällt der Startschuss streng genommen nicht in Kuurne, sondern – wie bereits in den beiden Vorjahren – in Kortrijk, direkt in der unmittelbaren Nachbarschaft. Auf das Fahrerfeld warten knapp 195 Kilometer mit 13 kurzen Anstiegen, den sogenannten Hellingen. Die letzte dieser Hellingen, der Kluisberg, liegt 59 Kilometer vor dem Ziel. Rund 13,4 Kilometer vor Rennende geht es schließlich auf einen Rundkurs durch Kortrijk, Harelbeke und Kuurne, eine Phase, in der die Sprinterteams eine mögliche Ausreißergruppe noch einmal stellen und zurückholen könne.

Die Hellingen

  • Km 17,5 - Tiegemberg - 1,4 km à 4 %
  • Km 35,6 - Volkgemberg - 1 km à 5,1 %
  • Km 55,1 - Boembeek - 1,1 km à 4,8 %
  • Km 70,6 - Bossenaarstraat - 1,3 km à 5,6 %
  • Km 74,3 - Berg Ten Houte - 1,1 km à 6,2 %
  • Km 81,3 - La Houppe - 1,880 km à 4,8 %
  • Km 99,1 - Hameau des Papins - 1,2 km à 6,6 %
  • Km 107,5 - Le Bourliquet - 1,3 km à 6,8 %
  • Km 112,6 - Mont Saint-Laurent - 1,3 km à 7,8 %
  • Km 121,5 - Kruisberg - 1,4 km à 5,3 %
  • Km 123,2 - Hotond - 1,2 km à 3,1 %
  • Km 130,7 - Côte de Trieu/Knokteberg - 1,260 km à 7 %
  • Km 138,1 - Kluisberg - 1,1 km à 6 %

Die Favoriten

Anders als bei Omloop Het Nieuwsblad am Tag zuvor, stehen die Chancen bei Kuurne-Brüssel-Kuurne für die Sprinter sehr gut. Obschon das Rennen 2024 anders ausging: Wout van Aert (Team Visma | Lease a Bike) siegte aus einer Dreiergruppe heraus, nachdem seine Mannschaft das Rennen früh sehr hart gemacht hatte. Im letzten Jahr lief aber wieder alles wie gewohnt ab: ein Massensprint mit Jasper Philipsen als Sieger. Der Titelverteidiger will auch dieses Jahr wieder starten. Philipsen steckt aktuell jedoch in einem Formtief, die Titelverteidigung dürfte mit Hinblick auf die Aufgebote der Teams umso schwerer werden. Die beiden vermutlich aktuell besten Sprinter der Welt, Jonathan Milan (Lidl - Trek) und Paul Magnier (Soudal Quick-Step), wollen genauso um den Sieg mitfahren, wie Arnaud de Lie (Lotto - Intermarché), Matthew Brennan (Team Visma | Lease a Bike), Jordi Meeus (Red Bull - Bora - hansgrohe), Biniam Girmay (NSN Cycling Team) und Juan Sebastián Molano (UAE Team Emirates - XRG).

Nicht außer Acht zu lassen ist, dass nicht alle Top-Sprinter am Vortag bei Omloop Het Nieuwsblad starten. Während Philipsen, Magnier, De Lie, Brennan, Meeus, Girmay und Molano bereits am Samstag die kurzen Anstiege und Kopfsteinpflasterpassagen bewältigen müssen, kommt Jonathan Milan am Folgetag ausgeruht an den Start. Interesse an einem hart ausgefahrenen Rennen dürften dagegen vor allem die Klassikerspezialisten haben, da alle großen Teams einen Sprinter im Aufgebot haben, ist ein Massensprint aber das mit Abstand wahrscheinlichste Szenario.

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Kuurne-Brüssel-Kuurne 2026: TV-Übertragung & Live-Stream

In Deutschland läuft Kuurne-Brüssel-Kuurne 2026 im Fernsehen bei Eurosport 2 von 14:30-17:15 Uhr. Ein Live-Stream des Rennens ist bei Discovery Plus (kostenpflichtig) zu finden. Dieser startet ebenfalls um 14:30 Uhr.


Leon Weidner

Werkstudent

Leon Philip Weidner ist Kölner, verfolgt den Profi-Radsport intensiv und ist selbst leidenschaftlich auf dem Rennrad unterwegs. Neben langen Kilometern im Sattel des Straßenrads sitzt er auch regelmäßig auf dem Zeitfahrrad – stets mit dem nächsten Triathlon im Blick. Seine Expertise verbindet sportliche Praxis mit Szenewissen.

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