Thomas Goldmann
· 15.06.2025
Das Critérium du Dauphiné 2025 endet am 15. Juni mit einer anspruchsvollen Bergetappe. Die 133,3 Kilometer lange Schlussetappe führt von Val-d'Arc zum Plateau du Mont-Cenis und wartet mit insgesamt 3540 Höhenmetern auf. Nach der Königsetappe am Vortag mit der Bergankunft in Valmeinier 1800 steht den Fahrern erneut ein schwerer Tag in den Alpen bevor. Der Schlussanstieg zum Mont-Cenis könnte die finale Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg bringen.
Die erste Rennhälfte verläuft zunächst wellig durch das Maurienne-Tal. Bereits nach 4,7 Kilometern wartet mit der Côte d'Aiton (1,2 Kilometer à 8,8 Prozent) der erste kategorisierte Anstieg des Tages. Es folgen die Côtes de Saint-Georges-d'Hurtières (Kilometer 15,3; 4,7 Kilometer à 7,1 Prozent) sowie der Col de Beaune (Kilometer 66,7; 6,6 Kilometer à 6,8 Prozent).
Nach einem kurzen Zwischenanstieg bei Saint-André (Kilometer 88; 2,5 Kilometer à 7,6 Prozent) und der Côte d'Aussois (Kilometer 101,1; 6,3 Kilometer à 6,2 Prozent) erreichen die Fahrer den Fuß des Schlussanstiegs. Der Col du Mont-Cenis erstreckt sich über 9,6 Kilometer bei durchschnittlich 6,9 Prozent Steigung. Auf dem Plateau in über 2000 Metern Höhe befindet sich das Etappenziel. Hier wird sich entscheiden, wer die 77. Austragung des Critérium du Dauphiné für sich entscheidet.
Die Etappe bietet verschiedene taktische Optionen. Ausreißer könnten versuchen, sich früh abzusetzen und einen Vorsprung ins Ziel zu retten. Die Favoriten auf den Gesamtsieg dürften ihre Kräfte für den finalen Anstieg aufsparen. Hier ist mit Attacken der Klassementfahrer zu rechnen, die noch Zeitrückstände aufholen müssen. Entscheidend könnte sein, wie viele Helfer die Kapitäne noch zur Unterstützung haben.