Die Tour de Romandie 2025 findet vom 29. April bis 4. Mai statt. Neben der Tour de Suisse ist sie das wichtigste Rennen auf Schweizer Boden. In diesem Jahr wird die Rundfahrt durch die französischsprachige Schweiz zum 78. Mal ausgetragen.
Termin: 29. April bis 4. Mai, Prolog und 5 Etappen
Distanz: ~ 683 Kilometer
Start: Saint-Imier, Ziel: Genève
Profil: zwei Zeitfahren, drei hügelige Etappen, eine Bergetappe mit Bergankunft
UCI Kategorie: World Tour
Premiere: 1947, 78. Austragung
Die Tour de Romandie wird jährlich Ende April bzw. Anfang Mai ausgetragen und gilt als wichtiges Vorbereitungsrennen auf die anstehenden Grand Tours Giro d’Italia und Tour de France. Dabei gilt es viele Höhenmeter zu bewältigen und die Zeitfahr-Qualitäten unter Beweis zu stellen. Davon gibt es nämlich gleich zwei, wobei das erste ein sehr kurzes Zeitfahren im Rahmen des Prologs ist.
Tour de Romandie 2025 - Favoriten: Evenepoel kommt aus Verletzungspause zurück
Besonderes Augenmerk wird bei der diesjährigen Austragung auf Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) liegen. Bei den Ardennenklassikern hinterließ dieser einen gemischten Eindruck - beim Amstel Gold Race unfassbar stark und voll auf der Höhe, eine Woche später bei Lüttich-Bastogne-Lüttich hinter den Erwartungen zurück. Die Tour de Romandie wird Aufschluss darüber geben, ob der Belgier für die Tour de France bereit ist und ob es einen Schlagabtausch mit Tadej Pogačar (UAE Team Emirates - XRG) und Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike) geben könnte. Aber auch João Almeida (UAE Team Emirates - XRG) ist ein heißer Kandidat für den Sieg, genauso wie der junge Oscar Onley (Team Picnic PostNL). Der Vorjahressieger Carlos Rodríguez (INEOS Grenadiers) wird ebenfalls versuchen ganz vorne mitzumischen, auch wenn ihm ein Top-Ergebnis in diesem Kalenderjahr noch fehlt. Chancen auf das Podium können sich derweil auch Lenny Martinez (Bahrain - Victorious), David Gaudu (Groupama - FDJ), Stefan Küng (Groupama - FDJ), Lorenzo Fortunato (XDS Astana Team), Clément Champoussin (XDS Astana Team) und Lennert van Eetvelt (Lotto) ausrechnen.
Tour de Romandie 2025: Die Strecke mit allen Etappen und Höhenprofilen im Überblick
Fünf Etappen und ein Prolog - warum dann nur knapp 680 Kilometer? Diese Frage stellt sich schnell. Die Antwort darauf ist, es gibt zwei Zeitfahren. Sowohl den Beginn, als auch den Schluss bilden Zeitfahren, dazwischen geht es vier Tage hoch und runter. Der perfekte Test für die GC-Fahrer, um einen ersten Anhaltspunkt des Jahres zu bekommen, auf welchem Stand sie aktuell sind. Ganz und gar nicht unbedeutend für die großen Rundfahrten, die da ja noch kommen dieses Jahr...
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Prolog | Dienstag, 29. April | St.-Imier - St.-Imier | 3,44 Kilometer (Einzelzeitfahren) - 42 Höhenmeter
Foto: VeranstalterDas Profil des Prologs der Tour de Romandie 2025Foto: VeranstalterDer Prolog in der Kartenansicht
1. Etappe | Mittwoch, 30. April | Dornach - Fribourg | 194,4 Kilometer - 3224 Höhenmeter
Foto: VeranstalterDas Profil der 1. Etappe der Tour de Romandie 2025Foto: VeranstalterDie 1. Etappe in der Kartenansicht
2. Etappe | Donnerstag, 1. Mai | La Grande Béroche - La Grande Béroche | 157 Kilometer - 2753 Höhenmeter
Foto: VeranstalterDas Profil der 2. Etappe der Tour de Romandie 2025Foto: VeranstalterDie 2. Etappe in der Kartenansicht
3. Etappe | Freitag, 2. Mai | Cossonay - Cossonay| 183,1 Kilometer - 2457 Höhenmeter
Foto: VeranstalterDas Profil der 3. Etappe der Tour de Romandie 2025Foto: VeranstalterDie 3. Etappe in der Kartenansicht
4. Etappe | Samstag, 30. 3. Mai | Sion - Thyon 2000 | 127,4 Kilometer - 4183 Höhenmeter
Foto: VeranstalterDas Profil der 4. Etappe der Tour de Romandie 2025Foto: VeranstalterDie 4. Etappe in der Kartenansicht
5. Etappe | Sonntag, 4. Mai | Genève - Genève | 17,1 Kilometer - 228 Höhenmeter
Foto: VeranstalterDas Profil der 5. Etappe der Tour de Romandie 2025Foto: VeranstalterDie 5. Etappe in der Kartenansicht
Leon Philip Weidner ist Kölner, verfolgt den Profi-Radsport intensiv und ist selbst leidenschaftlich auf dem Rennrad unterwegs. Neben langen Kilometern im Sattel des Straßenrads sitzt er auch regelmäßig auf dem Zeitfahrrad – stets mit dem nächsten Triathlon im Blick. Seine Expertise verbindet sportliche Praxis mit Szenewissen.